Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten

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Was haltet Ihr von den alternativen Antrieben?

  1. Was ist das?

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    3,1%
  2. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Elektroauto

    5 Stimme(n)
    15,6%
  3. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Hybrid

    2 Stimme(n)
    6,3%
  4. Fahre/Warte auf Tesla wegen der Ladeinfrastruktur

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Warte auf vernünftige Ladeinfrastruktur

    2 Stimme(n)
    6,3%
  6. Warte auf günstige Gebrauchte Elektro/Hybrid

    3 Stimme(n)
    9,4%
  7. Warte auf Infrastruktur und Auto mit Brennstoffzelle/Wasserstoff

    10 Stimme(n)
    31,3%
  8. Mein Erdgas-/Biogasauto ist doch alternativ!

    5 Stimme(n)
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  9. Warte ab, bis Verbrenner verboten sind.

    5 Stimme(n)
    15,6%
  10. Alles Hype, wir werden noch in 100 Jahren Verbrenner fahren!

    8 Stimme(n)
    25,0%
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  1. #581 helmut_taunus, 07.01.2019
    helmut_taunus

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    VW ID Neo
    Fahrbericht
    klick 3 min Video
     
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  2. #582 helmut_taunus, 11.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 11.01.2019
    helmut_taunus

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    Hallo,
    .
    fuer unsere Schweizer Freunde
    und solche, die von der Schweiz auf andere schliessen moechten
    ein Beitrag der NZZ zur Verbreitung von Elektroautos in der Zukunft
    5 min Video
    .
    .
    Tesla Model 3
    kommen nach Deutschland,
    Feb - Maerz 2018
    "Der Markt wird jetzt einfach geflutet"
    sagt Oliver, Privatkunde, im 6 min Video
    In einigen Wochen kannst Du ein Model 3 bestellen wie andere Autos auch.
    .
    .
    Die chinesische Fabrik hat Baubeginn
    in 2019 vor ein paar Tagen. Wie lange baut man an einer nagelneuen Autofabrik auf freiem Industrieland? Noch in 2019 sollen die ersten Model3 aus dieser Fabrik zu chinesischen Kunden kommen.
     
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  3. #583 mawadre, 11.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 11.01.2019
    mawadre

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    Der Autor (ein Exil-Bayer) scheint ja ein ausgewiesener eAuto-Experte und Zukunftsversteher zu sein :lol:
    https://www.google.com/amp/s/www.nzz.ch/amp/impressum/christian-thumshirn-ld.1288072

    "Christian Thumshirn
    Geboren 1971 in Bayern. Studium der Klassischen Archäologie, der Ägyptologie und der Alten Geschichte an der LMU München und der Aristoteles Universität in Thessaloniki. Studienbegleitend wiederholte Grabungsaufenthalte in Buto/Ägypten, Pompeji und Ostia. Magisterarbeit über die «Römische Fischzucht im Kontext der villae maritimae». Danach Volontariat beim Fernsehsender TV.B in Berlin und Ausbildung zum TV-Journalisten an der Berliner Journalistenschule. Redaktionelle Stationen bei tm3 und RTL2, TV.B und TV.München. 2007 Wechsel zum Schweizer Privatfernsehsender U1TV als Redaktionsleiter. Seit 2012 TV-Redaktor bei der NZZ."

    Aussage aus dem Video erst, dass die Schweiz ein Tesla-Land ist weil auf 4000 Einwohner ein Tesla kommt aber dann bei 1:13min: "mit der Reichweite kommt man noch nicht mal durch die Schweiz, es gibt kaum Ladeinfrastruktur"
    Screenshot_20190111-200954_Samsung Internet.jpg
    Naja. Habe mal eine noch etwas längere Strecke wie im Video von Genf nach St. Gallen geplant:
    Screenshot_20190111-201102_Maps.jpg
    3:40 h für 360 km mit konventionellem Routenplaner.

    Dann einen Online-Routenplaner für EV die Strecke für das Einstiegsmodell des neuesten Tesla Model 3 mit nur 55 kWh Batterie rechnen lassen:
    Screenshot_20190111-201733_Samsung Internet.jpg
    Der fährt die Strecke ohne Ladung am Stück und auf dem Weg sind 6 Supercharger von Tesla.

    Soviel zur NZZ...
     
  4. #584 helmut_taunus, 11.01.2019
    helmut_taunus

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    Bei Minute 1:46 nennt er sich Herbie Schmidt, NZZ Autoredakteur
     
  5. mawadre

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    Am Ende im Impressum wird als Autor eben jener Ägyptologie genannt. Was weiß ich. Jedenfalls ist der Beitrag mit seinen Fehlern und Falschaussagen für mich wieder mal ein gutes Beispiel für die Qualität der Medien und einer der Gründe, dass ich schon vor Jahren erst mit Fernsehen und dann mit Zeitungen und Nachrichten aufgehört habe. Die NZZ hatte auch online paar Jahre lang Kommentare unter den Artikeln zugelassen. Das gibt's jetzt aber nicht mehr. Wo kämen die Redakteure und vor allem Eigner und damit Meinungsmacher hin, wenn die jeweils verkündete "frohe Botschaft" immer sofort in einem Ozean aus weiteren und anderen Sichtweisen auf das jeweilige Thema untergeht. Da geht ja das ganze mühsam aufgebaute Bild des "die Experten verkünden die Wahrheit vom Berge" kaputt...
    Dass die NZZ seit 2017 auch nicht mehr das ist, was sie mal war, kann man hier nachlesen:
    https://www.woz.ch/-81a3
    "Die Angst geht um an der Falkenstrasse
    Bei der «Neuen Zürcher Zeitung» findet ein radikaler Umbau von oben statt.
    Erstmals sprechen prominente frühere MitarbeiterInnen der Zeitung: Unter Chefredaktor Eric Gujer herrschten ein Klima der Angst und ein ideologisch verengter Kurs.
    ...
    Gujer scheint der grosse Nutzniesser nach der gescheiterten Somm-Einsetzung. Er übernahm die Strategie der Veränderung der Köpfe und trimmt die Redaktion in vorauseilendem Gehorsam auf einen repetitiven Rechtskurs, wohl wissend, dass die Kapitalgeber in der Schweiz das wollen und dass er sich gleichzeitig auf dem LeserInnenmarkt in Deutschland von den anderen Zeitungen abhebt. Ob es der NZZ gelingt, die liberalen und linken Kreise, die sie in der Schweiz vergrämt, durch eine neue, rechtsbürgerliche LeserInnenschaft in Deutschland zu ersetzen, bleibt offen."
     
  6. #586 helmut_taunus, 14.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 14.01.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    Inside Tesla - Wochenend-Spezial
    heisst ein umfangreicher Bericht vom Handelsblatt, der kein Tesla-Bashing enthaelt, sondern sachlich berichtet, mit gelegentlicher Betrachtung der Elektromobilitaet rundum.
    Wen eine Status-Definition mit Ausblick interessiert, kann das gern mal lesen. Und das kleine Video aus der Batterieproduktion ansehen. "Das Handelsblatt erhielt jetzt erstmals Zugang zum Allerheiligsten.. (Batterie) .. schon heute mehr Produktionskapazitäten als alle anderen Autohersteller zusammen“
    https://www.handelsblatt.com/untern...allerheiligsten-des-us-konzerns/23837490.html
    „Teslas Expansion ist atemberaubend ... Tesla hat bei der Elektronik und bei der Software drei bis vier Jahre Vorsprung ... Bei der Veröffentlichung der Pläne für die Gigafactory vor mehr als fünf Jahren schüttelten viele den Kopf, nicht zuletzt in Deutschland. .... Jetzt müssen sie auf Fehler von Musks (Tesla) hoffen, um sich die Poleposition in der Elektromobilität zurückzuerobern."
     
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  7. #587 helmut_taunus, 14.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 14.01.2019
    helmut_taunus

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    Batteriezellen
    aus dem Handelsblatt "Tesla Inside" und eigenen Ueberlegungen
    Die Bundesregierung trommelt seit Monaten für eine Batteriezellenfertigung made in Germany.
    .
    Bislang hinkt Deutschland hoffnungslos hinterher.
    .
    Schaetzung Batterie-Bedarf
    [​IMG]
    Quelle moneyobserver.com
    .
    Mir scheint, es wird die Groessenordnung noch gar nicht verstanden.
    .
    "Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier will das ändern: „Unser Ziel ist es, bis zum Jahre 2030 rund 30 Prozent der weltweiten Nachfrage nach Batteriezellen aus deutscher und europäischer Produktion zu beliefern“, sagt Altmaier. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es gleich mehrerer Gigafabriken."
    Eben.
    Derzeit gibt es Fabriken fuer ca 200 GWh auf der Welt, nach der Grafik oben, bei 2018 ablesen.
    Altmeier will 2030 dann 30 Prozent der weltweiten Nachfrage aus Europa beliefern. 30 Prozent sind ein Drittel, jedoch von was?
    In 2030 soll die Nachfrage von 200 auf 1800 GWh gestiegen sein, im Handelsblatt-Video auf 2000 GWh.
    Altmeier strebt also an, in 2030 in Europa 600 GWh herzustellen. Er strebt an, das dreifache der jetzigen Weltproduktion in 11 Jahren in Europa zu erreichen, von null ausgehend, ohne Erfahrung. Aber es werden schon Standorte diskutiert.
    .
    Ist die Aufgabe ueberhaupt schon verstanden?
    .
    "Hinter den Kulissen werben die Standorte um die Hersteller. Altmaier nannte Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, das Saarland sowie Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt als Interessenten. Auch Baden-Württemberg hat bereits Interesse bekundet.
    .
    „Für eine angestrebte führende Position mit einem Marktanteil von 20 Prozent hätte es ein Investment von 20 Milliarden Euro gebraucht“, sagte Bosch-Manager Rolf Bulander. "Die Bundesregierung ist bereit, die entsprechenden Projekte bis 2022 mit bis zu einer Milliarde Euro zu fördern."
    Da sollten noch einige europaeische Laender mit weiteren Summen zusaetzlich einsteigen. Warum eigentlich die Laender (mit Steuergeldern), wir haben doch Autohersteller (zB in Frankreich, Italien, Polen, Rumaenien, Spanien, Schweden und Deutschland).
    .
    Die Messlatte bezueglich Zeitbedarf definiert derzeit auch Tesla. In ca 6 Monaten ein Grundstueck kaufen und entwickeln, Grundsteinlegung, in weiteren ca 8 Monaten die ersten Autos -mit Batterien- ausliefern. Gigafactory 3 in Shanghai . In dieser Gegend WILL man auch die Elektromobilitaet und diskutiert den Werksneubau nicht so vielschichtig wie bei uns. Dann muesste aber VW und andere dort auch entsprechend Produktionskapazitaeten aufbauen koennen.
    "Jetzt müssen sie auf Fehler von Musks (Tesla) hoffen, um sich die Poleposition in der Elektromobilität zurückzuerobern." Es geht um Wochen. Wieviele Wochen wird man noch Standorte in Europa suchen?
     
  8. mawadre

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    Weil man das als Firma ja immer mal versuchen kann. Denn "Kosten verallgemeinern, Gewinne privatisieren" ist ja eine der Grundideen des modernen Kapitalismus... Und auch weil den alten Autofirmen die Aktionäre das Kapital abziehen oder kein Neues geben oder gar die Zerschlagung fordern, sobald die Cashcow anfängt zu stottern:
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_...ert-Daimler-Zerschlagung-article20645651.html

    Bei solchen Projektionen muss man "aufpassen, weil sie die Zukunft betreffen" um mal ein bekanntes Bonmont abzuwandeln.
    In dem Diagramm sehe ich die typische beliebte aber auch recht nutzlose Zukunftsvorhersage "exponentielles Wachstum"
    https://de.wikipedia.org/wiki/Exponentielles_Wachstum#Grenzen_des_Modells
    "Grenzen des Modells
    Der Modellansatz zu exponentiellem Wachstum stößt in der Realität auf seine Grenzen – insbesondere im wirtschaftlichen Bereich."

    Abgesehen davon denke ich auch, dass viele Batterien gebraucht werden. Die Gretchen-Frage ist nur: "wann, wieviele, von wem, zu welchem Preis" und das ganze ist extrem dynamisch, weil wir nicht vom chinesischen 5-Jahresplan sprechen sondern von den extrem dynamischen Zusammenhängen, Abhängigkeiten und (Schweine-)Zyklen der Globalen Wirschaftskreisläufe.
     
  9. mawadre

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    Jetzt gehts in Berlin mit dem Laden für Laternenparker richtig los:
    "Pilotprojekt: Ubitricity stattet in Berlin 1000 Laternen mit E-Ladetechnik aus
    Eine öffentliche Ladeinfrastruktur ist ein Schlüssel zum Erfolg umweltfreundlicher E-Autos. In Berlin sollen 1000 Laternen mit Ladetechnik bestückt werden."
    https://www.heise.de/newsticker/mel...0-Laternen-mit-E-Ladetechnik-aus-4274878.html
     
  10. Fritze

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    Das große Risiko ist sicher auch, dass bei einem Aufbau von Fertigungskapazität eigentlich vorher klar sein müsste welche Technologie man in 5 und in 10 Jahren ausliefern möchte.
    Derzeit Li-Ion bzw. Li-Po, demnächst (Zeithorizont 10 Jahre?) dann Festkörperzelle (-> VW will das 2025 haben https://www.automobil-produktion.de/hersteller/wirtschaft/volkswagen-erwaegt-zell-produktion-fuer-feststoffbatterien-118.html) oder Magnesium-Luft (https://www.spektrum.de/news/der-akku-wird-neu-erfunden/1280637) oder oder.

    Wie richtig erkannt wurde kann exponentielles Wachstum trügerisch sein allerdings erinnere ich hier auch gerne an durchschlagende Beispiele:
    Nachdem die ersten Smartphones den Markt erreicht hatten wollte keiner mehr ein herkömmliches Handy, ähnlich war es mit Fernesehern und den ersten Autos - Pferdekutschen waren innerhalb von 13 Jahren komplett weg obwohl Sie höhere Reichweite und teilweise besseren Fahrkomfort hatten von Lärm und Gestank ganz zu schweigen.
    New York 1900 https://www.archives.gov/exhibits/picturing_the_century/newcent/newcent_img1.html
    New York 1913 https://www.loc.gov/item/2014691098/

    Thema Software und Elektronik in der Tesla 3-5 Jahre Vorsprung haben soll.
    Tesla als Pionier auf vielen Gebieten scheint man viel eher Fehler zu verzeihen als alten Herstellern.
    Man muss Tesla zu Gute halten, dass Sie einen radikalen Ansatz konsequent umgesetzt haben und die technische Qualität (soweit man das von außen sehen kann) für diese kurze Entwicklungszeit recht hoch ist. Aber Sie liegt trotz allem nicht auf einem höherem Niveau als bei anderen vergleichbaren Herstellern (natürlich beruht diese Aussage auf Indizien)
    Vieles was die Ingenieure leisten könnten wird letztlich wegen Kosten oder Rechtsrisiken nicht umgesetzt.
    Ob nachfolgende Story nun Tatsachen enthält darf jeder selbst entscheiden (englisch):
    https://twitter.com/atomicthumbs/status/1032939617404645376
     
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  11. #591 helmut_taunus, 16.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 16.01.2019
    helmut_taunus

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    Halo,
    noch mal zu der Bedarfsvorschau an Elektroauto-Batterien.
    .
    Das Aussehen der Kurve beruht darauf, dass es tatsaechlich eine exponentielle Entwicklung sein soll, von einem Vorgang, der sich in einer Hochlauf-Phase befindet, auch 2030.
    [​IMG]
    Quelle moneyobserver.com
    .
    Der groessere Betrachtungszeitraum waere zB dieser, Fahrzeuge, bis Jahr
    [​IMG]
    Quelle motherjones.com
    .
    Nach dem zweiten Diagramm sollen 2030 abgelesene 28 Prozent der Neuzulassungen Elektroautos sein. Im Jahr 2030 schaetzt Bloomberg noch Hochlauf, bis 2040 immer noch Hochlauf auf dann 35 Prozent Elektro von allen Neuzulassungen.Also den Anteil weltweit, den Norwegen jetzt schon ueberschritten hat.
    Bis 2040
    ausgehend von 2030 28 Prozent von 105 Mio sind 1800 GWh dann in 2040 35 Prozent von 118 Mio sind 2530 GWh. So erkennt man halbwegs: das exp Wachstum soll sich abschwaechen. Der Bedarf aber noch ueber die 2500 GWh steigen. Teslas Gigafactory soll 32 GWh herstellen koennen, macht weltweit 78 solcher Gigafactorys, oder aehnliche Produktions-Einrichtungen anderer Hersteller. In dem Zeitrahmen kommen auch schon recycelte Batteriematerialien in die Produktion. In dem Zeitrahmen koennten auch selbstfahrende Autos den PKW Bedarf an sich verringern, was mit den grauen Saeulen noch nicht angedeutet wird.
    .
    Gruss Helmut
     
  12. mawadre

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    Danke für den Vergleich, top!

    Ja, die ist bekannt. Keine Ahnung, ob das so genau passiert ist. Aber aus meiner eigenen beruflichen Erfahrung kann ich nur sagen: "Wo gehobelt wird, fallen Spähne" und "Wer nichts macht, macht nichts verkehrt" und "Alle kochen nur mit Wasser" und "Man muss sich die Finger schmutzig machen, wenn man was erreichen will." und noch eins:
    Elon Musk ist zugegebener Maßen einer meiner persönlichen Helden. Der Man hat einige Eigenschaften, die ich persönlich bei jedem bewundere: Intelligenz, Pragmatismus, Weitsicht, Menschenverstand, Arbeitsmoral, Verantwortungsbewusstsein, Mut, Entscheidungsfreude und im Gegensatz zu einigen Anderen, die das vielleicht auch haben, ein mir persönlich auch sehr wichtiges Thema: "Das langfristige, nachhaltige Überleben der Menschheit sichern und erhalten".

    Abgesehen davon bin ich heilfroh, dass er nicht mein Chef ist. Ich mache nämlich auch gerne mal Feierabend und habe Zeit mit meiner Familie und Freizeit.
     
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  13. mawadre

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    Hier auch noch: Ab April 2019 verdoppelt London den Preis der Citymaut für reine Verbrenner auf 28 Euro am Tag!
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/London-testet-Verbrenner-Verbot-in-der-City-article20585767.html
    "Bis Oktober 2021 soll sie (die neue zusätzliche Maut für Verbrenner) auf beinahe das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet werden. Nutzer von Fahrzeugen, die den Vorgaben nicht entsprechen, müssen 12,50 Britische Pfund (knapp 14 Euro) Maut pro Tag (zusättlich) bezahlen. Die "Congestion Charge" beträgt 11,50 Pfund. Für Dieselfahrzeuge fällt noch eine weitere Gebühr an."
     
  14. mawadre

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    Alles schön und gut aber außerhalb des Chinesischen 5-Jahresplans kann niemand im Westen auch nur die Verkäufe von Kaffeemaschinen für das nächste halbe Jahr vorhersagen. Geschweige denn, was mit der weltweiten Individuellen Mobilität in den nächsten 30 Jahren passieren wird. Kommt oft anders, als man denkt, siehe:
    Ich musste neulich herzlich lachen, als das Startup eines unserer Kunden im Bereich IOT (Internet of Things, vernetze Sensoren etc.) von Forrester Research, ja genau, dem FORRESTER RESEARCH aufgekauft wurde.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Forrester_Research
    "Forrester Research ist ein börsennotiertes Unternehmen, das Marktforschungsergebnisse und Analysen über die Informationstechnologie anbietet."

    Die fischen also normalerweise im selben Teich wie Bloomberg - und verkaufen mit "Wirtschafts-Horoskopen" bedrucktes Papier ("in 2019 werden sich viele für Ihr Unternehmen interessieren", "der IOT wird ein weltweites Volumen von Xyz vorausgesagt"). Fragt man sich, was so eine "Research-Firma" mit einem Hardware- / Dienstleistungs-Startup im Bereich IOT will? Naja, meine Vermutung ist, dass Forrester Research wie es ihr tägliches Geschäft ist, irgendwann mal das Wort IOT gehört haben und dazu "Studien mit Grafiken mit Exponentialkurven" angeboten haben. Als sich mit der Zeit herausstellte, dass es für IOT tatsächlich neben dem Hype ganz viele reale, nützliche, wertvolle Anwendungen gibt und viele Kunden tatsächlich Geld in die Hand nehmen, dachten sie sich vielleicht: "Ja, hm, so eine Überraschung, das IOT wächst ja tatsächlich weltweit und schnell und da kann man sogar Geld damit verdienen. Ok, dann müssen wir jetzt aber mal wirklich mit dabei sein und nicht nur immer Papier bedrucken..."
     
  15. #595 helmut_taunus, 21.01.2019
    helmut_taunus

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  16. #596 helmut_taunus, 23.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 23.01.2019
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    Hallo,
    habt ihr mal gehoert, dass Tesla irgendwann einen LKW bauen will?
    Wann?
    Hier faehrt er durch das Nacht-Video, Start am Supercharger
    (Die Lautstaerke etwas aufdrehen, dass man den Riesen-LKW auch hoert)
    klick
    .
    Zugmaschine : Beschleunigung mit Haftungsproblemen klick
     
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  17. #597 helmut_taunus, 24.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 26.01.2019
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    Toyota
    macht es anders.
    Fast alle Autohersteller wollen Batterien fuer ihre Elektroautos zukaufen.
    Nicht BYD, sie produzierten Batterien und spaeter auch Autos und Busse dazu.
    Nicht Tesla, sie produzieren mit Panasonic in eigener Fabrik gemeinsam.
    .
    Nicht Toyota, sie planen Elektroauto-Batterieproduktion fuer andere Autohersteller. Damit steht schon mal eine Batterieproduktion (und die Leute sind als Arbeitnehmer schon eingestellt, sie sind ausgebildet und geuebt), wenn Toyota spaeter auch Elektroautos herstellen moechte.
    mehr
    .
    .
    Toyota - Elektroautos erst ab 2020 im Focus
    na dann ist ja noch Zeit,
    ein Jahr !!
    mehr
    .
    .
    Honda Elektromobilitätsstrategie
    "sieht vor, dass bis 2025 zwei Drittel der in Europa verkauften Einheiten Hybrid-, Plug-in-Hybrid- und Elektrofahrzeuge umfassen.”
    Diesel sowieso nicht von Honda. Ein letztes Drittel noch als reine Benziner verkauft, in 6 Jahren sprich gleich. mehr
    .
    .
    Norwegen sieht sich ..auf gutem Weg, wie geplant von 2025 an nur noch Elektrofahrzeuge und keine neuen Verbrenner auf die Straße zu bringen.
    mehr
    .
    .
    Batterien werden teuerer
    die naechsten Jahre, bis genuegend Fertigungskapazitaet aufgebaut sein wird. Elektroautos werden dann ab etwa 2025 preiswerter, staendig weiter preiswerter.
    mehr
    .
    .
    abgekoppelt
    ..das alte Kerngeschäft läuft aus. Wer kauft denn nach 2020 noch ein Auto mit Diesel- oder Benzinmotor, wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum bereits in Sichtweite ist? Diese Fahrzeuge sind nach einigen Jahren quasi unverkäuflich.
    Probleme kommen nicht nur von innen... Nio, Byton, BAIC, BYD, Rivian... ZF, Schaeffler, Bosch und Continental ..Konkurrenten der Autohersteller.
    Grafik
    Wie weit die heimischen Autobauer bereits von der globalen Entwicklung abgekoppelt sind, zeigt eine Grafik des Centers of Automotive Management (CAM). Tesla liegt auf Platz eins bei Innovationskraft, gefolgt von den asiatischen Herstellern BYD, BAIC und Hyundai. BMW, VW und Daimler belegen die Plätze 11,12 und 14.
    mehr
    .
    .
    Wer kauft denn noch ein Auto mit Diesel- oder Benzinmotor ?
    Hochdachkombis gibt es mit wenig Auswahl mit Benzinmotor und gar nicht mit Hybridmotor, mehrheitlich werden Diesel eingesetzt. Der E-NV200 ist seit (in dieser Zeit ewigen drei) Jahren rein-elektrisch verfuegbar, siehe Zooom 2015 3 min Video. Weiterhin gibt es Lieferwagen von Berlingo, Partner und Kangoo, aber bis auf kurzfristige Ausnahmen war und ist sonst kein rein elektrischer Hochdachkombi als PKW verfuegbar.
    "Der Plug-in-Hybridantrieb soll künftig verstärkt bei mittleren und großen Modellen von Peugeot, Opel, Citroën und DS zum Einsatz kommen." mehr
     
  18. #598 helmut_taunus, 24.01.2019
    helmut_taunus

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    Elektrisch angetriebenes Wohnmobil
    Das Modell von Dethleffs faehrt schon als Muster
    und zeigt, was machbar ist (fuer Geld)
    mit
    - fluessigkeitsgekuehltem Elektro-Motor
    - natrium-nickel-Chlorid Batterie
    - 3x 76 Ah (entsprechend 3 bis 6x mehr Kapazitaet als Elektro-PKW)
    - Supercaps als Stromspeicher zusaetzlich
    - 31 Quadratmeter Solarzellen
    - Ceran-Kochfeld, elektrisch
    - Kompressor-Kuehlschrank, sparsam elektrisch
    - elektrischer Fensterverdunkelung
    - Latentwaermespeicher fuer Heizung und Kuehlung
    - elektrische Sitzheizung im Wohnsofa / Matratzenheizung
    - Infrarot-Flaechenheizung
    Video
    Das Fahrzeug zeigt auch, preislich gibt es noch viel Abstand zur heute verbreiteten Technik.
    Gruss Helmut
     
  19. mawadre

    mawadre Mitglied

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    Bei 2:15 sieht man so merkwürdige Klappen am hinteren Ende des Aufliegers - ist das für bessere Aerodynamik?
     
  20. #600 helmut_taunus, 26.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 26.01.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Ja ,
    fuer bessere Aerodramatik,
    wenn es auf Laenge nicht ankommt. Bei gegebener Endgeschwindigkeit folglich fuer weniger Spritverbrauch und Schadstoffe.
    https://www.forschung-und-wissen.de...sert-die-aerodynamik-senkt-verbrauch-13371680
    https://www.springerprofessional.de...-auflieger-mit-dachhoehenverstellung/16095714
    Einen anderen Weg zu mehr Windschlüpfigkeit zeigte US-Zulieferer Wabco auf der IAA 2014: die Lösung „Opti Flow Tail“ zur Optimierung des Luftstroms am Trailer-Heck. Sie besteht aus vier faltbaren Kunststoffpaneelen, die an die Flügeltüren des Anhängers montiert werden.
    Mit Suchwort lkw auflieger aerodynamik findet googel die tollsten Ideen.
    Sobald die Gesamtlaenge begrenzt ist, jedes Luftleitblech Ladungslaenge wegnimmt, ebenso wie jede Motorhaube Ladungslaenge reduziert, ist das alles zu teuer. Dann wird es wirtschaftlicher, den erhoehten Sprit durchzujagen.
     
    odfi und mawadre gefällt das.
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