Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten

Diskutiere Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten im Alles zu den alternativen Antrieben Forum im Bereich ---> Alternative Antriebe; Mal eine ganz praktische Frage: beim kommenden Elektro Rifter / Combo / Berlingo scheint die Lademöglichkeit hinter der linken Schiebetür zu sein...

?

Was haltet Ihr von den alternativen Antrieben?

  1. Was ist das?

    1 Stimme(n)
    2,0%
  2. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Elektroauto

    8 Stimme(n)
    16,0%
  3. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Hybrid

    4 Stimme(n)
    8,0%
  4. Fahre/Warte auf Tesla wegen der Ladeinfrastruktur

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Warte auf vernünftige Ladeinfrastruktur

    3 Stimme(n)
    6,0%
  6. Warte auf günstige Gebrauchte Elektro/Hybrid

    4 Stimme(n)
    8,0%
  7. Warte auf Infrastruktur und Auto mit Brennstoffzelle/Wasserstoff

    14 Stimme(n)
    28,0%
  8. Mein Erdgas-/Biogasauto ist doch alternativ!

    6 Stimme(n)
    12,0%
  9. Warte ab, bis Verbrenner verboten sind.

    14 Stimme(n)
    28,0%
  10. Alles Hype, wir werden noch in 100 Jahren Verbrenner fahren!

    8 Stimme(n)
    16,0%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. #1101 Ildefonso, 04.05.2021
    Ildefonso

    Ildefonso Mitglied

    Dabei seit:
    19.02.2017
    Beiträge:
    66
    Zustimmungen:
    19
    Mal eine ganz praktische Frage: beim kommenden Elektro Rifter / Combo / Berlingo scheint die Lademöglichkeit hinter der linken Schiebetür zu sein (Foto: autozeitung.de). [​IMG]
    Wird dann die linke Schiebetür beim Ladevorgang blockiert? Wäre da ein "Nasenlader" nicht sinnvoller gewesen?
     
  2. #1102 helmut_taunus, 04.05.2021
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

    Dabei seit:
    22.05.2006
    Beiträge:
    8.924
    Zustimmungen:
    1.065
    Hallo, natuerlich wird die Schiebetuer blockiert sein, wenn der Ladeanschluss dort waere. Ist doch heute genauso beim Tanken, keine Aenderung am Prinzip: Klappe offen = Tuer gesperrt. Oder willst Du von innen mit der oeffnenden Tuer das gesteckte Teil aussen versemmeln?
    Gruss Helmut
     
  3. #1103 Ildefonso, 04.05.2021
    Ildefonso

    Ildefonso Mitglied

    Dabei seit:
    19.02.2017
    Beiträge:
    66
    Zustimmungen:
    19
    .
    Da hast du wohl Recht. War mir aber nicht bewusst, da ich bei meinem Caddy Maxi auch bei geöffneter Schiebetür tanken kann.
     
  4. Tim

    Tim Mitglied

    Dabei seit:
    06.11.2016
    Beiträge:
    356
    Zustimmungen:
    69
    Das nenne ich mal Designfehler :totlach:
    :respekt: sowas auf den Markt zu bringen :totlach:
    Der Unterschied zum Tanken ist ja der, dass man da i.d.R. nebendran steht und der Vorgang auch nur eine Minute oder so dauert. Wenn die Kiddies ins Alter kommen, wo sie die Tür selber aufmachen, wird das echt lustig. Oder man hat was auf der Rückbank vergessen und muss dann erstmal wieder abkabeln...

    Dann auch noch auf der Fahrerseite :bumbum:
    Die Jungs oder Mädels haben da echt nicht nachgedacht. Wir haben in der Nachbarschaft auch ein paar BEVs. Die Autos stehen auf der Straße, Wallbox am Haus, kein Gehweg dazwischen. Ich glaube beim Smart ragt das Kabel da auch immer schön auf die Straße.
     
    odfi gefällt das.
  5. #1105 helmut_taunus, 05.05.2021
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

    Dabei seit:
    22.05.2006
    Beiträge:
    8.924
    Zustimmungen:
    1.065
    Doch, haben sie.
    Eine Umstellung der Blechteile fuer den E-Berlingo macht diesen ja noch teurer. Man hat mehr Durcheinander auf der einen Fertigungsstrasse. Der Preis soll stimmen fuer DAS fuehrende Fahrzeug in der Hochdachkombi-Klasse.
    Nebenbei, viele haben auch gar keine Schiebetuer, oder keine links sondern nur rechts.
    [​IMG]
    Den Kangoo gibts mit Nasenlader, wenn es ihn ueberhaupt mal demnaechst geben wird. Bis dahin hat Stellantis den Markt mit deiner Fehlkonstruktion uebernommen, meine These. Der elektro-Caddy aendert es nicht, die reden noch nicht mal vom E-Caddy. Der Buzz wird vielen zu teuer werden.
    Gruss Helmut
     
  6. #1106 Ildefonso, 05.05.2021
    Ildefonso

    Ildefonso Mitglied

    Dabei seit:
    19.02.2017
    Beiträge:
    66
    Zustimmungen:
    19
    Nasenlader hat Vorteile, allerdings kann im Winter bei Schneefall und Schneematsch die Klappe anfrieren. Ich persönlich finde die Lösung am vorderen Kotflügel besser, wie z. B. hier:
    [​IMG]
    Quelle: BMW
     
    odfi gefällt das.
  7. odfi

    odfi Mitglied

    Dabei seit:
    05.03.2013
    Beiträge:
    1.723
    Zustimmungen:
    243
    finde ich auch, aber trotzdem auf der Beifahrerseite, damit das nicht auf die Straße übersteht
     
  8. #1108 helmut_taunus, 06.05.2021
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

    Dabei seit:
    22.05.2006
    Beiträge:
    8.924
    Zustimmungen:
    1.065
    Vergleichende E-Auto-Studie:
    In Deutschland lohnt sich der Umstieg zu wenig
    Automobilwoche
    .
    Zitat:
    Norwegen.. Auf 1000 Einwohner kommen zudem 3,4 öffentliche Ladestationen, nur in den Niederlanden sind es mehr (3,53) .. .. Deutschland hat absolut gesehen zwar viele öffentliche Ladesteckdosen mit fast 44.000 Stück, pro 1000 Einwohner sind das allerdings gerade einmal 0,53. Pro 100 Kilometer Autobahn gibt es in Deutschland 52 Schnellladestationen, in Norwegen sind es 789. Im Jahr 2020 wurden dafür über 204.000 E-Fahrzeuge neu zugelassen und damit mehr als in jedem anderen untersuchten Land. Was staatliche Anreize angeht, liegt Deutschland in der Studie im soliden Mittelfeld; Kaufprämien und Unternehmenssteuervorteile werden von den Autoren als "ausgezeichnet" eingestuft, Steuervorteile bei Zulassung und Mehrwertsteuer gibt es allerdings nicht.
    .. ..
    Beim relativen Preisvorteil beim Betrieb eines E-Autos gegenüber eines Verbrenners belegt Deutschland sogar den letzten Platz. Die Stromkosten pro Kilometer liegen bei 78 Prozent der Kraftstoffkosten (fuer Verbrenner) pro Kilometer und damit höher als in jedem anderen Land.
     
  9. #1109 helmut_taunus, 06.05.2021
    Zuletzt bearbeitet: 06.05.2021
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

    Dabei seit:
    22.05.2006
    Beiträge:
    8.924
    Zustimmungen:
    1.065
    Herr Lohscheller, Opel
    .
    Zitat:
    Doch die Autoindustrie könne das Problem nicht alleine lösen, meint Lohscheller. Am Ausbau der Ladeinfrastruktur müssten sich auch andere beteiligen. .. ..macht es der Elektro-Pionier Tesla seit Jahren vor, dass Autokonzerne sich auch um die Ladesäulen kümmern können. Tesla-Kunden finden in ganz Westeuropa und Nordamerika im Schnitt etwa alle 80 Kilometer eine freie Schnellladesäule entlang der Autobahnen und Interstate-Highways. Warum sollte das nicht auch den anderen, teils viel größeren Herstellern gelingen?
    Andererseits ist der Vergleich nicht ganz fair. Tesla hat keine Altlasten: keine Pensionsverpflichtungen, keine überalterte Belegschaft, deren Qualifikationen mehr auf mechanische Präzision denn auf Elektrochemie, Leistungselektronik und Software ausgelegt sind. Keine teuren Maschinen und Fabriken, die nur Verbrennungsmotoren produzieren können und die noch nicht abgeschrieben sind. Keine Politiker und Gewerkschafter im Verwaltungsrat. Und keine Aktionäre, die jährliche Dividenden sehen wollen – sondern Investoren, denen es vor allem um die Perspektiven für die Zukunft geht. Zitatende
    .
    Na, alles klar, was zu tun ist.
    Keiner muss ueberleben, wer war Kodak?
    Die Probleme sind nicht das Problem. - Die Loesungen sind das Problem.
    VW hat schon angefangen.
    .
    Will das Verkehrsministerium die Wende?
    .
    Derweil ist die Zahl der Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen auf weit mehr als 200.000 gestiegen. Insbesondere auf den Parkplätzen der innerstädtischen Gewerbeflächen würde sich der Ausbau des Ladenetztes lohnen. Hier laden tagsüber viele Mitarbeiter von Firmen oder deren Kunden ihre Autos, nachts hängt der Fuhrpark der Firmen an der Strippe. Die Auslastung wäre maximal.
    Ausgerechnet dort gibt es keine Förderung durch Bundesmittel. "Die Frage ist: Möchte das Verkehrsministerium diese Wende überhaupt haben?", sagt Stefan Pagenkopf-Martin, Geschäftsführer von Parkstrom, einer Firma, die im gesamten Bundesgebiet Ladesäulen betreibt. "Oder sitzen da noch Leute drin, die etwas anderes unterstützen?
    Quelle
     
    odfi gefällt das.
  10. Tim

    Tim Mitglied

    Dabei seit:
    06.11.2016
    Beiträge:
    356
    Zustimmungen:
    69
    Wie das zustande gekommen ist, ist mir schon klar. Man hat den Vorgänger genommen und diesen so weiterentwickelt, dass ein neue Modell bei rauskommt. Irgendwann (vielleicht auch ganz am Anfang) kam man auf die Idee, das ding nicht nur mit Benzin/Diesel fahren zu lassen und hat sich Gedanken um die Akkus und den Antrieb gemacht. Dass der Ladevorgang anders ist als der Tankvorgang hatte wahrscheinlich keiner im Fokus. Als die Vorserienmodelle liefen, waren das vermutlich die einfachen Karosserievarianten mit nur 1 Schiebetür. Also ist das da auch noch niemanden aufgefallen. Und dann war es irgendwann zu spät das zu ändern. Die Anordnung wie bei BMW (nur eben auf der Beifahrerseite) stört am wenigsten. Wenn BEVs aber vom Verbrenner abgeleitet werden oder sich die gleiche Platform teilen, kommt so ein Blödsinn bei raus. Bie der Handwerkerkiste ist die 2. Schiebetür vielleicht obsolet. Aber spätestens als Familienkutsche wird das Ding (fast) immer mit 2 Schiebetüren verkauft werden. Und da hätte es kaum einen schlechteren Platz für die Buchse geben können.

    Übrigens 2 schöne Beiträge, die die Probleme der E-Mobilität in Deutschland auf den Punkt bringen:
    1. Strom zu teuer
    2. fehlende Infrstruktur
     
Thema:

Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten