Wie Trommelbremse demontieren?

Dieses Thema im Forum "Nissan NV200" wurde erstellt von wikinger3, 10. November 2015.

  1. wikinger3

    wikinger3 Mitglied

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    Hallo,
    mein Evalia hat jetzt mehr als 100000 km hinter sich. Mit der Zeit muss ich die Handbremse immer ein Stück weiter anziehen um einen Bremseffekt zu erreichen. Der erste Gedanke war, die Handbremse nachzustellen - aber nach einem Tipp hier im Forum möchte ich doch lieber vorher den Zustand der rückwärtigen Bremsbeläge checken. Aber wie bekomme ich die Bremstrommel gewaltfrei von der Nabe? Hat sich schon jemand daran versucht?


    Mit Grüßen vom Fjord

    der Wikinger
     
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  3. Evie

    Evie Mitglied

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    Die Trommel müßte von der Rückseite zwei mit Gummistöpseln verschlossene Löcher haben. Schaut man durch sie müsste man die beläge sehen und deren belagstärke sehen, hm die bwläge sind glaube ich genietet somit sollte man ca. Bei 2-3 mm tauschen, so war das ungefähr bei den Autos an denn ich das schonmal gemacht habe.
    Google einfach mal und du wirst alles dazu finden, nissan hat die ja nicht neu erfunden.
    Aber Achtung wenn die Trommel noch nie unten war ist die Trommel innen eingebremmst und aussen (von innen gesehen) einen überstehenden rand der das runterziehe der Trommel zum spassfaktor macht.
    Wenn du die Trommel schon runter hast schau beim bremszylinder mal unter den Gummi ob der feucht ist, denn dann ist zeit von dem auch schon abgelaufen, immer beidseitig tauschen!

    Du siehst also, du solltes schon genau wissen was du da machst.
     
  4. wikinger3

    wikinger3 Mitglied

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    Vielen Dank für die Infos. Ich werd mich bei Gelegenheit mal unter den Evalia begeben und nach den Inspektionslöchern fahnden. Für den Fall, dass die Trommel wirklich runter muss - gibt es eine Chance die eingbremsten Beläge wieder zurückzustellen (um eben nicht an diesem Rand hängen zu bleiben)?

    der Wikinger
     
  5. Mathias

    Mathias Mitglied

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    Wenn die Trommel unten ist, kannst du die Außenkante der Beläge leicht mit einer Feile anschrägen, dann geht sie leichter wieder drauf und die Beläge liegen anschließend besser an der Trommel an.
    Falls die Trommel nicht runter möchte, helfen Geduld und Spucke und zwischendurch vielleicht ein Hammerschlag auf die Trommel (in die Mitte, nicht außen drauf), damit sich leichte Verspannungen lösen.
     
  6. Evie

    Evie Mitglied

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    Ich würde die Handbremse lösen UND die Nachstellschraube zurückdrehen so müssten sich die Bremsbacken hinten weiter zurück entspannen.

    Sollte nun die Trommel sich immer noch nicht herunter nehmen lassen (wenigsten kenne ich das so von anderen Bremstrommeln) kann man durch einer der Öffnungen den Handbremsbackenhebel zurückdrücken bis die Bremsbacke auf dem Nocken aufliegt (Google einfach mal wirste irgendwo was brauchbares dazu finden)

    Haste nun die Trommel runten wäre ja mal interessant zu wissen wie das Innenmas nun im Istzustand ist, kanste es nicht selber messen lasse es irgendo anständig Messen (Zollstock ist hier nicht wirklich angesagt). Denn irgendwann ist die Trommel auch ausgebremst.

    Nun
    Bevor du die Trommel wieder montierst schleif die Kante einfach weg, dann haste das problem nicht beim wiederaufsetzen, geschweigeden beim nächsten herunternehmen der Trommel. Einfach ein runden Schleifstein in die Bohrmachiene / Dremel und die Kante runterschleifen bis zur höhe der Eingebremsten Trommel und ne ca. 45 Grad kante anschleifen. (Machen Autoschrauber auch nicht anders).

    So und wenn Japanisch kanst :D hilft dir das vielleicht weiter.
    ODER auch das

    Ach und bevor du irgendetwas Zerlegst
    IMMER FOTOS VOM ISTZUSTAND MACHEN
    , das kann dir nur helfen beim wiederzusammenbau.

    An den Belägen würde ich garnichts drum rumfeilen, mach sie nicht kleiner als sie schon sind. Die schleifen sich sowieso von alleine ein. Also ich würde nur an der Trommel feilen. (MM)

    Und soltest du was tauschen, erneuern, tausche die Federn gleich alle mit. Haste für die nachsten 100000 wieder ruhe.

    Und bitte für uns einen kleinen Bericht mit Fotos :jaja:

    Na dann viel Erfolg :zwink:

    Gruß Christian

    PS: Bei den Japanern findet man immer was, muss man eben nur auf Japanich suchen wie z.B. über die Bremsen von vorne siehe hier.
     
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    Hey
    hier gibt es passendes Zubehör.
    Vielleicht ist etwas brauchbares dabei.
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  8. Mathias

    Mathias Mitglied

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    Vermutlich ist das nicht so deutlich rübergekommen, es ging mir nicht darum, die Belagfläche zu verkleinern, sondern darum, dass sich an der Außenkante der Bremstrommel (also die Seite vom Fahrzeug weg) immer ein Rostrand bildet, weil der Belag beim Bremsen dort nicht mehr in der Ecke ankommt. Sofern man an dieser Stelle den Belag ein wenig anschrägt, vermeidet das Schleifgeräusche und erleichtert das Wiederaufsetzen der Bremstrommel.
     
  9. #7 Odenwälder, 13. November 2015
    Odenwälder

    Odenwälder Mitglied

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    Nach einem Wechsel der Bremsbeläge an meinem Moped (neue Moto-Guzzi V7 Scrambler), hat die ABS Leuchte rot geblinkt. Das Ergebnis der (stundenlangen) Suche war die Kupferpaste, die Quietschen und Festbacken verhindern soll.
    Es gibt wirklich sehr viel zu beachten, auch für erfahrene Schrauber.

    Q: Was will der damit sagen?
    A: Spare nicht am falschen Ende. Die Backen müssen mit knallharten Federn gespannt werden. Dafür braucht es das richtige Werkzeug.
    Ein Laie erkennt auch keine fehlerhaften Radbremszylinder. Wenn es schon daran scheitert die Trommel runter zu bekommen, dann solltest du das in der Werkstatt deines Vertrauens erledigen lassen.
    Das Einsparpotenzial ist wirklich gering und du bist danach auf der sprichwörtlichen "sicheren Seite".

    Übrigens gebe ich hier auch den beiden anderen Helfern Mathias und Evie Recht: Man kann die Trommel anschleifen, und/oder die Beläge. Der Millimeter der hier abgeschmirgelt wird, fällt Null ins Gewicht. Das ist ein Evalia und kein F1.
     
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