Es gibt ihn wieder, unglaublich aber wahr. Berlingo als Diesel.

Diskutiere Es gibt ihn wieder, unglaublich aber wahr. Berlingo als Diesel. im Forum Citroen Berlingo & Peugeot Partner im Bereich ---> Die Fahrzeuge - https://business.citroen.de/content/dam/citroen/germany/pdfs/preislisten/02-2024/Preisliste-Berlingo_%C3%AB-BerlingoPKW_230224.pdf Gruß Wolfgang
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Tim

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Langstrecke ist eine Gewöhnungs-/Trainingsfrage. Wer das nicht regelmäßig macht, ist vermutlich nach 500km platt. Wer es regelmäßig fährt, hat andere Grenzen. Ich hatte beim Studium welche, die sind freitags und sonntags um die 700km ohne richtige Pause gefahren.
Auf der Strecke zu den Schwiegereltern machen wir teilweise tatsächlich einen Zwischenstopp noch bei meinen Eltern, allerdings verlängert sich der Gesamte Weg dabei weil Umweg. Dann sind es "nur noch" 1000km am Stück. Verändert das Szenario aber nur geringfügig. 1 große Pause planen wir ein, sonst versuchen wir die Pausen so kurz wie möglich zu halten. Wenn du anfängst, auf nen Rastplatz mit nem McDo oder so zu fahren, um nen Kaffee zu trinken, ist halt schnell ne halbe Stunde weg. Nach Kaffee kommt wieder pinkeln - ein Teufelskreis ;-) Wenn du das einmal anfängst, kommst du nie an.
Moderat trinken und eher Cola oder Energy statt Kaffee und Tee, wenn man nen Wachmacher braucht. Andere, die wir kennen, fahren nach Möglichkeit nachts. Dann fällt die große Pause komplett weg. Wenn ich nicht vorschlafen kann, kann ich das aber nicht. Dann lieber früh um 3 los und in den Tag rein fahren. Ist besser als in die Dunkelheit reinzufahren.
 
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EHorst

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Endlich. Neulich saß ich im e-Berlingo. Die Dame beschwor mich, möglichst nicht mehr als 120km und gleich garnicht auf die BAB zu fahren - sie haben schon einige Kunden abholen müssen...

Also AC aus, Eco & Rekuperation ein, Temperatur auf 20 Grad gedrosselt - was eine scheiss Reichweite. Man hat nur daran denken müssen nicht mir leerem Akku liegen zu bleiben. Power Modus ist geil aber quasi niemals nutzbar. LÄCHERLICH.
Ja wirklich lächerlich. Kann ich wirklich nur zustimmen. Die Dichte an Ladestationen ist inzwischen so dicht, da gehöhrt schon sehr viel merkwürdiges Verhalten dazu dennoch liegen zu bleiben.
Es gibt inzwischen fast 40.000 Standorte mit öffentlicher Lademöglichkeit in Deutschland.
Etwa 9000 Standorte davon sogar schon mit CCS.
Wohlgemerkt "Standorte" nicht etwa Ladepunkte, das wäre ein Vielfaches.
Vor 5 oder 10 Jahren hätte man das irgendwie verstehen können, aber nicht mehr heute. Die Autos hatten damals oft nur um 150km NEFZ. Und 2016 (als Beispiel) gab's noch deutlich weniger als 5000 Ladestandorte. Von der Anzahl CCS oder damals relevant Chademo muss man nicht berichten, das waren lächerlich wenige. Ich war 2021 eingestiegen mit einem Fahrzeug mit vergleichbarer Reichweite (260km WLTP). Da gab es 2021 etwa 3000 Standorte mit CCS, was beim Fernreisen ja relevant ist, und auch das war das kein Problem, Planung war da aber schon sinnvoll. Jetzt gibt es wie gesagt etwa 9000 Standorte mit CCS, wirklich groß planen muss man da wirklich nicht mehr. Das ergibt sich bei der Fahrt.
Man muss da heutzutage wirklich schon mutwillig oder extrem leichtsinnig sein um liegen zu bleiben. Und natürlich kann man die Power auch nutzen.
Angst wäre da nur mit Unwissen begründbar. Wenn man keine Ahnung hat wieviel Ladestandort existieren, oder wie man diese finden oder nutzen kann.
Aber ganz ehrlich dann liegt der Fehler halt anderswo. Möglicherweise sind die Vorurteile einfach so stark, dass die reale Probkematik extrem überschätzt wird.
Ich wäre auf den Post gar nicht eingegangen, nach dem Motto persönliche Erfahrung, also subjektives Empfinden, eben rational nicht erklärbar.
Aber das "LÄCHERLICH" am Ende ist schon sehr provokativ.
 
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Wolfgang

Wolfgang

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Moin, in der aktuellen AMS ist jetzt auch darüber ein großer Bericht. Berlingo und Rifter sind nun auch als Diesel und Benziner (wegen dramatischer Verkaufseinbrüche) in der Preisliste. Doblo und wahrscheinlich auch Combo werden folgen....
Toyota wird nun sicher Verkaufsrückgänge bei ihrer Version Proace City Verso spüren.

Gruß Wolfgang
 
Berlin(er)go

Berlin(er)go

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eben rational nicht erklärbar.
ach doch ;-)
Die Dame beschwor mich, möglichst nicht mehr als 120km und gleich garnicht auf die BAB zu fahren - sie haben schon einige Kunden abholen müssen...
Det mein Lieber sind Fakten - und ich saß in dem Ding, welches im AH liebevoll auch als der "Reichweitenbomber" bezeichnet wird.

Dienstlich fahre ich Nissan Leaf, Peugeot 2008 oder auch MG5 aus dem Fuhrpark. Der MG ist mal ein gaaaanz anderes Kaliber. Sportmodus und ab dafür. Sry, aber da scheinen die Stellantisprodukte weiter als irgendwie vertretbar hinterher zu hinken. Nicht die Technologie als solches mein Bester. Diese hatte ich ja gar nicht bemängelt ;-)

PS: Wir produzieren & vermarkten erfolgreich Energie und nutzen als Mitarbeiter ne konzerneigene app. Ich bzw. die app weiß also ganz genau wo Ladesäulen zu finden sind. Ich bin aber auf Arbeit um zu arbeiten, nicht um ständig zu laden.... mein Job hat was damit zu tun, mit dem Fahrzeug an einem Tag x Objekte zu erreichen, häufig bundeslandübergreifend.

PPS: Unsere Firma hat nun auch wieder Verbrenner via Sixt zugelassen. Es gab zu viele Beschwerden dass kurze Strecken wie B > HH oder B > D, durch das ständige laden zu Ganztagesanreisen wurden. Unwissenheit - mitnichten.

Schöne Ostern @all
 
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EHorst

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Andere kommen halt damit gut zurecht ohne Angst liegen zu bleiben.
Gibt ja hier auch ein guten Erfahrungsbericht. Man kann die gleichen Dinge sehr unterschiedlich bewerten.
Es gibt ja auch das berühmte Glas, das einmal halbvoll und einmal halbleer ist.

Peugeot E-Rifter L1

Und klar sind die Leistungsdaten weit weit weg von anderen BEV.
Aber in der Klasse der BEV HDK kann er halt gut mithalten.
 
Berlin(er)go

Berlin(er)go

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Es gibt ja auch das berühmte Glas, das einmal halbvoll und einmal halbleer ist.
Das stimmt. Über das Verhältnis der halb vollen zu halb leeren Akkus, ähh Gläser natürlich, ließe sich in Anbetracht aktueller Zulassungen trefflich sinnieren:

Klick
Klick

Da scheint es öfter eher halb leer zu sein - ziehen wir dann auch noch die Flotten Zulassungen und Plug In Hybriden ab..... Ist aber auch egal. Es gibt gute E Fahrzeuge, die Stellantis Geschwister sind mMn jedenfalls keine. Ich saß in einem L mit 7 Sitzen - allein und ohne Zuladung... Lächerlich.
 
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EHorst

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Das stimmt. Über das Verhältnis der halb vollen zu halb leeren Akkus, ähh Gläser natürlich, ließe sich in Anbetracht aktueller Zulassungen trefflich sinnieren:

Klick
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Da scheint es öfter eher halb leer zu sein - ziehen wir dann auch noch die Flotten Zulassungen und Plug In Hybriden ab..... Ist aber auch egal. Es gibt gute E Fahrzeuge, die Stellantis Geschwister sind mMn jedenfalls keine. Ich saß in einem L mit 7 Sitzen - allein und ohne Zuladung... Lächerlich.
Das Stellantis da kein Vorreiter ist steht auch nicht zur Debatte.
Die allgemeinen Verkaufszahlen sind natürlich nach Förderende erst mal kleiner.
Im Vergleich zu der Zeit ( 2015) als es noch keine Förderung gab aber um ein vielfaches höher.
Damals vor der Bafa Förderung in 2015 wurden im ganzen Jahr, also 12 Monaten zusammen nur etwa 12.000 Elektroautos zugelassen.
Also jetzt alleine im Februar mehr als das doppelte von damals in 12 Monaten.
Also eine Steigerung von über Faktor 25!
Glas also doch eher voll.


Nach Auslaufen der Abwrackprämie von 2009 damals wurden auch erst viel weniger (Verbrenner) Autos verkauft. Das ist ein logisch zu erwartender Effekt.
Der Einbruch war damals ( 2009 3,8 Mio zu 2010 2,9 Mio) heftiger als jetzt beim Auslaufen der Elektroauto Förderung.
Auch das zeigt doch eher ein volles Glas.

Es ist einfach die Art der Betrachtung.
Spannend wird erst wieder die Entwicklung der Folgejahre ohne Förderung im Vergleich zu 2024.
 
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Berlin(er)go

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Das Stellantis da kein Vorreiter ist steht auch nicht zur Debatte.
Geht es hier nicht um die Rückkehr des Berlingo als Verbrenner?

Es ist einfach die Art der Betrachtung.
Eben. Und betrachtet man die Förderanträge, stellt man fest, dass deutlich > 50% aller Anträge seit 2016 auf Unternehmen entfallen. Ich schrieb ja schon:
ziehen wir dann auch noch die Flotten Zulassungen und Plug In Hybriden ab
Das relativiert Deine Zahlen noch einmal sehr deutlich. Schaut man sich die Zulassung Top 5 mal an, dann finden sich da 2 Kleinwagen. Die werden wohl eher oder mindestens zu einem guten Teil als Zweitwagen zum Verbrenner angeschafft. Das verstehe ich sogar.
smart EQ fortwo & Volkswagen e‑up!
Spannend wird erst wieder die Entwicklung der Folgejahre
Nein, jetzt ist es spannend. Was ist dran am Aus für das Verbrenner Aus? Warten wir es ab.

Ja, wo stünden Deine Zahlen ohne? Der BUND jedenfalls hat auch ne spannende Sichtweise, die ich so teile:

"Generell begrüßt der BUND die Entscheidung, "die mit Steuergeld finanzierten, pauschalen Kaufprämien für E-Pkw zu streichen." Zumal der größte Treiber für mehr E-Autos auf der Straße nicht die Förderungen, sondern die EU-Flottenregulierung und damit die rechtlichen Vorgaben für die Hersteller sei." Quelle

Alternativen müssen her! Unbestritten. Die Vorbereitungen dazu haben wir in D und der EU jedenfalls mal ordentlich verpennt. Und dass das E Auto die Zukunft ist, glaubt heute mMn schon kaum mehr jemand ernsthaft. Der Gaul wird geritten bis er Tot ist - so läuft das eben.
 
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Tim

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Nein, jetzt ist es spannend. Was ist dran am Aus für das Verbrenner Aus? Warten wir es ab.
Ich behaupte, die die sich aus Idealismus ein BEV gekauft haben, sind versorgt. Die gestrichene Förderung löst natürlich eine Nachfragedelle aus. Die meisten warten ab, wie die Hersteller reagieren: Gehen sie mit den Preisen runter oder nicht? Kommen neue Modelle mit E oder mit Verbrenner? Von der Strategie der Hersteller hängt enorm viel ab.
Ich habe das bei den Hybriden von Toyota beobachtet. Zu erst waren da die Idealisten und Technikbegeisterten. Die haben ihre Fahrzeuge oft aber auch lange gehalten und nicht gleich gegen das nächste Modell ersetzt. Man wollte ja sichtbar zu den Early Adoptern gehören. Etliche der einstigen Prius-Käufer haben sich später einen Tesla oder eine Zoe gekauft. Bis die Hybriden dann zum Standard bei Toyota wurden, hat etwas gedauert. Erst ist der Diesel verschwunden, dann verschanden die "normalen" Automatikgetriebe, bis man letztlich nur noch die Wahl zwischen einem einfachen Benziner-Handschalter und dem Hybrid hatte. Letztlich war dann der Hybrid-Aufpreis auch nicht viel mehr als ein Automatik-Aufpreis. Und die Mutti, die sich nicht die Bohne für Technik interessiert hat, hat nen Hybrid gekauft, weil sie nen Automatik wollte.

Das lässt sich nicht 1:1 auf ein BEV übertragen, da die Antriebstechnik eine Auswirkung auf die Nutzung hat (Reichweite und Lademöglichkeiten). Diese andere Art der "Betankung" hat bei den Vollhbriden keine Rolle gespielt.

Die etablierten Hersteller müssen sich nun entscheiden: Geld mit Verbrennern verdienen oder beim BEV verbrennen. Sorry, das Wortspiel musste sein ;-) Die etablierten Hersteller haben noch das Standbein der Verbrenner. Die neuen Hersteller müssen hingegen ihr Geld mit den BEVs verdienen, weil sie nichts Anderes haben. Die haben nur eine Wahl: Sie müssen entweder versuchen mehr Marge am einzelnen Fahrzeug zu bekommen oder aber größere Stückzahlen absetzen. Für ersteres stehen die Zeichen schlecht, also dürfte ein Preiskampf fast unausweichlich werden. In der Folge werden einige Hersteller verschwinden, weil sie es nicht überleben. Das Verbrennerportfolio, was man den etablierten Herstellern bisher immer als Nachteil unterstellt hat, erweist sich plötzlich als Vorteil, weil die Marktbedingungen sich geändert haben. Ich kann die etablierten Hersteller verstehen, die bei Elektro erst einmal auf die Bremse treten, Geld mit Verbrennern verdienen und abwarten, bis eine gewisse Marktbereinigung bei Elektro eingetreten ist.
Dass die etablierten Hersteller dann technologisch abgehangen werden, glaube ich nicht. Die vielen neuen Autobauer, beweisen ja genau das Gegenteil: Elektro kann jeder. Die etablierten Hersteller können sogar ein Fahrzeug um den Antrieb bauen.
 
Wolfgang

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Ich behaupte, die die sich aus Idealismus ein BEV gekauft haben, sind versorgt. Die gestrichene Förderung löst natürlich eine Nachfragedelle aus. Die meisten warten ab, wie die Hersteller reagieren: Gehen sie mit den Preisen runter oder nicht? Kommen neue Modelle mit E oder mit Verbrenner? Von der Strategie der Hersteller hängt enorm viel ab.
Ich habe das bei den Hybriden von Toyota beobachtet. Zu erst waren da die Idealisten und Technikbegeisterten. Die haben ihre Fahrzeuge oft aber auch lange gehalten und nicht gleich gegen das nächste Modell ersetzt. Man wollte ja sichtbar zu den Early Adoptern gehören. Etliche der einstigen Prius-Käufer haben sich später einen Tesla oder eine Zoe gekauft. Bis die Hybriden dann zum Standard bei Toyota wurden, hat etwas gedauert. Erst ist der Diesel verschwunden, dann verschanden die "normalen" Automatikgetriebe, bis man letztlich nur noch die Wahl zwischen einem einfachen Benziner-Handschalter und dem Hybrid hatte. Letztlich war dann der Hybrid-Aufpreis auch nicht viel mehr als ein Automatik-Aufpreis. Und die Mutti, die sich nicht die Bohne für Technik interessiert hat, hat nen Hybrid gekauft, weil sie nen Automatik wollte.

Das lässt sich nicht 1:1 auf ein BEV übertragen, da die Antriebstechnik eine Auswirkung auf die Nutzung hat (Reichweite und Lademöglichkeiten). Diese andere Art der "Betankung" hat bei den Vollhbriden keine Rolle gespielt.

Die etablierten Hersteller müssen sich nun entscheiden: Geld mit Verbrennern verdienen oder beim BEV verbrennen. Sorry, das Wortspiel musste sein ;-) Die etablierten Hersteller haben noch das Standbein der Verbrenner. Die neuen Hersteller müssen hingegen ihr Geld mit den BEVs verdienen, weil sie nichts Anderes haben. Die haben nur eine Wahl: Sie müssen entweder versuchen mehr Marge am einzelnen Fahrzeug zu bekommen oder aber größere Stückzahlen absetzen. Für ersteres stehen die Zeichen schlecht, also dürfte ein Preiskampf fast unausweichlich werden. In der Folge werden einige Hersteller verschwinden, weil sie es nicht überleben. Das Verbrennerportfolio, was man den etablierten Herstellern bisher immer als Nachteil unterstellt hat, erweist sich plötzlich als Vorteil, weil die Marktbedingungen sich geändert haben. Ich kann die etablierten Hersteller verstehen, die bei Elektro erst einmal auf die Bremse treten, Geld mit Verbrennern verdienen und abwarten, bis eine gewisse Marktbereinigung bei Elektro eingetreten ist.
Dass die etablierten Hersteller dann technologisch abgehangen werden, glaube ich nicht. Die vielen neuen Autobauer, beweisen ja genau das Gegenteil: Elektro kann jeder. Die etablierten Hersteller können sogar ein Fahrzeug um den Antrieb bauen.
Interessanter Beitrag, danke.

Wolfgang
 
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EHorst

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Alternativen müssen her! Unbestritten. Die Vorbereitungen dazu haben wir in D und der EU jedenfalls mal ordentlich verpennt. Und dass das E Auto die Zukunft ist, glaubt heute mMn schon kaum mehr jemand ernsthaft. Der Gaul wird geritten bis er Tot ist - so läuft das eben.
Das ist eine sehr deutsche Sichtweise.
Die Schein-Alternativen sind im Grunde schon gescheitert trotz Förderung.
Wasserstoff Autos.. nicht bezahlbar.
Efuel Produktion ebenfalls immer noch keine relevanten Mengen zu irgendwie akzeptablen Preisen. Geschweige denn bezahlbare CO2 Entnahme aus der Luft.

Der Gaul Elektromobilität reitet im Grunde bereits unaufhaltsam weiter. Die Delle bei uns ist da weitgehend egal.
Gibt zu dem Thema Spezialfall "Deutschland* ein ausführlichen Artikel auf golem:
Golem.de: IT-News für Profis


Ich finde es übrigens nicht schlecht, dass es die FlottenWerte hergeben, dass der Berlingo wieder als Verbrenner angeboten werden kann. Das ist ein sehr gutes Zeichen.
Es gab Zeiten wo das als unerreichbar galt.

Und die Fahrzeug Klasse HDK hat natürlich Nachteile gegenüber anderen Fahrzeugklassen bei der Elektromobilität.
(schlechter CwA Wert, sehr preissensitiv)
Jedes Jahr gibt es da etwas mehr Luft für ein Elektro HDK mit breiterer Akzeptanz. Der jetztige Schritt mit etwa 20% mehr Reichweite und auch ca 20% mehr Reichweite pro Ladezeit ist da ein guter Schritt. Bis 2035 könnte man potentiell noch etwa drei so Schritte in der Fortentwicklung unterbringen.
 
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Tim

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Die Delle bei uns ist da weitgehend egal.
Ja, Deutschland ist ein Spezialfall. Hier wird viel gefahren, Strom ist teuer usw.
Aber ob die Delle so egal ist, kommt auch drauf an, auf welche Hersteller man schaut. So lange die Chinesen bevorzugt eineimische Marken kaufen, können nicht-chinesische Hersteller von dem Markt dort halt auch nicht profitieren. Nicht ohne Grund hat Tesla dort auch kräftig an der Preisschraube gedreht - nach unten!

Der verlinkte Golem-Artikel sollte besser als Meinung und nicht als "Analyse" gekennzeichnet werden. Die sachlichen Argumente (Verbesserungen bei Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur, Klimabilanz usw.) sind zwar richtig, jedoch ist das halt nicht ausschlaggebend. Ausschlaggebend ist, was der Kunde kauft. Im Moment erleben wir bei den BEVs eine Art "Deflation", wo abwarten eben belohnt wird. Wer jetzt kauft, zahlt zu viel, bekommt alte Technik... Das kurbelt den Absatz eben nicht an. Und auch wenn es sachlich sinnvoller ist, überzeugt man emotional noch lange nicht die Menschen. Das ist sicher in Deutschland stärker vertreten, aber kein exklusiv deutsches Problem. Ich hatte mitten im Abgasskandal Gespräche, wieso sich wieder ein Diesel und nicht beispielsweise ein Hybrid wie von Toyota gekauft wird. Rational sind die Argumente da nicht gewesen, wieso man einen Antrieb mit aufwändiger Abgasnachbehandlung, komplexer Einspritztechnik, anfälligen Turbo und aufwändigen DSG einen sparsamen Antrieb mit nem einfachem Saugerbenziner, mit einfachem Kat, 2 E-Motoren, einem simplen NiMH-Akku und einem Planetengetriebe vorzieht. Und da haben wir weder die Lade- noch die Reichweitenthematik gehabt.
 
Berlin(er)go

Berlin(er)go

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Und daher zum Thema: Klick Demnach bald auch Fiat und Opel. Ich mag HDK als Konzept sehr. Und da passt aktuell der Verbrenner deutlich besser. Vor allem freue ich mich für die unter uns, die nun wieder einen halbwegs bezahlbaren Berlingo & Co kaufen können um auch mehr daraus zu machen.

Für die Fahrt zum Bäcker etc. nehme ich länger schon E Fahrzeuge (einspurig).
 
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EHorst

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Allerdings! Die Toyota HDK waren schon extrem teuer.
Die neuen Listenpreise sind wieder sehr attraktiv im Vergleich zur Konkurrenz.
Gerade wer Wert auf Automatik legt fährt je nach Szenario übrigens mit den Verbrennern dennoch in TCO Betrachtung eher etwas teurer. Spielt natürlich keine Rolle wenn einem das Wert ist.
 
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berlingopa

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Aus guter Quelle:
für Deutschland sind 1000 (in Worten: eintausend) Exemplare geplant.
Orignalton meines Verkäufers: 'ich kann Sie in die Liste aufnehmen. Im November bekommen Sie dann Bescheid, ob Sie vielleicht einen bekommen'
 
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here4beer

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Aus guter Quelle:
für Deutschland sind 1000 (in Worten: eintausend) Exemplare geplant.
Orignalton meines Verkäufers: 'ich kann Sie in die Liste aufnehmen. Im November bekommen Sie dann Bescheid, ob Sie vielleicht einen bekommen'
Moin!
Das kann ich so nicht bestätigen, wir haben am Freitag beim Händler unsere Neuwagen-Bestellung erfolgreich aufgegeben (BlueHDi 130 EAT8 in XL-Länge). September/Oktober ist voraussichtlicher Liefertermin.
 
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EHorst

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Dass kann jetzt alles mögliche sein.
Dummgeschwätzt vom Händler um wenig Rabatt zu geben, oder auch jeder Händler hat sein Kontingent und jeder geht anders mit um. Der eine verbraucht es. Der andere schaut erst mal und nimmt nur die lukratiftes Aufträge an.
Denkbar wäre das mit dem Kontingent ja grundsätzlich schon, denn wenn die jetzt zu viel davon absetzen geht natürlich der CO2 Flottenwert hoch was zu zusätzlichen Kosten für Stellantis führen kann wenn der zulässige Wert überschritten wird.
 
Thema: Es gibt ihn wieder, unglaublich aber wahr. Berlingo als Diesel.
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