Neuer Stadtindianer

Dieses Thema im Forum "Nissan NV200" wurde erstellt von Mathias, 29. Oktober 2013.

  1. Mathias

    Mathias Mitglied

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    Tach zusammen,
    ich wollte an dieser Stelle mal kurz über meine Neuanschaffung berichten: Nachdem ich nach einigen deutschen Fahrzeugen vor 24 Jahren zur Marke Fiat gestoßen bin und danach nie mehr ein "Fremdfabrikat" hatte, bin ich der Marke jetzt untreu geworden und habe letzten Freitag meinen Evalia Acenta Stadtindianer bei der Firma Zooom abgeholt. Es ist ein blauer Benziner, genau wie ich ihn wollte, mit möglichst wenig Schnickschnack, ohne Connect, ohne Intelligent Key (da bin ich einfach skeptisch, ob das in 10 Jahren noch funktioniert) und ohne dunkel getönte Scheiben (ich find‘s halt durchsichtig schöner). Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, hat die nur leicht getönte Verglasung auch den Vorteil, dass der blöde Grünkeil oben in der Frontscheibe nicht da ist, der die für etwas größere Fahrer sowieso beschränkte Sicht noch ein wenig mehr begrenzt.
    Abgeholt haben wir ihn letzte Woche an der Produktionsstätte in Merching. Den direkten Rückweg haben wir dann durch diverse Schlenker um ca. 400 auf insgesamt 1150 Km verlängert. Das bot Gelegenheit für zwei Zwischenübernachtungen, um ein erstes Gefühl für die Campingtauglichkeit zu bekommen. Der Aufbau von Dach und Drehsitzen geht nach zweimaligem Testen mit der Anleitung in der Hand ganz flott von der Hand (Kurze Schrecksekunde: Was ist eigentlich, wenn man den Fahrersitz auf dem Campingplatz nicht wieder nach vorn gedreht bekommt?). Problematisch gestaltete sich das Ganze nur dadurch, dass im Fahrzeuginneren noch vier Sommerräder und die hinteren Sitze lagen. Wir haben es aber trotzdem geschafft. Man schläft in der ersten Etage wirklich super, das gesamte Interieur ist total ausgeklügelt. Da ich meine letzten drei Autos alle selbst ein wenig ausgebaut und mir dabei oft lange Gedanken über praxisnahe Lösungen gemacht habe, finde ich natürlich Details, wie die in der Reserveradhalterung untergebrachte Gasflasche, oder den Elektroanschluss hinter dem vorderen Nummernschild besonders bemerkenswert. Leider war es zu warm, um den Luxus der Standheizung auszuprobieren.
    Beim Fahren rappelt und scheppert nichts, was bei der Vielzahl der Einbauten schon beachtlich ist.
    Zum Nissan: Man merkt schon, dass gegenüber dem Fiat Scudo 2,0 Benziner, den ich vorher hatte 26 PS fehlen. Insgesamt ist er aber ausreichend motorisiert (auch wenn es nach meinem Gefühl noch ein paar PS mehr sein dürften).
    Er ist 5 cm kürzer und 10 cm schmaler als der Scudo, das macht ihn zusammen mit der Rückfahrkamera sehr handlich.
    Lenkung, Sitzposition usw. sind super, lediglich in der Fahrertür ist die Ablage für den linken Arm viel zu tief, aber daran gewöhnt man sich vermutlich irgendwann.
    Eine absolute Katastrophe ist die Reserveleuchte, die bei ungefähr 11 Litern Rest das erste Mal piept, und bei 9 Litern das zweite Mal. Dann geht auch die Restreichweitenanzeige genau in dem Moment aus, wenn man sie ausnahmsweise gebrauchen könnte und anschließend steuert man bei der ersten Möglichkeit schleunigst eine Tanke an. Was spricht eigentlich gegen eine Tankuhr mit Zeiger und eine Reserveleuchte? Ist so was nicht mehr modern?
    Da das aber bisher der einzige kleine „Mangel“ ist, kann ich nur feststellen, dass ich sehr zufrieden bin und mir mindestens 200.000 unfallfreie KM wünsche.
    Viele Grüße

    Mathias
     
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  3. Beastie

    Beastie Mitglied

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    Mathias,

    danke für Deinen ausführlichen Bericht zum Erstkontakt :) ist immer wieder spannend zu lesen, welche Anforderungen gestellt werden und wie der Weg zu Fahrzeugwahl verlaufen ist.

    Natürlich möchte man niemanden wirkich wünschen, die erste Übernachtung im Stadtindianer zusammen mit 4 Sommerreifen machen zu müssen :zwink: .... aber genau solche Sätze sind für mich der schlagende Beweis für eine geniale Raumausnutzung... woanders hat man schon Mühe, 4 Räder überhaupt mit zu bekommen, und Du wohnst mal eben noch mit denen zusammen :mrgreen:

    Was mich etwas verblüfft hat, war Deine Motorenwahl: Vom ersten Eindruck her scheinst Du ja durchaus längere Strecken zu planen und 200 000 km bekommt man auch nicht durch Brötchenholen um die Ecke zusammen .. und doch bis zu dem Benziner gelandet.

    Die von Dir angesprochene sehr knappe Ausstattung mit Betriebsanzeigen ist schon vielen aufgefallen.. hier findet man wirklich nur das aller, aller notwendigste.. wobei du als benzinfahrer ja immerhin wohl noch den Ölstand als OK gemeldet bekommst, ein Luxus, auf den man als Dieselfahrer nur durch eigenhändiges ziehen des Peilstabes ersetzen kann :zwink: .. aber auch hier stellt man fest: Man gewöhnt sich dran :jaja:

    Bei mir landet der linke Ellenbogen auch eigentlich immer an der Fensterkante... (hörte ich da das Wort 'Manta' ? :lol: ) aber das war bislang bei jedem Fahrzeug so, wo ich drin gesessen bin statt zu 'liegen'.

    Ein Stadtindianer ist ja nicht nur Fahrzeug sondern irgendwo auch ein kleines Stück Zuhause und da freue ich mich jetzt schon auf weitere Erfahrungsberichte von Dir.
     
  4. Mathias

    Mathias Mitglied

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    Die Motorenwahl ist wahrscheinlich eine ganz persönliche Macke von mir. Ich habe bis jetzt immer auch selbst geschraubt und das hat mir am Benziner einfach mehr Spaß gemacht.
    Mein Hauptauto, das der EvaIia ersetzt legt immer so 16 t. Km / Jahr zurück.
    Wenn man nur den Spritverbrauch zugrunde legt, hätte sich ein Diesel vermutlich gelohnt. Andererseits schalte ich aber gerne und habe es auch gerne etwas „seidiger“. Ich hatte vorher nacheinander zwei Fiat Scudo, erst Turbodiesel und dann Benziner. Der Benziner hat mir deutlich besser gefallen, auch wenn er weniger Durchzug hat, aber ich mag einfach das breitere Drehzahlband.
    Hinzu kommt, dass in meinem Bekanntenkreis in letzter Zeit bei allen möglichen Fahrzeugen verschiedener Hersteller verstärkt Probleme mit Rußpartikelfiltern und außerdem recht viele Turboladerschäden aufgetreten sind, so dass die Entscheidung für den Benziner ganz leicht gefallen ist (abgesehen von den 2690€ Kaufpreisersparnis :oops: ).
     
  5. Peter Adam

    Peter Adam Mitglied

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    Hallo!

    Herzlichen Glückwunsch zu Eurem neuen Evalia! Ein tolles Gefährt, möget Ihr viel Freude damit haben!

    Wir sind mit dem Komfort und der Leistung des Benziners rundherum zufrieden; es ist ein wirklich schönes Familienauto!

    Etwas schade finde ich freilich ebenfalls, dass "alles so digital" ist, so auch die Benzinanzeige; insbesondere wenn die Reserve beginnt, weiß ich nie so genau, woran ich bin, da plötzlich keine Zahl mehr genannt wird. Auch scheinen mir die Angaben zur Reserve nicht ganz zuverlässig zu sein, da gewöhnlich unmittelbar vor Ausbleiben der Anzeige um die 150 Kilometer für die Reserve, einen Moment später nur noch um die 100 Kilometer angezeigt werden.

    Nach über zwei Monaten haben wir fast 2.000 KM runter, wobei der boardcomputerberechnete Verbrauchsdurchschnitt bei ca. 7,8 Litern lag (neuerdings wird er aber mit fast 10 Litern beziffert; vielleicht hat mein Sohn irgendetwas umgestellt, als er das letzte Mal am Lenkrad spielte).

    Das Auto "zieht" m.E. sehr gut, auch mit voller "Familienmannschaft", macht richtig Spaß (obwohl das keineswegs Primärzweck ist, nur positive Nebenerscheinung).

    Alles Gute!
     
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