Stromerzeuger dämpfen?

Dieses Thema im Forum "Camping/Umbauten und Tuning" wurde erstellt von Beastie, 28. April 2012.

  1. Beastie

    Beastie Mitglied

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    Zuerst einmal Entwarnung: Nein, ich will keinen Hoppel auf dem Campingplatz betreiben :)

    Das Ding rennt bei mir, wenn ich mutterseelenalleine irgendwo in der Pampa stehe und tatsächlich so um die 1000 Watt über mehrere Stunden für Test und Meßzwecke brauche... da geht einfach nix mit Batterien.. auch wenn mir das klar lieber wäre.

    Habe einen Kipor IG2000 seit nun ca. 3 Jahren in Betrieb und bin damit sehr gut zufrieden, im ECo betrieb ist das Ding fast so leise wie ein Honda... aber damit komme ich leider nicht mehr ganz klar und bin gezwungen, den ECO Betrieb und die damit verbundene Drehzahlreduzierung zu deaktivieren.. und da wird das Ding hörbar lauter, was in erster Linie mal mich selbst stört :)

    Der Generator steht meist im Umkreis von 2 m vom 1,85 m hohen Fahrzeug, was dann Richtung dem nächsten vermuteten Haus auch als Schallschutzwand dient... das klappt prima wie sich durch entsprechende Spaziergänge leicht überprüfen lässt.. allerdings wäre es nett, wenn auch im Fahrzeug selbst noch das eine oder andere dB an Krach zu reduzieren.. im Winter is es noch harmlos.. aber im Sommer kommt man um offene Fenster nicht drumrum.

    Der Importeur bietet einen Abgasschlau an, der generatoranhängig 'bis zu ... 6 dB' zusätzlich dämpfen soll... was ne Menge Holz ist.. wenn ich allerdings mal testhalber den Auspuff meines Generator zu halte ( :) ) bringt das nicht sonderlich viel.. was den Verdacht nahe legt, der Abgasschlauch wird nun minimal was in Sachen Lärm bringen...

    Eingraben geht leider auch nicht :)

    Bleibt also nur eine zusätzliche Kapselung ... sprich ne Kiste zum Überstülpen.. was aber nur gehen könnte, wenn man die Kiste heftig zwangsbelüftet... sonst sind thermische Probleme vorprogrammiert.

    Spannende Frage also in die Runde: Hat jemand sich schon an einer Zusatzdämpung für Stromerzeuger versucht?
     
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  3. #2 Anonymous, 29. April 2012
    Anonymous

    Anonymous Guest

    iirc gab's im wohnmobilforum vor ein paar jahren 'mal einen längeren thread zu dem thema
     
  4. Beastie

    Beastie Mitglied

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    Stichwort Wohnmobilforum :zwink: Ja, da habe ich das eine oder andere an Anregungen gefunden, allerdings scheint es neben sehr vielen Ideen dann am Ende doch nur sehr wenige praktische Erfahrungen zu geben.. wer da wirklich auf 'Strom wie aus der Steckdose' steht, investiert dann in entsprechend feste Einbauten, alle anderen versprechen hoch und heilig, den Hoppel nur im Notfall zu nutzen.. bevor dann der Grundsatzstreit JA oder NEIN die Vorstellung einfacher Ideen erstickt :jaja:
     
  5. #4 helmut_taunus, 29. April 2012
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    in der olivgruenen Zeit wurden die Abgasschlaeuche eingegraben,
    oder das Ganze in eine Gelaendemulde gestellt.

    Warum reicht die Eco-Funktion nicht mehr? Brauchst Du mehr Leistung (Watt), dann ist das so. Brauchst Du mehr Spannung (Volt), kann moeglicherweise ein dickeres Zuleitungskabel helfen.

    Wenn Du mit dem Fahrzeug den Schall abschirmen kannst, muesste eine entsprechend aehnliche Platte/Gestell dies auch tun zwischen Generator und Fahrzeug. Ich stelle mir zweiteilige zusammenklappbare Platte(n) vor, einseitig mit schalldaemmendem Material beklebt. Keine Erfahrung, doch so flockenwollige Matten koennten es sein. Die ausgeklappten Platten als senkrechte Wand neben den Generator. Deshalb zweiteilig, damit sie mit etwas Winkel geklappt selbst stehen.

    Traegerplatte vielleicht 8mm Leimsperrholz einigermassen wasserfest gestrichen, zwei Platten mit eisenscharnieren verbunden. Zugeklappt aussen drauf schalldaemmendes Material, mit Laienwissen vielleicht wasserfesten Terassenbelag oder diese gummiaehnlichen Teppiche fuer Vorzeltboeden. Viel Groesse hilft viel, also an die Lademoeglichkeit im Fahrzeug angepasst.

    Der Abstand zum Fahrzeug koennte auch groesser sein, mit entsprechend langem Kabel, was dann vermutlich deswegen auch etwas dickere Adern enthalten muss, damit nur wenig Spannung unterwegs verloren geht. Stellt sich also die Frage, Aufwand in Kabel oder Laermschutz zu stecken.
    Gruss Helmut
     
  6. Beastie

    Beastie Mitglied

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    Helmut,
    danke für für Deine Überlegungen mein Lärmproblem weiter zu reduzieren. Geländemulde ist leider nicht vorhanden, erschwerend kommt hinzu, dass ich mir immer eine Ecke aussuche, die möglichst hoch und frei liegt, entsprechend stehe ich da auch als Gast und übe mich in maximaler Zurückhaltung .... alles, was irgendwie nach wildem Camping aussieht, ist aus taktischen Gründen möglichst zu vermeiden :zwink: und ich tänzle schon auf Zehenspitzen um jeden Löwenzahn drum rum.... Erdarbeiten sind also tabu.

    Aber die Idee, die hinterm Erdloch steckt, kann man vielleicht nachempfinden... wäre mal einen Versuch wert, eine nach oben offene und an den Wänden entsprechend gedämpfte Kiste zu probieren, wo der Schall nur nach ober raus kann, wenn die nur hoch genug ist, könnte das schon einiges bringen ohne die Gefahr eines Hitzestaus herauf zu beschwören..

    Weiter weg stellen geht natürlich auch... ein entsprechender Abstand lädt aber auch bei Dunkelheit zu Scherzen aller Art ein :lol: und ne 30 m Strippe quer über die Wiese gelegt hat schon was vom Claim abstecken und Landnahme und geht auch nicht überall...zudem ist es sehr angenehm Nachts innerhalb des Fahrzeuglichtkreises nachtanken zu können... auch reduziert sich die Gefahr deutlich, den Generator schlicht stehen zu lassen :oops:

    ECO Modus geht leider nicht mehr, da der Generator mit einem ziemlich üblen Lastprofil gequält wird.. ca. 70 Watt 'Grundlast', die dann aber so ca. alle 30 Sekunden 20 Sekunden lang durch Lastspitzen von ca. 800 Watt mehr im Rhythmus von Morsezeichen abgelöst werden... da kommt der ECO Mode nur mit heftiger Mühe mit und die Drehzahlregelung ist damit natürlich überfordert... die Leistung wäre noch nicht das Problem.. aber die heftigen Lastsprünge.. und die werden ohne ECO Mode wesentlich besser verdaut. Im Zweifel ist ein gleichmäßiges lauteres Grundgeräusch aber besser zu ignorieren als ein leises, was sich ständig ändert :)
     
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    Hey
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  8. #6 Kaeptnfiat, 2. Mai 2012
    Kaeptnfiat

    Kaeptnfiat Mitglied

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    Hallo,

    klingt nach Amateurfunk :)
    Als einfache guenstige Loesung wuerde ich sowas probieren, wie Helmut beschrieben hat.
    So eine Art Paravent (oder wie heisst das?), eine dreiteilige Platte mit Scharnieren verbunden zum frei Aufstellen (Kippmoment/Windstabilitaet beachten).
    Quasi als Halbkreis um den Generator (mit ausreichend Abstand), oben offen oder auch noch eine Platte im 45 Grad Winkel. Innen mit Glasfaser oder Akustikdaemmung (z.B. Thomann duerfte was haben) beklebt.

    MfG
    Thomas
     
  9. Beastie

    Beastie Mitglied

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    yupp... Thomas, Treffer, versenkt :) Hab die letzten beiden Samstage mal ein wenig probiert und es wird wohl auf eine halboffene 'Schallwand' rauslaufen.. wobei es eine sehr bedenklichen Zusammenhang zwischen gefühltem Aufwand und gefühlter Laustärke zu geben scheint ... :mrgreen: Subjektiv scheint alleine die nun deutlich in die Höhe geschossene Vegetation (derweil steht der Generator im hohem Gras...) einen hörbaren Unterschied zu machen.. dazu 3m mehr abstand und den Auspuff noch ein wenig anders gedreht und schon sind die Lüfter der HF Standheizung lauter als der Hoppel auf der Wiese... Da der aber eigentlich gar nicht leise genug sein kann, wird natürlich noch weiter getestet... allerdings wird mir immer mehr klar, dass es wenig Sinn macht, in der Bastelphase nur auf die eigenen Ohren zu vertrauen.. ohne objektive Erfassung lügt man sich sonst ganz schnell was in die Tasche :) (auch wenn am Ende der subjektive Eindruck zählt..).. vielleicht reicht ja schon ein Stativ mit einfachem Mikro an einer Soundkarte um relative Messungen mit einem Laptop mit FFT Speki Soft machen zu können.. auch hier gilt das alte Motto: Warum einfach, wenn es auch aufwendig geht .. ist ja schließlich Hobby :zwink:
     
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