NV200 dCi 110PS Kupplung schwergängig

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Diesel3

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Liebe NV-Fahrer,

ich habe meinen NV200 jetzt seit ca. anderhalb Jahren und wir sind 20.000km gefahren. Jetzt hat er etwa 168.000km auf der Uhr.

Von Anfang an fand ich die hydraulische Kupplung schwergängig - weiss aber nicht, was ich dagegen tun kann, oder ob halt "normal" ist.

Ich habe die Lager des Kupplungspedal gereinigt und geschmiert sowie die defekte "Rast-Kappe" des Geberzylinders ersetzt und leichtgängig gemacht.

Die Kupplung geht weiterhin sehr schwer. Sie rutscht nicht durch oder meldet sich mit anderen "Bedenken". Einzig unter bestimmten ungewöhnlichen Umständen rubbelt/ruckelt sie manchmal etwas.

(Als Vergleich habe ich in letzter Zeit vergleichen mit: VW LT 1, '91 mit Bowdenzugkupplung, Hyundai Galloper 2.5Td mit hydraulischer Kupplung, Fiat Multipla I mit Bowdenzugkupplung, Peogeot 206 mit Bowdenzug-Kupplung - alle waren spürbar leichtgängiger. Beim VW LT habe ich die Kupplung neulich gewechselt, die wurde dadurch spürbar leichtgängiger).

Ist die Kupplung beim NV200 einfach so schwergängig? - Dann müssten (vermutlich) auch bei anderen Fahrzeugen mit gleichem Motor/Getriebe das so sein? Habe ich eine falsche hydraulische Übersetzung eingebaut? Vielleicht ein klemmendes Ausrücklager?

Habt ihr noch Ideen, was das sein könnte?

Dankeschön!
Gruß
Hendrik
 
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Diesel3

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Manche Sachen ergeben sich unerwartet:

In Rumaenien habe ich gerade einen Italiener mitbaugleichem NV200 110PS Diesel getroffen und ich konnte endlich mal eine andere Kupplung testen.

Der Unterschied ist ERHEBLICH. Seine Kupplung bei km-Stand 96000 geht erheblich leichter als meine.

Also kann oder muss ich von Verschleiss ausgehen und mal eine neue Kupplung in die Planung aufnehmen, auch wenn meine ansonsten scheinbar noch ok ist...

Viele Gruesse
Hendrik
 
rapidicus

rapidicus

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Und schon wieder OT:mrgreen:

Die kupplung meines 240er volvos ging sehr schwer, dachte auch, das sei so.
Auf einem Treffen setzte ich mal in eineng anderen- erheblich leichtgängiger.
Dann meine getauscht, obwohl sie nicht rutschte und sauber trennte-
ein Unterschied wie tag und Nacht .
Also durchaus denkbar, das deine das lebensdauerende erreicht hat.

Gruß, Stefan
 
S

skip

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Meinst du die ganze Kupplung oder nur Pedal/Geberzylinder?
Gibt es da Folgeschäden, wenn man das Thema aufschiebt?
 
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Diesel3

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Ich beobachte einen Verschleiß an der Übertragungsstelle vom Kupplungspedal auf den Geberzylinder.
Daher schmiere ich dort regelmäßig. Es ist trotzdem aus meiner Sicht durch die erheblich erhöhte Pedalkraft bedingt.
Die Auswirkung ist eine Zunahme des "Klappelspiels" (also an der Verbindung zwischen Pedal und Kunststoffring).

Für den Kupplungstausch überlege ich auch den Geberzylinder zu tauschen, habe es aber noch nicht bestellt.
 
Sergus78

Sergus78

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Habe auch gleiche Problem! Aber es ist, glaube ich, so!!! ‍♂️
 
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FranzG

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Ich beobachte einen Verschleiß an der Übertragungsstelle vom Kupplungspedal auf den Geberzylinder.
Daher schmiere ich dort regelmäßig. Es ist trotzdem aus meiner Sicht durch die erheblich erhöhte Pedalkraft bedingt.
Die Auswirkung ist eine Zunahme des "Klappelspiels" (also an der Verbindung zwischen Pedal und Kunststoffring).

Für den Kupplungstausch überlege ich auch den Geberzylinder zu tauschen, habe es aber noch nicht bestellt.
Wie ist der Stand der Dinge? Was hast du allenfalls ausgetauscht? Ist es besser jetzt?

Warum ich frage? Weil ich offensichtlich meine linke Achillessehne überlastet habe durch die Kupplungsbetätigung. Nun hinke ich und wenn mich jemand fragt warum: wegen dem Autofahren! Bin halt zuviel gefahren und schalte auch sehr oft wegen dem Dieselverbrauch. Meistens fahre ich schon mit 60 im 5. Gang.

Nun, so eine Achillessehnenentzündung, Achillodynie genannt, kann äusserst schmerzhaft sein und dauert lange um es wegzukurieren. Ausserdem sollte man natürlich die Entstehungsursache meiden :(
 
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Diesel3

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Hallo Frank,

ich habe nur einen Versuch einer Terminanbahnung mit der Werkstatt meines bisherigen Vertrauens zum Kupplungstausch unternommen.

Da es aber keine Einigung gab, bin ich unverrichteter Dinge dann wieder abzogen und habe es aufgeschoben.

Aber ich kann dein Problem gut nachvollziehen. Ich hatte mir den linken Knöchel gebrochen im Mai und dann im Juli nach 2 OPs bin ich mit dem NV200 nach Rumänien und Kroatien gefahren. Es ist eine (sehr) kräftige Physiotherapie für das Fussgelenk.

Ich bleibe aber dran...

Gruß
Hendrik
 
Evie

Evie

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Meistens fahre ich schon mit 60 im 5. Gang.
M. m. sparst du da am falschen Ende.
Der Motor wird nicht richtig warm, läuft untertourig und die Glühkerzen macht das auch nicht glücklich. Und genau die Kosten mehr als man damit gespart hat.

Mein Tipp: Fahre auf kurzen Strecken Fahrrad, spart viel Diesel und so ganz nebenbei macht man ein positives Gewichtstuning auf dem Fahrersitz :mrgreen:
 
Defender

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Ich denke das die Schmierung von der Kupplungsscheibe auf der Getriebewelle fehlt, bzw. durch Rost die Reibung erhöht ist.

Hatte ich schon oft bei den Pumpe Düse VW‘s.
 
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skip

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Okay, Sommerurlaub ist geplant und ich muss so langsam mit dem Thema Kupplung in die Pötte kommen:

Mein 110PS dci mit 200tkm (davon 150tkm auf der Autobahn "ohne" Schalten) hat im Spätsommer TÜV bekommen. Dabei bemerkte der unseriöse Hinterhofschrauber gegenüber dem TÜV-Mann: "Und im Winter verkaufe ich dem Tünnes noch eine neue Kupplung, die geht schwer. Sogar mit Rechnung!" TÜV-Mann: "Ist mir auch schon aufgefallen." Man wusste nicht, dass ich mithöre ...

Ich weiß, dass das Pedal schwer geht. Ich kann aber nicht einschätzen, ob was gemacht werden muss oder ich ein spendables Opfer bin.

Wochen später war ich auf langer Testfahrt mit einem Meister, weil sich seit längerem immer mal wieder beim gemütlichen Runterschalten von der Autobahn o.ä. der nächstniedigere Gang mit Knirschen meldet, obwohl Kuppung bewusst durchgetreten und sauber getrennt.
Er sagt, dass er meine Probleme nicht nachvollziehen kann, aber man zur Sicherheit vor der nächsten größeren Reise, weil viel mittlerweile altes Gummi verbaut, alle kupplungsrelevanten Teile tauschen könne.

Ich will das Auto noch ein wenig fahren und ziehe gerne eine Investition vor, wenn sie Sinn macht.
Was könnte eine dritte Werkstatt mit überschaubarem Aufwand testen, anschauen, prüfen, um hier belastbar Hydraulik, Kupplung selber (und ggf. Getriebe?) auf Zustand zu untersuchen?

Was wäre sinnvoll, bei einer gewünschten Fahrleistung von weiteren 100tkm zu tauschen?

Der nächste Urlaub geht über das hügelige Ende der Erdscheibe hinaus. Da würde ich ungerne auf den ADAC warten.
 
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Diesel3

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Hallo Skip,

ich würde es absolut als sinnvoll ansehen und machen - wirklich.

Hier sieht man, dass es kein Hexenwerk ist, die Kupplung zu wechseln - bissl Ruhe und 1 halber bis ganzer Tag Arbeit, denke ich.


Gruß
Hendrik
 
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skip

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Danke. Also einmal komplett inkl Geberzylinder, Leitungen und so Kram, den ich als Laie nur vom Hörensagen kenne?
 
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Diesel3

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Leitung muss vermutlich nicht sein.
Aber Geberzylinder mit "Clip", Nehmerzylinder mit Ausrück-Lager , Kupplungsautomat, Kupplungsscheibe, Flüssigkeit würde ich vorschlagen.
 
ReisKocherPilot

ReisKocherPilot

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Moin

Ich klage dann hier auch mal Leid mit der Kupplung.
Wenn der Wagen kalt ist lassen sich alle Gänge sauber und butterweich einlegen, der erste Gang aber nur mit großer Kraft wieder "auslegen". Bei allen anderen Gängen tritt das Problem nicht auf. Wenn dann alle Teile Temperatur haben ist das Problem weg.

Jemand dazu ne Idee?

Das Getriebeöl wird übrigens alle 90.000km gewechselt und ist erst bei 360.000km wieder dran, also in 25.000km.
 
Thema: NV200 dCi 110PS Kupplung schwergängig

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