Die Wanderdüne

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  1. #1 Wanderdüne, 14.05.2021
    Wanderdüne

    Wanderdüne Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    Euch allen einen angenehmen Brücken-/Freitag!
    Ich darf mich und meine Wanderdüne kurz vorstellen:
    Meine Wenigkeit hört auf den Namen Martin, 51 Jahre alt, Grafiker, seit 7 Jahren zufriedener Besitzer und Eigentümer eines schwarzmetallicfarbenen Dacia Logan MCV 1.6 Bifuel.
    Aktuell liege ich in den letzten Ausbauzügen des Fahrzeugs zum Microcamper – und da ich mich nie so hundertprozentig festlegen will, geschieht das auf Basis einer größenmäßig angepassten "Biberbox". Der Hersteller hat ja freundlicherweise die Bauanleitung kostenlos zum Download bereitgestellt, ich musste dann nur die Abmessungen ein wenig auf die Gegebenheiten im Dacia anpassen, und schon ging die Bastelei los.
    Warum der Name Wanderdüne? Nun, wer den Dacia Logan 1.6 MCV BiFuel kennt, weiß, dass es sich dabei um alles andere als eine Rakete handelt. Ist der alte K7M-Motor von Renault ohnehin schon keine Ausgeburt an Temperament, so wird er im Gasbetrieb zur Übung in Demut – besonders, wenn man – wie ich – in der wundervollen Vulkaneifel lebt und es hier nur und ausschließlich mit Steigungen zu tun hat. Es ist mir – bei vollbesetztem Auto – nicht nur einmal passiert, dass mich Vierzigtonner (sehr beliebt: die schweren Schüttgutsattelzüge der ganzen Basalt- und Lavagruben) an Steigungen überholt haben und mir mit ihren 600 und mehr PS locker davongezogen sind... Von Beschleunigung kann man beim Dacia nicht sprechen, ich sage gerne, "er nimmt Fahrt auf". Aber das ist okay, Eile ist bei dem Säufermotor eh' nicht angesagt, also lässt man es einfach ganz ruhig angehen. Daher also der Name "Wanderdüne"...
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    Was mir jetzt noch fehlt, sind die Fensterverdunkelungen für hinten (werden aus schwarzen Schaumstoff-Isomatten passgenau ausgeschnitten) sowie die Lochfolie, die auf die Heckfenster und die Scheiben der hinteren Türen kommt – die letzten Fenster haben bereits eine ersten Sichtschutz aus Lochfolie. Außerdem will ich noch eine LED-Lichtleiste im Kofferraum montieren, damit ich ein bisschen mehr Licht habe. An Bord ist noch ein Gaskocher (baugleich Kochmann), ein 10-Liter Frischwasserkanister mit Hahn (sollte für ein Wochenende reichen), Klapptisch und -stühle (war mal für 2 Personen gedacht ). Demnächst sollte es dann endlich losgehen, erst mal zum Ausprobieren in der Region, später dann auch mal etwas längere Touren.

    So, später gibt's mehr, wenn Ihr mögt.
    Lasst es Euch gutgehen und bleibt gesund!

    Gruß aus der Vulkaneifel:

    Martin & Wanderdüne
     

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  2. #2 hal23562, 14.05.2021
    hal23562

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    Moin Martin,
    einfach köstlich! Das nenne ich doch mal einen witzigen Einstand hier. Ich hoffe mehr von Dir zu lesen und zu sehen.

    Gruß aus Lübeck - Hartmut
     
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  3. #3 Wanderdüne, 27.05.2021
    Wanderdüne

    Wanderdüne Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,
    habe dann endlich mal meine erste Probenacht in der Wanderdüne verbracht. Leider war es noch nicht ganz so gemütlich und erholsam, wie ich es mir erhofft hatte – das lag aber in erster Linie nicht am Umbau bzw. der Campingkiste, sondern einfach an der Tatsache, dass ich meine eigenen Abmessungen in der Relation zu den räumlichen Gegebenheiten im Schlafsack falsch eingeschätzt hatte: der Schlafsack ist über 30 Jahre alt – damals war ich ein graziler 70-Kilo-Hering ohne meine heutige schützende "Bioprenschicht" – da passe ich mit meiner heutigen 106-Kilo-Statur nicht mehr wirklich rein. Das heißt, rein schon – aber es wird halt unbequem. Außerdem fehlte mir mein Kopfkissen (*mimimi*) und die zusammengerollte Jacke reichte leider auch nicht – also war ich morgens um halb fünf endgültig wach – und schwor mir, den Schlafsack künftig gegen eine Bettdecke und ein Kopfkissen zu tauschen.
    Ansonsten musste ich feststellen, dass sich eine Fensterverdunklung immer wieder verabschiedete – die hatte ich wohl doch etwas zu knapp geschnitten oder sie ist in der Kälte geschrumpft (Männer, Ihr kennt das...) - da muss ich bei Gelegenheit dann auch nochmal ran.
    Ansonsten: hat Spaß gemacht. Irgendwo bei Kaisersesch im Wald stehen (und sei es nur zum Ausprobieren) hat schon was. Ich freu mich auf's nächste Mal!
     
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  4. #4 hal23562, 27.05.2021
    hal23562

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    :moin: Wanderdüne,
    das nenne ich doch mal einen Einstand mit Humor! Von mir ein herzliches Willkommen.

    Gruß aus Marzipanien - Hartmut
     
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  5. oskar

    oskar Mitglied

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    Hallo Wanderdüne,

    herzlich willkommen.

    Mir ging es im letzten Jahr ähnlich wie dir - der 25 Jahre alte Pennbeutel wollte einfach keine Wärme mehr spenden....
    Ein Glück habe ich das schon Zuhause während einer Nacht auf der Terrasse festgestellt.

    Mein Tipp:
    Nimm ein wenig Geld in die Hand und kaufe dir einen neuen Schlafsack. Die bekommst du mittlerweile auch in extra Größen.
    Da hat sich in den letzten Jahren viel getan und du bekommst für ca 150.- € etwas richtig Gutes - kleines Packmaß und kuschelwarm.

    Ich wünsche dir erholsame Nächte in deiner Wanderdüne
     
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  6. #6 helmut_taunus, 27.05.2021
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    der richtige Ansatz. In der Naehe ueben, die (Maengel sind es nicht) Optimierungsmoeglichkeiten erkennen und angehen. Notfalls nachts um drei zurueck nach hause, Test abbrechen.
    Zum Schlafsack, Decke brauchst Du vielleicht nicht, wenn der Schlafsack als Decke zu oeffnen waere, beim Neuen auch gut fuer den Sommer. Ein alter Schlafsack laesst gern in der Isolierung nach unten nach, feucht, plattgelegen, da hilft die extra Wolldecke im Wagen, unter dem Schlafsack. Ueberhaupt sind die verschiedenen Kombinationen in Summe je nach Witterung mal so mal anders ideal.
    Gruss Helmut
     
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  7. #7 christiane59, 28.05.2021
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    Moin und herzlich willkommen von der anderen Rheinseite (NR). Erste Erfahrungen sind immer besonders und bleiben im Gedächtnis :).

    In den facebook-Minicampergruppen wird immer der Schlafsack Normanni Antarctica sehr gelobt. Soll riesig sein und für 3 Jahreszeiten selbst für Frostbeulen ausreichend. Ich schwöre dagegen auf mein normales Bettzeug im Auto. Ist es kalt, einfach noch eine Decke drüber und gut. Den Luxus gönne ich mir.

    Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß auf deinen weiteren Fahrten!
     
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  8. #8 hal23562, 28.05.2021
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    Hmmm ... in vielen Outdoorjahren mit etlichen Schlafsäcken in Synthetik oder Daune bin ich letztlich bei sog. "Quilts" gelandet. Das sind eigentlich eher Decken, die am Fußende mittels eines RV ca. 70 cm geschlossen werden können. Meine Penntüten hatte ich sowieso meist als Decke genutzt. Ich bewege mich viel im Schlaf und fühle mich in Schlafsäcken einfach eingesperrt.
    Zudem ist bei Schlafsäcken die Fläche unter dem Körper relativ nutzlos, da sie plattgedrückt kaum noch isoliert. Meinen derzeitigen Quilt habe ich aus einem alten Exped-Daunenschlafsack genäht und mit ein paar zusätzlichen Daunen gepimpt. Mit dem Teil habe ich diverse, auch kühle bis kalte Nächte u.a. unter dem Tarp im Gelände verbracht.
    SparrowQ – Quilt aus altem Exped-Schlafsack

    HAL
     
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  9. #9 Reisebig, 28.05.2021
    Reisebig

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    Für echte Männer unter uns hab ich für kalte Nächte im Auto einen Carinthia Schlafsack (Breite 1 Meter, da bekomme selbst ich keine Beklemmungen bei geschlossenem Schlafsack) und für nicht so kalte Nächte eine Outdoordecke.
     
  10. odfi

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    Hier noch eine Stimme für ne richtige Decke... Das war Teil des Frauchen-Überredungspakets: richtige Matratze statt LuMaTra, richtige Dauendecke und richtige Kissen ausm Schlafzimmer. Wozu hat man denn einen Hdk, wenn man den Platz nicht für Luxus nutzt... ;-)
    (Und ich gebe einfach nicht zu, dass es auch für mich viel bequemer ist...)
     
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  11. #11 rapidicus, 28.05.2021
    rapidicus

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    so machen wir das auch, omas wolldecken mit bettbezug, wenns frischer ist.

    schönen gruß von einem, der nochmal 15PS weniger hat :mrgreen:

    gruß, stefan
     
  12. #12 christiane59, 28.05.2021
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    Hallo Hartmut,
    ich weiß nicht, ob ich den Begriff "Quilt" je in dem Zusammenhang gehört habe. Gerade gegoogelt und deinen Blog dazu gelesen. Ich finde, es ist eine geniale Sache, auch wenn es im Auto aufs Gewicht nicht so ankommt. Ich hatte mich sowieso immer schon gefragt, warum Schlafsäcke auf der Rückseite genau so dick sind wie vorn, wenn man die Rückseite doch platt liegt. So ein Quilt könnte ich mir sogar auch vorstellen, wenn ich mal wieder zelten gehen wollte. Eine gute Isomatte wäre sowieso Pflicht. Danke für den interessanten Tipp!
     
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  13. #13 hal23562, 29.05.2021
    hal23562

    hal23562 Mitglied

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    Moin Christiane,
    Quilts finden seit Jahren hauptsächlich in der Ultraleicht-Szene Verwendung und sind tatsächlich in der breiten Öffentlichkeit noch nicht so bekannt. Viele nähen sich die Teile selbst, man kann sie aber auch kaufen. Ich hatte mal so einen Gekauften, der war mir aber flächenmäßig zu klein.
    Ideal ist es, wenn mal einen alten Daunensack umarbeiten kann. Der Quilt wird dann schön groß zum einrollen. Daunen zum Auffüllen der lädierten Kammern bekommt man z.B. bei Extremtextil. Aus meiner Sicht ein günstiges Upcycling.
    Ich hab mir auch Quilts mit Climashield Apex genäht. Die habe ich dann auf einer zweimonatigen Wandertour von Lausanne - Rom auf der Via Francgena erfolgreich verwendet. Letztlich würde ich wegen des m.E. besseren Schlafklimas jetzt aber immer zu Daunen raten.
    Für die Verwendung bei Zeltübernachtungen. Nicht zu klein nähen oder kaufen. Sonst kann es beim Umdrehen nachts kühl von der Seite herein kommen. Wenn man sich gut einkuscheln kann ist's genau richtig und auf Gewicht und Volumen kommt es bei uns ja nicht so sehr an!

    Gruß aus dem wahren Norden - Hartmut
     
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