Verkleidungen entfernt und gedämmt

Diskutiere Verkleidungen entfernt und gedämmt im Nissan NV200 Forum im Bereich ---> Die Fahrzeuge; @Pfaelzeevalia,:moin: hm also ich muss sagen das der Einsatz von Alubutyl schon einiges bringt das alle größeren Blechflächen in ihrer Neigung zum...

  1. #221 caferacer72, 07.02.2018
    caferacer72

    caferacer72 Mitglied

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    @Pfaelzeevalia,:moin:
    hm also ich muss sagen das der Einsatz von Alubutyl schon einiges bringt das alle größeren Blechflächen in ihrer Neigung zum Mitschwingen und damit in der Übertragung von Geräuschen (Schwingungen) gedämpft werden. Das zeigte sich ziemlich krass nachdem ich alle Türen und die hinteren Seiten gedämmt hatte und anschließend einige Tage später das Dach. Das hat sehr viel gebracht da sogar Geräusche von Fahrwerk dort noch verstärkt wurden.
    Habe über dem Fahrerhaus zusätzlich 19mm Schaumplatte verklebt (bis 19mm passt da rein) und hinten 30mm zwischen Blech und Himmel (bis 30mm passt dazwischen). Hat den Vorteil das der Wagen hinten etwas wärmer ist und erhoffe mir für den Sommer ein wenig weniger Aufheizen des Autos. Die Motorwand habe ich noch nicht gedämmt.
    Habe in Summe ca. 3 Quadratmeter 1,9mm Alubutyl verarbeitet. Gewicht ca. 3,5kg pro m^2. Also ca 10 kg in Summe.
    Kosten mit den Werkzeugen für das entfernen der Verkleidungen (Amazon 13€) ca. 60 €. Aber die haben sich echt gelohnt. Selbst meine Frau war begeistert nachdem sie mich einliefern lassen wollte als sie sah das ich den neuen Wagen zerlege:gruebel::doof::evil::fieber:.
     
  2. mawadre

    mawadre Mitglied

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    Ich habe keine Ahnung aber höre öfters dass Schall und Lärmdämpfung oft einfach was mit Verönderung und Veringerung von Ressonanzen zu tun hat. Das beschwerte Blech kann nicht mehr einfach so frei mitschwingen.

    Also ich finde den Klang im Evalia Tekna ok, habe schon schlechteres gehört. Kann mir schwer eine so massive Verbesserung vorstellen, die für mich persönlich den ganzen Aufwand usw. rechtfertigen würde.

    Klar wäre es cool einen günstigen Bus zu fahren der innen so leise ist und so gut klingt wie eine Oberklasse - aber ich scheue den massiven Aufwand. Immerhin steht die Karre doch 95% der Zeit einfach nur rum...
     
  3. p.hase

    p.hase Mitglied

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    mit alubutyl lohnt es sich die türblätter nach innen zu verschliessen weil es sonst einen akustischen kurzschluss gibt. wer mag kann den speaker ausmessen, das volumen schätzen und eine bassreflexbox daraus machen. das wort "klang" in verbindung mit so einem lauten auto zu bringen ist schon schwer anmassend. :mrgreen: achtung ironie.
     
  4. bernie

    bernie Mitglied

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    E-Gitarristen diskutieren engagiert, wie das Auswechseln der 6 Stimmmechaniken auf der Kopfplatte des Gitarrenhalses, das Schwingungsverhalten des gesamten Systems zum Guten oder Schlechten verändert. Also gepresste Blechstimmwirbel (leicht) gegen massive Wirbel (schwer).
    Mein Opel Kombi hat auf den hinteren verkleideten Radkästen geklebte dicke Platten aus einem Sandwich von hartem Trägermaterial und weichem Fasermaterial. Vielleicht gut gegen Schallleitung und Schallstrahlung in einem.
     
  5. #225 Pfaelzerevalia, 07.02.2018
    Pfaelzerevalia

    Pfaelzerevalia Mitglied

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    Ich hab ja die orginal Boxen durch ein Eton 2 Wege Lautsprecher System getauscht und dabei eben die Türen gedämmt. Ob das dämmen mit orginal Boxen was bringt hab ich nicht getestet. Aber mit diesem System vermisse ich weder die Höhen noch die Tiefen. Klar kommt es nicht an ein System mit subwoofer ran aber für normal Musik hören super Investition.
     
  6. ami8i

    ami8i Mitglied

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    Hallo Audiotuner,

    zuerst einmal vielen Dank für diesen Thread, besonders die Abbauanleitungen der Verkleidungsteile und das Wissen dass da drunter nichts ist, hat mir sehr geholfen (trotzdem ging so mancher Clip kaputt) und motiviert da Hand anzulegen.

    @Lautsprecher:
    Im Spätsommer habe ich den Bereich des hinteren, rechten Laustsprechers entdröhnt/gedämmt (Alubutyl und 10mm Xtreme-artige Matte) und war vom Ergebnis enttäuscht. Ich hab sogar das Gefühl dass es nun schlechter klingt als vorher, zumindest nicht besser/satter/klarer also weniger Scheppern.
    Ach ja, das Chassis des Lautsprechers habe ich mit Kontaktkleber zusätzlich fixiert in der Hoffnung mit der Karosse darunter eine Versteifung zu erreichen.

    Für den Lautsprecher-Bereich hatte ich nur mehr wenig Material übrig, denn bei der rechten Schiebtüre wollte ich mich austoben, zumindest ziemlich viel verbessern:
    Und zwar wollte ich die Schiebetüre beim Öffnen und v.a. Schließen leiser machen. Man muß nicht im Umkreis von 100m in einer ruhigen Gegend (später Abend) hören dass da eine unorganisierte Familie ankommt und immer wieder drauf kommt nochmal eine der Türen zu öffnen und zu schließen (v.a. um unten was rauszuholen/reinzustopfen). Wegen Gelsen und abends manchmal störender Frische werden die Türen gerne gleich wieder geschlossen. Da müssen wir die Abläufe noch optimieren. :)
    --> Rahmen B- und C-Säule und oben flächig mit Alubutyl beklebt, drüber wegen Wärmedämmung noch 10mm Xtreme-Matte. Unten habe ich (noch) nichts gemacht, da kommt mir das Auto stabiler gebaut zu sein.
    In der Tür innen die Außenhaut mit Stückwerk möglichst flächig verklebt, je nach Zugänglichkeit. Leider keine Fotos gemacht/gefunden, aber ich schätze >50% der Oberflächen sind bedeckt. Etwas Dämmmatte kam auch noch drüber.
    Ja, das Schließen ist leiser, aber den Aufwand nicht Wert - da bin ich schon enttäuscht, bzw werde ich versuchen im Frühjahr noch weiterzudämmen. Ich bin mir sicher dass die rasch drehenden Laufrollen den Lärm erzeugen und auf die Hohlräume/Blechprofile übertragen. Im sichtbaren Bereich (wenn die Schiebetür geöffnet ist) habe ich (noch) von Alubutyl-Beklebungen abgesehen, aber ev muß man da auch bekleben.


    Schon vor dem Sommer gemacht: Unter dem Dach habe ich die Sicken und Dachholme (v.a. im Türbreich und Windschutzscheibe) mit Alubutylstreifen beklebt.
    Im Bereich der 1.ten Sitztreihe , dann flächig 10mm Xtreme-Matte und 2 Lagen 20mm Styrodur reingeklemmt/geklebt (Himmel geht nun nicht mehr perfekt rauf :( )
    Im hinteren Bereich geht sich eine Lage 10mm-Matte und 20mm Styrodur aus, in die Querträger Streifen/Schnipsel reingeschoben/-gestopft und außen nochmals Dämmatte geklebt.
    Bei dieser Maßnahme habe ich schon das Gefühl dass Autobahnfahren leiser wurde, eine Dichtlippe über der Heckklappe bastelte ich aus Gaffatape.


    Ich weiß zwar noch nicht wie, aber unter der Mittelkonsole Richtung Spritzwand ist noch Potential für Geräuschdämmung. Holz oder Metall-Konstruktionen gehen aus Crash-Gründen nicht, also nach geeignetem Dämmaterial suchen. Saugfähigkeit schlecht wenn der Wärmetauscher mal undicht wird, aber sonst ist das Auto in dem Bereich schon als trocken zu erwarten.

    Das größte Wärmedämm-Potential liegt in den gläsernen Scheiben, deshalb sind unsere Maßnahmen im Blechbereich eh nur sehr begrenzt wirksam. :(

    lg
    »Horst
     
  7. #227 m.h., 11.02.2018
    Zuletzt bearbeitet: 11.02.2018
    m.h.

    m.h. Mitglied

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    Naja die Schiebetüren werden deshalb nicht viel leiser beim schließen weil es bei der Wucht mit der man zuschmeißt egal ist wie schwer die Türe ist, die Kräfte reichen aus um auch die beschwerte Türe ordentlich in Schwingung zu versetzen. Das Einzige das sich ein bisschen ändert ist wie blechern es klingt. Leiser wird es nie so wirklich.
    Ein beklebtes Trommelfell wird trotzdem extrem Laut schwingen wenn man drauf haut, es ändert sich nur die Frequenz in der es schwingt nicht jedoch der eigentliche Schalldruck. Nachdem man aber tiefere Frequenzen immer leiser wahrnimmt als Geräusche im Sprachfrequenzbereich kommt einem das ganze nur leiser vor.
    Beim Alubutyl sehe ich den Sinn nur darin die Blechflächen daran zu hindern durch Fahrtwind oder Reifenrattern in Schwingung versetzt zu werden und das funktioniert gut.
    Beim Lausprechergehäuse kann es einem auch passieren dass man es totgedämmt hat. Zu wenig Resonanz führt bei Lautsprechern genauso zu einem schlechten Ergebnis wie zu viel.
    Man kann das ganze immer gut an einem Trommelkessel beschreiben. Wenn das Schlagfell auf der einen Seite ein ungünstiges Schwingungsverhältnis zum Resonanzfell hat dann kann es sein, dass ein kurzes Puff ohne richtigem Klang alles ist was man aus der Trommel raus bekommt weil sich die beiden Felle gegenseitig in ihrer Schwingung Dämpfen und mehr oder weniger auslöschen. Wenn sie genau gleich Gestimmt sind und miteinander schwingen dann kommt ein viel zu langer singender Klang raus weil sie Phasengleich schwingen und kein Ende in Sicht ist.
    Das kann dir bei Lautsprechern in der Türe auch passieren da es ja auch zwei Schwingende Membranen in einem gewissen Abstand zueinenander sind.
     
  8. p.hase

    p.hase Mitglied

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    der krach findet beim nv200 im motorraum und an den fenstern statt.
     
  9. m.h.

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    Ich habe auch einen und der Krach kommt aus den Radkästen vorne und hinten. Ich hör mehr Abrollgeräusch der Reifen von vorne als Motor und sobald man die 80er schwelle überschreitet ist es der Lärm vom Fahrzeugboden und den Hinterrädern.
     
  10. #230 ReisKocherPilot, 12.02.2018
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    Mal ne Frage von jemanden der von dem ganzen Dämmen absolut keine Ahnung hat:
    Wäre es ne Möglichkeit die Laufschiene mit Gummipolstern zu hinterlegen und somit vom Rest des Autos zu entkoppeln?
     
  11. ami8i

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    Hallo m.w.,
    falls ich mich missverständlich ausgedrückt habe, mir geht es nicht um das finale ins Schloss Fallen, das kann ich während der abendlichen Umbauschritte sanft dosieren, sondern das Geratter der Laufrollen während des Schließens/Öffnens.

    Von Alubutyl erwarte ich mir nicht nur eine hingenommene Frequenzverschiebung (Masse) sondern auch erhöhte Dämpfung aufgrund des duktilen Charakters.
    Vielleicht sollte man die Tür innen wirklich auch ernsthaft bedämpfen um die von dir ins Spiel gebrachte Analogie zur Trommel fortzuspinnen. Das sind wahrscheinlich eher saugfreundliche Materalien. :(

    Hallo Reiskocher,
    theoretisch ja, aber die entkoppelten Rollen müssen die relativ schwere Türe tragen - und das über Jahre. Hmmm, vielleicht die Schienen entkoppelt lagern? Moderne Straßenbahnschienen sind in stark besiedelten Gebieten so verlegt. Könnte man bei Nissan vorschlagen. ;-)

    Wäre auch nur Symptombekämpfung, die Wurzel des Übels sind die Rollen selber. Z.b. Verdoppelung des Durchmessers, Kugellager (Rollerskates) statt Gleitlager, Rollen mit hochwertigem, dämpfendem Gummi umschließen, glatte Führungsschienen, robuste Verbindung Schiene - Tür bzw Fahrzeug selber...
    Man könnte auch bei flauschigen Familyvans mit Schiebetüren abschauen wie das dort gelöst wird, ich hab da keinen Zugang/Erfahrung. Oder scheppern die auch so? Der VW T5 unserer Firma rattert auch ziemlich, ebenso der Ducato Kastenwagen.

    lg
    »Horst
     
  12. m.h.

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  13. #233 ReisKocherPilot, 18.02.2018
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    Von den Laufrollen hab ich nie geredet [​IMG]

    Laufschienen ausbauen, ne Gummischeibe zwischen Schiene und Auto und noch eine zwischen Auto und Mutter. Das sollte doch schon dämpfen.
     
  14. #234 triplemania, 17.07.2018
    Zuletzt bearbeitet: 21.07.2018
    triplemania

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    Weiter gehts mit dem Bodenblech auf der Fahrerseite:
    Fahrersitz ausgebaut (musste sowieso sein), den Teppich zurückgeschlagen, Lüftungskanal ausgebaut und Styroporeinlage herausgenommen.
    Auch hier gibt es eigentlich keine Dämmung. Zwei Löcher ohne Funktion im Bodenblech habe ich mit Aluminiumklebeband verschlossen,
    Link zum BIld: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050018-Fahrerfußraum-Serie.jpg

    Auch der Radkasten ist, wie auf der Beifahrerseite, komplett ohne Dämmung.
    Link zum BIld: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050025-Fahrerfußraum-Spritzwand-Serie.jpg

    Das Bodenblech habe ich auch hier möglichst flächendeckend mit Aluminiumbutyl belegt. In Höhe der Fahrersitzkonsole ist das eine ziemliche Bastelei, weil der Boden in Richtung Mittelkonsole nicht eben ist.
    Link zum BIld: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050017-Fahrerfußraum-Aluminiumbutyl_1A.jpg
    Link zum Bild: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050021-Fahrerfußraum-Aluminiumbutyl_1AAA.jpg

    Die Gelegenheit war endlch günstig, so dass ich auch ein Lautsprecherkabel (aus dem A-Holm) und die dicke Plusleitung aus dem Motorraum vollständig unter den Teppich verlegen konnte.
    Link zum BIld: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050025-Fahrerfußraum-Spritzwand-Serie.jpg
    Link zum BIld: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050030-Fahrerfußraum-Verkabelung_2.jpg
    Link zum BIld: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050033-Fahrerfußraum-Verkabelung_5.jpg
    Link zum Bild: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050029-Fahrerfußraum-Verkabelung_1.jpg

    Mit etwas Gefummel passt das ganz ohne Schneidarbeiten unter die Styroporplatte im Fußraum.
    Link zum BIld: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050024-Fahrerfußraum-Aluminiumbutyl_1B.jpg
    Link zum BIld: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050034-Fahrerfußraum-Verkabelung_6.jpg

    Nachdem der Teppich wieder drin liegt, ist von dem Kabelgewirr nichts mehr zu sehen. So wollte ich das haben.
    Link zum BIld: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050035-Fahrerfußraum-Verkabelung_7.jpg

    Hinter dem Fahrersitz, hier gibt es eine besonders hohl klingende Stelle am Bodenblech, und an der linken B-Säule unten ist ebenfalls Aluminiumbutyl verklebt. An der B-Säule wird später auch die dicke Minusleitung (vom Verstärker unter dem Beifahrersitz) verschraubt.
    Link zum BIld: https://rafeske.de/wp-content/uploads/Nissan_NV_200/P1050036-B_Saule-links-unten.jpg

    Arbeitszeit für diese Aktion (incl. Demontage Türverkleidung und Durchfädeln der Lautsprecherkabels in die Fahrertür) und Montage der Zooomdrehsitzkonsole: ein gemütlicher Samstag mit ca. 8 Stunden.
     
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  15. #235 Andreas Bauer, 11.08.2018
    Andreas Bauer

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    Danke an alle für die wertvollen Tips.

    Ein kleiner Hinweis für das Dämmen der vorderen Türen zwecks besserem Sound:

    Wenn ihr die Verkleidung ab habt und die Plastikfolie angehoben habt um innen im Nassbereich mit ALubutyl zu dämmen, dann schaut mal ob auch bei euch der Bowdenzug vom Fensterheber gegen das Blech von innen "vibriert" wenn ihr ihn anzupft. Das war bei mir der größte Störfaktor und bei manchen Lautstärken / Frequenzen als lästiges Dröhnen zu hören. Ich hab das Teil mit einem Stück alten Fahrradschlauch durch ein vorhandenes Loch und Kabelbinder fixiert sodass es nicht mehr vibrieren kann.

    Wäre ärgerlich wenn sich jemand die Mühe macht zu Dämmen und dann diese lästige Störquelle übersieht.

    Viel Spaß!
     
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  16. Wehrner

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    Hallo,
    Dank an die mutigen Ausprobierer (und die guten Erklärungen mit Bildern).
    Ich habe jetzt alle Kunststoffverkleidungen draußen :D und eins ist ganz klar, JETZT ist der Bus innen laut.
    Die Heckklappe ist bereits gedämmt (mir ging es um den Lärm, darum nur Alubutyl von Reckh.).
    Was mir bei den Vordertüren aufgefallen ist sind die großen Styropor-Klötze. Habt ihr die zum Dämmen rausgenommen, drumherum gedämmt oder sind die nur bei mir in der Tür verbaut?
    Und gleich die zweite Frage: wie bekomme ich die extrem klebrige schwarze Masse der Feuchtigkeits-/Dampfsperrenfolie am Besten vom Metall? Ablösen tut sich die Masse nicht, die zieht sich wie Kaugummi oder klebt an den Fingern.
    MfG
     
  17. #237 helmut_taunus, 22.08.2018
    helmut_taunus

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    Die Folie baust Du hoffentlich wieder ein, die wird benoetigt.
     
  18. #238 Andreas Bauer, 22.08.2018
    Zuletzt bearbeitet: 23.08.2018
    Andreas Bauer

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    Ich würde alles was drin ist auch drin lassen. Die Folie würde ich von unten her losmachen, Das Butylband kannst du zwischen Folie und Innenblech mit einem scharfen Cuttermesser einschneiden. Dann Folie weiter anheben und das Butyl immer dort wo es am dünnsten ist einschneiden. Ich hab die Folie nur halb angehoben und oben mit einem Klebestreifen fixiert.

    Beim Dämmen im Nassbereich darauf achten dass die Abflusslöcher frei bleiben. Mit Klopftests von Innen und Aussen feststellen wo es Sinn macht Alubutyl zu kleben. Viel hilft nicht unbedingt viel.

    Hier ein Bild der ersten Schritte innen:
    upload_2018-8-22_7-48-12.png

    Ein Stück Fahrradschlauch um den Bowdenzug innen (wenn er sich bei dir auch wie eine Harfe spielen lässt :)) legen und beide Enden durch das rot markierte Loch ziehen. Die beiden Enden des Schlauchstücks dann mit Kabelbinder fixieren oder einen passenden Stopfen nehmen.

    Die Folie habe ich wieder mit dem vorhandenen Butyl fixiert damit wieder alles dicht ist und überstehend mit Dämmflies beklebt und die Löcher für die Clips ausgespart. Dadurch flattert sie nicht und der Schall innehalb der Türpappe wird gedämmt.
     
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  19. Wehrner

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    Also klar, dann lupfe die Folie nur und klebe nach der Außenblechdämmung wieder alles dran.
    Was genau meinst Du mit "...überstehend mit Dämmflies beklebt...", welches Dämmflies? Ich habe bisher nur Alubutyl gekauft/verbaut (und dachte, das geht überall ;-)) .

    Bei Youtube wurde eine Türdämmung so erklärt:
    - Folie entfernen
    - das Außenblech von innen bekleben (Wasserabläufe nicht verschließen)
    - die Teile am Innenblech, an denen die Folie war, mit Alubutyl-Dämmfolie bekleben
    = Die Dämmfolie am Innenblech ersetzt die Folie
    Klang für mich schlüssig, aber sehr aufwendig.
     
  20. #240 Andreas Bauer, 23.08.2018
    Andreas Bauer

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    Das Alubutyl wird genommen um Bleche die im Gebrauch hörbar schwingen / blechern klingen durch das zusätzliche Gewicht und die zähe Konsistenz des Butyls so zu beeinflussen, daß sie nicht mehr lange / schlechter schwingen und somit selbst keinen / wenig Klang erzeugen wenn sie angeregt werden durch akkustische (Lautsprecher, Subwoofer, Resonanzfrequenz) oder mechanische (Strasse, Türen zuschlagen usw) EInflüsse. Es kann im Nassbereich also dort wo von Scheibe, Türgriff usw. Wasser in den Innenraum gelangen kann eingesetzt werden weil es sich nicht zersetzt / fault. Es kann auch im Trockenbereich z.B. Radkasten (Rollgeräusche) eingesetzt werden wobei hier schon ab Werk (zumindest bei mir) was getan wurde.

    Man könnte die Folie die das Wasser /den Wasserdampf weitestgehend draussen hält (Dampfsperre) natürlich durch Alubutyl ersetzen aber ausser zusätzlichem Gewicht hat man keinen Vorteil wenn man dafür sorgt dass die Folie (wiederum angeregt durch z.B. Lautsprecherschall) nicht flattert.

    Dämmflies wird genommen um Schall in der Luft zu dämpfen so wie ein leeres Zimmer ohne Teppich und Möbel hallig (Echo) klingt und mit Teppich und Möbeln dann nicht mehr weil sich der Schall dann verläuft / gebrochen / schlecht reflektiert wird.
    Beim Auto möchte man nicht dass der Sound der aus dem Lautsprecher kommt so einen Halleffekt innerhalb der Türverkleidung aufbaut und versucht deshalb mit geeigneten Materialien gegenzusteuern damit idealerweise nur die "Hauptwelle" in den Innenraum kommt. Das Dämmflies könnte man also auch in die Türverkleidung kleben. Nachteil ist dass die Folie dann noch flattern könnte und das Zeug auch relativ schlecht abgeht. Wenn man es auf die Folie klebt mit z.B. 2 cm mehr kann man es später auch wieder einigermaßen gut entfernen wenn z.B. irgendwas an der Mechanik im Nassbereich defekt ist. Dämmflies eignet sich nur im Trockenbereich weil es vermodern kann.

    Armaflex ist auch ein Dämmaterial und wird gerne / hauptsächlich zur Wärme-/Kälteisolierung verwendet z.B. unterm Dach. Im Falle der Lautsprecher hinten kann man damit aber auch dafür sorgen dass der Schall unverfälscht ins Innere kommt wenn man sich aus mehreren Lagen einen Ring um den Lausprecher bastelt der dann plan mit der Verkleidung (Armaflex lässt sich gut zusammenpressen) abschliesst. Hinten lässt sich sehr schlecht mit Dämmflies arbeiten weil es hier sehr viele Öffnungen gibt (die teilweise auch zugänglich bleiben sollten).

    upload_2018-8-23_7-5-57.png

    upload_2018-8-23_7-5-10.png

    So, ich hoffe das hilft dir weiter.

    Viel Spaß!
     
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