Reifenwechsel / Reifenkennung

Dieses Thema im Forum "FAQ-Allgemeines / Diverses" wurde erstellt von Anonymous, 4. Juli 2008.

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  1. #1 Anonymous, 4. Juli 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    • Reifenwechsel / Reifenkennung
      • - Reifenkennung
        - Reifenwechsel oder besser gesagt: "Radwechsel" I
        - Reifenwechsel oder besser gesagt: "Radwechsel" II
     
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  3. #2 Anonymous, 20. Juli 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Reifenkennung

    Reifenkennung (Autor: I.A. :Big-Friedrich für ein anderes Mitglied 11/05)

    Auf dem Reifen befinden sich:
    Reifengröße: Beispiel: 185/65 R 15 88T , heißt: 185=Reifenbreite in mm, 65 = Reifenhöhe in % der Reifenbreite, R15 = Radialreifen/Felgendurchmesser, 88 = Kennzahl der Reifentragfähigkeit, T = Geschwindigkeitsindex, C = Lastenindex des Weiteren , die DOT Nummer, Beispiel: 3497, heißt: 34.Produktionswoche, 1997. Außerdem zu beachten: Laufrichtungsgebundene Reifen (mit einem Pfeil markiert) Diese Reifen, dürfen nur in die angegebene Richtung laufen und auch nur so montiert werden. Dann gibt es auf dem Reifen, noch Kürzel, die auf Geschwindigkeiten hinweisen. Beispiel "Z": Geschwindigkeitsunabhängig. Wichtig auch, die jeweilige Einordnung der Reifen einhalten. Meistens, wird dann vom Fachmann ein kleiner Aufkleber am Armaturenbrett angebracht. Anhand des Aufklebers, könnt ihr dann sehen, wie schnell ihr damit unterwegs sein dürft. Nicht vergessen: Wer mit Schneeketten unterwegs ist, darf maximal 50km/h fahren. Bei Kontrolle des Reifenluftdrucks, darauf achten, das nicht im warmen Zustand geprüft wird. Soll heißen, die Reifen, sollten kalt sein.
    Wem diese Infos nicht reichen: http://www.reifen.de/kennungen.html

    Edit: 14.10.2010 Big-Friedrich
     
  4. #3 Anonymous, 20. Juli 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Reifenwechsel oder besser gesagt: "Radwechsel" I

    Reifenwechsel oder besser gesagt: "Radwechsel" I (Autor: I.A.: Big-Friedrich für ein anderes Mitglied 11/05)

    Ich brauche: Radkreuz, Drehmomentschlüssel, Rangierwagenheber, Kupferpaste, Stück Hartholz
    Radwechsel: Radmuttern über kreuz leicht lösen. Wagen aufbocken. Darauf achten, dass man die vorgesehene Wagenheberaufnahme erwischt. Meistens gekennzeichnet, durch Pfeile im Blech oder Ähnliches. Bitte nur da den Wagenheber ansetzten. Ich bevorzuge einen Rangierwagenheber, da er doch mehr Vertrauen erweckt, als das Bordwerkzeug. Ich lege immer ein Stück Hartholz, zwischen Wagenheber und Karosserie. Dadurch bleibt der Unterbodenschutz intakt. Darauf achten, dass der Wagen, in der waagerechten steht. Vorsichtshalber Gang einlegen und Handbremse anziehen. Nachdem der Wagen "aufgebockt" ist, die Radmuttern, über kreuz entfernen. Das Rad mit dem Knie schön auf die Radnabe drücken, dann lassen sich die Muttern leichter lösen, da sich nichts verkantet. Rad runternehmen und das neue ansetzten. Nachdem das Rad drauf ist, die Radbolzen handfest ansetzten. Wagen wieder vom Wagenheber ablassen. Am Besten sofort, die Radbolzen mit dem Drehmomentschlüssel, wieder über kreuz anziehen. Das richtige Drehmoment, für die Radbolzen, findet ihr in der Betriebsanleitung oder euer Händler kann es euch auch mitteilen. Bei meinem Kangoo, sind das 100NM beim 05er Combo 110 NM.Die gewechselten Reifen, bitte markieren. Welcher wo war. Entweder mit Kreide an der Flanke (z.B.:VR=vorne rechts) oder wie ich es bevorzuge. Mit kleinenPlastikklips, die in ein Radloch gesetzt werden, die sind beschriftet. Man bekommt sie im gutsortierten Zubehörhandel. Nicht vergessen, mit den neu montierten Reifen, den Luftdruck zu überprüfen. Die Werkstätten sagen noch immer, dass man die Bolzen nach 100 KM noch mal prüfen soll. Der Realität ist dies jedoch nicht notwenig. Schadet aber natürlich auch nicht. Gerade wenn ihr das erste Mal einen Reifenwechsel gemacht habt. Ddie Kupferpaste, gibt es auch im Zubehörhandel. Die nichtbenutzen Reifen, an einer möglichst dunklen Stelle lagern. Ich habe einen Felgenbaum. Da haben die Reifen keinen Kontakt, mit dem Boden und es gibt auch keine Standschäden. Aufhängen, geht auch. Alle 2 Jahre solltet ihr die Reifen mal "wuchten" lassen. Das kostet nur ein paar Euro und macht jeder Reifenhändler. Spätestens ist dies nötig, wenn ihr merkt, dass eine Unwucht im Reifen ist. Glaubt mir, das merkt ihr dann bestimmt....
     
  5. #4 Anonymous, 20. Juli 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Reifenwechsel oder besser gesagt: "Radwechsel" II

    Hier noch eine detaillierte Anleitung.

    Reifenwechsel oder besser gesagt: "Radwechsel" II (Autor: Berlingoheizer 10/2006)

    1.) Die aufzuziehenden Räder auf Beschädigungen, Fremdkörper im Profil und Profiltiefe prüfen. Vorgeschrieben sind min. 1,6 mm. Bei Winterreifen sollten es min. 4 mm sein.
    2.) Luftdruck auf den vorgeschriebenen Druck einstellen, bei Winterreifen wird meistens ein um 0,2 bar erhöhter Luftdruck empfohlen.
    3.) Fahrzeug auf eine ebene Fläche mit festem Untergrund stellen und gegen Wegrollen sichern.
    4.) Nach dem Entfernen evtl. vorhandener Radzierblenden die Radschrauben/Muttern lösen, aber nicht komplett abschrauben !!!!
    5.) Den Wagenheber an den vorgeschriebenen Punkten (siehe Betriebsanleitung) ansetzen und vorsichtig das Fahrzeug anheben bis das Rad keinen Bodenkontakt mehr hat. Das Fahrzeug mit einem Unterstellbock oder ähnlichem absichern !
    6.) Danach die Radschrauben/Muttern entfernen und das Rad wechseln.
    7.) Die Radschrauben/Muttern mit der Hand ansetzen und soweit einschrauben wie möglich, danach die Schrauben über Kreuz festziehen. Aber nicht zu fest anziehen ! Noch bei aufgebocktem Auto die Schrauben/Muttern mit einem Drehmomentschlüssel über Kreuz auf das vorgeschriebene Moment anziehen.
    8.) Wie beschrieben an allen 4 Rädern durchführen, die Reihenfolge der Räder ist hierbei unwichtig.
    9.) Nachdem alle Räder gewechselt sind, alle noch einmal mit dem Drehmomentschlüssel kontrollieren ! Evt. Radzierblenden wieder montieren, fertig !
    10.) Nach ca. 50 km die Schrauben/Muttern erneut mit dem Drehmomentschlüssel kontrollieren.
    Über Kreuz bedeutet übrigens bei 4-Loch-Felgen die Reihenfolge 1-3-4-2 und bei 5-Loch Felgen 1-3-5-2-4. Im Uhrzeigersinn gezählt. So wird vermieden, dass sich die Felge verzieht und die Felge wird korrekt zentriert.
     
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