Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten

Diskutiere Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten im Alles zu den alternativen Antrieben Forum im Bereich ---> Alternative Antriebe; Hallo, es geht im wesentlichen bei China nicht um bestehende Autos (wie unsere Denke) sondern um den Zuwachs. . Derzeit gibt es (jetzt gefuehlte...

?

Was haltet Ihr von den alternativen Antrieben?

  1. Was ist das?

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  2. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Elektroauto

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  3. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Hybrid

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    6,3%
  4. Fahre/Warte auf Tesla wegen der Ladeinfrastruktur

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  5. Warte auf vernünftige Ladeinfrastruktur

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  6. Warte auf günstige Gebrauchte Elektro/Hybrid

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  7. Warte auf Infrastruktur und Auto mit Brennstoffzelle/Wasserstoff

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  8. Mein Erdgas-/Biogasauto ist doch alternativ!

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  9. Warte ab, bis Verbrenner verboten sind.

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  10. Alles Hype, wir werden noch in 100 Jahren Verbrenner fahren!

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  1. #241 helmut_taunus, 14.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 14.11.2017
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    es geht im wesentlichen bei China nicht um bestehende Autos (wie unsere Denke) sondern um den Zuwachs.
    .
    Derzeit gibt es (jetzt gefuehlte Zahlen) ca 80 Mio Autos auf der Welt, und China wird dem 40 Mio hinzufuegen, in den naechsten Jahren bis Jahrzehnten.
    .
    China fand es besser, die Autos fahren vorerst mit Kohlestrom als mit Eigenverbrenner. Denn die Buerger ersticken schon in den Staedten, allein am Mopedqualm, noch ohne Auto. Dafuer benoetigen sie tatsaechlich etwa jede Woche ein weiteres Kohlekraftwerk. Parallel zum groesstmoeglichen Ausbau von Solar und Wind, der auch noch auf Hochtouren laeuft. Solar-Verdreifachung in 3 Jahren etwa.
    .
    Wir denken hier in Umstellung des Vorhandenen, oder in Wachstum von 2 Prozent, pienatts, China verdoppelt in wenigen Jahren, vervierfacht, verzehnfacht. Etwas spaeter kommt noch Indien mit mehr Menschen und weiteren zusaetzlichen 40 Mio Autos hinzu.
    .
    Das ganze ist noch nicht enkeltauglich geplant.
    .
    Immerhin befindet sich die erste Million Elektroautos auf dem Planeten, mit Wachstumsraten von 70 Prozent pro Jahr, die selbst aus Kohlestrom nur ein Drittel bis die Haelfte CO2 eines Fossil-Autos ausstossen. Deshalb will China nicht mehr 100 Prozent Old-Tech Sechszylinder von uns kaufen, sondern nur mit einer Quote an Elektroautos.
    .
    Irgendwann wird es mal weniger Verbrenner-Autos geben. Dabei ist man (weltweit auch bei uns) friedensfoerdernd unterwegs und nicht auf die Reste an Nahost-Oel angewiesen, sondern im Gegenteil, das Wachstum auf doppelt soviele Autos wie heute in der Welt ist als Elektroversion moeglich.
     
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  3. #242 helmut_taunus, 14.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 14.11.2017
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Selbstfahrendes Auto
    .
    Hallo, man erwartet auf vielfache Vorhersagen erst Elektroautos, dann selbstfahrende Elektroautos, in vielen Jahren, vielleicht.
    Doch der derzeitige Stand (heute) der Entwicklung sind
    selbstfahrende Verbrennerautos als Taxi
    genauer Hybrid Verbrenner von Fiat-Chrysler, erweitert on Waymo.
    Nicht Zukunft sondern Gegenwart ist, Waymo / Google hat erste Verbrenner-Fahrzeuge im realen Taxidienst ohne Fahrer in Erprobung.
    http://www.businessinsider.de/how-does-googles-waymo-self-driving-car-work-graphic-2017-1?r=US&IR=T
    http://t3n.de/news/autonome-uber-alternative-waymo-874054/?xing_share=news
    https://electrek.files.wordpress.co...er.jpg?quality=82&w=2000#038;strip=all&w=1600
    Waehrend viele Leute noch ueber die gerechte oder kleine Bezahlung irgendwelcher Fahrer bei Uber lamentieren, ueber Privatfahrer oder Taxifahrer-Ausbildung, zeigt der Wettbewerb,
    - ein Fahrerlohn von null ist realistisch,
    - eine Taxifahrer-Ausbildung reduziert sich auf eine Software-Funktion des Autos.
    .
     
  4. mawadre

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    Es ist immer bedauerlich, wenn Menschen ihre Arbeitsplätze wegen des Fortschritts verlieren, besonders wenn noch eine Familie dran hängt. Neben: "So ist das halt" gibt es aber auch noch ein paar andere Argumente pro Fortschritt (und damit immer wieder Wegfall von veralteten Berufen). Hier drei Beispiele von Zeiten, die sich geändert haben:
    • Unsere Steinzeit-Vorfahren von Kenia bis ins Neandertal werden so genannt, weil sie über fast 2 Million Jahre!!! hinweg das erste nachweisbare Werkzeug des Menschen herstellten und nutzten - Fauskeile aus Stein. Man stelle sich vor, was für eine Jobmaschine die Herstellung und Wartung von Feuerstein war.
    • Noch vor 200 Jahren arbeitete der überwiegende Teil der Bevölkerung in der Landwirtschaft. Die meisten waren nicht Bauern mit eigenem Land sondern Knechte, Mägde, Tagelöhner und vor allem auch unzählige Kinder. Hunger war an der Tagesordnung. Heute arbeiten in DACH noch ca. 1% der Einwohner in der Landwirtschaft. Hunger kennt hier niemand aus eigener Anschauung - es sei denn man macht gerade eine FDH Diät. Vor 100 Jahren lebten gerade 1 Milliarde Menschen auf der Erde, aktuell sind es mehr als 7 Milliarden.
    • seit tausenden Jahren bis vor 80 Jahren waren Pferde und Pferdewagen die weit-verbreitetste Mobilität und Transportmöglichkeit. Selbst Straßenbahnen wurden anfangs von Pferden gezogen. Die Großstädte des beginnenden 20. Jahrhunderts hatten infolgedessen ein massives Umwelt- und Gesundheitsproblem. Die Städte erstickten im Pferdemist, Gestank und Krankheiten. Erst die Verbreitung des Automobils schaffte es, die Städte "sauber" zu machen - so ironisch das heute klingen mag. Aber auf jeden Fall gab es lange Zeit unzählige Berufe und Jobs rund um Pferde - vom Hufschmied bis zum Pferdemetzger ;-)
    Das sind nur 3 kleine Beispiele aus der Menschlichen Geschichte, die mir gerade eingefallen sind, die zeigen, dass sich das Rad immer weiterdreht und nicht zu unserem schlechtesten. Wahrscheinlich möchte niemand ernsthaft die damaligen Zeiten zurück. Eigentlich leben wir schon im von unseren Vorfahren erträumten Paradies, in dem es Nahrung im Überfluss gibt und himmliche Helfer alle Arbeiten verrichten (Maschinen und Roboter). Das Problem, dass unsere Welt hat, ist ein Verteilungsproblem...
     
  5. #244 thh, 17.11.2017
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18.11.2017
    thh

    thh Guest

    Nun ja, wie man gekonnt eine Rolle rückwarts machen kann, hat uns der allseits so gehypte Elon Musk grad wieder demonstiert, ein 1000PS Auto mit 400km/h Spitze, so was braucht die Welt und das bringt die Elektromobilität endlich mal richtig vorwärts. Daß an der Serienproduktion des Tesla 3 sich die Zähne ausbeißt, scheint vielen seiner Kitiker Recht zu geben.
    Im Übrigen scheint PSA den neuen Ampera gerade wegrationalisiert zu haben.
     
  6. mawadre

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    Logisch denn der Ampera ist ein reines amerikanisches GM Produkt. Die Opel-Ingenieure durften da ihren Blitz draufkleben. Aber die Gerüchte, dass der Tesla-Killer Opel Ampera eigentlich gar nicht lieferbar ist, gehen schon lange um.

    Aber ich meine vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass PSA aber ordentlich losrennen will. Müsste es mal raussuchen.

    Bei Heise im Forum schrieben sie, dass der Laster und der neue Roadster schon seit längerer Zeit offiziell auf dem Plan stehen würden.

    Das mit der Produktion des Model 3 ist so eine Sache. Musk ist bekannt für seine übersportlichen Zeitpläne. Habe eine Biographie über ihn gelesen, da steht genau dasselbe über SpaceX. Auch das Model X ist berüchtigt. Aber Schlussendlich hat er bisher immer geliefert.

    Die Liste seiner umwälzenden Erfolge ist lang. Paypal (günstiger und schneller weltweiter Geldtransfer), SpaceX (wiederverwendbare günstige Raketen), Tesla (hat quasi im Alleingang den weltweiten Elektrifizierungsboom bei Autos und anderen Industrien angestossen, der Roadster hat da eine ganz wichtige Rolle gespielt), die Solarfirma seines Cousins die jetzt zu Tesla gehört (Solarzellen in Dachziegelform) usw.
    Der Mann ist ein Tier. Aber ja, es macht sicher nicht jedem Spaß, unter ihm zu arbeiten. Und nicht jede seiner Entscheidungen oder Ziele ist verständlich oder wünschenswert oder rational (Mars koloniseren??? Oder Tunnel für Autos bohren um weniger im Stau zu stehen...)
    Keine Ahnung ob ich mir Aktien kaufen würde. Hochspekulativ...
     
  7. #246 helmut_taunus, 18.11.2017
    helmut_taunus

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    Ja im prinzip.
    .
    Erstens ist der Ampera
    (wenn mans etwas praeziser ausdruecken mag) dieses alte bekannte Auto mit dem Verbrenner mit drin. "Bei voller Batterie (16 kWh) fährt der Ampera 40 km bis 80 km ausschließlich elektrisch" (aus wikipedia.org/wiki/Opel_Ampera). So aehnliche Daten haben heute die Plug-In-Hybride, sind aber doch anders. Die Raeder des Ampera wurden von einem Elektromotor angetrieben, der Benziner schaffte nach einigen Kilometern dann den Strom dafuer ran. So aehnlich wie heute bei vielen BMW I3, die oft auch nen Benziner mit drin haben.
    .
    Ampera-e nennt sich dieser neue Elektrowagen, den Opel anbieten wollte, auch Chevrolet Bolt.
    Rein elektrisch, oder BEV battery electric vehicle in NewHighGerman, ohne Benzinmotor. Die Fabrik steht in den USA und stellt zwei Fahrzeuge her. Die Gesamtstueckzahl der Fabrik war 90ooo pro Jahr (wenn ich mich recht erinnere). Zum Vergleich, Tesla Model S sind auch um 90oooo verkauft worden in dem Jahr zum doppelten bis dreifachen Preis. Je nach Nachfrage kann man zwischen null und maximal 90ooo Bolt herstellen, ansonsten einen anderen Benziner, damit die Arbeiter stets durchgehend beschaeftigt sind.
    .
    Die Bolt Verkaeufe kriechen langsam hoch aber doch bestaendig auf vielleicht 20ooo in 2017. Derzeit knapp 3000 pro Monat klick Die Fahrzeuge sollen ewig bei den Haendlern lagern, so dass die Produktion zwischendurch mal runtergefahren wurde, damit zwischen Produktion und Verkauf nicht noch mehr als 100 Tage liegen. Die Kunden stehen beim Bolt nicht Schlange, sondern meine Vermutung, warten zu Hunderttausenden auf das Model 3.
    .
    In Deutschland wurden in 2017 "schon" ueber 100 Ampera-e verkauft. https://www.auto-motor-und-sport.de...017-infos-daten-preise-marktstart-765522.html Doch irgendwie wollnse nicht, der Kunde wartet, es kommt nichts auf die deutschen Strassen, und auch nichts nach Norwegen. Vielleicht doch ein PSA-Opel-Problem? Wenn sie hier einen Bolt verkaufen, muessen sie fuer den Verkaufszeitraum von ca 8 Jahren und danach noch 10 Jahre also von jetzt an fuer 18 Jahre zB Ersatzbatterien liefern koennen, die normale Belastung durch jedes neue Modell.
    Zum Vergleich, vor 18 Jahren hat noch keiner an eine Tesla Autofabrik gedacht, so schnell aendert sich der Markt heute.
    .
    Gruss Helmut
     
  8. #247 mawadre, 18.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 20.11.2017
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    Möglich dass der Kauf durch PSA schon so lange in der Pipeline war, dass sie den Bolt/Ampera-E so lange verzögert haben, um keine Altlast zu bekommen. In der Schweiz fahren interessanterweise viele Chevrollets herum, da scheint die Markt-Markenaufteilung Chevrollet / Opel anders zu laufen. Aber den Bolt habe ich habe hier auch nicht finden können.
     
  9. #248 helmut_taunus, 20.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 20.11.2017
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    Hallo,
    im Manager Magazin hat jemand die Meinung, dass die deutschen Autohersteller noch mitspielen koennen, es sei derzeit noch nicht zu spaet. Tesla hat 5 Jahre Vorsprung, viel groessere Player als die kleinen deutschen Autohersteller tummeln sich in den Zukunfts-Bereichen ACES abgekürzt: Autonomes Fahren (A), Connected Car (C), Elektromobilität (E) und Shared Mobility (S). (siehe 3 Seiten) www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/wie-google-co-deutschlands-autobauer-ueberholen-a-1178492.html
    .
    Fast alle trauen ihm zu, dass das Model 3 kommt. Allein schon 500ooo Vorbesteller. Wann haben wir in Deutschland sonst schon eine Anzahlung auf ein kommendes deutsches Auto wie BMW oder aehnlich getaetigt, ihn nur nach wenigen bebilderten Zeichnungen, Musterfoto und ohne Ausstattungsliste zwei Jahre vor-bestellt. Das letzte Mal beim KDF-Kaefer, soweit mir bekannt.
    .
    Die Produktionsanlage des Bolt wurde auf maximal 90ooo Stueck pro Jahr ausgelegt. Die Anlage des Model 3 auf 400ooo (plus 100ooo Model S +X). GM plant also weniger ein Viertel der Stueckzahl vom Model 3, so klein sind die Ansprueche, wenn der Wagen wie ne Bombe einschlagen sollte, was er noch nicht tut. Noch nicht ohne Konkurrenz, was wird mit Konkurrenz? Von GM hoert man noch nichts von einer Batteriefabrik, sie wollen den grossen Batzen Wertschoepfung anderen Firmen ueberlassen, sich bei Lieferfaehigkeit und Preis abhaengig halten.
    Meiner Meinung nach interessiert GM dieses Geschaeft Bolt / Ampera-e noch nicht wirklich. Nur aus Imagegruenden halten sie sich den Bolt in der Schau-Nische neben der eigentlichen Autoproduktion, neben 8-Zylinder-Full-Size-Pick-Up weit oberhalb der Passat-Groesse.
    .
    Wer weiss wie Musk denkt, der weiss, dass ihn die Elektroautoproduktion nur als kleineren Beitrag zu seiner Lebensleistung interessiert. Mich wuerde es nicht wundern, wenn er von der Spitze in die Aufsicht zuruecktritt. In Wirklichkeit will Musk die Menschheit zum Mars bringen, eigentlich vom Zeitplan noch selber dorthin. Somit ist Space-X seine eigentliche wichtige Arbeit. Solarzellen und Autos sollen die Welt etwas anschieben und ihm bei dem Weg Moeglichkeit zum Mars helfen. Selbst die Tunnelfahrten mit 12oo Stundenkilometern (ja ohne Komma, Reisegeschwindigkeit Ueberschall) hat er schon in andere Firmen abgegeben.
    .
    Gruss Helmut
    .
    .
    PS. Spaxe X - worum gehts
    neue Raketen hochschiessen und danach als Schrott behandeln haben wir schon gesehen und als Steuerzahler bezahlt. Mich fasziniert die Landung der SpaceX-Rakete. Derzeit kommt kostensparend schon mal die teure erste Stufe zurueck. Status Gebraucht-Start schon gezeigt. Irgendwann wird die gelandete Rakete mit Nutzlast beladen und aufgetankt und steht dabei schon am Landeplatz fuer den Start naechste Woche parat. Video Landung Falcon9 klick
    .
     
  10. mawadre

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    "Ende des Verbrennungsmotors: EU-Kommissarin sieht Revolution der Automobilindustrie

    EU-Kommissarin Elżbieta Bieńkowska ist sich sicher, dass die Ära der Verbrennungsmotoren zu Ende geht. "Es hat keinen Sinn mehr zu versuchen, den Verbrennungsmotor zu verbessern. Dies führte in die Sackgasse", sagte die für Binnenmarkt und Industrie zuständige Politikerin dem Tagesspiegel
    ...
    Es seien ähnliche industrierevolutionäre Prozesse wie seinerzeit im Gange, als die Dampfmaschine abgelöst wurde, sagte Bieńkowska weiter. "Der Unterschied ist nur, dass es diesmal viel schneller geht. Der Umbruch wird nicht einmal die Zeit einer Generation in Anspruch nehmen. Wir werden ihn noch erleben." Die Industrie müsse sich darüber klar sein: Wenn sie nicht schnell genug sei, werde sie einen großen Teil des Geschäfts an die Konkurrenz außerhalb der EU verlieren."

    https://www.heise.de/newsticker/mel...evolution-der-Automobilindustrie-3895621.html
     
  11. #250 helmut_taunus, 24.11.2017
    helmut_taunus

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    Hallo,
    wer sich weiter in die Zukunft einlesen mag, die Gedanken von VW, was bis 2025 alles noch parallel machbar waere, parallel zu 25 Prozent BEV Batterieautos.
    MHEV, MHEV plus, HEV und PHEV Erdgas zwei Seiten
    .
     
  12. mawadre

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    Die deutsche Autoloby macht gerade Panik dass die wichtigsten Rohstoffe für Batterien aktuell knapp werden würden. Sprich "es gäbe wenige große Anbieter die die Preise diktieren könnten". Und man müsste alles aus dem bösen Ausland importieren. Ja, ungewohnte Situation für die deutsche Autoindustrie. Man wirft dem potentiellen "Zulieferer" ein Stöckchen und niemand springt.

    Aber abseits der Lobyistenpanik: Im Erzgebirge liegen z.B. auf deutscher Seite unter dem Ort Zinnwald Unmengen des Minerals Zinnwaldit - dass Lithium enthält.

    "Wir sprechen von 500.000 Tonnen Lithiumcarbonat, das aus dieser Lagerstätte nur auf der deutschen Seite gewonnen werden kann", sagt Müller. "Die Batterie eines Elektroautos braucht etwa 50 Kilogramm dieses Materials. Das heißt, wir können mit diesen Vorkommen ungefähr zehn Millionen Fahrzeuge ausrüsten." Auf der tschechischen Seite der Grenze liegt noch einmal doppelt so viel."
    http://www.zeit.de/wirtschaft/2017-11/lithium-rohstoff-batterien-elektroautos-erzgebirge
     
  13. #252 helmut_taunus, 28.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 28.11.2017
    helmut_taunus

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    Hallo,
    diese Meldung hat mich auch gewundert.
    Fake News
    Ich lese in der Meldung, der Leser sei zu bloed um den Inhalt zu erkennen.
    Es gibt keine deutsche Batterieproduktion (fuer die man Rohstoffe benoetigen koennte).
    Es ist auch in naechster Zeit keine deutsche Batterieproduktion geplant.
    Was
    gebaut wird, aus fertig angelieferten Teilen aus der asiatischen Chemiefabrik bauen sie hier mit Metall-Winkel und Kupfer-Draehten daraus eine groessere Kombination und nennen es Batteriefabrik. Wenn ich einzelne Batterien vom Aldi hole und fuer mein Elektrogeraet ne Halterung / Kiste mit Anschluessen fuer 10 Stueck drumrum baue, bin ich auch die Batterieproduktion. Ohne Kenntnis der inneren Chemie, deren Herstellung, so wird das Wort mittlerweile missbraucht. Ebenso Kreisel in Oestereich, die sich auch "nur" mit der Anordnung und Nutzung vorhandener Zellen beschaeftigen. Missbraucht auch fuer die in Rede stehenden (noch) sehr kleinen Stueckzahlen, vernachlaessigbare Groesse bei Elektromobilitaet.
    Ich uebersehe nicht, dass man diese Aktivitaeten benoetigt, um mehr daraus zu machen, doch es laeuft derzeit hier nur Mechanik und Elektrik, keine Chemie, nur Labor und Musterbau, Produktion waere viel mehr Stueckzahl, und vorher ne Chemiefabrik und ne Montage-Fabrik dafuer.
    .
    Ja und wer ist schuld?
    Frechheit, die Lieferanten diktieren die Preise, das kennen unsere Autohersteller nur andersrum. Auch sie lernen, wer zu spaet kommt, den ... Wer hat in Deutschland seit Jahren keine Batteriefabrik erstellt? Seit 2012 sehen sie Tesla's Gigafactory zu.
    Panasonic, ja klar, bauen das Zeug in Asien und Amerika, die sind schuld.
    Inzwischen baut LG Chem eine Batteriefabrik in Polen.
    Samsung hat eine Fabrik in Ungarn. Wie ich das lese, bin mir nicht sicher, ist beides auch nur eine Montage fertig angelieferter Zellen (Chemieprodukt) zur groesseren Batterie (mechanische Montage). Wie es Daimler in Kamenz Deutschland macht, immerhin.
    .
    Gruss Helmut
     
  14. mawadre

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    US-Einzelhändler wollen Teslas Elektro-Lastwagen testen
    ...
    Teslas angekündigter Elektro-Sattelschlepper stößt auf Interesse großer US-Handelsketten mit ihren beträchtlichen Lastwagen-Flotten. Der weltgrößte Supermarkt-Konzern Walmart reservierte für Tests fünf Fahrzeuge in den USA und zehn in Kanada, wie ein Sprecher dem Finanzdienst Bloomberg sagte.
    ...
    Tesla hatte seinen E-Sattelschlepper in der Nacht zum Freitag vorgestellt und den Produktionsstart für 2019 angekündigt. Tesla-Chef Elon Musk will die Betreiber mit geringen Betriebskosten sowie mehr Sicherheit überzeugen, während die Elektro-Laster in der Anschaffung teurer als Konkurrenz-Fahrzeuge mit Dieselmotor sein dürften.
    ...
    Analysten betonten in ersten Einschätzungen am Wochenende, dass die Reichweite des Trucks mit bis zu 800 Kilometern bei vollem Gewicht von 40 Tonnen höher als erwartet sei. Auch die Ladezeit von 30 Minuten für mehr als die Hälfte der Reichweite sei besser als zuvor angenommen.
    ...
    Der potenzielle Markt für den Tesla-Lastwagen könne daher deutlich größer sein als zunächst geschätzt, und die Fahrzeuge könnten zum Jahr 2025 ein Fünftel bis ein Viertel des Geschäfts der Firma ausmachen.
    ...
    Die Investmentbank Morgan Stanley gewann den Eindruck, dass die Tesla-Sattelschlepper heutige Diesel-Lastwagen in fast jeder Hinsicht überträfen. Die Analysten erwarten, dass das Fahrzeug "einen stärkeren Einfluss auf die Lastwagen-Branche haben wird als auf das Geschäft von Tesla selbst".

    https://www.heise.de/newsticker/mel...-Teslas-Elektro-Lastwagen-testen-3893594.html

    Tesla Semi: LKW soll günstiger werden als erwartet

    Mit unter 200.000 US-Dollar soll der Elektrosattelschlepper von Tesla günstiger werden, als Experten vermutet hatten. Dafür muss das Unternehmen optimistische Prognosen vornehmen.
    ...
    Tesla gab die Preise für seine Elektrosattelschlepper bekannt, die mit 150.000 bis 200.000 Dollar niedriger liegen als erwartet. In der Woche, nachdem das Unternehmen seinen elektrisch betriebenen LKW Semi angekündigt hatte, hatten Experten bereits über dessen Preis Mutmaßungen geäußert – und ihn hinsichtlich der versprochenen Reichweite etwas höher angesetzt.
    ...
    Demnach soll das Fahrzeug in zwei Varianten mit unterschiedlichen Reichweiten erhältlich sein. Das Base-Modell mit 300 Meilen (480 km) Reichweite kostet 150.000 Dollar. Für 180.000 Dollar erhalten Kunden die Variante mit 500 Meilen (800 km).
    ...
    Im April sprach Elon Musk in einem Interview mit dem US-Magazin AXIOS von einem avisierten Verbrauch von 1 kWh und dass der Akkupreis auf 100 Dollar pro Kilowattstunde fallen könne.

    https://www.heise.de/newsticker/mel...l-guenstiger-werden-als-erwartet-3901565.html
     
  15. mawadre

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    Nana, das ist aber gemein von Dir. Du als alter Insider kennst ja schon den Unterschied zwischen Protoyp - sogar funktionierend - und einer funktionierenden, rentablen Großserienproduktion mit hoher Ausbeute von Produkten die allen Normen und Anforderungen für Qualität, Reproduzierbarkeit, Leistung, Haltbarkeit oder auch Sicherheit entsprechen. Das ist schon etwas mehr als
    Oder um es mit Merkels Rede zum Ausbau der Accumotive in Kamenz zu sagen:
    "in Kamenz kennt ihn sicher jeder: Gotthold Ephraim Lessing. Seine Werke verfasste der bekannte Sohn dieser Stadt im 18. Jahrhundert. Sie finden aber auch heute noch viel Anklang – nicht zuletzt als Quelle für Zitate. Aus diesem zeitlosen Fundus möchte auch ich zitieren: „Der aus Büchern erworbene Reichtum fremder Erfahrung heißt Gelehrsamkeit. Eigene Erfahrung ist Weisheit. Das kleinste Kapital von dieser ist mehr wert als Millionen von jener.“

    Das Unternehmen Accumotive baut seit 2009 auf ein solches Kapital, indem es eigene Erfahrungen sammelt; und zwar bei der Entwicklung und Produktion von Batterien für E-Mobile. Das scheint tatsächlich eine Frage der Weisheit zu sein. Zumindest darf man sagen: Es ist eine Wissenschaft für sich. Denn da kommt es auf Größe an, auf Kapazität, Effizienz, Ladegeschwindigkeit und nicht ganz zuletzt auch auf den Preis. Vom Gesamtergebnis hängt sehr viel ab. Denn eine leistungsfähige Batterie ist von entscheidender Bedeutung für die weitere Entwicklung der E-Mobilität und für den Durchbruch dieser Technologie."
    https://www.bundeskanzlerin.de/Content/DE/Rede/2017/05/2017-05-22-bk-rede-kamenz.html

    Schaun wir mal, da scheint gerade extrem viel Bewegung zu sein. Man kann davon ausgehen, dass Investitionsmöglichkeiten mit Aussicht of hohe Profite früher oder später genutzt werden.

    Bosch ist auch ein Kandidat. Die liefern jetzt schon für StreetScooter, eGo eSchwalbe und natürlich gefühlt unendlich viele Elektrovelos Antriebe und Batterien. Laut älteren Meldungen entwickeln sie auch an einer Feststoffzelle die aktuelle LiPos in vielen Eigenschaften übertreffen soll (Sicherheit, Zyklen, Energiedichte)

    "Gemeinsam mit japanischen Unternehmen GS Yuasa entwickelt Bosch bereits Akkuzellen, die deutlich leistungsfähiger als die der Konkurrenz seien, ein Ausbau dieser Erfahrungen in Richutng einer eigenen Produktion ist daher denkbar. Eins ist Bosch-Chef Volkmar Denner auch klar, die Investitionen sind hoch, sogar deutlich „größer als Solar“, vor allem da man den Anspruch hat nicht nur zu produzieren, sondern den Markt anzuführen."
    https://www.elektroauto-news.net/20...ellen-fuer-lithium-ionen-batterien-einsteigen
     
  16. #255 helmut_taunus, 29.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 29.11.2017
    helmut_taunus

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    Hallo,
    in Deutschland bauen einige Elektroauto-Batterien, aber immer nur die Montage der Einzelzellen zu groesseren "Gebinden" mittels Rahmen und Kupfer. Ebenso Kreisel. Niemand hat eine Chemiefabrik. Auch nicht in Kamenz. Da war eine Fertigung, wurde stillgelegt. Manche moegen ein Chemielabor haben um etwas auszuprobieren =forschen, vielleicht fahren auch mal 3 Autos damit. Doch produziert fuer die Serie wird alles in Asien, dort laufen die Chemiefabriken, und drueben bei Tesla noch. Genau dies ist deren Vorsprung gegenueber Europa, naemlich viele Jahre, und in Zukunft wird es noch schlimmer. Die tesla-batterei kostet so viel wie sie beneoetigt fuer die Herstellung. Die VW Batterie kostet soviel wie der Lieferant fordert, und der will auch leben und hat die Auswahl unter mehreren Kunden. Meiner Meinung nach werden Tesla-Batterien und damit Fahrzeuge langfristig guenstiger bleiben, die Tesla-Autos dem Wettbewerb bei den Ertraegen wegfahren.
    VW wird eine Fabrik bauen muessen, oder viele, sie wollen 150 GWh pro Jahr in Autos verkaufen. Aber erstens dauert die Fabrik viele Jahre (vielleicht 5 oder 8 ? ), die erste Fabrik ab jetzt, und wenn sie etwas bauen, dann in Asien. Wegen der Erfahrung bei Leuten, die in Asien schon die Batterie-Chemie kennen. Wegen Umwelt, wegen Strompreis und wegen chin. Loehnen, wegen Elektroautoquote. In China muss man anteilig Elektroautos verkaufen oder gar keine Autos (oder Strafen zahlen, schon sind sie in Asien wieder teurer als Tesla). Dazu fehlen iin der Welt die Batteriefabriken von Daimler, von BMW usw. Vielleicht stellt Audi eine Batteriefabrik in die Naehe der eigenen Autoproduktion auf, naemlich in Ungarn.
    Egal wie, die ersten Leute zweifeln, ob Tesla ueberhaupt noch einzuholen sein wird. Eine Gigafactory bei Shanghai scheint schon von der Regierung genehmigt, eine in Europa (Lage wird ausgelotet) usw, alles laeuft, Leute sind ausgebildet, Serienreife erreicht, muss nur verdoppelt / vervierfacht werden, bisher 70 Prozent Wachstum - in den letzten Jahren jeweils pro Jahr.
    .
     
  17. Uwe-S

    Uwe-S Mitglied

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    Im Güterverkehr könnte man auch in Deutschland ganz schnell ein Großteil elektrisch transportieren.
    Die Lösung wäre die Bahn, aber die DB möchte das wohl selbst nicht mehr.
    Das so etwas funktioniert ist zB. in der Schweiz zu sehen.
    Positiver Nebeneffekt, die Straßen werden weniger belastet und die Brücken halten länger. Ergo, weniger Baustellen, weniger Staus, weniger Unfälle.

    Uwe
     
  18. mawadre

    mawadre Mitglied

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    Das mit der Bahn in der Schweiz ist sicher toll. Auf den Hauptstecken zwischen Bern, Basel und Zürich kann man schneller als mit dem Auto unterwegs sein (Bahn bis knapp 200 und kaum Verspätungen, Auto max. 120 oft eher 100) Aber leider ist da auch nicht alles Gold was glänzt. Hochdefizitär - ich glaube 75% der Kosten werden nicht über die Tickets sondern aus Steuern finanziert, auf den Hauptpendelstrecken (teilweise sechsspurig) zur Stoßzeit oft rammelvoll, liegt die Gesamtauslastung doch unter 50% und damit ist die Umweltbilanz im A. Und jedes Jahr gehts immer wieder darum, um wieviel der Staatsbetrieb die Preise erhöhen darf. Im Mommdnt nutzt noch ein sehr hoher Anteil der Bevölkerung die Bahn aber bei weiteren Preissteigerungen sieht man schon massive Abwanderung zu Privatautos. Deswegen lobyiert die SBB auch massiv, Autofahren zu verteuern, damit sie "konkurrenzfähig" bleibt. Das ist das Problem mit allen Monopolen, die Großinfrastruktur nun einmal sind (siehe Netzbetreiber). Keine Konkurrenz und alles erscheint alternativlos. Erst seit kurzem darf den Staatsbahnen in CH und D (im Personenfernverkehr) Konkurrent gemacht werden. Die 100 Jahre davor waren Fernbusse verboten. Bein Güterverkehr ist es oft auch nicht gut bestellt. Abgesehen von wenigen Betrieben, die langfristig sagen können, wann sie welche großen Mengen von Waren mit langer Lieferzeit transportieren müssen (Öl, Kohle, Salz, Sand was auch immer, vielleicht Container mit Anlagen für China) ist Güterverkehr auf der Schiene für die meisten Branchen und Firmen zu Langsam zu teuer zu unflexibel.
    ,Aber schauen wir mal. Unser jetziges Wirtschaftssystem braucht jedenfalls massive Mobilität von Menschen, Waren, Dienstleistungen und Finanzmittel. Ob das alles so weiter gehen wird, kann oder sollte, ist unklar. Wenn man jedenfalls den ökologischen Fußabdruck einer Person in der Schweiz mit der in einem Entwicklungsland vergleicht, schneidet die aus der Schweiz schon alleine dank der Verkehrsinfrastruktur viele Male schlechter ab. Gut für den langfristigen Erhalt unseres Lebensraumes Ökosystem Erde ist das jedenfalls nicht...
     
  19. #258 helmut_taunus, 30.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2017
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Gueter auf die Bahn
    "Der Güterzugkorridor von Rotterdam übers Mittelrheintal nach Genua sei aber überlastet. Mehr Güterzüge dort fahren zu lassen, geht gar nicht. ...Wenn die Qualität und die Kosten bei der Bahn mit den Lastwagen mithalten könnten, würden die Spediteure auf die Bahn setzen“
    Quelle
    .
    Warum muessen bei den Arbeitsplaetzen Konzentrationen angestrebt werden? Wenn in der Flaeche verteilter, koennten die Leute eher beim Arbeitsplatz wohnen.
    In Frankfurt / Main gibt es 400 Banken etwa. Reduzieren wir um alle Filialbanken fuer die Bewohner, kleine Sparkasse an der Ecke, gibt es immer noch zig grosse Standorte ueberregionaler Banken. Warum muessen die alle in Frankfurt sein, in der Innenstadt. Ketzerisch, man koennte ein Gesetz machen, dass Bankenstandorte mit mehr als 300 Mitarbeiter mindestens 10km auseinander sein muessen (ab 1000 Mitarbeiter 50km, oder aehnlich). Aber nein, die naechsten Banken (aus GB) wollen und sollen sogar auch noch in die City, moeglichst mittenrein, fuer geplant mehr Verkehr, Gestank und hoehere Privatwohnungsmieten (und Gewerbesteuer). Wachstum an allen Fronten. Lediglich das Rechenzentrum der Deutschen Bank in Eschborn faellt mir positiv auf.
     
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  21. #259 helmut_taunus, 30.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2017
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Effizienz zukuenftiger Fahrzeugantriebe
    (Abteilung Weiterildung)
    .
    Elektro BEV - Brennstoffzelle FCEV - synthetische Kraftstoffe Sunfuel
    im Vergleich bei Effizienz
    https://www.heise.de/autos/artikel/...rieben-3904877.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom
    .
    Die Veraenderung findet nicht im Bestand statt, sondern bei Neuwagen - nach 15 Jahren sind die Fahrzeuge weitgehend umgetauscht.
    .
     
  22. #260 helmut_taunus, 30.11.2017
    Zuletzt bearbeitet: 30.11.2017
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Auswahl der Batterie
    (Abteilung Weiterbildung)
    .
    Der private Nutzer von Elektro-PKW wartet eher auf NOCH MEHR Reichweite, bis irgendwann Riesenbatterien mit Riesengewichten das Auto volumenmaessig fuellen, bis an die Gewichtsgrenze, zu unbezahlbarem Preis. Erst dann kaufe er ein BEV, vielleicht.
    Zu den Auswahlmoeglichkeiten schreibt Daimler hier (anders als oben) fuer Stadtbusse nochmal erleuchtend:
    "Bei der Entscheidung (zur Batteriegroesse) müssen ..Topografie sowie Klimabedingungen einbezogen werden. Eine hohe Reichweite bedeutet hohe Batteriekapazität, was Gewicht und Preis erhöht, aber die Beförderungskapazität einschränkt. Wer möglichst viele Fahrgäste befördern will, muss dagegen eine kleinere Batterie wählen und dafür Ladeinfrastruktur ausbauen."
    Quelle energyload, Citaro Bus 2018
    .
     
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Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten

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