Zweitbatterie / Versorgerbatterie im Partner / Berlingo

Dieses Thema im Forum "Citroen Berlingo & Peugeot Partner" wurde erstellt von peupar, 28. Juli 2014.

  1. peupar

    peupar Neues Mitglied

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    Hallo,

    wir haben uns vor kurzem einen gebrauchten Peugeot Partner Bj. 2009 (also neues Modell ohne Facelift) gekauft (Diesel 109PS). Der Bettausbau ist fertig und nun geht es ans Zubehör. Wir haben eine Waeco CoolFreeze CDF-11 die richtig gut am Zigarettenanzünder funktioniert. Da wir aber auch größere Touren machen und auch mal ein paar Tage keinen Campingplatz ansteuern haben wir überlegt eine zweite Batterie einzubauen. Hierzu habe ich endlos viel gelesen aber noch viele Fragen, vielleicht kann mir ja jemand ein paar Tipps geben? Hat jemand hier eine Zweitbatterie im Berlingo/Partner?


    1.) Wahl der Batterie: Was für eine Batterie verbaue ich? Ich möchte ein gutes Preis- Leistungsverhältnis haben, aber im Innenraum sollte es natürlich nicht gasen. Ich dachte an 70-80 Ah. Ich habe gelesen dass es Batterien gibt die zwar auf Bleitechnik setzen aber gasungsfrei sein sollen. Kann ich sowas gefahrlos im Innenraum einsetzen? Zitat: "Für mehr Sicherheit sorgt der patentierte Labyrinth-Decke indem das Gas kondensiert und in die Zellen zurückgeführt wird! Diese neuartigen Batterien verfügen über keinen Anschluss für Entlüftungsschläuche und können somit gefahrlos auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden." Klingt gut, oder? Kostet rund 100 Euro für 80Ah.

    2.) Laden während der Fahrt: Idealerweise würde man ein Kabel vom Zigarettenanzünder zur Zweitbatterie ziehen und diese dann darüber laden. So wie ich gelesen habe führt dies aber zu Problemen da der Leitungsquerschnitt zu gering ist und bei Dauerbetrieb die Sicherungen/Kabel durchschmoren können. Meinungen hierzu? Gibt es evtl. Ladegeräte die man an eine 12V Buchse anschließen kann und die dann wiederum die Zweitbatterie laden? Habe so etwas leider nicht finden können. Alternative ist wohl ein Trennrelais und Kabel in den Innenraum legen. Muss ich bei letzterem noch zusätzlich einen Laderegler einbauen? Damit die Batterie nicht die falsche Spannung abbekommt?

    3.) Laden im Stand: Ich würde gerne - für den Fall dass man doch mal auf dem Campingplatz ist - eine 230V Lademöglichkeit implementieren. Hierfür brauche ich dann wohl ein normales Batterieladegerät. z.B. ctek mxs 5.0 ?

    4.) Kabel verlegen: Von wo aus kann ich das 230V Kabel am besten legen? Gibt es eine Möglichkeit irgendwo von aussen in den Innenraum zu gelangen? Gleiche Frage für die Schnittstelle Motrorraum-Innenraum - wo kann ich die benötigten Kabel durchlegen? Gibt es da Öffnungen?

    Ich danke vielmals für Tipps und Ideen,

    Jan
     
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  3. #2 helmut_taunus, 28. Juli 2014
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    laden waehrend der Fahrt
    an der Klemme der Lichtmaschine bzw Verbindung zur Fahrbatterie ein Relais, das bei Lichtmaschinenspannung schaltet und Strom an die Zweitbatterie durchlaesst.
    Kabel nach hinten kann recht duenn sein, dann wird die Zweitbatterie langsamer voll, belastet die andere Elektrik wenig.
    An Lichtmaschine nie Ueberladung, wenn es eine Bleibatterie ist.
    .
    Laden im Stand
    mit Campingplatzstrom
    braucht ein Ladegeraet 230V an Batterie UND das Trennrelais, sonst wird die Fahrbatterie mitgeladen
    Profi-Anschluss
    eine CEE Steckdose (Stifte) in Plastikstossstange einarbeiten,
    http://www.reimo.com/r40/vc_reimo/bilde ... _popup.jpg
    Kabel durch Fahrzeug-Zwangsentlueftung oder kleines Loch rein,
    innen Sicherung 230V und Fehlerstromschalter und SchukoSteckdose
    dann an Ladegeraet, wahlweise Kaffeemaschine hihi
    Gruss Helmut
     
  4. zooom

    zooom Mitglied

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    Ich widerspreche ja ungern, aber:
    Kabel zur Zweitbatterie muß 6mm haben und abgesichert sein, da fließen bei leerer Zweitbatterie schon mal 30 A und mehr.
    Bei Reimo gibts ne grundsätzliche Anleitung zum Downloaden.
    Insgesamt erscheint der TS mit der Thematik aber ein bißchen überfordert, trauste Dir das wirklich zu?
     
  5. peupar

    peupar Neues Mitglied

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    Hallo,

    danke für die Antworten. Ja, ich dachte sogar eigentlich an 10mm. Die Variante über den Zigarettenanzünder mit zusätzlichem Ladegerät hat noch keiner probiert, oder? Wäre so viel einfacher...

    Ein bisschen überfordert fühle ich mich schon. Aber eigentlich eher wegen des Mangels an Informationen, normalerweise findet man immer zu allem Infos ohne Ende aber der Einbau der Zweitbatterie in den Partner scheint etwas zu spezifisch zu sein...

    Was mich am meisten wundert ist dass es keinerlei Infos gibt ob bzw. wo man ein solches Kabel vom Motorraum in den Innenraum schieben kann. Auch "Zerlegeanleitungen" für dieses Fahrzeug scheints keine zu geben. Super wäre so ein Selbstreparatur-Buch wie man die von früher kennt ...

    @Zooom: Reimo-Anleitung ... meinst du die hier: http://www.reimo.com/de/fahrzeugbau/aus ... v230v.html?
    Hast du schonmal in einem Berlingo/Partner eine Versorgerbatterie eingebaut? Was für eine Batterie nimmst du hierfür? Ist von diesen "angeblich" gasungsfreien Bleibatterien (nicht AGM) was zu halten?

    Danke!
     
  6. Reisebig

    Reisebig Mitglied

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    Doch ich.

    Wie würde ich an deiner Stelle vorgehen ? Als Zweitbatterie kommt für mich nur eine Blei-Gel in Frage. Selbst beim Aufprall und Zerstörung selbiger spritzt die Säure nicht durch die Gegend sondern bleibt relativ zentral um die Batterie (selbst erlebt bei einer geplatzten Mopedbatterie von einem Bekannten). Alle Verbraucher würde ich in 12 Volt Technik anlegen (außer es geht nicht anders, Kochplatte z.B.), das Auto bekäm ein großes 220 Volt <> 12 Volt Netzteil für Landstrom und ein Ladegerät für Batterie laden wenn 220 Volt vorhanden sind.

    Zum Laden per 12 Volt: Wenn man einen 12 Volt BleiGel Akku an 12 Volt anschließt (Zigarettenanzünder), dann wird der Akku nie voll und ist bald am Ar... na da wo er nicht hingehört. BleiGel braucht 14,4 Volt (meistens) zum Voll werden ein normaler Bleiakku ja auch schon mindestens 13,8 Volt. Ich habe ein Solarladegerät (Achtung, einen Seriellen Regler, keinen Shunt Regler ! und am Besten mit Schaltung von Plus und nicht der Masse) an den Akku angeschlossen und als Stromquelle statt einer Solarzelle ein Computernetzteil mit 19 Volt an den Zigarettenzünder. Funktioniert prima, der Akku wird voll und als Zusatzgimmick kann ich im Stand auch noch ein Solarpanel anschliessen und damit den Akku puffern.
     
  7. peupar

    peupar Neues Mitglied

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    Hallo,

    das ist auch eine clevere Lösung! Mit was für Rahmendaten arbeitest du? Also mit wie viel Ampere Ladestrom agiert dein Solarladegerät? Einziger Nachteil dieser Variante ist der recht langsame Ladevorgang, bei einem 3A Solarlader brauch ich für eine halbleere 75Ah Versorgerbatterie ja gut 17 Stunden ... So viel fährt man ja zwischendurch nicht :) Hast du hier Erfahrungswerte ... oder Links zu deinen Komponenten / Namen selbiger?

    Danke
     
  8. Reisebig

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    Rahmendaten:
    - Verbraucher an dem Akku lediglich ein WAECO CDF-18 Kompressorkühli (Licht, TV und Radio haben eine zweite Versorgerbatterie)
    - Akku 12 Volt 30 Ah Blei Gel
    - Solarladeregler Phocos CXN10 plus extra Anzeigemodul
    - 30 Watt Notebooknetzteil 12 V auf 19 V um die Solarzelle zu simulieren
    - 13 Watt Solarzellenkoffer, liegt dann auf dem Armaturenbrett wenn ich stehe und keine 220 Volt habe

    Links findest Du sicherlich bei Google, ansonsten auch gerne bei eBay, dort habe ich den CXN10 von einem Fachhändler günstig erstehen können.

    Ich sehe schon (nicht böse auffassen, aber es ist so), Du hast noch keinen richtigen Überblick wie man das mit Volt, Ampere, Ampere/Stunden usw. ausrechnet :mrgreen:

    Meine Komponenten sind (einigermassen) auf einander abgestimmt. Angefangen mit der 30 Ah Batterie. Gekauft wegen des geringen Platzes im Courier und so ausgelegt das der Kühli etwa 2 Tage autark läuft ohne das der Motor laufen muß, Landstrom da sein muß oder die Solarzelle angeschlossen wird. Die Zeit verlängert sich natürlich wenn Sonne scheint oder der Motor läuft. Bei Landstrom wird nicht die Batterie benutzt sondern das 12 Volt Netzteil. Der Laderegler braucht nicht mehr als 10 A Ladestrom zu liefern den die Batterie darf maximal mit 10% der Nennkapazität geladen werden, also 3 A, paßt. Das Computernetzteil darf nicht zu stark gewählt werden den die Leistung darf ja auch maximal die 3 A nicht überschreiten. Deswegen habe ich ein 30 Watt Netzteil.

    Erfahrungswerte in Kroatien bei um die 28 Grad und Sonnenschein. Der Kühli genehmigt sich schon ordentlich Strom, aber in drei Wochen immer eiskalte Getränke, kein Fleisch und keine Wurst verdorben und eine Packung Eier auch mal ne Woche spazieren gefahren und alles ok. Wenn ich das Auto auf einem Parkplatz stehen hatte um Städte zu besichtigen hat sich der Kühli (laut Anzeige des Solarreglers, allerdings ohne Kommastellen also volle Ah) 4 Ah genehmigt und das Solarpanel hat eben auch wieder 4 Ah zurückgeladen. Eine Nacht ohne Landstrom schlug mit 6 Ah zu Buche (Nachts kühler und der Kühli bleib geschlossen) die ich innerhalb des Vormittags durchs Rumfahren wieder nachgeladden habe.

    In deinem Fall würde ich bei einer 75 Ah Batterie den gleichen Laderegler nehmen, das Netzteil aber mit 90 Watt kaufen. Das sind etwa 7,5 A Ladeleistung und würde deine Batterie (die ja nur maximal zur Hälfte entladen werden darf, also 35 Ah Verbrauch) nach ca. 6,5 Stunden Fahrt wieder voll aufgeladen haben. Außerdem würde ich (falls geplant) einen größen Solarmodulkoffer wählen um auch ohne Landstrom laden zu können.

    Für die Orkneys im September bastel ich gerade an einer Lösung 12 Volt per Windkraft einspeisen zu können :mrgreen:
     
  9. Reisebig

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    Nachtrag: Ich hab gerade noch in einem alten Posting von mir das Bild der Frontplatte (von mir entworfen, aber fremdangefertigt) gefunden und will es mal aus lauter Angabe nachreichen :mrgreen:
    [​IMG]
     
  10. peupar

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    Hallo,

    das Panel sieht genial aus! Das übersteigt allerding smeine Fähigkeiten bei weitem, ich denke hier wirds eher 2 Steckverbindungen (12V auf 230V und 12V auf 12V) geben und gut ist :) ... aus reiner Neugier: was bezahlt man wenn man sich so etwas anfertigen lässt?

    Vielen Dank auch für die umfangreichen Infos hinsichtlich der verbauten Komponenten und die Tipps für meinen Aufbau. Da wir aber auch "nur" eine CFD-11 verwenden wollen und zusätzlich evtl. mal ein Handy laden wollen überlege ich vielleicht doch eine kleinere Batterie einzusetzen. Du sagst Blei-Gel-Akkus, das sind dann die AGM-Batterien wenn ich das richtig verstanden habe? Hat deine Batterie schonmal ausgegast (die haben ja alle ein Überdruckventil)? Hast du sie in so eine Batteriebox eingebaut?

    Danke!
     
  11. Reisebig

    Reisebig Mitglied

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    Na ja, is schon Luxus, aber wenn ich sowas mit der Bohrmaschine und dem Beschriftungsgerät selbst machen müßte sähe das nicht so doll aus. Knapp über 80 Eur sind aber auch schon ein stolzer Preis :mrgreen: (nur für die Frontplatte und Versand)

    Blei Gel ist nur der Überbegriff für Akkus deren Säure nicht flüßig sondern in einem Gel gebunden ist (leihenhaft ausgedrück, besser kann ich es auch nicht). AGM-Batterien gehören also auch dazu.

    Yupp, ich habe meine Batterie auch schon mal zum Gasen gebracht ... aber sowas von :oops: Deswegen habe ich den Tip gegeben einen Solarregler zu nehmen der Plus schaltet. Die meisten Regler schalten Masse und ich hatte um Kabel und Verbindungen einzusparen alles auf eine gemeinsame Masse gelegt. Somit hat der Regler die Masse getrennt, die hat sich aber über die gemeinsame Masseverbindung einen Weg gesucht und die Batterie hat leider die vollen 19 Volt abbekommen. Und dann machst Du Augen wenn eine BleiGel Batterie anfängt zu blubbern :jaja: :mrgreen:
    So schnell hatte ich noch nie eine Verbindung gelöst. Mit dem CXN hat die Batterie bis jetzt keine Probleme mehr gemacht, der schaltet ja auch korrekt ab (gut zu sehen auf dem externen Display). Außerdem wenn eine "nasse" Batterie ausgaßt, dann kann man die wieder auffüllen, wenn ne BleiGel ausgaßt dann geht Kapazität verloren und man kann es nicht mehr rückgängig machen.

    Die Batterie steht nicht in einer Box, die habe ich in den Unterschrank meines Bettes eingebaut. Mein Courier ist dann nur ein Einsitzer. Der Beifahrersitz ist ganz nach vorne geschoben, ein Art Unterschrank steht an der Stelle wo der Sitz normalerweise ist. Darauf ist dann mein Bettbrett mit einer Länge von 2 Meter. Wird im Connect dann alles besser da mehr Platz :mrgreen:

    Hier mal ein Bild von dem hässlichen Teil:

    [​IMG]

    Meine Spezalität :mrgreen:
    Das A und O beim Strom im Auto ... errechne deinen Verbrauch ...

    Die CDF-11 braucht laut Hersteller 0,29 Ah/h bei +20° und 0,61 A/h bei 32° und +5° in der Kühlbox. Rechnen wir mal mit einem Tagesschnitt von 0,45 A/h da es nachts ja kühler ist und die Box nicht so oft geöffnet wird. Macht in 24 Stunden ein Verbrauch von 11 A (10,8 A). Da man eine BleiGel zu max. 50 % entladen sollte brauchst Du für 24 Stunden eine Batteriekapazität von 22 Ah. Wenn Du zwei Tage autark stehen möchtest sind es 44 Ah. Handyladen 12 Volt auf 5 Volt USB sind noch mal 2 Ah pro Stunden. Wenn Du also planst zwei Tage autark stehen zu können ohne zu fahrern, ohne Sonneneinstrahlung und ohne Landstrom sollte es eine 50 Ah Batterie sein, dann kann man da auch noch ein paar LED Leuchten mit ranhängen. Bei drei Tagen wird es die 75 Ah Batterie, bei einem Tag würde auch eine 30 Ah dicke langen.
    Alle weiteren Verbraucher wie kleine TV Geräte, Radios und Ähnliches die über die Batterie betrieben werden sollten kosten dann entsprechend mehr Energie.
     
  12. #11 sergeant_kang, 29. Juli 2014
    sergeant_kang

    sergeant_kang Mitglied

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    Hallo,

    ich will ja kein Spaßverderber sein aber AGM-Batterien gehören auf keinen Fall zu den Gel-Batarien.

    AGM steht für Absorbent Glass Mat. Bei diesem Batterietyp wird der Elektrolyt durch Kapillarwirkung in einem
    Vlies aus feinen Glasfasern absorbiert.

    Bei den Gel-Batterien wird der Elektrolyt in einem Gel aus Silikaten gebunden.

    In dem Fall von Jan würde ich auf jeden Fall die Gel-Batterie vorziehen. Gel-Batterien haben im Allgemeinen eine längere Lebensdauer und sind besser für zyklische Belastungen geeignet. Kurzzeitige Tiefentladungen verkraften die auch besser als die anderen.

    Gruß

    Sergeant
     
  13. zooom

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    Ich kann verschiedene Dinge empfehlen:
    1) wir haben immer normale Säurebatterien verwendet, manche davon halten bis zu 10 Jahre. Das A+O ist die sichere Befestigung im oder möglichst außerhalb des Fahrzeuges. Wenn Du kein Reserverad hast, ist hinten massig Platz und ich glaube, ich hab sogar mal eine neben das Reserverad gebaut im 3er, aber das war ein Einzelfall.
    2) Heute bauen wir gar keine Zweitbatterien mehr ein sondern kleben ein 100 Wp Solarpanel aufs Dach, das dann die Starterbatterie füttert, nach 14 Tagen Kühlbox CDF 25 dauernd an und das Fahrzeug jeden Morgen zur Kontrolle gestartet: Was soll eine Stromversorgung mehr können? Grad heute bei einem NV200 mit Seriendach ein Modul aufgeklebt.
    Man muß sich fragen, was man eigentlich braucht und ob es das wert ist, 20 kg zusätzlich rumzufahren um dann 2-3 Tage autark zu sein?
    Kannst ja mal meinen entsprechenden Thread in der zooom Rubrik ansehen.
    Ich hab grad 3 neue Bilder in der Galerie eingestellt:
    http://www.hochdachkombi.de/galerie/det ... ge_id=4209
    http://www.hochdachkombi.de/galerie/det ... ge_id=4210
    http://www.hochdachkombi.de/galerie/det ... ge_id=4211
     
  14. Lutz

    Lutz Mitglied

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    @zooom: Etwas OT (sorry), aber in Weiß sieht das ja fast noch besser aus als in Grau/Silber...
    Jetzt wieder T: Und wegen der Zweitbatterie ZUSÄTZLICH zum Solar-Modul (für die ganz Vorsichtigen): Manchmal steht man seeeehr ungünstig im Schatten (oder sehr günstig im Schatten?) - und dann ist nix mit Sonnenstrom. Von daher bevorzuge ich für "meinen" noch die Zweitbatterie. Stimmt - ist etwas Gewicht zusätzlich zum Rumfahren. Aber ich wiege nur 63 kg und fahre dann ohne alle hintere Sitze - das macht das dann wett!
    Ist halt wie immer: Jeder tickt anders!

    Solare Grüße
    Lutz
     
  15. zooom

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    Das ist PERLweiß;-) Eine neue Farbe, die sich speziell in der Sonne gut macht.
    Das Modul produziert auch bei bedecktem Himmel und im Schatten, wenn auch weniger. Nicht zu vergleichen mit den Armaturenbrettabdeckungen, die mit 13Wp angegeben sind.

    Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Der Kühlschrank ist ausgegangen (das macht er vor der Startunfähigkeit), das Auto springt nicht an, aber nach 2 Std. ist wieder Saft in der Starterbatterie. Der Regler zeigt auch den Ladezustand, wenn auch schätzeisenmäßig.
     
  16. peupar

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    Hallo,

    danke nochmal an alle für die vielen und ausführlichen Infos und Tipps!

    @Reisebig: das mit dem ausrechnen hatte ich auch versucht, da waren meine Ergebnisse garnicht so falsch. Das ist schon mal gut :) ... Insgesamt gefällt mir deine Lösung sehr gut da sie a) nicht so aufwendig ist (wenn man mit einfachen Steckverbindungen arbeitet) und b) Fahrzeugunabhängig eingesetzt werden kann ...Auto kaputt? Egal, Box kommt mit ins neue Auto. Fertig. Einziger Nachteil ist die geringe Ladegeschwindigkeit...

    @ Zooom: Sieht spitze aus! Aber das ist dann doch schon ein massiver Eingriff + es kostet ordentlich (wobei man ja auch bisschen was spart da die Batterie fehlt) ... Baust Du dann da eine andere Starterbatterie ein weil angeblich mögen dies ja nicht wenn sie ständig so weit entladen werden?
    Insgesamt denke ich mir halt: Die CDF hat schon 300 gekostet. Dann noch Kabel, Batterie, Ladegerät, etc... Zackzack bin ich bei 600 Euro. Und das um 100g Salami und ein Bier zu kühlen? Schon irgendwie schizophren... Aber: kühles Bier ist toll. Aber bei den 600 solls dann bitte auch bleiben - wenn ich dann auf Solar gehe komm ich da definitv drüber - den Aufwand mal außen vor gelassen.


    Habe heute mittag beim Händler angerufen. Die haben eine 75Ah AGM für 120 Euro da. Ich denke die nehm ich. Dazu das ctek mxs 5.0 für rund 70 Euro. Und dann schlaf ich noch 2mal drüber obs die Variante von Reisebig oder doch ein Loch und jede Menge Kabel+Relais wird.
     
  17. zooom

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    Gegenrechnung:
    Das Modul mit Regler kostet 440.- (gibts auch mit außenliegendem Anschlußkasten, dann genügt eine 7mm Bohrung für das Kabel). Wenn man kein flexibles Modul nimmt, kann es bei mehr Leistung deutlich preiswerter werden.
    Cetek Lader gut und schön, und die Stromeinspeisung laienhaft durch den Fensterschlitz oder aufwändig und sicher mit CEE Steckdose und FI Schalter?
    Man muß immer den Aufwand gegeneinander stellen und dann das Resultat anschauen.
    Wir lassen die Starterbatterie wie sie ist, ich habe in den letzten 17 Jahren so viel über zyklenfestigkeit und Dauerstromentnahme gehört und gelesen, daß ich mich einfach dazu entschieden habe, Säurebatterien zu verwenden und es hat praktisch immer gut geklappt.
    Wenn Zweitbatterie ist die sichere Halterung das Wichtigste!

    Wir haben halt das Privileg, an vielen gleichen Autos Verschiedenes ausprobieren zu können, es kann jeder für sich entscheiden, was er dann aus den Informationen macht.
     
  18. Reisebig

    Reisebig Mitglied

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    Da hast Du natürlich Recht.

    Muß jeder für sich selbst entscheiden. Für mich wäre es nichts da ich zwei mal im Jahr für drei Wochen und ein paar Wochenenden das Fahrzeug als Camper nutze. Dann muß ich eh den Unterbau fürs Bett reinstellen und somit ist die Stromversorgung gleich drin, die Verbindung zwischen Auto 12 Volt und der Elektrobox wird mit 4mm Kabel und Bananenstecker hergestellt und noch schnell der Solarkoffer hinter den Fahrersitz und in 5 Minuten bin ich soweit. Ich muß kein Loch ins Dach bohren und wenn man mal so Spielereien wie meine Frontplatte weg lassen würde wäre die ganze Installation (100 Batterie, 70 Solarladeregler plus Anzeige, 30 Computernetzteil und 70 Solarkoffer) für 300 Eur zu machen. Und zur Not kann ich damit auch eine leere Fahrzeugbatterie über Solar laden.

    Wenn ich das Fahrzeug häufiger zum Camping nutzen würde, dann würde ich natürlich über deine Variante nachdenken.

    Also so gering ist die Ladegeschwindigkeit nicht. Einfach ausrechnen was das Computernetzteil maximal haben darf um nicht zuviel A zur Verfügung zu stellen und schneller geht es dann mit anderen Lösungen auch nicht da man ja die maximale A nicht überschreiten darf.

    Aber bitte immer auf ausreichend große Kabeldurchschnitte und entsprechende Steckverbindung achten ! Und lieber mehr Sicherung als zu wenig !

    Denk doch mal darüber nach alles in 12 Volt auszuführen. Statt des Ladegerätes nutze doch einfach immer den Solarladeregler. Wärend der Fahrt vom 12 Volt Zigarettenanzünder gespeißt (ich hab mir sogar 2 Bananenbuchsen im Auto installiert, da kann kein Stecker rausfallen), vor Ort ohne 220 Volt das Solarpanel und wenn Du 220 Volt hast ein ordentlich großes 12 Volt Schaltnetzteil das den Betrieb der Kühlbox, der Lichter, eines Fernsehers, eines Radios und das Laden des Akkus über den Solarladeregler übernimmt. Bekommste sicherlich für die geplanten 70 Eur fürs ctek und hat mehr Nutzen.
     
  19. zooom

    zooom Mitglied

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    Klar, da hab ich ja auch nicht dagegen geschrieben, im Gegenteil, ich hab nur aufgezeigt, daß viele Wege nach Rom führen.
    Wenn ich mir allein Dein Schaltpanel ansehe, kann ich aber sehen, daß Deine Rechnung nicht völlig laktosefrei sein kann, Dein Arbeitsaufwand war wie hoch etwa, bevor Du das jetzt in 5 Minuten umrüsten kannst? :zwink:
     
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  21. Reisebig

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    :mrgreen: Die Rechnung war ja auch für den Threadersteller und nicht für mich. Ich bin mehr der Planer und nicht der Erbauer und da wollte ich meine "Kreationen" nicht auch noch durch wüstes Schiefgebohre und Billigbeschriftungen verschandeln. Na dann bekommt es halt ne dolle Frontplatte. Ich knie immer nieder wenn ich Ausbauten wie deine sehe. :jaja:

    Na und den Arbeitsaufwand darf man auf keinen Fall rechnen. Das war doch alles Freizeitgestalltung und wenn man dann im Urlaub mit leuchtenden Augen davor sitz, das kalte Getränk trotz nicht vorhandener Infrastruktur zu sich nimmt und alles so funktioniert wie geplant .... dann plant man das nächste Gimmick :lol:
     
  22. peupar

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    Hehe, ja, ich find die Vollumbauten wie Zooom sie macht auch echt schick. Hab sogar vor dem Kauf des Peugeot nen NV200 Probe gefahren ... und der Händler hatte einen Stadtindianer als Anschaumodell da stehen. Schwer cool ... Aber der NV200 ist leider zu klein für mich (Sitzhöhe). So viel Platz wie im Berlingo/Partner hab ich in keinem anderen Fahrzeug, so viel hatte ich nichtmal in unserem alten T4. Außerdem ist das Preismäßig leider ausserhalb meines Bereichs :)

    Aber zurück zum Thema
    Ich glaub es läuft auf die Variante von Reisebig raus. Und statt ctek ein kleines Solarpanel. Dazu die Frage, du legst das aufs Amaturenbrett sagst du, wird das nicht durch die Scheibe gestört in der Ausbeute?
     
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