Erfahrungen mit nächtlicher Anreise

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  1. #1 Trainmaster, 17.04.2017
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    Hallo Freunde der hohen Autos!

    Ich spiele mit dem Gedanken, zu unserem Sommerurlaub über Nacht an die Küste zu reisen.
    Die Vorteile einer Nachtfahrt sind für mich ein geringeres Verkehrsaufkommen im Vergleich zum Tag, dadurch erhoffe ich mir eine ruhigere Fahrt und ein gleichmäßigeres Tempo. Unsere Autos sind ja nicht für Geschwindigkeitsorgien gebaut. ;-) Nebenbei ist die Hitzebelastung geringer und die Wahrscheinlichkeit, dass die Kinder während der Fahrt schlafen, höher (hoffe ich zumindest). Ich bin durch meinen Beruf oft während der Nacht arbeiten, mir macht es daher nichts aus, die Nacht durch zu fahren.
    Hat jemand von euch Erfahrung mit Nachtfahrten in den Urlaub? Sehe ich die Vorteile richtig, oder ist das geringe Verkehrsaufkommen ein Trugschluss?
    Schöne Grüße!
     
  2. #2 helmut_taunus, 17.04.2017
    helmut_taunus

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    Hallo,
    zwischen Arbeit und Elternbesuch hatte ich frueher versucht, Freitag nachmittag 400km zu fahren - unmoeglich. Frueher los, Kampf in der Firma um jede halbe Stunde, dann immer noch auf der Autobahn. Spaeter los 19 Uhr, nicht perfekt. Erst schlafen und 4 Uhr los war anschliessend Standard geworden, auch mal 3 oder 6 Uhr. Hauptursache das Verkehrsaufkommen. Man faehrt gleichmaessig sein Wunschtempo, keinerlei Kampf in der Kolonne, nur Kilometer fressen, Radio hoeren, essen, trinken, rollen.
     
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  3. #3 Merlin jun., 18.04.2017
    Merlin jun.

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    In meiner Kindheit/Jugend sind wir mit der Familie jedes Jahr nach Holland an die See gefahren. Auch da hatte sich schnell gezeigt, dass der Start um 04:00 Uhr am besten ist. Man kann vorher noch schlafen (wir damaligen Kinder haben dann im Auto einfach weitergepennt) und um 10 Uhr waren wir schon am Strand. (Es musste immer überprüft werden, ob das Wasser noch da ist ;-) erst dann ging's zum Campingplatz). Wir waren damals mit großem Wohnwagen unterwegs, daher max. 80 - 90 km/h.

    Das Schlafdefizit war so auch nicht besonders groß, das hatte man schnell wieder aufgeholt. Die Verkehrslage war entspannt. Wir haben in den ersten zwei Stunden den Ruhrpott durchquert, der Rest durch Holland fluppte auch super.
     
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  4. Lutz

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    Auch ich kann das Losfahren gegen 3.00 - 4.00 Uhr nur bekräftigen. Für die ersten 4 oder 5 Stunden war Ruhe hinten (wo unsere drei gut eingewickelt (aber auch angeschnallt!!!) pennten, dann gegen 8 Uhr eine schöne Frühstückspause und am späten Vormittag waren wir dann da - einigermaßen fit noch, und hatten noch was vom Tag. Außerdem waren wir dann noch vor den anstrengenden Stadt-Durchfahrt-Zeiten (Karlsruhe, Stuttgart) wieder auf der Strecke...
    Heute (als Rentner) geht es meist so gegen 7 los, aber dann eher Richtung Frankreich und über die Nationalstraßen. Da ist der Weg das Ziel, und mit dem Stadtindianer findet sich nach vier-, fünfhundert km immer ein schöner Campingplatz Den Stress mit den langen Fahrten und den Kindern = Enkeln hinten drin tue ich mir nicht mehr an. Dafür hat meine Tochter (mit drei Kindern im nervfähigen Alter) jetzt endlich Verständnis für meinen regelmäßigen Satz von vor 20 Jahren: "Mit Euch fahre ich nie wieder in Urlaub!!!" - bis im nächsten Urlaub...
    Gruß Lutz
     
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  5. #5 woifi9055, 19.04.2017
    woifi9055

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    fahre nur mehr in der Nacht - zb AT - HR. Kinderlein schlafen und wenn nicht sind sie auch nicht so quengelig da im Ruhemodus.
    Ärgstes Tagfahrerlebnis war als wir nach 3 !!! km die erste Autobahntoilette ansteuern mussten, in der Nacht gehen locker 5 Stunden am Stück.
     
  6. Dagmar

    Dagmar Mitglied

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    Wenn wir früher mit den Kindern von Bayern nach Schweden (1800 km) gefahren sind, sind wir meistens gegen 20 -21 Uhr losgefahren. Du hast recht mit deinen Argumenten: Keine Hitze, die Autobahnen werden zunehmend leerer, die Kinder schlafen... Perfekt!

    Mein Vater hat auch die 4 Uhr morgens aufsteh Variante bevorzugt. Sein Argument war immer, man muss in den Tag und nicht in die Nacht reinfahren. Ich kann das aber nicht, denn vor der Abreise schwirren mir 1000 Dinge im Kopf herum, so dass ich nicht schlafen kann. Wenn dann um 4 der Wecker klingelt, hab ich max 2 Stunden gesschlafen. Dann lieber gleich die Nacht durchfahren, statt zu grübeln, ob an alles gedacht wurde..

    Wir haben es meistens so gemacht, dass wir dann um 2-3 Uhr, wenn der totale Tiefpunkt erreicht ist, angehalten und ein paar Stunden im Auto geschlafen haben.
     
  7. #7 helmut_taunus, 19.04.2017
    helmut_taunus

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    ... wohl dem, der ein Bett im Auto hat, der(die)jenige kann es sich frei einteilen.
     
  8. Tim

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    Auf "kurzen" Strecken (bis 500 km) lohnt sich die Nachtfahrt nicht. Ich habe aber auch keine quängelnden Kinder. Dann lieber gleich mehr Zeit einplanen und gemütlich über die Landstraße und vielleicht unterwegs noch etwas anschauen. Bei richtig langen Strecken mache ich das auch gerne, weil man an irgendeinem Verkehrsknoten in die Rushhour kommt. In der Regel versuche ich dann vorzuschlafen.

    Letzten Sommer habe ich mich auch kurzfristig entschieden vorzuschlafen und 1200km ber Nacht zu fahren. Das wäre auch aufgegangen, wenn ich hätte vorher schlafen können. Wie immer 2 Bier reingeknallt und hingelegt. Nach 6 Stunden wären die durchgewesen und ich hätte fahren können. Dummerweise konnte ich trotz der flüssigen Schlaftabetten ewig nicht einschlafen und habe vielleicht 1 Stunde geschlafen. Dann aufgestanden "gefrühstückt", Kaffee in mich reingeschüttet und los gings. Nach 3 Stunden musste ich die erste Schlafpause einlegen. Dunkel, elendig gerade Autobahn und kein Verkehr. Nach ner 1/2 - 3/4 Stunde wieder wach, Kaffee getankt und weitergefahren. Das ging etwa 1,5 Stunden, dann die nächste Schlafpause.
    So ging das ein paar Mal. Nach ca. 900km sind wir dann bei der Familie eingekehrt und haben ein paar Stunden geschlafen. Dann die letzten 300km am Stück. Danach war ich klipperklar. Am Ende war ich nicht früher da, wie wenn ich tagsüber gefahren wäre. Und das ist in meinen Augen auch das größte Problem: Wenn du nicht vorschlafen kannst, ist eine Nachtfahrt eine saublöde Idee. Dann lieber früh um 5 Uhr losfahren. Dann ist auch noch nicht so viel los. Da musst du nur aufpassen, dass du nirgends in die morgentliche Rushhour reinkommst.

    Schlimmste Fahrt bisher waren 7 Stunden für 300km an einem Freitagnachmittag. An dem Tag ging alles schief.
     
  9. #9 mawadre, 19.04.2017
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    Einmal haben wir versucht Abends loszufahren. Aber wir kamen nur 3 Stunden weit, dann waren wir zu müde. Das Schlafplatzsuchen hundemüde im Dunkeln im Herbst an der Ardeche war dann nicht so spaßig.
    Seit endlich Beide Kinder Hörbücher verstehen und mögen, funktionieren Tagfahrten super. Die Tische wie im Flugzeug haben es nochmal verbessert. Die Kleinis lieben sie über alles. Und Staus umfahren wir seit 10 Jahren sehr erfolgreich mit dem TomTom Go Live mit eigener Simkarte. Die jährlich 40 EUR für europaweite auf 100 Meter genaue Stauvorhersage hat sich gerade über Ostern wieder bewährt. Benutzen das Nissan Connect quasi nie.
     
  10. #10 KlausausDatteln, 26.04.2017
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    Wir haben es schon immer so gemacht, das wir auf unserer jährlichen Urlaubsfahrt nach Kärnten (~900km) abends gegen 22:00 Uhr losfahren und dann so gegen 8:00 Uhr passend zum Frühstück auf den Hof rollen.
    Da ich viele Jahre Wechselschicht gemacht habe, bin ich an das nächtliche Wachsein gewöhnt.
    Wenn alle anderen im Auto schlafen kann man wunderbar entspannt über relativ freie Autobahnen rollen 8)
    Ziel ist immer, den Münchner Ring vor dem morgendlichen Berufsverkehr wieder verlassen zu haben. Das hat bislang immer prima geklappt...
    Auf dem Heimweg halten wir es genau so: mit dem letzten Tageslicht aus dem engen Tal heraus, und auf den Bundesstraßen und Autobahnen durch die Nacht nach Hause.
     
  11. Tim

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    Sowas ist dann immer das größte Risiko. Hat man vorher eine Stunde Verzögerung aufgebaut, wird dann aus 8 Uhr auch schnell 10-11 Uhr und dann ist man 12 Stunden am Stück hinterm Steuer. Einer Arbeitskollegin ging es vor ein paar Wochen so. Unterwegs hats geschneit und dann kurz vorm Ziel in den größten Ansturm reingekommen :(
     
  12. #12 KlausausDatteln, 28.04.2017
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    Klar, das kann passieren. Aber dann ist ja immer noch meine liebe Frau an Bord, die dann ja ausgeschlafen ist und weiterfahren kann ;-)
     
  13. #13 tvinnefossen, 02.05.2017
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    Die Frage ist ja auch immer, von wo nach wo man fährt und wo die neuralgischen (Stau)Punkte liegen. Aber ganz grundsätzlich, haben wir mit Abfahrtzeiten zwischen 2 und 3 Uhr oder auch mal 4 und 5 Uhr positive Erfahrungen gemacht. Kommt halt darauf an, wo man lang muß....

    Wenig Sinn würde es machen, wenn einer der Reisenden am nächsten Morgen platt ist und erstmal ewig für die Regeneration bräuchte. dann wäre der frühe Start verschenkte Zeit....
     
  14. #14 MartinWW, 08.08.2017
    Zuletzt bearbeitet: 10.08.2017
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  15. #15 janosch, 09.08.2017
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    Bitte nicht unreflektiert solch einen Spruch in einem öffentlichen Forum loslassen! Dieser hier gehört in die selbe schwer belastete Kategorie wie „Arbeit macht frei“.
     
  16. Lutz

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  17. #17 janosch, 09.08.2017
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    Gut herausgesucht! Selbstverständlich gab es diesen Spruch auch schon vorher.

    Ich bevorzuge dennoch: „Jeder soll nach seiner Façon selig werden.“

    Jetzt haben wir also reflektiert und es steht nicht mehr unkommentiert da. Mit dem Papst habe ich im Übrigen nichts weiter zu tun. ;-)
     
  18. #18 MartinWW, 10.08.2017
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    Entschuldigen..ich schrieb das ohne irgendwelche schlechte Gedanken..
     
  19. #19 MartinWW, 10.08.2017
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    „Jeder soll nach seiner Façon selig werden.“ klingt gut!
     
  20. #20 janosch, 10.08.2017
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    Ist auch nicht neu. Hat der „Alte Fritz“ gesagt, als er französische und flämische in Preußen Protestanten ansiedelte, wo Religionsfreiheit herrschte.

    Deshalb gibt es hier den Fläming.
     
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