Opel Combo C Camping-Ausbau

Dieses Thema im Forum "Mein Hochdachkombi" wurde erstellt von konze, 30. Juli 2014.

  1. konze

    konze Mitglied

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    Hallo,

    nachdem ich vor einigen Monaten anfing, mir hier Tipps und Ratschläge zu holen, ist unser Camping-Ausbau fertig, und wir waren damit jetzt schon auch schon vier Wochen in Portugal zum ausgiebigen Testen. Vieles hat sich bewährt, an manchen Kleinigkeiten wollen wir noch feilen.

    Weil Tippen und Fotos einstellen so mühsam ist, habe ich in einem kleinen Video unseren Ausbau beschrieben. Das findet ihr hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=6GvL4KoYW6U&feature=youtu.be

    Spezifikationen zusammengefasst:

    - Opel Combo C, Baujahr 2005, 100 PS Diesel
    - 2 Sitzplätze
    - Schlaffläche 200x135 cm
    - Umbau von Fahr- in Schlafmodus in weniger als 1 min
    - 5 Transportkisten von jeweils mind. 60x40x32 cm, bei geöffneten Türen alle immer erreichbar
    - Kühlbox angeschlossen an Starterbatterie, mind. 2 Tage Kühldauer oder Landstrom
    - Platz für 2 Campingstühle, Campingtisch, 2-Flammengaskocher, Campinggaz-Gasflasche, Hängematte, diverses technisches Equipment

    Viele Grüße,
    Konze
     
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  3. 0ms0

    0ms0 Mitglied

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    Also ich muss sagen ich bin schon recht begeistert.

    Als erstes total toll beschrieben gezeigt etc. Tolles Video!

    Das Lautsprecherkabel mag mir so gar nicht gefallen.
    Ist es denn an der Batterie vernünftig abgesichert?
    Denn die Anschlüsse am Wechselrichter können nicht überzeugen, da musst du nur einmal kurz bremsen, das Teil rutscht gegen die Sitzkonsole und schon könntest du einen schönen Lichtbogen erzeugen.

    Ansonsten gefällt mir der Ausbau sehr gut.

    An welchen Kleinigkeiten möchtest du denn noch feilen?

    Wie schwer ist der Ausbau ungefähr?
     
  4. Reisebig

    Reisebig Mitglied

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    Fein, fein aber wie 0ms0 schon geschrieben hat, die offenen Schraubklemmen (wenn auch nur 12 Volt) machen wir noch zu :mrgreen:
     
  5. konze

    konze Mitglied

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    Vielen Dank für das Lob.

    Guter Hinweis mit den Lautsprecherkabeln. An der Batterie hängt eine 6-Ampere-Sicherung. Das mit dem Rutschen könnte passieren, richtig. Aber eine Fixierung des Wechselrichters dürfte ja nicht schwer zu machen sein. Werde ich mal angehen. Wenn das Auto nicht im Urlaub-Modus ist, ist er sowieso abgeklemmt, damit der Wechselrichter keinen Strom von der Batterie zieht.

    Kleinigkeiten, die noch nicht so fluppen, sind:

    - Die Bremsklötzchen, die die Schubladenböden vor dem Herausrutschen von den Alu-Schienen hindern, sind aufgeklebt (Holz auf Alu). Im Urlaub haben sich drei von vier gelöst. Ich habe sie wieder festgeklebt. Wenn es noch einmal passiert, überlege ich an einer Schraub-Variante.
    - Die Schnur, die verhindert, dass die Ständer zu den Schubladenböden einen größeren Winkel als 90° bilden, legt sich manchmal zwischen eingeklappten Ständer und Schubladenboden, sodass der Ständer den Magneten nicht erreicht, der eigentlich den Ständer mit dem Schubladenboden verbindet. Vielleicht könnte man die zurzeit recht dicke Schnur durch einen dünnen Nylonfaden o.ä. ersetzen, sodass der Ständer immer den Magneten am Schubladenboden erreicht.
    - Die Stände lassen sich manchmal schwer greifen. Eine kleine Griffmulde o.ä. wäre gut.
    - Zurzeit befindet sich der Griff der rechten Hecktür unterhalb des Matratzenbodens. Man kann ihn erreichen (und damit von innen die Tür öffnen), allerdings nicht so leicht. Da will ich mir noch eine Verlängerung einfallen lassen, sodass man den Griff von oberhalb der Matratze bedienen kann.
    - Ein Abstandshalter, den man zwischen die Hecktür und den Metallbügel setzen kann, der die Hecktür fixiert, fände ich noch gut. Das ganze soll so gebaut sein, dass man die Hecktür ca. 10 cm geöffnet haben kann, sie von außen aber nicht zu öffnen ist, wenn das Auto verriegelt ist.
    - Zurzeit können Gaskocher und -flasche nur getrennt voneinander transportiert werden. Ich hätte gerne eine Möglichkeit, sie zusammen zu transportieren.

    Der Ausbau ist insgesamt nicht sehr schwer, wenn man ein paar Möglichkeiten der Holzbearbeitung hat.

    - Grundplatte: Benötigt werden Akkubohrer und Stichsäge. Ziemliche Fummelei, wenn man jede Ecke und Rundung mitnehmen will. Was sich bewährt hat, ist die Platte mit dem Auto zu verschrauben. Dazu kann man vier M6er direkt an den Hecktüren und zwei M10er verwenden (die beiden 10er haben vorher die Sitzbank gehalten). Damit hält die Platte sehr fest.
    - Aufbau: Das schwierigste hierfür ist der Zuschnitt. Ich habe das alles mit einer schienengeführten Tauchkreissäge gemacht. Damit erreiche ich Genauigkeiten von plusminus 1 mm, was für diese Zwecke ausreicht. Die Seitenwände des Aufbaus sind mit diesen Korpusverbindern http://www.lignoshop.de/maxifix35-verbindergehaeuse-ab-19mm-37398124000.html und den dazugehörigen Bolzen mit der Grundplatte verbunden. So habe ich stabile, aber leicht mit Imbus lösbare Verbindungen. Die Bolzen habe ich nicht direkt in die Grundplatte geschraubt. In der Grundplatte sind Eindrehmuffen (die immer drin bleiben). Da rein kann ich dann per Maschinengewinde die Bolzen beliebig oft eindrehen und lösen, ohne dass die Verbindung an Stabilität verliert - man hat dann also eine Schraubverbindung Metall<->Metall, nicht Holz<->Metall. Diese Eindrehmuffen habe ich übrigens auch für die Bettplatte verwendet. Das heißt, die Bettplatte wird mit M6er-Schrauben von oben in die Muffen der Seitenwände des Aufbaus gedreht.
    - Die Schubladenböden waren noch tüfteligste. Die Achsen bekommt man im Baumarkt, die Kugellager im Netz. Die Achsen musste ich im Akkuschrauber eingespannt und Schmirgelpapier ein bisschen runterschleifen, sodass sie gut in die Bohrung des Kugellagers passen. Mit 2-K-Kleber verklebt halten die unlösbar. Für die Achse habe ich mit der Oberfräse eine runde Nut ins Holz gefräst, sodass ich die Achse dort einklemmen und ebenfalls mit Kleber fixieren konnte. Auch das hält sehr gut.
    - Die Laschen für die Verlängerung hatte ich noch rumfliegen, weiß nicht mal, wie diese Teile heißen oder wofür sie eigentlich gedacht sind.
    - Die Matratze haben wir mit einem elektrischen Brotmesser zersägt, was wunderbar funktioniert hat.
     
  6. peupar

    peupar Neues Mitglied

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    Super Video und sehr sehr schöner Ausbau! Die beiden Schubladen zu den Seiten und die großen nach hinten finde ich genial. Einfach und richtig gut (+günstig) gelöst. Die Matratze ist sehr weit oben, ist euch das nicht zu eng?

    Wie habt ihr die Scheiben blickdicht gemacht, sehe ich das richtig dass die foliert sind? (die spiegeln so ein bisschen)?

    Was ist das für ein Gleichrichter von Waeco, hast du da eine Modellbezeichnung? Danke.

    Was mir persönlich nicht gefällt ist das die Box so groß ist,d.h. die Rückbank dafür weichen musste. Wir haben bei uns Wert drauf gelegt dass das Auto ein 5Sitzer bleibt und im urlaub je nach Bedarf die Sitze dann einzeln rauskönnen. So kann man auch mal zu dritt oder viert los.
    Auch das Brett vorne mit den 3 Stützen ist etwas fummelig. Da könnte man mit rechtgeringem Aufwand bestimmt eine schöne Scharnierlösung bauen?

    Wie siehts aus mit Feuchtigkeit unter der Matratze? Hattet ihr da Probleme?
     
  7. konze

    konze Mitglied

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    Danke, das hört man gern.

    Sagen wir mal so: Wir haben uns dran gewöhnt. Am Anfang war es wirklich ziemlich eng, aber inzwischen ist das kein Problem mehr für uns. Sollte aber wirklich nicht höher sein.

    Ja, richtig. Das sind maximal dunkle Abtönfolien mit Spiegel-Effekt. Haben wir selbst aufgeklebt. War am Anfang skeptisch, dass das nicht gut gelingt, war aber viel einfacher als gedacht. Die gerade Scheiben der Ausstellfenster und Heckscheiben des Combos sind dafür aber auch sehr dankbar. Man kann immer noch gut rausgucken. Und ohne eigene Lichtquelle im Inneren des Fahrzeugs erkannt man von außen gar nichts.


    Das ist dieser hier: http://www.my-caravanning.com/de/produkte/kuehlung/kompressorkuehlboxen/WAECO-CoolPower-EPS-100/207


    Ja, das ist ein Nachteil. Aber wir fahren eben garantiert nur zu zweit in den Urlaub, sodass wir die Sitze dort einfach nicht brauchen. Und da wir in der Regel auch länger unterwegs sind, lohnt sich der Ein-/Ausbau der Sitzbank, deren Aufwand sooo groß ja auch nicht ist. Manchmal lasse ich die Sitzbank auch länger ausgebaut, wenn ich weiß, dass ich demnächst wohl nicht mehr als zu zwei fahre, der nächste Trip aber nicht so lange auf sich warten lässt.



    Da habe ich auch schon drüber nachgedacht, bietet allerdings einen Nachteil. Denn das Verlängerungsbrett könnte - mit Scharnieren befestigt - nur nach oben geklappt werden, also auf die Platte, auf der die Matratze liegt. Weil dort Aussparungen für die Sitze ausgesägt sind, müssten diese Aussparungen auch auf dem Verlängerungsbrett ausgesägt werden, sodass, wenn man sie umklappt, ein relativ großes Loch entsteht, wo die Matratze keine Unterstützung hat. Und genau da liegen auch noch die Schultern. Ich würde vermuten, dass das zu Komfortverlust führt.

    Nach unten könnte man das Verlängerungsbrett nicht klappen, weil es dann wiederum den Platz für die Sitze nehmen würde, der benötigt wird. Wir haben die Sitze nämlich maximal weit hinten, sind beide recht groß.


    Wir haben ab und zu etwas unter die Matratze geschoben, sodass sie von unten lüften konnte. Vermutlich wäre das nicht nötig gewesen. Waren jetzt aber auch vier Wochen in bestem Sonnen-Wetter unterwegs und hatten nachts immer mindestens beide Ausstellfenster und - einen Spalt breit - Fahrer- und Beifahrerfenster offen, sodass wir eigentlich immer einen angenehm frischen Durchzug hatten (der Spalt wird durch die Climair-Windabweiser verdeckt). Falls das mal nicht möglich sein sollte oder es feucht ist, werde ich auf Feuchtigkeit unter der Matratze nochmal verstärkt achten.
     
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    Hey
    hier gibt es passendes Zubehör.
    Vielleicht ist etwas brauchbares dabei.
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  9. konze

    konze Mitglied

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    Gerade fällt es mir wie Schuppen von den Augen. :lol: Du meinst wahrscheinlich das Gewicht, nicht den Schwierigkeitsgrad des Ausbau, richtig? :) :) :)

    Also gewogen habe ich ihn nicht. Ich schätze mal es sind ohne Matratze um die 60 kg.
     
  10. #8 BimBamBino, 14. August 2014
    BimBamBino

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    Re: AW: Opel Combo C Camping-Ausbau

    Hallo Konstantin,
    Da hast du ja einen echt schönen Ausbau für deinen Combo gebaut! Echt schön umgesetzt. Gefällt mir sehr gut.
    Das macht mich natürlich noch ein wenig "neidischer" auf den Combo. Ich habe mir damals einen Vectra B Caravan gekauft habe.

    Das nächste Mal!
     
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Opel Combo C Camping-Ausbau

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