Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten

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Was haltet Ihr von den alternativen Antrieben?

  1. Was ist das?

    1 Stimme(n)
    3,3%
  2. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Elektroauto

    5 Stimme(n)
    16,7%
  3. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Hybrid

    2 Stimme(n)
    6,7%
  4. Fahre/Warte auf Tesla wegen der Ladeinfrastruktur

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Warte auf vernünftige Ladeinfrastruktur

    1 Stimme(n)
    3,3%
  6. Warte auf günstige Gebrauchte Elektro/Hybrid

    3 Stimme(n)
    10,0%
  7. Warte auf Infrastruktur und Auto mit Brennstoffzelle/Wasserstoff

    9 Stimme(n)
    30,0%
  8. Mein Erdgas-/Biogasauto ist doch alternativ!

    5 Stimme(n)
    16,7%
  9. Warte ab, bis Verbrenner verboten sind.

    5 Stimme(n)
    16,7%
  10. Alles Hype, wir werden noch in 100 Jahren Verbrenner fahren!

    7 Stimme(n)
    23,3%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. #621 helmut_taunus, 06.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Nur leider wurde die fallende Tendenz mit der Welle an Benzinern gebrochen
    "heute kauft doch jeder Co2-Benziner, sogar vermehrt in der grossen Fahrzeugklasse"
    unter 95g liegen noch nicht mal alle Smart, groesser Fahrzeuge als Aygo schaffen das nicht,
    nur Elektro, Hybride, Plug-In und Wasserstoff / Brennstoffzelle, siehe auch Leitfaden CO2
    .
    da sind 95 g CO2 in 2021 recht weit weg, nicht erreichbar
    oder Strafen recht nah, geradezu absehbar
    in zwei Jahren
    .
    .
    [​IMG]
    Quelle welt.de/img/wirtschaft/mobile
    .
    Die 2030 Anforderung sehe ich unkritischer, bis dahin werden einige Elektroautos zum Runter-Rechnen erscheinen, jedenfalls VW macht den Eindruck, Volvo, PSA vielleicht, werden wir sehen. Sobald die Produktionsmoeglichkeiten dann entstanden sein werden, werden die Elektroautos auch verkauft, kann man die Autos vermutlich auch gegen den Kaeuferwillen mit Preisstrukturen in den Markt druecken. So wie heute darf das natuerlich nicht ablaufen, ein Jahr Lieferzeit auf ein brauchbares Elektroauto, sondern andersrum, Elektro ab Hof, 1 Jahr Lieferzeit auf den Benziner.
     
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  3. #622 helmut_taunus, 06.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 06.02.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Streetscooter Work XL
    .
    Hallo,
    unter den Elektrofahrzeugen sehen wir in der Presse meist die PKW. Im Bereich der groesseren wie HDK hoert es schon auf. Darueber allerdings finden sich erste Loesungen. Die Post-Streetscooter und nun auch der Streetscooter Work XL, rechts im Bild dieser Grosse. In Zusammenarbeit von Hersteller Ford und Hersteller Streetscooter.
    Bild
    Bild2
    Video 2 min
    Datenblatt
    .
    Gruss Helmut
     
  4. #623 Reisebig, 06.02.2019
    Reisebig

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    Die Schnauze ist die von der neuen Transe, also wird Ford die Karosse liefern und Streetscooter baut Antrieb und Batterien dazu.
     
  5. #624 helmut_taunus, 07.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.02.2019
    helmut_taunus

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    Streetscooter
    .
    Kipper klick Video 4min
    Muellbox klick Video 4min
    Kuehlwagen klick Video 1:40 mit eigener Stromversorgung vom Solar-Dach auf dem fahrenden Auto
    Carsharing Lastentransporter klick Video 2min
    Das zweite Herstellungswerk klick Video 1:30
    Die Postausfuehrung fuer jeden klick Video 0:38
    grossvolumiger Kasten auf Streetscooter klick Video ,
    uebrigens bei Baecker Schueren am Ladepark Kreuz Hilden, Elektroauto-Stammtisch klick Video zu lang, besser hinfahren am Samstag
    kurz - es laeuft bei Streetscooter
     
  6. Fritze

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    Streetscooter konnte ich mir ansehen, für meine Begriffe ein gutes Nutzfahrzeug für den leichten Einsatzfall (Kommunen, Post etc.) - der Projektmanager machte auch einen sehr vernünftigen Eindruck auf der Messe.

    Thema CO2 Bilanz und Ressourcengewinnung - auch wenn die Studie schon älter ist:... z.B. Seite 19 - von der Quelle an gerechnet
    https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_...1_96_113_elektrofahrzeuge_umweltbilanz_bf.pdf
    Wer sich die Mühe macht und das durchliest stößt leider sehr häufig auf optimistische Annahmen.

    Aus dem Jan-2017 ein Vergleich zum Fertigungsrucksack am Beispiel E-Golf zu Benzin bzw zu Diesel -
    hinter Paywall, - Break-Even Point zum Benziner 60.000km bzw. Diesel 125.000km (Normaler Strommix)
    https://krautreporter.de/1717-dein-elektro-auto-ist-keine-oko-revolution
    Der Artikel ist verständlich geschrieben und es sind einige Quellen verlinkt - bei Interesse schickt mir eine PM ich kann zeitlich begrenze Links zum Volltext erstellen (glaube 5 Max oder so)
     
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  7. mawadre

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    Im benachbarten Pedelecforum gibt's auch öfters intensive Diskussionen rund um Nachhaltigkeit, Ressourcenverbrauch etc. Ich fahre ja selbst seit Sommer 2018 eine 45er S-Pedelec statt normale Fahrräder wie sie 25 Jahre vorher. Das hat erstaunlicherweise einige positive Effekte auf meine Gesundheit. Im Winter noch Spikes-Reifen drauf und warme Klamotten - und so pendele ich inzwischen seit einem 3/4 Jahr täglich bei wirklich jedem Wetter.
    Und jetzt kommt der Bogen zurück - bevor ich anfing, Pedelec zu fahren, ärgerten mich die Rentner und Mamas, die mich sportlichen Radfahrer am Berg mit dem Pedelec überholten. Und ich fluchte über die massive Ressourcenverschwendung von all den Radfahrern, die jetzt fürs elektrisch fahren auch Strom verbrauchen etc.pp.
    Jetzt kenne ich eine andere Rechnung: dank starker Elektrounterstützung spare ich mir das tägliche Duschen auf Arbeit. Die Energiemenge von 2 Minuten warm Duschen entspräche 100 km Pedelecreichweite ganz grob über den Daumen. Seit den Sommer haben meine Frau und ich massig sonst übliche (Freizeit-) Auto-Fahrten durch Pedelecfahrten (z.T. mit Anhänger) ersetzt. Unser Stadtindianer ist noch mehr zum nur noch Langstreckenfahrzeug geworden und steht in der Woche trotz 2er Kinder meist herum.
    Ich kann also zurecht sagen, dass ein einziges eBike bei uns ein spürbares Umdenken, nein, Um-Verhalten gebracht hat, das Verbrennerauto einiges weniger wichtig geworden ist, wir Ressourcen sparen.
    Aber:
    Ich bin immer noch eine mitteleuropäische Ausnahme. Zwar gibt's in flachen Städten wie Amsterdam, Kopenhagen oder Münster sehr viel täglichen innerstädtischen Stadtverkehr. Auch in Zürich gibt's trotz der steilen Berge sehr viele Radfahrer, aber eher im Sommer. Im Winter fahren sie ÖV. Aber für die meisten auf dem Land lebenden scheint das tägliche Pendeln mit dem 2-Rad und sei es noch so easy, schnell, leicht, angenehm und kostengünstig, keine Option. Die Leute, die es vormachen, und mit dem Rennrad, Velomobil, 25er oder 45er Pedelec 20-40 km pro Richtung pendeln und heilfroh sind, sich täglich an frischer Luft viel zu bewegen, außerhalb der Staustrecken unterwegs zu sein etc. werden bestaunt und belächelt.
    Und selbst im Pedelecforum kommen viele Fans ihrer eBikes auf mit einem günstigen Auto vergleichbare Kilometerkosten um die 0,30-0,50/km - was an der geringeren Lebensdauer und überhöhten Kaufpreise von Pedelecs liegt.
    Man könnte also sagen, dass das Pedelec eine sehr gute Variante fürs Ressourcenschonen wäre - aber leider Gewohnheit, Komfort (Auto ist doch viel bequemer und sicherer und wettergeschüzt) und im Vergleich erstaunlich niedrige Vollkosten je Kilometet des Autos die meisten Auto fahren lassen. Was in D noch dazu kommt, ist massives Lobbyieren der Autofirmen gegen dem Auto gefährlich werdende Alternativen. Zum Beispiel sind 45er S-Pedelecs mit Mofanummernschild, wie ich selbst eins fahre, in der Schweiz etwa 18x weiter verbreitet als in Deutschland (1% vs 18% Verkaufsanteil). In Diskussionen hat sich herausgestellt, das scheinbar unbedeutende Unterschiede in den eigentlich dank EU gleichen Regeln für diese sogenannten Leichtkrafträder so einen einen massiven Unterschied im täglichen Nutzen und damit der Verbreitung ausmachen. In CH gilt das S-Ped zwar rechtlich auch wie ein Mofa aber es wird in vielen Detail-Regeln dem Fahrrad gleichgestellt: Radwege benutzen erwünscht, für Räder freigegebene Einbahnstraßen, Wald- und Forstwege benutzen (ohne aktive Unterstützung) erlaubt, Kinderanhänger und Kindersitz erlaubt. In D dagegen gilt es als schlimmeres Kraftfahrzeug als ein Mofa denn man darf damit niemals auf dem Radweg fahren, was im Autoland D manchmal absurd gerät, wenn rechts der toll ausgebaute breite Radweg neben der Schnellstraße verboten ist und links die Schnellstraße mit Tempo 100 lebensgefährlich oder sogar mit 50 kmh Mindestgeschwindigkeit fürs 45er verboten ist. Aber der Todesstoß fürs S-pedelec in D scheint für die meisten Eltern das Verbot des Kindertransports (weder Kindersitz noch Anhänger) zu sein. Was hier in CH für viele Pendler tägliche einfache autonome Pendlerpraxis ist (Kind auf Kindersitz in Kita bringen, schnell zur Arbeit pendeln, oder auf dem Rückweg mitnehmen) oder in der Freizeit weit verbreitet (mut den Kindern im Anhänger zum See) ist in D verboten und führt dazu, dass immer noch das Auto die einzige universelle Mobilitätslösung für alle Situationen bleibt. Mit der seit 3 Jahren gespindoktorten Regelung für in D bisher sogar komplett verbotene alternative Elektromobilität (der letzten Meile) wie Elektroroller, Skateboards, Monowheel etc. passier das gerade wieder. Die Regelung sieht nach diversen schockierten Berichterstattern über den hinter verschlossenen Türen zusammenlobbyierten Gesetzgebungsprozess wohl so aus: ein 10 kg leichter Elektroroller, den man in anderen Ländern ohne Mühe und extra Ticket in Bus und Bahn mitnehmen kann und der mit 15 km Reichweite, bis zu 30 kmh und bei Kaufpreisen ab 300 Euro viel sehr viele Leute das ÖV Pendeln beschleunigen, vereinfachen oder erst ermöglichen würde, soll nur mit Versicherungskennzeichen, 20 kmh Beschränkung und Radwegepflicht benutzbar sein. Das Kennzeichen führt dazu, das die Mitnahme im ÖV verboten sein wird..
     
  8. #627 helmut_taunus, 13.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 13.02.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    da ist etwas wahres dran. Man koennte zu anderen Laendern schauen, von dort uebernehmen. Man koennte Freiheit voranstellen, und Verantwortung, nein, Deutschland muss bevormunden, muss aufwendig nach einer eigenen Loesung suchen, zeitaufwendig verzoegern und technisch aufwendig, um Millionenstueckzahlen aus den Zulieferlaendern zur Aenderung zu zwingen, zur Preiserhoehung, zur Nicht-Belieferung am besten. An der Stelle (und weiteren) riskiert die Landesfuehrung die Entstehung von Gelbwesten, und zwar vorsaetzlich und bewusst und seit Jahren.
    Gruss Helmut
    .
    PS: Dies muss moeglich werden, von zuhause in den Bus, vom Bus zur Arbeit Video.
     
  9. Fritze

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    Es gibt wenige Themen die mir wirklich an die Nieren gehen aber diese restriktive Politik gegen alternative Mobilität gehört definitiv dazu.
    Auf dem Dorf fahre ich immernoch die uralte Simson mit 60km/h Zulassung und träume seit jahren von so einer Variante mit Elektroantrieb (ohne 45km/h Kastrierung)
     
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  10. odfi

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    Und ich hoffe, dass das auch so bleibt. Da kannst Du ein Kind noch so gut sichern, aber bei einem plötzlichen Sturz bei 45 km/h ohne Knautschzone o.ä. kannst Du es schon fast vergessen. Gerade letztes Jahr ist ein Bekannter von uns mit 25kmh gestürzt und das in einem als toll getesteten Kindersitz und mit Helm auf dem Kind und es musste trotzdem ins Krankenhaus. Gar nicht auszudenken, wenn es noch 20kmh schneller gewesen wäre. Wahrscheinlich kann man sich das nicht so krass vorstellen, wie es wirklich ist, wenn man noch keinen Unfall hatte... auch mir selber wurde bei etwas über 20kmh mal die Vorfahrt genommen und schon allein die Wucht, mit der ich aufgekommen war, reicht aus, dass ich ganz bestimmt nie ein Fahrrad mit 45 kmh fahre - geschweige denn noch ein Kind mitnehme.
     
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  11. #630 helmut_taunus, 13.02.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Mit welcher Begruendung soll das der Gesetzgeber vorschreiben?
    "Wo lassen Sie denken?"
    Kann das denn nicht jeder allein entscheiden, ob er auf einem Uraltfahrrad ohne Motor 45 km/h leicht bergab faehrt zum Kindergarten, oder ob er dafuer ein modernes besser bremsendes E-Fahrrad verwenden mag?
    Was wird aus einem Deutschen, der in der Schweiz etwas darf was ihm hier die Landesfuehrung verbietet? Darf er sein Gehirn in der Schweiz einschalten, dieses nicht trainierte Teil zwischen den Ohren? Zurueck nach Deutschland Hirn wieder stillegen?
    Ich kann mir an vielen Stellen mehr Freiheit vorstellen, gegen derzeit noch bestehende Gesetze und Vorschriften, natuerlich bei mehr Verantwortung, die der Einzelne dann traegt.
    Gruss Helmut
     
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  12. TFL

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    Da das mit dem "Gehirn einschalten" oft nicht funktioniert hat, hat sich der Gesetzgeber eben vor langer Zeit dazu entschlossen, die Personenmitnahme auf Fahrrädern zu verbieten.
    Um nicht Teile der Bevölkerung von der Mobilität auszuschließen, hat er die Mitnahme kleiner Kinder (bis 7) unter Beachtung zusätzlicher Anforderungen erlaubt. Die eingeschränkte Ausnahme für eben jene Kinder vom allgemeinen Anhängermitfahrverbot hat er gar erst kürzlich gewährt.

    Auf einem Motorrad darf man kleine Kinder auch nicht befördern. Sondern erst dann, wenn sie sich selbst sicher in allen Fahrlagen halten können. Da darf man auch keinen Fahrradsitz fest aufschrauben und sein Kleinkind bei langsamer Fahrt darin gesichert mitnehmen.

    Irgendwo sind eben Grenzen im Umgang mit der eigenverantwortlichen Handlung. Is so. Wenn es dann noch Kinder betrifft, die nicht auf Augenhöhe mit ihren Eltern rationale Mitfahrmöglichkeiten und Fahrstile ausdiskutieren können, dann hat der Staat eine Schutzpflicht.
     
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  13. bendh

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    wenn die Dummheit der Eltern mit ihren Kindern ausstirbt, hat das doch auch etwas für sich.
     
  14. Petrus

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    Hallo, lasst uns mal von dem Kinderthema wegkommen und zum eigentlichen Thema zurück und da zeigt dieser - ich glaube inzwischen längste - Fred, dass wir in D bei der Elektromobilität sowas von hinterherhinken und zwar bei allen Facetten.
    Aber wundert das eigentlich jemanden bei der Lobby, die die klassische Autoindustrie hierzulande hat und bei dem Verkehrsminister (oder besser den Verkehrsministern der letzten 10 Jahre)???
     
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  15. mawadre

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    Das mit den Kindern habe ich nur erzählt als Beispiel, wie man mit kleinen versteckten Tricks, die viele sogar auf den ersten Blick für sinnvoll halten, alles außer dem Auto benachteiligt. Und die Leute merken das und kaufen und fahren halt Auto. Und die Autoindustrie geht dann mit den Verkaufszahlen und den Arbeitsplätzen zu den Politikern und auf einmal ist alles "alternativlos".
    Man kann die Leute aber auch einfach in solche Fallen locken: "wollen Sie bis zu 30 kmh schnelle Elektroroller auf dem Fußweg Ja oder nein?" "Öhm, nein, da fährt mir so ein frecher junger Bengel noch in die Beine, das ist nreuzgefährlich, die Jugend von heute!!!". Und schwups hat man ein 10 kg leichtes alternatives Elektromobil, das zusammen mit ÖV eine ganze Menge Pendlerautos ersetzen könnte, als potentiell tödliche Waffe abgestempelt, mit Versicherungspflicht, ÖV Mitnahmeverbot und Radwegpflicht versehen sodass es bis auf ein paar Hardcore-Fans niemandem mehr nützen kann. Und 30 kg schwere Pedelecs ohne Versicherungspflicht sind sicher nicht weniger gefährlich. Aber die wahre Gefahr für uns Menschen sind Autos. Denn wenn tödliche Unfälle mit der Beteiligung von Fahrrädern oder Rollern passieren, dann sind es Autos, die die Zweiradfahrer töten. Nie umgekehrt. Aber die Regelung führt dazu, dass weiterhin eine Person mit 1,5 bis 2 Tonnen Metall das eigene Kind vor die Schule fährt und dabei viele andere Kinder tödlich bedroht. Kein Witz.
    Oder die Sache mit dem Kinderanhänger: in CH wie geschrieben erlaubt und man möge mir glauben, als Vater oder Mutter mit der kostbaren Fracht hinten drin ist man sehr vorsichtig und angepasst unterwegs. Und die Bremsanlage meines S-Pedelec ist sogar von Gesetzes wegen viel besser als die meines normalen Fahrrads. Aber auch hier lauern die viel größeren Gefahren in den viel zu vielen viel zu schnellen viel zu großen viel zu schweren Autos, die den Verkehrsraum dominieren. Wenn eine Mutter mit Kind im 2 Tonnen SUV mit lauter Musik über den Kinderanhänger mit meinen Kindern drüberfährt, merkt sie das im Ernstfall vielleicht nicht mal direkt. Und auch das Geschwindigkeitsargument zieht nicht. Denn erstens darf ich an jedes Auto, dass mehr als 80 kmh fährt, auch einen Anhänger anhängen, der mit maximal 80 gezogen werden darf. Ich darf auch mit einem 240 kmh Max. Sportwagen durch die 30er Zone fahren. Aber bei der alternativen Elektromobilität gibt's auf einmal massiv Einwände. Das hat schon fast Methode. Da muss man sich fragen: "wem nützt es". Aber oft ist es nicht sofort Lobbyismus sondern nur denken in eingefahrenen gewohnten Schienen - was den Status Quo, also unsere jetzige Autozentrierte Welt stützt. Beispiel ist eien Überlegung in CH, Kindern neuerdings das Velofahren auf dem Fußweg zu erlauben oder gar zu gebieten. Auch hier der häufige Einwand von Fußgängern (die nicht selten auch Autofahrer sind) dass das auf dem Fußweg radfahrende Kind ja die ältere Dame anfahren könnte. Was übersehen wird, ist dass die ältere Dame dabei von einem 20 kg Kind mit einem 10 kg Rad also 30 kg mit 10-20 kmh touchiert wird. Das ist ein kleiner Schreck aber das war's. Meistens wird gar nichts passieren. Tödliche Unfälle gab es noch nie. Wenn aber die Pflicht für das Kind besteht, auf der Straße Rad zu fahren, dann wird es allenfalls von einem Auto angefahren oder überrollt. Und das passiert leider immer wieder. Die schnelle Antwort auf die Änderung "besser nicht die Kinderfahrräder auf den Fußweg" nimmt also unbewusst getötete Kinder in Kauf um potentiell blaue Flecke bei einer älteren Dame zu vermeiden.
    Eine alte Dame wird übrigens hier in Zürich so im Schnitt einmal im Jahr auf einem Zebrastreifen von einem Tram tödlich überfahren. Die haben nämlich am Zebrastreifen Vorfahrt und sind in moderner Version recht leise und können mit 50 Tonnen kaum rechtzeitig bremsen...
     
  16. mawadre

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  17. #636 helmut_taunus, 13.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 13.02.2019
    helmut_taunus

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    Hallo,
    schauen wir mal in die Niederlande
    (jetzt weiss ich noch genauer, was hier in D fehlt)
    .
    [​IMG]
    Bildquelle buurtaal.de/blog..mutter-kinder-fahrrad-niederlande..
    .
    Super Tandem
    .
    deutscher Artikel
    .
    Bilder aus Amsterdam mehrere Seiten Kind und Fietse
    Wie man hoert, sterben die Niederlaender wie die Fliegen und geben solche todesgefaehrlichen Sachen dieses Jahr noch auf. Nein, sie verbieten eher den SUV am Kindergarten.
    .
    Gruss Helmut
     
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  18. #637 helmut_taunus, 13.02.2019
    helmut_taunus

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    Alternative Antriebe und Fahrzeuge
    Flugtaxi rein-elektrisch
    Artikel
    Die Aermeren sollen sich in den Bus quetschen, steht da nicht.
    .
     
  19. mawadre

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    Ja, das ist das erste bekannte deutsche Startup für Elektropersonenlufttransport, Volocopter. Die haben das Konzept eines Multicopters auf einen Elektroheli für 2 Personen hochskalliert.

    Weit spannender finde ich das zweite deutsche Startup zum Thema: Lilium aus München. Die haben den ersten funktionierend Protoypen eines senkrecht startenden und landenden Elektroflugzeugs für 2 oder mehr Personen demonstriert. Das Konzept und der Prototyp hat die Investoren scheinbar so sehr überzeugt, dass das Konzept des Startups derzeit vom Hersteller von neuartigen Flugzeugen zum Uber der Lüfte umgebaut wird. Ab 2:20 sieht man den Flug:
     
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  21. mawadre

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    Nein, umgekehrt. Weil so viele Menschen in Holland Rad fahren, sind Autofahrer Radfahrer stärker gewohnt, rechnen mehr mit Radfahrern, sind vorsichtiger und ist die Unfallgefahr für Radfahrer deswegen niedriger - sagen Forscher. Umgekehrt hatte man vor paar Jahren in Australien (heißes Land) eine generelle Helmpflicht für Radfahrer eingeführt, woraufhin weniger Leute Rad fuhren woraufhin die Unfallzahlen letztlich hochgingen...

    Aber schön, dass man den Holländern auf den Bildern schon auf den ersten Blick das im Vergleich zu D höhere Einkommen ansieht. So kann man sich nicht in die übliche Ausrede flüchten "4 Persone auf einem Zweirad? Typisch Entwicklungsland. Hier bie uns im riesche Schduddgard fahre mer en Daimler..."
     
  22. #640 Tom-HU, 14.02.2019
    Zuletzt bearbeitet: 15.02.2019
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    Quatsch!
    "Die Entfernungspauschale ist verkehrsmittelunabhängig, das heißt sie gilt gleichermaßen für Fußgänger, Radler, Motorrad-, Bus- und Bahnfahrer sowie für Autofahrer und ihre Beifahrer. Ausgenommen sind Flüge."

    Die 30 Cent/Entfernungskilometer gelten fürs Fahrrad/E-Bike/Fußgänger etc. genauso wie fürs Auto!

    Und noch eine Bemerkung zum Credo "im benachbarten Ausland ist alles besser als in D": In der Schweiz sind z.B. E-Bike-Tandems komplett verboten! Das hat mir die schweizer E-Bike-Firma "Flyer", die solche E-Bike-Tandems gebaut hat, auf Anfrage explizit bestätigt. In D gibt es ein solches Verbot nicht.
     
Thema:

Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten

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