Vorteile Ausbau

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  1. Wilms

    Wilms Neues Mitglied

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    Hallo,
    Ich bin Neuling was das Verreisen mit meinem Renault Kangoo (3 Jahre) angeht.
    Habe das Auto eigentlich mit Ausbau Absicht gekauft, dann konnte ich es 2 Jahre nicht nutzen und habe letztes Jahr meine 1. Tour durch Italien damit gemacht. Hatte Gepäck, Klapprad, Kühlbox, Matratze (selbstaufblasend) dabei, hat alles wunderbar reingepasst, manchmal ein bisschen unordentlich, aber habe insgesamt nur 6 Nächte darin geschlafen und das hat gut geklappt. Was etwas nervig war, war jeden Abend die Verdunkelungsmatten anzubringen und morgens wieder zu verstauen..zumal diese Teile zusammengerollt viel Stauraum wegnehmen, aber da gibt es sicher bessere Lösungen, werd mich hier mal umschauen.
    Ich habe jetzt echt schon tolle Ausbauten gesehen..Frage mich aber ob das überhaupt notwendig ist, da ich immer alleine verreise...klar ist meine Entscheidung..wollte halt nur mal ein paar Argumente hören die für einen Ausbau sprechen..

    Gruß Wilms
     
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  2. #2 helmut_taunus, 10.07.2020
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    willkommen bei Hochdachkombi de
    Das haengt schon mal vom Auto ab.
    1
    Viele Fahrzeuge haben die Rueckbank zum Vorklappen, dann liegt die Bank aber mit der Oberseite hoeher als der Kofferraumboden. Man kann die Bank noch vorwickeln, nach weiter vorn aufrichten, die Laenge erreicht dann am Boden "stattliche" 1m60 und damit kann man bestenfalls diagonal gekruemmt liegen. Merke, ein Ausbau wird noetig, um im Kofferraum auf die Hoehe der Ruecksitze zu kommen.
    2
    Die sofort naechste Idee ist die mittlere Sitzreihe komplett auszubauen. Die Sitze stoeren nicht mehr, aber die vorher Hintensitzenden stellten ihre Fuesse in eine Mulde, 10 bis 15 tiefer als der Kofferraumboden. Nun faellt die Matraze vorn in diese Vertiefung. Unterbauen in der Mulde wird noetig.
    2b
    Am Boden stehen hinten die Radkaesten 120cm auseinander (bei fast allen HDK), breiter kann man nur in mehr Hoehe ueber den Radkaesten liegen.
    3
    Der dritte Grund, in beiden Versionen gibt es null Gepaeckraum am Boden. Ebenso bei den neuen Fahrzeugen wie Kangoo Maxi und Berlingo / Combo / Rifter, die nach Umlegen der mittleren Reihe einen (fast) ebenen Boden bieten bis an die Vordersitze, null Lagerraum. Wo hast Du Deine Kueche, Dein Gepaeck, bei einem vollflaechigen Doppelbett?
    4
    Vierter und damals entscheidender Grund war oft, die Liegeflaeche soll laenger sein als der Platz hinter dem Vordersitz. Die Sitzlehne ging schraeg nach vorn, und damals beim ersten Berlingo und Kangoo gab es -geschaetzt- 170 cm am Boden, 180 cm in 20cm Hoehe, 195 cm in 35 cm Hoehe, so etwa. Mit mehr Hoehe eben mehr Laenge von der Heckklappe nach vorn, hoch an der schraegen Vordersitz-Lehne. Gleichzeitig entstand unter der Liegeflaeche ordentlich Gepaeckraum. Bei 30 cm Hoehe um 600 Liter, mit Doppelbett drueber, im Fahrzeug aussen 4m15. Heute ist der Golf Schraegheck schon laenger und bau mal ein Bett hinein !
    5
    Richtig getragen wurden Ausbau-Ideen mit Mehrnutzen, die in den Kofferraum rechts und links eine Sitzbank bauten, mit Tisch in der Mitte, mit Klappmimik das Ganze zum Doppelbett zu erweitern. Super nachempfunden im Compagnion Convivial im 4m15-Auto. So kurze HDK gibt es heute neu gar nicht mehr. Oft mit Kuechenauszug unter dem Bett in einer Seitenbox.
    Campingausbau CC - CompagnonConvivial
    6
    Eine Sonderversion hat man gesehen, bei der das Bett am Dach aufgehaengt wurde. Bei Fahrt ganz flach unter das Dach, zum Schlafen etwas unter halbe Hoehe. Mit dem Nachteil, dass das Dach eben ganz oben schmaler ist und logisch ebenso das Bett, als bei Bettenbau in Hoehe der Fensterunterkante.
    .
    Gruss Helmut
     
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  3. Tim

    Tim Mitglied

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    Wenn du ohne Ausbau ganz guzt zurechtkommst - aber auch die Nachteile spürst - würde ich dir einen Minimalausbau empfehlen. Campingboxen entsprechen dem, was ich meine schon recht gut und haben den Vorteil, dass du nichts "zerstören" musst. Dinge zerstören bzw. so zu gestalten, dass sie nicht zurückgebaut werden können, würde ich immer versuchen zu vermeiden.
    Ich würde dir auf jeden Fall 2 Ebenen empfehlen:
    1. Schlafebene
    2. "Keller" als Stauraum darunter. Die Kühlbox steht damit auch im Schatten und hat es leichter, zu kühlen.

    Du wirst dann wesentlich organisierter unterwegs sein.
    Auszüge scheinen bei vielen beliebt zu sein. Ich finde sie ehrlich gesagt für den Nutzen zu teuer. Das Prinzip von Trofast von Ikea finde ich eine gute Alternative. Einen Spanngut drumherum und die Einsätze sind gut gesichter, dass sie beim Bremsen nicht vorne rausfliegen. Wenn sowas von den Abmessungen passt, kann das eine Grundlae für eine Campingbox sein. Kann man auch ne Nummer größer mit Euroboxen selber bauen. Jede Kiste hat dann ihren eigenen Inhalt, z.B.: Klamotten, Geschirr und Gewürze, Gaskocher und Kartuschen usw.

    Argumente für einen Ausbau, wie z.B. Auffenthaltsraum kann man bei Alleinreisenden aussparen. Das geht immer irgendwie. Zu zweit will man aber vielleicht nicht nur auf dem Fahrer und Beifahrersitz auseinander nebeneinander sitzen, was ein starkes Argument für eine Umgestaltung ist.
    Auf so Spielereien, wie Wasserversorgung mit Pumpe, Abwassertank etc. werde ich auch verzichten. Ich will im Auto auch nicht kochen, wenn es anders geht. Eine Kochmöglichkeit geschützt unter der Heckklappe ist aber Gold wert! Ein 5-10 Liter Frischwasserkanister mit Hahn ist selbst auf dem Campingplatz klasse, weil man eben "fließend Wasser" hat und nicht wegen jedem Tropfen laufen muss.
    Aber auf eine gescheite Matratze möchte ich nicht verzichten. Aktuell habe ich noch eine selbstaufblasende Isomatte als Grundlage und darauf eine Klappmatratze liegen. Ist super komfortabel aber ich freue mich schon darauf, wenn meine Schaumzuschnitte kommen und auf die Iso verzichten zu können. Ist dann wesentlich schneller weggeräumt, als die Iso zusammengerollt und Luft rausgepresst. Da wir zu 2. sind, muss ich das halt auch immer 2x machen. Das hindert mich aktuell auch daran, bei Regen schnell aufbrechen zu können. Alles was ich davor hatte, ging zwar irgendwie war aber mehr oder weniger unkomfortabel.
     
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