Familie sucht zuverlässigen Wagen für Reisen und Ausflüge

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  1. #1 bergsteiger, 04.08.2019
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    Hallo HDK-Experten,

    habe im Forum schon viele interessante Diskussionen gelesen. Hier möchte ich unsere doch recht spezielle Situation vorstellen in der Hoffnung auf fachkundige Ratschläge.

    Wir sind eine Familie mit drei Kindern (alle unter 5) und wohnen im Hochdachkombi-Land (also Frankreich). Wir fahren gerne Fahrrad und sind so bisher mit gelegentlichem Carsharing ganz gut ohne eigenes Auto ausgekommen. Arbeitswege und Wocheneinkäufe werden mit dem Fahrrad erledigt (4 Packtaschen).

    Für Familienausflüge/-reisen und gelegentlich für Bergtouren/Skifahren (wir wohnen in den Alpen) wäre ein eigenes Fahrzeug allerdings schon praktisch. Aktuell verwenden wir Carsharing-Autos, aber dort werden nur wenige familientaugliche Dacia Dokkers angeboten, und die sind noch dazu im Stadtzentrum, wir wohnen aber mittlerweile am Stadtrand. Für das Reservieren, Hin-radeln zum Dokker (5 km), Fahrzeug überprüfen, Fahrrad verstauen, Herfahren, Fahrrad herausnehmen, drei Kindersitze einbauen und später das Gleiche in umgekehrter Reihenfolge gehen auch schon mal 2 Stunden drauf. Hinzu kommt, dass so ein Dokker für’s Wochenende über eine Woche im Voraus reserviert werden muss, sonst ist häufig keiner mehr frei.

    Längere Reisen (z.B. nach Deutschland) machen wir aktuell mit dem Zug, aber das ist mit drei kleinen Kindern nicht immer ein Spaß. Außerdem kommen wir beim Gepäck ganz einfach ans Limit (30-Kilo-Rucksack + Kinderwagen, etc.)

    Deswegen stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, einen eigenen Wagen anzuschaffen, und wenn ja, welchen und wie. Der Vorteil eines eigenen Wagens gegenüber Mietautos wäre, dass er meistens abfahrbereit mit eingebauten Kindersitzen vor dem Haus warten würde. Der Nachteil wäre, dass man sich um ihn kümmern muss. Unsere Situation scheint sich ziemlich genau zwischen "Kauf lohnt sich" und "Kauf lohnt sich nicht" zu befinden...

    Da scheint es mir sinnvoll zunächst die Kosten der Alternative Carsharing + Mietwagen zu betrachten. Aktuell geben wir für’s Carsharing etwa 650 € im Jahr aus, aber da es eher umständlich ist, würden wir ein eigenes Auto sicherlich mehr verwenden, sagen wir doppelt so viel. Für drei längere Reisen im Jahr in einem großen Mietwagen (2 Mal 9 Tage und 2500 km, 1 Mal 5 Tage und 800 km) schätze ich die Fixkosten auf 1200 €. Dazu kommt Sprit für etwa 650 €. Wir kommen also insgesamt auf etwa 3200 € pro Jahr.

    Damit ist der grobe Kostenrahmen abgesteckt. Ein wenig mehr (alles zusammengenommen) darf es schon kosten, aber viel mehr wollen wir auch für ein eigenes Auto nicht ausgeben, denn für uns ist das ein reiner Nutzgegenstand.

    Als geeigneter Autotyp scheint entweder ein Hochdachkombi oder ein Kompaktvan in Frage zu kommen. Ich kenne den Zafira von meinem Vater und es würde mich schon reizen, mehr Laderaum zu haben und auch mal zu sechst mit viel Gepäck reisen zu können. Ein netter Bonus wäre es auch, wenn zwei Leute im Auto übernachten könnten (selbst bin ich 1,98 m groß). Große Vans oder gar Transporter scheinen entweder zu teuer, oder wenn sehr alt, dann zu fehleranfällig auf den langen Urlaubsreisen. Also scheint eine HDK-Langversion mit sieben Sitzen eigentlich ideal.

    Nun sehe ich verschieden Möglichkeiten an ein Auto zu kommen:

    - Eine zehn Jahre alte Gurke (welche? Caddy Maxi? Grand Kangoo? NV200 scheint nicht ideal mit drei Kindersitzen) kaufen wäre billig, aber die Gefahr, dass sie mitten auf einer langen Reise Probleme macht oder gar einen Motorschaden erleidet erscheint mir doch recht groß. Die gängigen Hochdachkombis führen ja nicht gerade in den einschlägigen Zuverlässigkeitsstatistiken.

    - Einen jungen Gebrauchten kaufen ist eine andere Möglichkeit. Die gibt’s aber meistens nur als Diesel, und da fürchte ich, dass wir bald nicht mehr in Innenstädte dürfen. Außerdem ist der Preisunterschied zur nächsten Option nicht sehr groß.

    - Es ist eine Überlegung wert, einen neuen Dacia Dokker zu kaufen. Die günstigsten mit Klimaanlage scheint es ab etwa 11500 € zu geben. Allerdings ist das kein 7-Sitzer und auch keine Langversion.

    - Oder gehen wir auf’s ganze und kaufen einen neuen Berlingo III XL mit Internet-Rabatt. Es gibt einen Anbieter aus Reifenberg in Rheinland-Pfalz, der einen solchen (110 PS Benziner) in mittlerer Ausstattungsklasse und mit einigen Extras für angeblich 17000 € anbietet. Um einen solchen Rabatt zu erhalten, wird das Auto für ein halbes Jahr auf eine Firma angemeldet. Ist das seriös? Berechnet man mit ein, dass das Auto etwas weniger Sprit schluckt als der Dokker, dürfte sich der Preisunterschied zum Berlingo auf zehn Jahre gerechnet nochmals um mind. 2000 € verringern. Aber ist der Berlingo-XL-Benziner überhaupt ein Auto um mit Kind und Kegel 800 km Autobahn zu fahren? Ein Nachteil beim neuen Berlingo wäre auch, dass er so peinlich "abenteuerlich" aussieht. Welch ein Rückschritt zum Renault 21 Nevada meiner Kindheit!

    Die Idee mit dem Neuwagen erscheint etwas verrückt, weil wir wohl nur an die 10000 km im Jahr fahren werden. Da wir kaum Kurzstrecken fahren würden, wäre die Hoffnung, dass das Auto so auch auf Dauer wenig Probleme macht. Ist diese Hoffnung so berechtigt? Wenn ein Auto nach einer längeren Strecke (Wochenendausflug) auch Mal zwei Wochen unter freiem Himmel steht, dürfte das eigentlich kein Problem sein, oder?

    Falls wir den neuen Berlingo XL kaufen und ihn 12 Jahre halten, komme ich auf etwa 2500 € Fixkosten im Jahr (Wertverlust, Versicherung, Inspektion). Das ist vergleichbar mit dem Miet-Szenario. Aber andererseits erscheint es etwas verrückt, ein neues Auto zu kaufen und es dann häufiger zwei Wochen am Stück nicht zu verwenden. Es erscheint auch riskant sich für 12 Jahre festzulegen. Wer weiß schon, welche Autos da herumfahren werden und wie hoch die CO2-Steuern sein werden.

    Vielen Dank für die Mühe diese doch recht lange Nachricht gelesen zu haben. Ich bin gespannt auf eure Tipps!

    Bergsteiger
     
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  2. #2 christiane59, 04.08.2019
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    Hallo und herzlich willkommen!

    Ich fahre seit 2001 Berlingo Diesel und habe nie nennenswerte Probleme damit gehabt, vermutlich wäre das beim Benziner auch nicht anders gewesen.

    Aktuell habe ich den B9 (3-er) Berlingo seit 4,5 Jahren, auch hier außen den Inspektionen kein Problem bisher. Von daher kann ich das Auto empfehlen. Vom neuen K9, den ihr ja neu kaufen würdet, ist mir auch nichts Nennenswertes an Problemen bekannt.

    Zu den Kindersitzen im Neuen kann ich nichts sagen, aber es gibt jedenfalls Einzelsitze hinten, und ihr könntet euch wegen der Isofix Befestigung erkundigen. Zur Innenlänge des Fahrzeugs und zum Schlafen für große Personen: Ich habe vor meinem Ausbau beim Camping auf einer Karpfenliege im Auto geschlafen, die 2,10 m lang ist, und es war noch Platz bis zum Lenkrad. Das ging bei meinem, weil man beide Vordersitze flach klappen kann, so dass das Fußteil meiner Liege darüber passte. Ob das beim Neuen auch (bei jeder Version und für beide Vordersitze) geht, weiß ich leider nicht, aber das könntet ihr ja in Erfahrung bringen. In sofern muss es vielleicht kein XL sein.

    14 Tage lang zu stehen macht einem Auto doch nichts aus. Wenn die Batterie mal älter wird muss man ein bisschen im Winter auf sie aufpassen, aber das ist ja auch möglich, z. B. in dem man ein gutes Batterieladegerät mit Erhaltungsfunktion anhängt wenn man weiß, dass man länger nicht fahren wird. Auch zwingt einen ja niemand, ein Auto 12 Jahre lang zu behalten. HDKs sind beliebt und lassen sich immer verkaufen. Ich vermute aber, dass ihr auch viel öfter das Auto benutzen werdet, wenn es erst mal da steht.

    Ob es sich letztlich rechnen wird, könnt nur ihr selbst beurteilen. Verschleißteile werden kommen, Inspektionen und HUs auch, dazu Versicherung und Steuern. Es hängt auch davon ab, was man selbst ggf. reparieren kann oder ob man immer in eine Werkstatt muss.

    Ich kann selbst wenig bis nichts am Auto selbst machen, und habe deshalb in den letzten +20 Jahren lieber neu gekauft anstatt in die Werkstatt investiert, da ich beruflich unbedingt ein zuverlässiges Auto brauchte.
     
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  3. #3 LuggiB, 05.08.2019
    Zuletzt bearbeitet: 05.08.2019
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    Hi Bergsteiger,
    herzlich Willkommen im Forum !
    Bei deinen Vorgaben (3 Kindersitze) würde ich an deiner Stelle zum " Franzosen " greifen. Der Berlingo ist breit genug für 3 Kindersitze und praktisch für alle sonstigen Einsätze, von Kleinmöbeltransport bis Sportgeräte usw.
    Bei deiner Körperlänge und den Kindern (die ja auch größer werden) würde ich über ein Dachzelt nachdenken, dann könnten alle im - & auf dem Auto schlafen. (Alternativ mit normalem Zusatz-Zelt auf CP.
    Nun zu o.a. Angebot. Die Möglichkeiten für Rabatte sind mittlerweile beinahe unendlich, von Tages-, über Kurzzeitzulassung, Vorführwagen usw. usw. Wichtig ist Angebote genau zu prüfen, Referenzen einholen, keine Anzahlungen nach Takka-Tucca Land leisten und immer kühlen Kopf bewahren. Dann kann man mitunter sehr gute Angebote nutzen!
    So habe ichvor einigen Jahren im Netz über "SIXT-Autovermietung" einen Neuwagen CITROEN Jumpy mit sensationellem Nachlass erworben. Den Wagen konnte ich nach 3monatiger Wartezeit in der CITROEN eiigenen
    Vertriebsniederlassung München abholen. Meinen ersten NV200 ebenfalls über Netzhändler bestellt und nach ebenfalls ca. 3 Nonaten in Hamburg bei NISSAN Vertragshändler abgeholt. Meine derzeitige EVALIA ist ein Vorführwagen vom Nissan Vertragshändler an der Mecklenburger Seenplatte. War 1Jahr gelaufen, hatte ca. 8.000 km runter & war bei Übergabe " wie nagelneu ", mit neuem TÜV, Kundendienst & innen / außen blitzblank!
    Von o.a. Variante hat meine Tochter bei einem anderen Autohaus auch schon Gebrauch gemacht, ist alles zu bester Zufriedenheit abgewickelt worden. Was " derzeit " für Möglichkeiten geboten werden, musst du einfach abchecken. Und wie gesagt, wenn du dich für ein Angebot entscheidest , ruhig Referenzen über das Autohaus einholen (z.B. mal bei der KFZ-Innung ect. anrufen).
    Ein glückliches Händchen bei der Suche ! :D
     
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  4. #4 bergsteiger, 05.08.2019
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    Herzlichen Dank für beide Antworten.

    Zum Neuwagenkauf gegenüber Gebrauchten möchte ich gerne nachhaken. Mir kommt es ja nicht darauf, dass der Wagen sich neu anfühlt. Falls wir einen Neuen kaufen, dann würde ich ihn sicher zehr Jahre lang fahren wollen, damit es nicht zu teuer kommt. Der Vorteil eines Neuwagens aus meiner Sicht wäre vielmehr, dass er keine versteckten Mängel haben dürfte, und dass ich hoffen darf, dass er bei mir (ruhiger Fahrer mit wenig Kurzstrecke) gut "altern" dürfte.

    Würde ich nach einem BMW Ausschau halten, würde ich bestimmt nach einem 1- oder Zweijahreswagen Ausschau halten, und davon gibt es auch viele. Aber wer kauft sich schon einen neuen Berlingo um ihn dann nach zwei Jahren zu verkaufen? Ich habe die Vermutung, dass der Anteil von Autos mit Macken bei den jungen Gebrauchten HDK-Familienkutschen deswegen höher sein könnte.

    Mache ich mir da zu viele Gedanken und ein 3-Jahre alter HDK mit, sagen wir Mal, 50 Tsd. km auf dem Tacho, kann noch gar nicht allzu sehr „verbraucht” sein?

    Es gibt ja auch Leute hier im Forum, die mit einem Budget von 3000 € einen HDK suchen und damit weite Reisen unternehmen wollen. Da erscheint die Alternative Neuwagenkauf unendlich teurer. Andererseits ist in der weiteren Familie neulich folgendes passiert: "guter", aber alter Gebrauchten wurde gekauft und bei befreundeter Werkstatt "durchrepariert"; kein Jahr später: Motorschaden auf Urlaubsreise in Italien. Das möchte ich mit drei kleinen Kindern und viel Gepäck doch lieber nicht erleben.

    Bei meinem 15 Jahre alten Fahrrad, das ich selbst warte und repariere, weiß ich, dass es auch nach 50 Tsd. km noch technisch so gut ist wie ein Neues. Aber bei Autos kenne ich mich überhaupt nicht aus.

    Ich kann auch noch ein Jahr warten mit dem Autokauf. Dann gibt es vielleicht die neuen Berlingos als junge Gebrauchte?

    ----------------

    Danke auch für die Tipps zum Neuwagenkauf im Internet. Dazu hätte ich auch noch eine Frage: aus LuggiBs Nachricht scheint hervorzugehen, dass man die besten Deals nicht unbedingt auf autoscout24 usw. findet, so dass es sich lohnt, aufwändiger zu suchen. Verstehe ich das richtig?

    ----------------

    Das mit dem Dachzelt ist übrigens eine super Idee! Wir wohnen hier in einer Gegend (Südostfrankreich), wo man sehr schöne Ziele mit recht kurzer Anfahrt erreichen kann. Wenn wir dann also als gesamte Familie eine oder zwei Nächte irgendwo verbringen können, eröffnet das ganz neue Möglichkeiten!
     
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  5. odfi

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    Wieso nicht?
    Wir haben 2 Autos (Evalia und Opel Adam) und beide stehen immer mal ne Woche oder mehr und da hat bisher noch nie einer Mucken gemacht.
    Ihr könnt das Auto auch wieder verkaufen, wenn es euch nicht zusagt - gerade nur wenig gefahren und nur lange Strecken führen zu einem recht wertvollen Auto mit weniger Gebrauchsspuren.
    Ja, das ist üblich. Bei Neuwagen haben die Autohändler ne Untergrenze, wie weit sie Nachlasse geben dürfen. Wenn sie den Wagen aufs Autohaus anmelden, zählt er als Gebrauchtwagen und sie sind in der Preisgestaltung frei. Wir haben so eine Autohauszulassung mit 0 km auch erworben - war wie Neuwagen.
    Einfach nach Vergleichsseiten für Neuwagen googlen, dann Wunschauto konfigurieren und dann weißt Du, was ein Neuwagen kostet (erstaunlich wenig mit den krassen Rabatten) und kannst mit Gebrauchten vergleichen.
    Auch im Evalia wäre für Dich Platz genug, obwohl es keine Langversion ist.
     
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  6. Ann

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    Deine Frage habe ich mir bei unserer Suche nach einem "jungen gebrauchten NV200" auch gestellt. Deswegen waren mir die Verkäufe von privat angenehmer, weil ich mir die Geschichte zum Verkauf anhören konnte. Ob die dann stimmt, muss man halt abwägen ;-). Bei uns war es ein Wechsel zu einem Kastenwagen, den ich nachvollziehbar fand: Man will sich vergrößern oder nutzt den Wagen wegen der kleinen Größe nicht oft zum Campen und will dann lieber nur ein kleines Stadtauto etc.

    Ich würde mir vor dem Kauf eines Dachzelts das Gewicht gut durchdenken (um die 50 kg die allerleichtesten). Das auf einen HDK hochzuwuchten, macht man nicht mal eben, auch zweit wohl kein Spaß. Alternative, wenn man mehr Schlafplätze braucht: Air-Vorzelt. Die sind wuchtig (optisch so mittel), aber extrem schnell auf- und abgebaut, können Schlafkabine und Vorzelt kombinieren. Oder eben das kleine 2-Mann-Zelt nebendran. Dachzelt finde ich cool, aber für Familien weniger praktisch. (Aber ich hatte noch nie eins, mag nicht stimmen.)
     
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  7. #7 bergsteiger, 12.08.2019
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    Auf der Rückbank des Dacia Dokker sind die Sitze 43,5 cm breit (gemessen zwischen den Mitten der ISOFIX-Halterungen). Das finde ich schon ziemlich eng (oder wir haben so breite Kindersitze), und hoffe dass es beim Berlingo III etwas mehr Platz gibt, denn der ist außen 8 cm breiter. Der EV200, dagegen klingt zwar sehr interessant, ist aber außen nochmals 8 cm weniger breit als der Dokker.

    Ja, ich weiß dass Tageszulassungen und „EU-Neuwägen” übliche Tricks sind. Hier geht’s aber um eine Kurzzeitzulassung von 6 Monaten auf eine Drittfirma. Das scheint das Modell zu sein, das die höchsten Rabatte verspricht.

    Laut einem Beitrag im "juraforum" ist es juristisch kein Problem wenn Eigentümer, Nutzer und die im Fahrzeugbrief eingetragene Person drei verschiedene Personen sind. Der Eigentümer einer Sache ist die Person, welche den Kaufvertrag vorweisen kann und bezahlt hat. So gesehen, könnte das schon in Ordnung sein.

    Ja, ich habe alles durchgerechnet (mit plausiblen Annahmen) am Beispiel eines Citroën Berlingo und bei der Minimalannahme von 7500 km Fahrstrecke im Jahr.

    Bei einem Neuwagen mit hohem Rabatt komme ich auf knapp 4 k€ jährliche Gesamtkosten (7 Jahre Haltedauer) bzw. 3,4 k€/Jahr (12 Jahre Haltedauer). Bei einem 3-7 Jahre alten Gebrauchten komme ich dagegen auf 2,7 k€/Jahr.

    Der Unterschied ist erstaunlich gering, wenn man bedenkt, dass der Neuwagen ein recht gut ausgestatteter XL-Berlingo ist.

    Ja, auch die drehbaren Vordersitze klingen interessant. Ich muss ihn mir mal anschauen.
     
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  8. #8 bergsteiger, 12.08.2019
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    Ich habe auf dem Parkplatz vor meiner Arbeit einen Geländewagen mit Overland-Dachzelt bemerkt und habe mich mit dem Besitzer ausgetauscht.

    Das Ding wiegt um die 70 kg und es ist selbst für zwei starke Personen schwer das hochzuwuchten, zumal es nur in einem Stück geht. Auch das Aufbewahren ist problematisch, denn das Teil ist sehr groß und klobig, und kann nicht einfach auseinandergenommen werden. Mein Gesprächspartner hängt das Dachzelt in der Garage über seinem Auto auf, wohl mit einer Art Flaschenzug, aber selbst so ist es ihm zu umständlich, es mehrmals in der Sommersaison abzumachen, und so lässt er es die ganze Zeit dran.

    Wegen mehrer k.o.-Kritierien ist so ein Dachzelt also nichts für uns. Einzige Möglichkeit, die ich sehe doch auf dem Dach zu schlafen, wäre selbst eine klappbare Platform (Sperrholz, Bootslack) zu bauen und sie so vorzubereiten, dass ein normales Zelt darauf aufgebaut werden kann. Ein Tunnelzelt wäre wohl wegen der geringen Standfläche am besten geeignet.

    Oder eben ein normales Zelt auf dem Boden!
     
  9. Ann

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    :) das mit der klappbaren Plattform finde ich super (aber wo um alles in der Welt campt Ihr - kennst Du das Kinderspiel "Der Boden ist Lava"?). Wobei ich mal einen Kastenwagen gesehen habe, der quasi ein Sonnendeck aufs Dach gebaut hatte - genau so mit Holzboden, Reling und Leiter, aber für Liegestuhl und Cocktails. Für ein normales Zelt auf dem Dach sehe ich so gar kein Plus? Aber lustige Idee.

    Edit: Wir hatten immer ein Wurfzelt von Decathlon dabei. Großes Packmaß, geringes Gewicht und nicht zu toppen, wenn man raushat, wie man es einpackt (das geht wirklich einfach). 3-Mann-Zelt für 2 Personen war optimal.
     
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  10. eHdk

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    Wenn nur das Gewicht ein Hinderungsgrund ist - muss nicht so sein! Wir hatten auf unserem Berlingo ein Dachzelt und konnten das - obwohl meine Frau nur 1,64m groß ist - ohne Probleme aufs Auto heben. Das Zelt sah so aus:

    Bild01.JPG Bild04.JPG

    Es hat eine Liegefläche von etwa 1,65 x 2m und wiegt komplett ca. 55kg. Wenn man Abdeckplane, Leiter, Innenzelt und Matratze beiseite legt, ist es wirklich sehr leicht zu handeln. "Geparkt" haben wir es hochkant auf zwei Möbel-Rollbrettern in der Garage.
     
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  11. Ann

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    Sieht gut aus. Was ist das für ein Modell?
     
  12. #12 bergsteiger, 13.08.2019
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    Ein Vorteil von Dachzelten verglichen mit auf dem Boden aufgestellten Zelten ist, dass erstere besser bei Regen funktionieren. Man zeltet immer auf einer planen Unterlage mit perfekt gelöstem Wasserablauf.

    Aber für mich wäre eigentlich der Punkt wichtiger, dass ich hoffe so auch Mal unkompliziert eine Nacht auf (abgelegenen) Parkplätzen oder am Straßenrand im Wald verbringen zu können. Mit einem normalen Zelt ist das komplizierter.
     
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  13. Ann

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    @bergsteiger: Ok, das verstehe ich. Ich glaube, ich würde mich in einem normalen Zelt auf einem Auto auf einem abgelegenen Parkplatz sehr unwohl fühlen, deswegen kam mir so etwas gar nicht in den Sinn. Aber die ebene Fläche ist natürlich ein Vorteil. Dachzelt ist klar - da sehe ich generell auch einige Vorteile, z. B. auch gegenüber dem Aufstelldach (rein subjektiv für uns). Und dass man beim Hochwuchten eines Dachzelts von einem ein ggf. geringeres "Nettogewicht" hat als die angegebenen z. B. 55 kg hat, stimmt natürlich. Vielleicht schauen wir da doch nochmal.
     
  14. eHdk

    eHdk Neues Mitglied

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    Es handelt sich um ein BEDUIN Comfort 170
     
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  15. Jorgo

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    Habe heute bei mobile.de Tageszulassungen (Berlingo XL mit 130 Ps Diesel) für 18900€ gesehen.
    Wenn ich für einen 5 Jahre alten Doblo mit 120 Tkm 8-10 T€ bezahlen soll überlege ich ob die Tageszulassung am Ende nicht doch ne Überlegung wert ist.
     
  16. #16 helmut_taunus, 06.09.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    wenn Du noch eine Weile suchst, kommt der XL als 130PS Diesel Handschalter auf nagelneu gut unter 18.ooo in der Ausstattung Live, meint ein Vermittler, plus die 690 Ueberfuehrung. Als 100 PS Diesel in Laenge M in die Naehe von 15.ooo plus Ueberfuehrung neu mit Garantie. In dieser Hoehe haengt die Messlatte der Preise, genannt Strassenpreise.
     
  17. #17 schwarzfahrer, 08.09.2019
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    Wir haben uns nach 15 autofreien Jahren und mit noch vier mitfahrenden Kindern vor zwei Jahren einen Renault Grand Kangoo gekauft. Das Bahnfahren hat uns gestresst und im Urlaub doch sehr eingeschränkt.
    Mietwagen für Wochenendausflüge (zu zweit, zu dritt, zu viert) waren günstiger als die Bahn, der Vermieter zwei Bushaltestellen weit - war alles in Ordnung. Aber: den Sommerurlaub, drei Wochen mit sechs Personen, hätten wir uns nicht mit Mietwagen leisten können.
    Privat leihen ging auch nur mal am WE, nicht aber für drei Wochen.

    Es passen sieben Personen mit komplettem Campinggepäck rein (unbequem, aber es geht). Auf die Rückbank passen drei Kindersitze (Isofix nur rechts und links außen). Verbraucht als Diesel 4,6l auf 100km. Stand im Nachbarort, 2 Jahre alt, 50.000km für einen Spottpreis (es gab keine Käufer, da zu groß).

    Was ich damit sagen will:
    - Erstens: das Leben wird doch etwas einfacher mit Auto!
    - Ein 5-Sitzer müsste für Euch reichen!
    - Hersteller wäre mir recht gleichgültig, es gibt für alle Liebhaber und Hasser. 20190823_104059.jpg 20190823_103958.jpg
     
  18. #18 LuggiB, 08.09.2019
    Zuletzt bearbeitet: 08.09.2019
    LuggiB

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    Mir war die Marke ebenfalls gleichgültig ! Meine Auto´s habe ich (in meinem schon etwas längeren Leben) immer nach meinen jeweiligen "Bedürfnissen" gewählt. So hatte & habe ich allerlei Marken gefahren (manche mehrfach), von Fiat, Simca, Mercedes, Opel, VW, Ford, Peugeot, Citroen bis Nissan. :top: Ich kann sagen, ich hatte dabei "nieee" ein wirklich schlechtes Auto, zumal sich ja viele Zulieferteile in beinahe allen Markrn wiederfinden.:D
     
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  19. odfi

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    so billig wie Berlingos sind, wäre der Doblo bei der Laufleistung keine Option!
     
  20. casati

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    Schon mal an Dacia Lodgy als 7-Sitzer gedacht?

    Hier ein Post aus einem anderen Forum mit ausführlicher Bemaßung:

    ... lodgy-club.de/index.php/topic,1847.0/topicseen.html
     
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