Anfängerfragen....

Dieses Thema im Forum "Nissan NV200" wurde erstellt von helmut_01, 11. Juli 2014.

  1. #1 helmut_01, 11. Juli 2014
    helmut_01

    helmut_01 Mitglied

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    Hallo zusammen, ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil ich mir - vermutlich im Spätherbst oder im nächsten Frühjahr - einen HDK zulegen möchte. Gleich beim ersten Rumschmökern hier ist mir der freundliche Umgangston sehr positiv aufgefallen. Da gibt´s ja bei Automobilforen oft unschöne Ausrutscher.....
    Ich glaub, der NV200 ist momentan in meiner Planung der heiße Favorit; Konkurrenten wären in erster Linie noch Kangoo und Berlingo (XTR). Die Jumpy-Klasse scheidet wohl eher aus, da für meinen Einsatzzweck dann doch eine Nummer zu groß. Das Fahrzeug soll als - wie man das auf neudeutsch wohl nennt - "daily driver" dienen. Da ich im Herbst in Altersteilzeit gehe und dann immer wieder mal Wochenend- und Kurztrips unternehmen möchte, soll im Wagen aber auch übernachtet und eine Campingtoilette mitgeführt werden können.
    Nach dieser langatmigen Einleitung nun gleich ein paar Anfängerfragen, die ich bisher nicht klären konnte:

    In Prospekten bzw. im Preisblatt von Nissan werden beim Kombi und Kastenwagen explizit Verzurrösen im Fahrzeugboden und in der Fahrzeugwand aufgeführt. Sind diese im Evalia nicht vorhanden? (Bei meinem Händler steht momentan nur ein Kastenwagen in der Ausstellung.)
    Im Prospekt wird erwähnt, daß sich in der zweiten Sitzreihe eine Steckdose befindet. Liegt an dieser Dauerplus an? (Ich möchte eine Standheizung installieren und wegen häuigerer Kurzstrecken die Batterie ohne großen Aufwand nachladen können. In meinem jetzigen Fahrzeug funktioniert dies mit einem kleinen c´tek-Ladegerät über eine Dauerplus-Steckdose im Kofferraum sehr gut.
    Wie fandet ihr beim Umstieg auf den NV200 den "Fahrkomfort"? Hattet ihr beim unbeladenen Wagen tatsächlich das Gefühl, dieser würde zum "Hoppeln" neigen und man müsse sich erst daran gewöhnen?

    Was den Camping-Aspekt anbelangt, könnte ich mir vorstellen, dies vorerst mit einer absoluten Minimalausstattung zu probieren: bei umgelegter zweiter Sitzreihe zum Schlafen einfach eine Isomatte und darauf eine (aufrollbare) schmale Schaumstoffmatte diagonal auf den Fahrzeugboden legen oder vielleicht den Einzelsitz der zweiten Sitzreihe (dauerhaft) ausbauen und die Matte längs auslegen. Mehr als eine Schaumstoffauflage, ein "porta-potti" und evtl. ein kleiner Kocher, um Teewasser zubereiten zu können, sollen vorerst nicht an Bord genommen werden.

    Ich würd mich nun freuen, von Euch ein paar Antworten oder Kommentare zu lesen, bedanke mich dafür im voraus sehr herzlich und wünsche Euch noch viel Freude mit dem NV200 (oder ähnlichen...).

    Viele Grüße
    Helmut
     
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  3. rgruener

    rgruener Mitglied

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    falls es kein dauerplus gibt - installier das ctek kabel einfach an der batterie und lass es dran.
    dann musst du auch nur das ctek dran stecken, aber halt die haube öffnen.
    werd ich auch machen mangels dauerplus.
    alternativ kann man natürlich die dose auf dauerplus umklemmen (lassen).
     
  4. zooom

    zooom Mitglied

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    Willkommen im Forum.
    Bei der hinteren Steckdose (das ist die hinterm Fahrersitz) liegt kein Dauerplus, der Aufwand ist aber nicht sehr groß, da ein Kabel von der Batterie zu ziehen.
    Zurrösen gibts im Evalia hinten an der Heckklappe am Boden und an der C-Säule am Boden, an der Wand ist nix, aber es gibt ein paar stabile Gewindeaufnahmen, an die man rel. leicht drankommt, z.B. an der C-Säule unter der Verkleidung auf halber Höhe. (ab Fgst. > 75000, d.h. Neufahrzeuge, die ab Februar/März ausgeliefert wurden), an den Sitzgestellen sind ne Menge Einschweißmuttern, die Bodenbefestigungen der Sitze sind stabil etc...
     
  5. #4 helmut_taunus, 11. Juli 2014
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    willkommen hier.
    Zum Uebernachten brauchst Du ausserdem Verdunkelung und Belueftung.
    Hast Du schon Erfahrung mit Schlafen auf dem Boden, eine Schaumstoffmatraze auf den Boden gelegt duerfte von unten feucht werden. Taeglich gut lueften.
    Du denkst an nur eine Liegeflaeche, also fuer eine Person, richtig? Wieviele Sitze brauchst Du dann auf der Reise?
    Gruss von Helmut an Helmut
     
  6. #5 helmut_01, 11. Juli 2014
    helmut_01

    helmut_01 Mitglied

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    Danke für die bisherigen Antworten und Tips; ging ja echt fix!
    @helmut_taunus Erfahrung mit Schlafen auf dem Boden hab ich (seit der Bundeswehrzeit ;-)) keine mehr; an das Feuchtigkeitsproblem hab ich ehrlich gesagt nicht gedacht. Die Belüftung läßt sich vielleicht durch Windabweiser an den vorderen Seitenfenstern - die dann zumindest einen Spalt offen bleiben können - realisieren.
    Liegefläche wird nur für eine Person benötigt; im Prinzip bräuchte ich auf der Reise (eher Kurztripps) nur den Fahrersitz. Ich stelle mir aber vor, daß häufiges De-/Montieren der zweiten Sitzreihe umständlich und über kurz oder lang die Gewinde im Fahrzeugboden bzw. an den Sitzen beschädigt werden? Über das Aufzeigen von Lösungen bin ich natürlich dankbar; möglicherweise - wenn ich Gefallen am "Campen" finden sollte - würde ich natürlich an etwas professionelleren Lösungen arbeiten....
    An dieser Stelle nochmals vielen Dank für diese und evtl. noch folgende Antworten!
     
  7. odfi

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    Genau mein Einsatzgebiet und ich bin sehr begeistert. :jaja:

    Eine Frage, die noch nicht beantwortet wurde, war:
    ungewöhnlich
    Ja und das ist nicht nur ein Gefühl, sondern Tatsache.
    Nein, ganz bestimmt nicht. Wenn man häufiger auch mal andere Autos fährt, stellt man das lediglich auf den ersten Kilometern fest, aber es ist nicht wirklich störend oder etwas, an das man sich erstmal länger gewöhnen müsste! Also wenn Du nix anderes findest - das wird bestimmt kein Problem!

    Wie groß bist Du eigentlich? Der Kofferraum ist zwar schon sehr ausladend, aber wenn Du die zweite Sitzreihe nur umklappst anstatt sie auszubauen, gibt es nur noch 1,60m-Restlänge und die wird auch diagonal nicht viel länger.

    Ähnliche Frage: Wie breit bist Du? So ausladend ist der Einzelsitz nun auch nicht gerade. Könnte vielleicht reichen, wenn der Platz dann nur für die Füße sein soll. Auf jeden Fall mal vorm Kauf probieren!

    Der Hinweis mit der Feuchtigkeit ist durchaus richtig, allerdings bevor Du mehr planst mal die Frage, wieviel Übernachtungen am Stück es denn werden sollen. Für nur mal eine Übernachtung ist das Feuchtigkeitsproblem auch nicht so tragisch - für mehrere Nächte am Stück aber schon.

    Für das Lüftungsproblem habe ich mir übrigens die originalen Windabweiser geholt, so dass nachts problemlos vorn die Fenster ein Stück offen bleiben können.
     
  8. odfi

    odfi Mitglied

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    Mir fällt noch etwas ganz anderes ein. Zwar scheinst Du nur allein unterwegs zu sein, aber trotzdem solltest Du über die 7-Sitzer-Version nachdenken. Klingt zuerst paradox, aber macht durchaus Sinn:

    1.) Die 3. Sitzreihe kann man seitlich hochklappen. Du kannst also die 2. Sitzreihe ausbauen und hast immer noch 4 Sitzmöglichkeiten im Auto (genauso wie bei Deiner Einsitz-Ausbau-Idee), aber mit dem Unterschied, dass du nun nicht deine Füße neben den verbliebenen Doppelsitzer der 2. Sitzreihe "quetschen" musst, sondern eine riesige 2mx1,40 Fläche zur Verfügung hast. Das wiederum bedeutet, dass Du Dir jede gängige Klappliege bzw. Gästebett da rein stellen kannst und somit nicht nur mehr Platz zum liegen hast, sondern auch das Feuchtigkeitsproblem verschwunden ist, da Du dann ja nicht auf dem Boden liegst. (Ganz abgesehen davon ist das bestimmt bequemer als nur ein bissel Schaumstoff und Du hast auch noch zusätzlichen Stauraum unter dem Bett.) Und aufgrund der Innenhöhe des Autos kannst Du das Gästebett bei Bedarf zusammenklappen, an den Vordersitzen festmachen und schon können mit nur ein paar Handgriffen wieder 4 Leute in dem Auto sitzen.
    Als Abwandlung könntest Du bei dieser Idee noch den Einzelsitz der 2. Sitzreihe drin lassen. Ein Campingbett passt immer noch daneben und Du hättest sogar 5 Sitze zur Verfügung. Und immerhin hast Du selbst im "Schlafzustand" noch jederzeit 3 Sitze, wenn Du keine Lust hast, die Campingliege zusammen zu klappen.

    2.) Die Rückenlehnen der 3. Sitzreihe lassen sich vergleichsweise weit nach hinten stellen. Wenn man dann die Lehnen der zweiten Sitzreihe nach vorn klappt und da die Beine drauf legt, hat man ganz ohne weitere Matratzen eine Schlafmöglichkeit, die zumindest für eine Nacht durchaus geht.

    3.) Wenn man die Sitze der 3. Sitzreihe abbaut, hat man jeweils 2 Gewindebolzen pro Radkasten, auf denen man mit vergleichsweise einfachen Mitteln, wenig Material und wenig Arbeitsaufwand ein Schlafsystem bauen kann: (siehe die beiden Posts nacheinander in dem folgenden Link)
    viewtopic.php?f=50&t=11810&start=60#p108846
    (Ist das verständlich? Wenn nicht, kann ich das auch gern nochmal erläutern - ist wirklich einfacher zu bauen als man denkt.)

    4.) Man ist voll der Held, wenn unerwartet mal mehrere Personen transportiert werden müssen, oder auch ganz geplant, wenn 6 oder 7 Leute eben nicht mehr sich auf 2 Autos verteilen müssen, sondern alle in eins passen. Die 3. Sitzreihe ist nämlich im Gegensatz zu den meisten anderen Autos nicht nur ein Notbehelf, sondern durchaus für Erwachsene passend und vom Platzgefühl auch nicht weniger als die meisten Rücksitzbänke in normalen Kleinwagen.

    5.) Die beiden Sitze in der 3. Sitzreihe sind deutlich breiter als normale Autositze. Ich weiß nicht, ob in Deiner Bekanntschaft "etwas breitere Menschen" sind, bei mir schon. Diese Menschen klagen immer wieder über die schmalen Sardinen-Sitze und seitdem er einmal bei mir drin saß, hat er bei gemeinsamen Touren immer seinen Stammplatz auf einem dieser breiten Sitze.

    6.) Und ruhig nochmal als Einzelargument erwähnt: dadurch, dass man die seitlich hoch klappt, stören sie im Alltag nicht wirklich, weil der ganzen Kofferraumboden frei ist.

    Die Extra-Sitze kosten übrigens grad mal 700€ Aufpreis, was ich gemessen an den ganzen Vorteilen und einem Anschaffungspreis von 15.000 für den gesamten Wagen sehr lohnenswert finde.
     
  9. #8 helmut_01, 12. Juli 2014
    helmut_01

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    Hallo @odfi, vielen herzlichen Dank für Deine sehr ausführlichen Antworten und vor allem für die konstruktiven Tipps. Auf die Idee mit der dritten Sitzreihe und den damit verbundenen Optionen wäre ich auf die Schnelle ganz gewiß nicht gekommen. Das ist alles auf jeden Fall eine Überlegung wert; Zweiersitz der zweiten Reihe und den auf der gleichen Seite befindlichen Sitz der dritten Reihe ausbauen wäre wohl eine (von mehreren) Möglichkeiten. So könnte auf einer Seite eine klappbare Campingliege stehen und daneben für eine Campingtoilette (und deren Benutzung im"Notfall") noch genügend Platz sein.
    Ich hab grad vorhin in einem anderen Thread gelesen, daß der NV200 lediglich drei Sterne im NCAP-Crashtest erhalten hat; das ist mir doch etwas sauer aufgestoßen. Werd morgen mal bei NCAP nachsehen, warum das Ergebnis so ausgefallen ist.
    Du sprachst von einem Preis von € 15.000,-. Meintest Du damit einen Gebraucht- oder Jahreswagen?
    Wie bist Du eigentlich mit dem 1.6 Benziner zufrieden? Ist der eventuell lauter als der Diesel bzw. ist vielleicht der NV200 mit Dieselmotor besser gedämmt, wie dies z.B. im Dacia Duster (Phase I) der Fall ist, der ja (wie ich vermute) mit den gleichen Motoren ausgerüstet ist?
    Wieder jede Menge Fragen auf einmal......Würd mich natürlich freuen, zum einen oder anderen Punkt eine Antwort zu bekommen und wünsche Dir ein nettes WE!

    Freundliche Grüße
    Helmut
     
  10. odfi

    odfi Mitglied

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    Naja, er hat ja auch nicht nur einen Stern bekommen... ein paar Jahre früher hätte dasselbe Auto wahrscheinlich volle Punktzahl bekommen. Aber guck mal nach und wenn Du es weißt, schreib mal.

    Nene, ich meinte schon Neuwagen. Also zumindest meiner hat mit Tageszulassung durch ein Autohaus und ohne zusätzlichen Kilometer gefahren zu sein ungefähr 15.500€ gekostet.

    Hab den Diesel nie getestet, da mein täglicher Arbeitsweg deutlich unter 20km liegt und sich daher Diesel eh nicht lohnt. Ich kann also nur allgemein was sagen. Der Motor ist völlig ausreichend, um das Auto auch mit Ladung zu bewegen. Ich will damit an keiner Ampel gewinnen und eine Reisegeschwindigkeit von 100 bis 120 reicht mir auch und ich find den Motor auf der Autobahn auch nicht lauter als bei anderen Autos, aber ich vergleiche eben auch nicht mit S-Klasse...


    Vielleicht kannst Du ja ein bissel ausm Nähkästchen plaudern, wie so Dein Alltag aussieht - also wofür Du die Eva nutzen willst. Dann gibts vielleicht auch von anderen noch mehr Ideen. Zumindest für mich ergaben sich trotz intensiver Vorbereitung auch noch nach dem Kauf immer wieder neue Möglichkeiten der Raumnutzung
     
  11. Beastie

    Beastie Mitglied

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    Ja, da ist schon so mancher drüber gestolpert.. um dann bein genauen Nachlesen der Testdetails ( und dazu ist dringend zu raten..) fest zu stellen, dass die allgemeine NCAP Gewichtung der Testpunkkte nicht unbedingt deckungsgleich mit dem eigenen Anwendungsprofil ist...

    (Einfaches Beispiel: Keine Gurtwarner für die hinteren Sitzreihe gibt Abzüge... zweifellos richtig, wenn man einen Familienecombi sucht mit sehr reger hinteren Besatzung der Rückbänke.. aber völlig uninteressant für jemanden, der zu 99% der Zeit die 2 Sitzreihe hochgeklappt oder gar in der Garage stehen hat...)

    Zudem hat der aktuelle Evalia in Sachen Kopfairbags / Seiten Airbags nachgerüstet... weiterhin sollte auch jedem klar sein, dass man auf Grund der Form niemals einen optimalen (!) Fußgängerschutz hinbekommen kann, wobei der NV200 in dem Bereich durchaus gut da steht.

    Zudem ist NCAP nun mal ein bekanntest Prozedere... darauf hin kann man bewußt optimieren ohne dadurch auch automatisch wirklich besser bei abweichenden Unfallbildern sein zu müssen... genau hier liegt das Problem bei vergkleichbaren einheitlichen Testbedingungen im Labor.. die erlauben zwar einen Vergleich bei diesen Bedingungen, aber eben nur bei genau diesen..

    Hab meinen privaten Crashtest im Evalia schon hinter mir... (bei Tempo 70 vom Linksabbieger auf Höhe der Lenkung seitlich streifend erwischt worden...beide Fahrzeuge Totalschaden... beide Fahrer ohne Schrammen davon gekommen... wäre der Linksabbieger minimal früher losgezuckt und ich hätte ihn genau vor die Nase bekommen, wäre das komplett anders ausgegangen.. egal wieviel Sterne da im Spiel sind.. die Physik hat da klare Grenzen.. und die sind viel enger, als einem das die Sterne versprechen... klar ist besser immer besser.. aber 'Sicher' ist man allenfalls, wenn man mit Tempo 30 unterwegs ist...

    Der typische Deutsche Autokäufer fordert aber natürlich 5 Sterne für sein Fahrzeug, welches er dann stolz mit einem losen Wackeldackel auf der Hutablage verfeinert :) oder bei erst bester Gelegenheit mit jeder Menge fliegender Teile (Ladung genannt) nachrüstet.

    Darum: Nicht zur Sterne zählen, sondern genau die Tests lesen und dann für sich selbst bewerten.

    Hatte 14 Tage einen Benziner als Leihfahrzeug... der kam mir im Stand und natürlich im Kaltlauf spürbar leiser vor, im Fahrbetrieb auf der Landstraße im Vergleich zum 6 Gang / 110 PS Diesel hat es für mich im Bereich 60..100 keinen spürbaren Unterschied gemacht.. der Diesel hat ja die gewöhnungsbedürftige Eigenschaft beim Hochdrehen auf einmal wieder friedlicher zu klingen... wärend der Benziner brav immer etwas lauter wird... aber das bewegt sich dann in Drehzahlen, wo man den Diesel nicht haben möchte :) ... auf der Landstraße tuckert der bei 2000 U/min vor sich hin...

    Wenn du von der Fahrleistung her im Bereich bist, wo ein Diesel sich rechnen könnte, gönn dir auf alle Fälle eine Probefahrt mit einem Benziner und einem Diesel.. auch wenn beide 110 PS bieten, ist der Unterschied doch durchaus vorhanden.. im Stadtbetrieb ist der 6. Gang natürlich Blödsinn .. auf der Landstraße kommt er aber schon sehr angenehm.. dafür ist er im 1. Gangs sehr kurz untersetzt...da rollt man grad mit an und ist schon im 2. da fand ich den Benziner stimmiger... dafür kam mir der wieder etwas 'träger' vor... mit Betonung auf 'etwas'.. gut vom Fleck kommt man mit beiden und Rennwagen sind beide nicht :)

    Was bei der Anwendung 'Gelegentlich mal drin pennen..' natürlich klasse ist: Mann kann einfach mal ne Campingliege hinten rein stellen... eine Übung, an der viele scheitern..

    Der Ausbau der 2. Sitzreihe ist zwar mit etwas Schrauben verbunden, geht aber ruckzuck von der Hand und ist auch von einer Person problemlos möglich.. auch das Tragen der Sitze geht alleine.. wobei man es nicht im Kreuz haben sollte...

    Das sich Gewinde oder Schrauben mit der Zeit abnutzen könnten, seh ich nicht als Gefahr... das Sind solide Maße und wenn man da nix mit Gewalt verknattert, sollte das völlig problemlos sein .. ab und an ein wenig fetten und gut is... da habe ich in manchen Schnapp/ Klemm / Hebel/ Rast Trickverschluß weniger Vertrauen.. und den Vorteil an diesen Stellen sehr schön alternatives sicher einfach mit ner Schraube fest zu bekommen, sollte man auch nicht unterschätzen...

    Zum Hoppel: Ja... tut er :) Aber ehrlich... daran gewöhnt man sich und das gehört einfach dazu :mrgreen:
     
  12. odfi

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    viele andere Hdks - nicht viele Evalia-Fahrer?!
     
  13. #12 helmut_taunus, 12. Juli 2014
    helmut_taunus

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    Hallo,
    den Sitz der dritten Reihe eben nicht ausbauen, die Campingliege passt auch so auf den Boden, einfach Sitz hochklappen, 3 Sekunden..
    guckstdu http://put.edidomus.it/auto/mondoauto/a ... ia_301.jpg
    Das ist ja grade der Witz, die 3.Reihe ist schnell vom Boden weg, die zweite Reihe braucht Schraubaufwand von einigen Minuten, und dann noch rumtragen. Das machst Du einmal oder wieder in Monaten, wenn Du Sitze von der zweiten Reihe brauchst, wenn mehr als 4 Personen fahren muessen. So habe ich odfi verstanden.
    .
    Der Normal-Autofahrer denkt in der Reihenfolge, vorn zwei Sitze, dann 2 oder 3 dahinter, ganz grosse Wagen noch 2 Sitze in der dritten Reihe, meist so Kinder-Hock-Not-Sitze. Anders im NV200, die ganz hinten sind groesser als die in der Mitte. Es ist ungewoehnlich, sich vorzustellen, dass vorn zwei und ganz hinten zwei sein koennen und in der Mitte drei Sitze fehlen, die im Keller stehen. An den Gedanken muss man sich erst mal gewoehnen. Das gibt dann einen Grundriss wie bei Camper-VW-Bussen gaengig, vorne und ganz hinten Sitze, in der Mitte Wohnraum. Noch mehr Wohnraum wird es, wenn vorn ein Sitz drehbar gemacht wird. Beispiel im VW-Bus http://fachhandel.reimo.com/bilder/fahr ... iss_xx.gif
    Gruss Helmut
     
  14. odfi

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    Genau so... endlich einer, der mich wirklich versteht... :zwink:
     
  15. #14 helmut_taunus, 12. Juli 2014
    helmut_taunus

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  16. #15 helmut_01, 13. Juli 2014
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    An dieser Stelle muß ich erstmal sagen, daß es mich riesig freut (und auch erstaunt), wenige Stunden nach der Registrierung und ersten Fragestellung schon eine ganze Reihe konstruktiver Antworten bekommen zu haben. Echt klasse! Zugleich bin ich auch ein wenig über mich selbst beschämt, daß ich nicht von selber auf Möglichkeiten der optimalen "Sitzgestaltung" gekommen bin.......Ich wär wohl nie auf die Idee gekommen, eine dritte Sitzreihe zu ordern - denn wozu sollte ich sieben Sitze benötigen, wenn ich fast immer alleine fahre, vielleicht 1-2 mal pro Woche zu zweit, alle 4-5 Wochen mal zu viert und seltenst - und das müßte nicht sein - zu fünft. Nun aber weiß ich, daß die 7-Sitzer-Variante mit ausgebauter zweiter Sitzreihe für meine Bedürfnisse wohl die beste Kombination ist: auf eine Seite eine Campingliege und auf die andere Seite ein "Porta-potti", das dann auch leicht Platz haben (und ohne große Akrobatik) "im Notfall" benutzt werden könnte. (Ich darf mir aber mildernde Umstände zubilligen, denn wer kommt schon gleich auf die Idee, sich einen Wagen mit sieben Sitzen zu kaufen, um dann sofort drei davon auszubauen ;-))

    Dann mal ein Kommentar aus der Auto-Zeitung zu einem kleinen Wermutstropfen bezüglich NV200:
    "Nur 3 Sterne vergaben die Tester für den Nissan Evalia. Der Van mit Platz für bis zu sieben Insassen sicherte sich nur 68 Prozent für den Schutz erwachsener Passagiere, der Mangel an modernen Assistenzsystemen führt zu einer schlechten Kapitel-Wertung von 55 Prozent. Schwerwiegender ist, dass einige Schweißpunkte den Belastungen beim Frontalcrash nicht standhalten konnten, was die Tester an der Stabilität der Fahrgastzelle zweifeln lässt. Auch beim Pfahl- und Heck-Aufprall konnte der Nissan NV200 nicht überzeugen."

    Ich denke, dies ist nun kein Ruhmesblatt für NIssan; auch wenn mir der "Mangel an modernen Assistenzsystemen" völlig gleichgültig ist - aber gerade mal 68 Prozent Insassenschutz sind nun wirklich ein sehr magerer Wert. Man mag hier alle möglichen Argumente ins Feld führen, wie etwa andere Resultate bei veränderter Überdeckung im Offset-Crash, "Hinkonstruieren" mancher Fahrzeugtypen auf Euro-NCAP Bedingungen usw. usw. - ein besonders sicheres KFZ scheint der NV200 jedenfalls nicht zu sein. Es ist aber wohl auch nicht so, daß er wie z.B. die früher einmal getesteten China-Modelle Landwind oder Brilliance, komplett versagt hätte.

    Mich scheint der NV200-Virus jedenfalls schon ein wenig gepackt zu haben; jedenfalls bin ich heut nachmittag wieder beim ortsansässigen Nissan-Händler um zwei gebrauchte Vans hermumgeschlichen - nachdem ich erst gestern abend dasselbe tat. Der Berlingo hätte mich in der XTR-Ausführung auch interessiert; insbesondere wegen der ins ESP integrierten elektronischen "Differentialsperre", die zwar keinen 4x4 ersetzt, aber mit der man im Winter doch ein wenig weiter kommen dürfte als ein normaler 4x2. Der NV200 hat halt den Vorteil des ebenen Bodens, außerdem dürfte sein Innenraum größer sein. Eine weitere Alternative wäre auch noch der Caddy Maxi, am besten als 4-motion.
    Allerdings befürchte ich, daß dieser selbst als Gebrauchter so gar nicht zu meinem Budget passen würde.....
    Jetzt werde ich erstmal weiterhin fleißig hier im Forum lesen, möglicherweise nächste Woche mal eine Probefahrt machen und dann sieht man weiter. Aber dann tauchen wohl weitere Entscheidungsfragen auf: Neu- oder Gebrauchtwagen, Benziner oder Diesel, muß es der Evalia sein oder tuts der Kombi auch........
     
  17. #16 helmut_taunus, 13. Juli 2014
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    es sind ganz klar Anfaengerfragen, dann kommt es auch vor, dass erfahrenere Leute Ideen bringen, die der Anfaenger nicht kannte, logisch. Vermutlich werden hier in Monaten weitere Anfaenger mitlesen.
    .
    Der Caddy maxi hat viele Unterschiede zum NV200. Fuer Deine Anwendung interessant,
    der Caddy ist flacher, besonders innen im Kofferraum. Du solltest den vertieften Fussraum = hoechste Stehhoehe vor der (rausgebauten) zweiten Sitz-Reihe speziell in die Nutzung einbeziehen, zum Umkleiden beispielsweise.
    Der Caddy ist oben etwas schmaler, der Maxi viieeeel laenger (47cm),
    in der dritten Reihe hat er eine Zweierbank fuer kleinere Leute.
    Die dritte Reihe kann man nur drinhaben oder rausschrauben, und zwar komplett.
    Dann solltest Du zum Liegen ohne dritte Reihe und die Liegeflaeche ueber die zweite Reihe planen, sprich etwas aufgestaendertes bauen oder kaufen.
    .
    Wenn Du dies angehst, kannst Du auch fast jeden anderen HDK nehmen, bei ueberbauten Sitzen kann jeder mit Liege ausgestattet werden. Dann reicht ein Berlingo Selection Benziner 120PS ab 145oo neu inkl Ueberfuehrung, plus eine Liegeflaeche ueber die nach vorn flach gelegte Beifahrersitzlehne.
    Das wird deutlich enger im Fahrzeug und aussen kaum kuerzer, mehr fuer Hochgeschwindigkeitsreisen um 150 geeignet.
    .
    Der NV200 im Vergleich zu Caddy und Berlingo erscheint dagegen deutlich groesser innen, zumal vorn Drehsitze fuer geringes Geld nachgeruestet werden koennen. Blick in NV200
    http://dvickers1955.files.wordpress.com ... 40x480.jpg
    Im Bild siehst Du unter anderem den flachen Boden unter der entfernten Zweierbank.
    (Das Bild kann man groesser sehen nach runterspeichern oder nach stg+ im Browser)
    Gruss Helmut
     
  18. #17 eVagabund, 13. Juli 2014
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    Hallo Helmut,

    ich stand vor kurzem auch vor der gleichen Entscheidung und der NCAP Test hat mich auch etwas verwirrt.
    Wenn man aber darüber nachdenkt, hat ein Test sehr wenig aussagekraft. Es könnte ja sein, dass ausgerechnet bei diesem Wagen Mängel an der Verschweißung gab. D.h. wiederum es könnte auch bei irgendeinem Wagen mit 5 Sternen auftreten. Wenn man wenigstens 5-10 Wagen crashen würde, hätte es mehr aussagekraft.

    Was man mit dem "Mangel an modernen Assistenzsystemen" meint, kann ich nicht nachvollziehen. Wenn man Spur-, Park- und/oder Bremsassistenten meint, dann muss man vermutlich in eine andere Preis-/Wagenklasse schauen.
    Übrigens der Ausweichtest von Evalia war gar nicht so schlecht.

    Außerdem sieht z.B. der NCAP-Test von Mercedes Citan auch nicht gerade besser.
    http://de.euroncap.com/de/results/mercedes_benz/citan_kombi/515.aspx
    Wobei das ist eigentlich ein Renault.

    Zu der Lautstärke Benziner. Als ich NV200 noch nicht kannte, hatte ich einen Benziner Probegefahren und nach der Profahrt musste ich Verkäufer noch 2 mal nachfragen, ob das wirklich ein Benziner war. Am besten Du probierst beide selbst aus.
    Zum Thema Benzin oder Diesel. Bis wir Evalia gekauft haben, sind wir immer mit den Otto-Motoren unterwegs gewesen und eigentlich sollte es wegen unserer km-Leistung auch ein Benziner werden. Nun allein, dass der Diesel fast 1000 km ohne nachtanken auskommt, finde ich schön. Auch der 6. Gang der bei mir ab ca. 90kmh in Einsatz (je nach Topografie) kommt ist gegenüber Benziner ein Vorteil. Ich denke aber, dass eine Entscheidung hast Du bereits im Inneren getroffen, in den Foren versucht man nur eine Bestätigung zu finden :zwink:

    Übrigens, zum Übernachten mit einer Liege in Evalia kann man auch nur den Doppelsitz der 2.Reihe ausbauen, dann hast Du auch noch 5 Plätze zum sitzen. Aber wie Du siehst es gibt sehr viele Optionen.

    Schöne Grüße
     
  19. Beastie

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    Ohne auch nur im geringsten den NCAP Wertung relativieren zu wollen... das ist zweifellos eine gute Möglichkeit, Fahrzeuge sicherer zu machen als sie es vielleicht heute sind ... aber bitte eines nicht vergessen: NCAP bewegt sich im Prozentbereich der Verbesserungen... das sind alles Trippelschritte die natürlich auf lange Sicht eine weitere Verbesserung bringen können.

    Aber guckt einfach mal in eurer Lokalen Zeitungen rein... was da im Bereich der Polizeiberichte an Unfällen auftaucht, sind entweder harmlose Blechschäden oder richtig üble Dinger... wenn jemand mit 140 in den Wald abfliegt ist es völlig egal ob mit 5 Sternen oder mit 3 Sternen.. wenn jemand mit beim telefonieren mit einem 5 Sterne Fahrzeug sich mit dem LKW Gegenverkehr auf der Gegenspur frontal anlegt, helfen die Sterne rein gar nichts.. bis zur C-Säule platt.. auf der anderen Seite rauschen auch Leute mit uralten Kisten die Böschung runter und steigen einfach so aus.. (keine Frage.. dank Sicherheitsgurt...das waren noch richtig große Schritte...).

    Das war nun einfach eine Zusammenfassung von dem, was ich selbst innerhalb der letzten 14 Tage auf meiner 'Hausstrecke' 'erleben' durfte... ob da nun ein Bodenblech bei 42 km/h oder bei 52 km/h nach oben biegt wird da zu einem sehr theoretischem Unterschied.. der Unterschied ist zweifellos da.. nur fährt man so oder so keinen Panzer... und im Zweifel ist mit 2 Sternen nicht überholt deutlich sicherer als mit 5 Sternen auf Teufel komm raus überholt... und wer glaubt bei heftigen Einschlägen überhaupt eine Chance zu haben, irrt sich einfach... ja, es gibt einen Bereich, wo man mit 3 Sternen ordentlich abbekommt und mit 5 Sternen deutlich weniger.. aber der ist deutlich schmaler als man denkt... und es ist kein schlechter Ansatz fürs eigene Fahrverhalten, sich in einem Fahrzeug unsicher zu fühlen :zwink:

    Ich weiß z.B. dass meine Evalia nicht gerade die Königin er kurzen Bremswege ist.. entsprechend gönn ich mir ein paar Meter mehr Sicherheitsabstand mit dem netten Nebeneffekt, viel entspannter spritsparend auf der Landstraße rollen zu können... Ich seh auch, wenn der LKW 3 Fahrzeuge vor mir auf die Bremse geht, einfach weil ich höher sitze.. einen Vorteil, den der Smart hinter mir nicht mal dann hätte, wenn er mehr als 5 Meter Abstand lassen würde.. (Ja, Smarts schaffen es wirklich, völlig aus den Spiegeln zu verschwinden...)

    NCAP ist ne feine Sache... aber die Physik setzt einfach Grenzen, die man nie verdrängen sollte.. und NCAP spielt in der Beziehung bestenfalls im 1 stelligen % Bereich mit... die Teilnahme am Straßenverkehr ist und bleibt lebensgefährlich.. will keiner wissen.. ist aber so.. egal ob mit 3 oder mit 5 Sternen.. und im Bereich Stadtverkehr / Rechts vor Links / Parkrempler / Auto gegen Auto in der 30 Zone... muss man sich eigentlich mehr um die ungepanzerten Verkehrsteilnehmer Sorgen machen..

    NCAP ergibt in der Summe der Entwicklungsrichtung aller Fahrzeuge Sinn... aber bitte nicht überbewerten bei EInzelfahzeugen... wenn Dich irgendein Idiot frontal erwischt, bist du tot.. wenn du dich mit 120 um den Baum wickelst, bist du tot .. wenn du dich überschlägst.. aber das ist laut NCAP nicht mal vorgesehen..

    In dem Sinne.. vergiss NCAP und fahre, als wenn Deine Karre keinen einzigen Stern hat... :mrgreen: .. auch das hilft nicht immer... fällt aber ein einem HDK meist deutlich leichter als in vielen anderen Fahrzeugen... :jaja:
     
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    Hey
    hier gibt es passendes Zubehör.
    Vielleicht ist etwas brauchbares dabei.
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  21. Mathias

    Mathias Mitglied

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    100% Zustimmung, die Anzahl der Sterne bei Crashtest wäre für mich niemals kaufentscheidend. Allein die Tatsache, dass z.B. fehlende Gurtwarner zur Abwertung führen ist lächerlich. Wer sich nicht anschnallt, ist selbst schuld , ich finde dafür kann das Auto nichts. Im Alltag nerven die aber ohne Ende, z.B. auf großen Campingplätzen, auf denen man mit ca. 10Km/h auf der Suche nach dem richtigen Platz ist und immer wieder aussteigt.
    Dass das Fahrzeug hoppelt ist teilweise richtig, der Effekt tritt insbesondere auf der Autobahn bei kurzen Bodenwellen als Stuckerneigung auf und ist wesentlich stärker ausgeprägt, als z.B. beim alten Fiat Scudo ähnlicher Bauart und Größe (5 cm mehr Länge). Man gewöhnt sich aber dran. Den Federungskomfort empfinde ich als völlig ausreichend, ich fahre allerdings auch seit Jahren Hochdachkombis als Hauptauto. Beladen verbessert sich der Federungskomfort im Übrigen nochmals erheblich.
    Bei der Entscheidung zwischen Benziner und Diesel ist, denke ich das persönliche Fahrprofil entscheidend. Normverbräuche sind eh Schall und Rauch, ich hatte vor dem Kauf deshalb bei „Spritmonitor.de“ geschaut, die für den Benziner einen Verbrauch von 8,5 l im Durchschnitt ausgewiesen haben. Auf den ersten 15.000 Km lag der niedrigste Verbrauch, den ich gemessen habe ( Bordcomputer zeigt immer so 0,4 l weniger an) bei gemächlicher Landstraßenfahrt bei 8,3 l. Mein Normalverbrauch, bei den von mir am häufigsten genutzten Strecken (längere Strecken im Stadtverkehr, oder Autobahn so um 130 km/h) liegt eigentlich immer ganz knapp unter 10 l /100 Km.
    Mein eigenes Fahrprofil und damit leider auch der Verbrauch entsprechen also offensichtlich nicht dem Durchschnittprofil des „Spritmonitor.de“ Users.
    Ansonsten bin ich aber sehr zufrieden, vor allem, wenn man den Anschaffungspreis berücksichtigt
     
  22. rookie

    rookie Mitglied

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    klammer auf zum thema spritverbrauch:
    die 1000 km hab ich noch nie erreicht
    bei uns ist eher bei +-700-850 km schluss
    fahrweise: 140km/h auf der autobahn (wenn's geht), gekoppelt mit einigen stop-and go's zur rushhour
     
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