sturmsicher im Evalia NV200

Dieses Thema im Forum "Nissan NV200" wurde erstellt von seppold, 23. August 2015.

  1. seppold

    seppold Mitglied

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    Hallo,

    nachdem ich hier im Forum so viele tolle Tips gefunden haben, möchte ich mal meinen Umbau vorstellen. Mit dem waren wir vier Wochen bei anspruchsvollem Wetter im Mai in Schottland.

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    Wie man sieht hatte wir schöne Plätze mit viel Wind. Das Heckzelt und die Drehsitze sind von Zooom. Ebenso Lüftungsgitter für die Fenster, ein Heckklappenaufsteller und -öffner von Zoom. Selbst gemacht habe wir die Fensterinnenverkleidung mit Saugnäpfen aus dem silbrigen wattierten Material, wie es viele Wohnmobile haben. Hinten drin ist eine Kiste, die hinter die hintere Sitzbank passt, der Deckel besteht aus zwei Teilen und bildet "ausgezogen" das Bett. Die obere Platte kann nach vorne gezogen werden und ist dann mit Schnüren an den Gurtaufhängungen befestigt. Die Details müsste ich ablichten. Bei umgedrehten Sitzen hat man so noch einen Tisch vor sich. Somit ist der Evalia komplett alltagstauglich, was mir sehr wichtig war, ohne Campingausrüstung ist nur die Kiste im Heck, die stabil sitzt und an den vier Bodenösen angeseilt ist. Bilder von der Kiste habe ich wenig gute. Bei Interesse kann ich mal mehr machen.

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    Der ausziehbare Tisch im Heckzelt ist der Clou, bei Wind und Wetter im Stehen kochen, die Vorräte griffbereit, hat sich super bewährt. Das Problem war lediglich das Heckzelt. Es wurde für laue Lüftchen am Mittelmeer konzipiert. Die Druckknöpfe an der Klappe lösen sich ab ca. 40 km/h. Ich habe daher an einigen Punkten der an sich sehr stabilen Plane Schlaufen angenäht und das ganze mittels Seilen über die Klappe, zur Karosserien und nach unten abgespannt. Die richtigen Punkte zu finden dauerte langen, inzwischen bin ich zufrieden, wobei ich irgendwann mal keine Lust mehr hatte zu nähen, daher ist die finale Version noch gar nicht fertig. Damit hielt das ganze aber auch mal im Sturm (ca. 80 km/h), solange das im Windschatten war, der Bus richtig gestellt war. Wenn der Wind mehr von der Seite kommt, braucht man noch Abspannungen zum Boden hinten, es zieht dann die Seitenflächen aber gut nach innen. Zum Boden hin brauchts auch noch verstellbare Schlaufen für die Heringe, hab ich schon da. Testen konnte ich das Verhalten bei Sturm von der Seite mal im Hagelschauer, als ich das Heckzelt mit den Händen festhielt, sonst wäre ganz schön was reingekommen :D . Zum schlafen kann man die Klappe einfach zuziehen und mit dem Heckklappenaufsteller schließen. Das Zelt geht dann zwischen Klappe und Karosserien, klemmt nirgends, etc. Zum rausgehen einfach den Öffner betätigen und das Heck schwingt auf - trockenen Fußes Ein- und Aussteigen bei Regen, super. Die Reisverschlüsse sind übrigens suboptimal am oberen Rand eingenäht, das hat sich gelöst und hätte sich auch ohne viel Wind irgendwann gelöst. Zum Glück kann meine Frau nähen. Sonst ist das Teil super geschnitten und robust.

    Wie man sieht hatten wir aber auch ein Zelt dabei. Die meiste Zeit schliefen wir im Zelt, weil um einiges komfortabler bei Regen, sehr sturmsicher (der Bus wackelt da) und jahrelang bewährt. An einigen Plätzen hat uns aber auch der Bus gereicht, gerade bei Zwischenstops. Bei gutem Wetter hätten wir wahrscheinlich öfters im Bus gepennt. Zusammengebaut ist das Heckzelt sehr schnell, teilweise haben wir es nur oben abgemacht, fuhren einkaufen und habens dann wieder rangemacht. Mit Hammer und guten, langen Heringen keine große Sache. Die Abspannpunkte für das Zelt zu finden, bis es wirklich sturmsicher ist und alle belasteten Druckknöpfe entlastet waren dauerte lang. Ein längere Tarpstange zum unterstellen unter die Klappe fehlt auch noch, teilweise drückt sonst der Wind die Klappe zu.

    Was wir dabei hatten, aber nicht brauchten war ein selbstentwickeltes Midges-dichtes Netz für das Heck und ein Tarp für die Seite, welches mit Saugnäpfen am Dach festzumachen ist. Wir hatten es einmal aufgebaut, schnell zeigte sich, daß drei Tarpstangen notwendig sind. Davon sollte eine etwas länger sein.

    Das war meine kurze Vorstellung, was meint ihr, wie kann man das noch verbessern?
     
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  3. Natic

    Natic Mitglied

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    Danke für den ausführlichen Bericht und die tollen Urlaubsfotos.

    Der ausziehbare Küchentisch gefällt mir.
     
  4. Evie

    Evie Mitglied

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    Moin moin
    Auch von mir ein
    :willkommen:

    Sieht und hört sich so an als ob es euch die Reise Spass gemacht hat mit dem NV200

    Schöne Bilder und :danke: für den kleinen Bericht

    Gruß
    Chriss
     
  5. skip

    skip Mitglied

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    Hervorragend, dass Du das hier präsentierst. Wir waren ebenfalls Juli/August in Schottland, sind aber an der Ostküste vom Dauerregen verschont geblieben. Wir haben einige von der Westküste getroffen, die früher nach Deutschland gefahren sind.

    Zwei Nachfragen:
    - Midgesdichtes Heckzelt: Hätte es funktioniert? Welches Material? Schnittmuster?
    - Durch die Gitter von Zooom kommen keine Midges?

    Interessant übrigens auch, dass Euch der Bus zu sehr wackelt. Wir planen gerade den Umstieg vom Zelt auf Eltern im Evalia, Kinder im Dachzelt. War's so schlimm? Die Kinder würden oben sicher stärker schaukeln ...

    Viele Grüße
    skip
     
  6. TFL

    TFL Mitglied

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    Ich bekomme den Evalia schon zum Wackeln, wenn ich auf dem Fahrersitz etwas dynamischer hin und her wippe. Da traue ich einem Sturm auch spürbare Wankbewegungen zu.

    Aber immer gerne doch. Seine Ausbaumühe und -kunst darf man gerne zeigen.
     
  7. Evie

    Evie Mitglied

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    Bei mir kommen da keine Mücken durch, hinter den Luftschlitzen ist ein engmaschiges Metallgitter mit den gleichen abständen wie ein Mückenschutzgitter was man sich daheim vors Fenster hängt.
     
  8. #7 helmut_taunus, 24. August 2015
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    mueckendicht Heckzelt

    Man beachte bei Muecken und Heckzelt die Einflugschneise unter dem Wagen hindurch unter der Heckstossstange ins Zelt.
    140 x 20 cm
     
  9. skip

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    Midges sind keine Mücken. Die Viecher (sic!) sind viel kleiner.
    skip
     
  10. Skywalker

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    Zur Frage Wackeln une Bus: meine Erfahrungen nach insg. 2 1/2 Wochen zu zweit Schlafen im Hochbett sind: idR kein Gewackel beim schlafen. Wenn es stürmisch wird (War bei uns ca. 70-80 km/h WoEnde am Bodensee) dann wackelt es etwas. Ist aber weniger als bei - ruhiger- See auf dem Boot. Einzig es ist laut da oben und die Wind zugewandte Seite drückt es die Zeltwand rein.
    Grüße
     
  11. seppold

    seppold Mitglied

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    Danke für das Lob, ich mach doch mal Bilder von der Kiste, dauert aber noch.

    Wegen wackeln: so schlimm wars nicht. Wir schlafen ja im Bus, da ist es noch besser als auf dem Dach und auch da dürfte es gehen, ist halt mehr wie in einer Wiege, viele dürften da besser schlafen ;-) Etwas in die Ohren bei starkem Wind ist teilweise wichtiger, vor allem im Boden oder Dachzelt. Im Bus drin gehts eigentlich bei Wind von den Geräuschen her, wenn man nur die Fenstergitter und den Heckklappenaufsteller nutzt. Das gibt bei Sturm genug frische Luft.

    Wegen Sturm und Dachzelt: da haben wir einige gesehen, die nach einem kurzen Aufklappen des Dachs erst noch mal den Bus umstellten, weg von der schönen Aussicht, hin zu Windschnittigkeit. Ging uns auch oft so mit dem Heckzelt. Leider ist am Meer der beste Blick seitlich aus den Fenstern zum Meer hin, wenn man die Sitze umdreht. Der Wind kommt normalerweise aber von See abends, so daß man regelmäßig beim Drinsitzen das Hinterland betrachten kann. Nach jahrelangem Campen mit Zelt ist das für uns aber immer noch ein Fortschritt, da sitzt man bei starkem Wind und Regen im Zelt und sieht gar nichts. Eigentlich sollte das Wetter ja auch besser sein im Mai in Schottland. Die zahlreicher als sonst anwesenden Schotten selbst bewiesen diese Annahme, die stimmten mir auch immer zu, daß Sonne und Midgets eben nichts sei.

    Die Gitter an den Fensterlüftern und auch das Moskitonetz fürs Heck von Zooom sind definitiv nicht Midgetsdicht. Für alle, die die Biester nicht kennen: sehr klein (kleiner als Fruchtfliegen), immer zu Tausenden, stechen nicht, aber zwicken, teilweise führt das zu Ausschlag (bei uns nicht), einzeln kein Problem, aber die Masse machts. Die drücken sich locker durch das Gitter und das Netz von Zooom. Daher haben wir für die Seitentüren sog. Fenstersocken gemacht. Die werden bei geöffneter Tür einfach drüber gezogen übers Fenster, Tür zu, fertig. Googelt mal danach, ihr findet gleich Bilder. Den unteren Rand außen mit Magnetband dichten (nicht übertrieben bei Midgets!). Das Material sollte so etwas sein, also 1000 Maschen pro squareinch.

    http://www.brettschneider.de/portfolio/tuell-0091

    Fürs Heck hab ich mir was einfallen lassen, konnte es aber noch nicht testen mangels Mücken im Urlaub (glaubt mir, lieber Kälte und Sturm als Sonne und diese Biester). Da hab ich ein paar Bilder vom basteln, ist natürlich noch nicht fertig:

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    [​IMG]

    Man sieht die Idee: zweigeteilt mit Überlappung zum rein und rauskommen ohne die Seitentüren zu öffnen und eine große Einfallsmöglichkeit für die Biester zu bieten. Beim Schlafen im Bus, auch in Schweden oder Schottland, kanns warme Nächte geben, wo man Luft braucht, aber eben auch Midgets oder die normalen Stechviecher, die es da ja auch gibt. Mit einer eingesäumten Gummischnur oben und seitlich bis zu den Befestigungsknöpfen fürs Heckklappenzelt. Die liegt sehr stramm hinter dem Gummi der Klappendichtung auf und ist zusätzlich oben rechts und links gegen rausschnappen mit einigen sehr tarken Neodymmagneten befestigt ist. Die Dinger sind auch sonst super praktisch, wenn man sie mit Filzgleitern beklebt, damit sei nicht kratzen. Unten ist eine Bleischnur eingenäht, damit das ganze gut fällt. Wir konnte es leider nicht testen, ist mistig alleine einzubauen, aber es fehlt halt die Übung. Bei Wind hält das nicht, aber dann gibts auch normalerweise keine Viecher. Wie gesagt, Praxis fehlt zum Glück.

    Es gibt keine Chemie die gegen Midges hilft, Lagerfeuer zieht die eher an, da haben wir alles durch. Was teilweise funktioniert und es in Schottland in jedem Outdoorladen gibt ist skin-so-soft Hautöl von Avon. Das mögen die Biester nicht so sehr, die setzen sich auf die Haut, schwirren dann aber ab. Ansonsten hilft nur jedes bisschen Haut bedecken, vor allem den Kopf mit einem wirklich dichten Netz (die meisten sinds nicht). Handschuhe sind auch sinnvoll - ja auch im Sommer. Auf einer sehr einsamen Kanutour in Schweden hatten wir jeden Abend bei gutem Wetter das vergnügen, uns komplett verhüllen zu müssen oder im Zelt zu sitzen. Bei Wind sind die weg, ebenso irgendwann abends. Gegen 23 Uhr haben wir dann manchmal frei bekommen und konnten ohne Netze den Sonnenuntergang beim Feuerchen betrachten, das entschädigt für so manches Übel. Überhaupt sollte man froh sein über die Biester, sonst wären die wahnsinnig schönen Gegenden im Norden, die wir die letzten Jahre entdeckten, sehr viel voller :zwink:

    Grüße
     
  12. seppold

    seppold Mitglied

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    also normale Mücken dürften da nicht durchkommen, aber das Gitter ist leider alles andere als engmaschig bei unserer Ausführung. Vorm Fenster hat man eigentlich dichteres. Bei Zelten ist ein Material Standard, das über 1000 Maschen pro squareinch hat, das haben die meisten Netze, die es bei uns für Fenster, etc. gibt nicht. In manchen Gegenden in Deutschland gibt es auch Midgets, die heißen dann Gnitzen. Hatte die mal im Elsass im Spätsommer und einmal in Mecklenburg auf der Seenplatte.

    Funktioniert das also mit den normalen Gittern hinter den Luftschlitzen sonst gut?

    Ich hab leider noch keine Erfahrungen machen können und hab ja gleich für die Nordländer geplant, da ist ein anderer Mückenschutz als im Süden angesagt.
     
  13. #12 helmut_taunus, 24. August 2015
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    das bedeutet?
    1000 Maschen pro square inch bedeutet 1000 Loecher pro Quadrat-Zoll auf der Flaeche?
    Andere bezeichnen den Abstand von Faden zu Faden mit einer Maschenanzahl pro Zoll also Laenge
    Solche Definitionen sagt noch nichts ueber die Groesse der Loecher, weil die Fadendicke hinzu kommt.
    1000 Maschen pro square inch bedeutet 0,82 mm Loecher bei oben genanntem Anbieter Link
    Unter 2mm Loecher sollen die krankheitsbringenden Moskitos fernhalten.
    Gruss Helmut
     
  14. zooom

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    Also:
    Die Frischlüfter der Seitenscheiben oder Schiebefenster sind mit 1mm² definitiv nicht Midgee - Proof.
    Das Moskitonetz Heckklappe ist doppelt gewebt, das sollte eigentlich schon so sein, jedenfalls höre ich zum ersten Mal, dass da Midgees durchkommen. Aber das ist einfach von den Befestigungsmöglichkeiten begrenzt, da bleiben immer Lücken, Klettband geht nicht, Magnetband nicht an den Plastikteilen, manchmal ist das Leben schwer, insbesondere in Schottland.
    Es gibt noch ein paar andere Eintrittspforten:
    Die Zwangsentlüftung unter der Stoßstange, die hat nur so Lappen, die nix abhalten außer evtl. Wasser.
    Die Frischluftzufuhr des Fahrzeugs selber, hier unbedingt auf Umluft stellen, ich bin nicht sicher, ob die gesamte Frischluft durch den Pollenfilter geht.
     
  15. seppold

    seppold Mitglied

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    Funktioniert jedenfalls mit diesem Material aus besagtem Link gut, bin kein Fachmann für Stoffe :zwink: Das bei Zelten ist meist noch etwas dichter, also kleinere Löcher drin. Im Norden müssen Netze eben mehr und kleineres abhalten. Für den Rest reicht das sehr komfortable von Zoom gut.
     
  16. seppold

    seppold Mitglied

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    Wir hatten zum Glück keine Midges! Das Material am Heck erscheint mir noch zu weitmaschig für Midges, hab da Erfahrung mit einigen untauglichen Kopfnetzen in Schweden machen dürfen - Problem ist übrigens immer, daß sehr dichte Netze wenig Luft durchlassen und den Blick eher trüben. Aber wie Du schon sagst sind für die Viecher die Lücken innen eh nicht zu schließen, daher die Idee mit einem Netz über den Rand. Wir hatten auch keine Ideen für eine Befestigung innen.

    Glaub nicht, daß Midges die Zwangsentlüftung unter der Stoßstange finden :D

    Super Urlaub dank Deiner Drehsitze, die waren Gold wert, ebenso wie das Zelt, was das ganze sehr komfortabel macht! Was sagt eigentlich der Fachmann zur Windlast der Heckklappe. Prinzipiell bekommt man das Heckzelt sehr fest, wenn man das noch etwas verbessert, was ich da auf den Bildern habe. Hab auch schon an zwei Stangen seitlich zum Abstützen des Deckels und der Seitenflächen gedacht... Aber dann hat man nächsten Urlaub nur noch Flaute und Sonne :D
     
  17. #16 helmut_taunus, 24. August 2015
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    wenn die Heckklappe mit Aussenstuetzen am Ende festgestellt wird, bitte nicht vergessen, dass sich das Fahrzeug relativ zur Heckklappe in der Hoehe bewegen muss. Beim Bewohnen federt es etwas ein und wieder aus, leer also geeignet tiefer festspannen. Gruss Helmut
     
  18. seppold

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    Zur ersten Frage, die anderen sind ja inzwischen beantwortet: das Heckzelt selbst ist wegen dem Spalt unter dem Auto nicht dicht für Mücken, etc. Daher bekommt man ein Moskitonetz für den Innenraum dazu, welches für Moskitos sicher ausreicht. Unser Netz war für Midges geplant, mit dem könnte man das dicht bekommen. Problem dann ist, daß man nicht mehr so einfach an die Sachen kommt, jedenfalls bei unserem Kistenausbau.

    Eine Schürze von der Stoßstange zum Boden und Verbindung per Klett zu den Seitenflächen des Zelts, dann wäre das Heckzelt m. E. prinzipiell schon dicht zu bekommen, insofern die Planen des Heckzelts gut zu Boden reichen. Das hängt davon ab, wie der Untergrund ist, manchmal wenn man auf einem Hügel steht kann das einen Spalt ergeben, hatten wir mal. Das ist nicht so schlimm, man kann sich ja anders stellen. Ansonsten müsste man noch so Schürzen unten ans Heckzelt nähen...

    Oben an der Klappe ist übrigens auch eine Öffnung, da würde aber etwas Mositonetz mit Magnetband reichen.

    Midges sind nicht sehr intelligent, aber ein paar finden sicher mal durch... Gegen Midges hilft übrigens Rauchen, was ich deswegen aber nicht mehr anfangen möchte :D Nikotin lähmt die irgendwie. In unsererem Vorzelt vom abgebildeten Zelt konnten wir früher (noch ohne Evalia) gut sitzen bei Midgetsplagen, trotz einiger Schlupflöcher am Boden, solange ich geraucht habe. Ohne mussten wir dann irgendwann ins dichte Innenzelt.

    Seitdem versuchen wir die Reisezeit nach den Insekten zu gestalten, jedenfalls im Norden.

    Die Frage ist auch, was man mit einem midgesdichten Heckzelt möchte. Bei guten Temperaturen und wenig Wind ist es eher ein Sichtschutz auf Campingplätzen, nichts zum ewig drin stehen oder sitzen. Bei Regen und Wind kann man das, da gibts keine Mücken. Daher hatten wir auch nur das Netz für innen gemacht. Damit glaubten wir auch Midgets widerstehen zu können und innen sitzen und schlafen zu können, wenn draußen keiner mehr ist, weil Wolken von Midges herumschwirren, wie wir das aus vorhergehenden Urlauben kennen (Schweden, Irland, Schottland) :D

    Die Schotten selbst machen zu der Zeit meist Urlaub im Süden :D
     
  19. seppold

    seppold Mitglied

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    Danke für den Hinweis, daran hab ich gar nicht gedacht!

    Wenn dann sollte die Stange also Spiel haben oder gefedert sein, was an der oberen Befestigung gut ginge, hab nämlich vor, dort nur ein Loch ins Plastik zu bohren, gut ist. Die Stangen haben vorne meist so ein Dorn mit ca. 5 cm, den dürfte man nicht ganz reinstecken, das dürfte reichen. Bei viel Wind kam mir schon mal die Klappe runter, als ich gerade drin stand. Kein Problem eigentlich, da ja gut gedämpft, aber blöd wenn man gerade kocht. Daher die Idee damals mit den Stützen. Wenn der Wind noch mehr geht, macht man die Klappe schon wegen des Lärms einfach zu, ohne das Zelt abzubauen, geht mit dem Aufsteller wunderbar und irgendwann ist man ja auch mit Kochen fertig.
     
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    Hey
    hier gibt es passendes Zubehör.
    Vielleicht ist etwas brauchbares dabei.
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  21. zooom

    zooom Mitglied

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    Es genügt, die Heckklappendämpfer abzustützen mit nem Aluprofil das sind 2 X 20cm, die nehmen keinen Platz weg.
    Ich kenn da einen, der schneidet so was aus Abfallmöbelverbindern...
    Aber klar ist: Das Heckklappenzelt ist und war nie als sturmsicher gemeint, gedacht, bezeichnet, das hat seine Grenzen, dafür nimmt es kaum Platz weg.
    Ich schau mir das mit der geänderten Befestigung mal an, ich bin ja nicht völlig beratungsresistent, aber meistens. :D
     
  22. Evie

    Evie Mitglied

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    Das mit der Bleischnur unten am Mückenschutzgitter ist ne feine Idee [​IMG], Danke dafür.

    Da das Mückenschutzgitter auch noch auf meinem Plan steht und ich es auch so vorhatte mit dem Gummiband an der Heckklappe aber mir nicht so recht vorstellen konnte das, dass Gummiband an-unter dem unteren Klappengummi hält (geschweige den beim aus und einsteigen halten wird) fehlte mir noch die passende Lösung dazu.
    Nun ist sie da. :)

    Ach das die Biester kleiner sind als Mücken, Ohhhh je das wuste ich nicht.
     
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sturmsicher im Evalia NV200

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