maximale Geschwindigkeit mitloggen?

Diskutiere maximale Geschwindigkeit mitloggen? im Forum Nissan NV200 im Bereich ---> Die Fahrzeuge - Hallo, mein neu gekaufter Evalia wird nächste Woche geliefert (einmal komplett durch Deutschland). Das Autohaus liefert aber nur auf der eigenen...
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RoastChicken

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Hallo,

mein neu gekaufter Evalia wird nächste Woche geliefert (einmal komplett durch Deutschland). Das Autohaus liefert aber nur auf der eigenen Achse. Jetzt habe ich ein bisschen Bedenken, dass der Fahrer das neue Auto (2km auf der Uhr) mit Vollgas durch Deutschland fährt. Da ein neues Fahrzeug ja wenigstens ein bisschen eingefahren werden sollte, wäre 100te Kilometer auf dem Gaspedal stehen (bis Anschlag) wahrscheinlich nicht der beste Start für ein Auto.

Jetzt meine Frage. Gibt es eine Möglichkeit mit dem Nissan Connect die maximale Geschwindigkeit auszulesen oder die gefahrene Route mit dem Navi aufzuzeichnen? Dann würde ich dem Autohaus sagen, dass ich so eine Aufzeichnung wünsche. Hat sonst noch jemand eine Idee, falls das nicht gehen sollte? Habe bisschen Bauchschmerzen was das angeht. Oder denkt ihr das die Bedenken unbegründet sind?

Vielen Dank.

Gruß
Roast
 
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rgruener

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wie gross ist schon die wahrscheinlichkeit, dass ein autohaus sowas macht ?
ich kenne das nissan navi nicht, aber fast alle navis können routen aufzeichnen und maximale geschwindigkeiten aufzeichnen.
ist ein boardcomputer vorhanden? auch diese können das im normalfall. evtl. nicht mit angabe der Vmax, jedoch werden üblicherweise fahrzeiten, fahrstrecken, durchschnittsgeschwindigkeit usw. ausgegeben.
sag dem autohaus also, du wünschst nicht, dass der boardcomputer "genullt" wird, sondern du willst alle angaben ab fahrtbeginn. ob das dann der beste start für ein vertrauensverhältnis ist?
 
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RoastChicken

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Ich weiß nicht wie groß die Wahrscheinlichkeit ist das ein Autohaus sowas macht. Auch mit Vertrauen hat das nicht viel zu tun. Wenn das Autohaus einen (vom Autohaus selbst) geschulten Fahrer zur Lieferung beauftragt, dann hat das Autohaus alles in seiner Macht stehende getan.

Jetzt versetzt euch mal in die Lage eines Fahrers, der 800 km an einem Tag fahren muss und dann auch den gleichen Tag mit der Bahn wieder zurück will. Was würdet ihr als "geschulter" Fahrer tun, dem das Autohaus und auch der Kunde vertraut?

Ich weiß es nicht...es mag vielleicht Fahrer geben, denen die Zeit lieber ist als die Beachtung der Einfahrgeschwindigkeit. Ich weiß auch das ich nicht schneller Fahren darf als die StVO erlaubt und trotzdem mache ich es ab und zu mal :oops:
Die Konsequenzen muss ich dann aber tragen. Der Fahrer hat keine Konsequenzen zu befürchten. Angenommen die Fahrweise während der Lieferung hat wirklich einen negativen Einfluss auf den Motor gehabt und es kommt nach 2 Jahren zu Motorproblemen. Ist es da nicht gut etwas in der Hand zu haben?

Ich möchte ja nur wissen ob es eine Möglichkeit gibt herauszufinden wie der Fahrer gefahren ist. Ist dieses Anliegen nicht verständlich? Wie seht ihr das? Wäre euch das egal?
 
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Maasi

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hallo,
ich würde das auto auf jeden fall selbst holen wollen!
gruß von maasi
 
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RoastChicken

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Ja...das würde ich auch gerne. Aber einen Urlaubstag möchte ich dafür nur ungern verbraten und mit der Bahn schafft man es am Samstag nicht bis Mittags da zu sein. Lieferung erscheint mir schon die beste Lösung...wenn ich denn sehen kann wie der Fahrer gefahren ist. Hat denn jemand schon mal in seinem Evalia geschaut ob Routeninformationen der letzten Reise gespeichert sind?
 
Evie

Evie

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Auch ich würde ihn selber abholen schon alleine deswegen das ich weiß wie ich damit umzugehen habe.

Würde ich der Fahrer sein würde ich wahrscheinlich auch nicht mit 100 Km/h über die Autobahn trödeln den bei 800 Km ist der gute mit Pausen ca. 12 Std unterwegs. Und dann sich wiede in die Bahn setzen und nach Hause trudeln man da war der den ganzen Tag unterwegs.

Und wenn man dann die ganzen Kosten dafür zusammenrechnet ist doch der Autozug fast schon günstiger.

Ich z.B habe mir mein Auto ca. 300 Km entfernt bei einem Händler gebraucht gekauft und bin dann ca. 70 Km weiter liegengeblieben. Nur um zu wissen wollen wie der Vorbesitzer mit dem Auto umgegangen ist habe ich mir dann doch nochmal ca. 1600 Km ans Bein gebunden um so ein gutes Gefühl für mich zu haben, denn ich hatte noch nie zuvor ein Auto bei einem Händler gekauft. Und ich kann dir nur sagen, was besseres konnte ich einfach nicht tun.

Also entwerder du pfeifst auf die zwei Urlaubstage und holst ihn selber und sollte dann mal was sein weisst du das es mit der Überfahrt nichts zu tun hat oder du kannst damit leben wenn doch was sein sollte das du nicht weißt wie der Motor auf den ersten 800 Km eingefahren wurde.

Haste denn nochmal einen ersten Ölwechsel nach den ersten 1000 Km mit drin in deinem Kaufpacket ?

Ach ich glaube das Nissan Navi wird dir darüber nicht viel zu berichten haben wie der Wagen gefahren wurde. Wobei ich das Navi gerlindegesagt in meinen Augen der letzte mist ist. Was das ding unter Ökotour oder Mautfreie Staßen versteht ist alles andere als Öko oder Mautfreie strecken. Da taugt mein Bilignavi von Aldi wesentlich mehr.

Also wie gesagt, wenn du hier schon fragst ist ja schonmal fast klar das du jetzt schon mit dem Gedanken noch nicht mal leben kannst. Wie soll das erst später werden ? Und dann dafür noch ca. 620 Euro lieferkosten zu zahlen, ne ich würde mir für zwei Nächte ein ein Hotelschnäppchen mit Madam heraussuchen und dann ganz gemütlich nach Hause trullern. Dann haste die 620 Euro wesentlich besser angelegt.
 
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hochweißschmal

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So ein albernes Thema. Der Fahrer wird die Einfahrempfehlungen garantiert nicht einhalten. Warum auch. Und dann noch mitloggen . Tolle Idee
 
odfi

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Ich würde auch abholen - hier gabs doch neulich schonmal so einen Thread, wo ich die ganzen Gründe dafür geschrieben hab... (kannst ja mal suchen)

Und wegen dem Urlaubstag: wie wärs mit Freitag nach der Arbeit losfahren und dort in ner Jugendherberge und so nem Billighotel übernachten - dann biste Samstag schon da und kannst entspannt selber zurückfahren.
 
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rgruener

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RoastChicken schrieb:
.... Angenommen die Fahrweise während der Lieferung hat wirklich einen negativen Einfluss auf den Motor gehabt und es kommt nach 2 Jahren zu Motorproblemen. Ist es da nicht gut etwas in der Hand zu haben?

das wird die blackbox des fahrzeugs ohnehin loggen. vermutlich ohne GPS daten, aber höchstdrehzahl und Vmax sicher.
fraglich nur, ob die werkstatt darauf zugreifen kann oder darf. aber kannst ja mal bei nissan fragen.
 
letstry4

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Um auf die Ursprungsfrage zurück zu kommen, besteht die einzigste -meiner Ansicht nach- Möglichkeit das Autohaus bei Fahrtantritt zu verpflichten den Tank vollkommen aufzufüllen und danach den Bordcomputer zurückzusetzen. Dann kannst du zumindest die gefahrene Distanz, die Durchschnittsgeschwindigkeit und den Durchschnittsverbrauch und auch die Fahrzeit bei Ankunft ersehen und daraus Rückschlüsse ziehen. Könnte auch einen leicht erzieherischen Einfluss auf die Fahrweise des Überbringers haben. Die Maximalgeschwindigkeit oder Drehzahlen sind allerdings nicht ersichtlich. Das Nissan Navi ist dafür untauglich, oder du schickst dem Autohaus ein Fensterpappnavi was doch nunmehr einiges mehr dokumentieren kann als das Eingebaute.
 
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Maasi

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also leute:
ich finde diese geschichte sehr merkwürdig. selbst wenn das tempo nachvollziebar wird, bleiben drehzahlen und so ja völlig uneinsehbar. entweder der fahrer ist ein gutmensch und pfeift auf seine prioritäten - dann hat man glück. und sonst halt pech. da würde ich um jeden preis eine andere lösung, zur not mit einem vertrauensvollen bekannten/verwandten oder so finden. aber auf eigener achse von einem fremden bringen lassen: never
gruß von maasi
 
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RoastChicken

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Naja...so merkwürdig ist das gar nicht. Das ist ein üblicher Service von großen Autohäusern. Es gibt auch viele Dienstleistungsunternehmen, die sich auf Fahrzeugüberführung spezialisiert haben und auf "eigener Achse" ist immer eine Option.
 
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Maasi

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dann mach es halt so - aber frage nicht mehr weiter nach, was wir davon halten...
gruß von maasi
 
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Mathias

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Es ist wie immer im Leben, du must dich halt entscheiden: Entweder Urlaubstag opfern, oder Risiko eingehen, dazwischen gibt es nichts.
Ich würde ein neues Auto immer selbst abholen, hab meins auch (fast) vom anderen Ende der Republik (Zooom), man sollte das einfach als Kurzurlaub betrachten.
 
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rgruener

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also sooo grosse bedenken hätte ich da nun auch nicht.
selber abholen macht spass, aber wenn man keine zeit hat, warum dann nicht überführen lassen?
üblicherweise hält man die jungs dazu an, das fahrzeug ordentlich zu behandeln. und wenn das mit porsche, mercedes, ferrari und co geht, dann wohl auch mit einem NV200.
 
odfi

odfi

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Ich kenne jemanden, der mal für so eine Überführungsfirma gearbeitet hat... da kriegt man weder das entsprechende Geld noch die notwendige Zeit, um das Auto mal eben mit 100km/h durch die ganze Republik zu fahren. Sicher kann es da auch andere geben, aber sieh der Wirklichkeit in die Augen! Die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Auto so pfleglich behandelt wird, wie Du es gern hättest, ist verschwindend gering!
 
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gewe

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Niemals würde ich mein neues Auto 800 km einem Fremden geben. Freie Autobahn bedeutet Vollgas!

Darum würde ich auch niemals einen Vorführwagen kaufen. Ich kenne Leute, die behandeln das eigene Auto wie ein rohes Ei. Aber den Vorführwagen "testen" sie in jeder Extremsituation.
 
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helmut_01

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Wenn ein KFZ "oldschool-mäßig" eingefahren werden soll, sollte es die ersten 800 km ohnehin so gut wie keine Autobahn sehen, sondern mit wechselnden Geschwindigkeiten und Drehzahlen bevorzugt auf Nebenstrecken gefahren werden. Wenn Du jemals gesehen hättest, wie Mechaniker oder Autohausmitarbeiter nach einer kalten Winternacht ein Kundenfahrzeug mit Vollgas vom Hof fahren, würdest Du wohl kaum auf die Idee kommen, daß ein "geschulter" Autohausmitarbeiter ein Neufahrzeug mit gebotener Zurückhaltung 800 km quer durch die Republik zum Kunden fährt. Wie schon von einem Vorredner erwähnt, solltest Du ganz einfach ein oder zwei Urlaubstage drauf verwenden, das Auto selbst abzuholen und das ganze als "Deutschland-Kennenlern-Trip" verbuchen - was bei einem Kaufpreis von ca. € 20.000,- ja durchaus gerechtfertigt sein sollte. Die Gedankenspiele bezüglich "Geschwindigkeitslogging etc." erscheinen - ohne Dir nahe treten oder Dich schulmeistern zu wollen - doch einigermaßen unpragmatisch und realitätsfern.
Egal wie Du dich entscheidest, wünsche ich Dir an dieser Stelle viel Freude mit dem NV200 und stets unfallfreie Fahrt!
 
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lottgen

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Wie viele Vorführwagen oder junge Gebrauchte von Sixt und Co. werden gehandelt und wie viele davon Explodieren nach 80.000 km Laufleistung?
Ich glaube, Ihr unterschätzt die Robustheit der modernen Technik, vorsichtiges Einfahren war sicher sinnvoll, als Fertigungstoleranzen höher waren als heutzutage,.
Jan
 
Thema: maximale Geschwindigkeit mitloggen?

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