OT: 2KW Autotherm läuft seit Jahren im HDK, problemlos, sofern man sie regelmäßig freibrennt. Was sie gar nicht mögen soll sind lange Warmluftverrohrungen und Strömungsstau.
Im ausgebauten Kastenwagen für den Winterurlaub im Norden werkeln 2 mal 2 x Autotherm sehr zufriedenstellend auch bei -30, über die Thermostatfunktion.
Achte auf die Dachlast bei den HDK. Der Nissan hat 6 Befestigungspunkte am Dach und darf 100kg aufpacken. Durch die zusätzliche Stütze in der Mitte kommt zusätzlich Stabilität rein, das ist bei Dachzelten ohne stabile Sandwichplatte oder stabilen Längsträgern keine schlechte Idee.
Notschlafplatz unten, jo, das war auch unser unbedingter Wunsch, für 2 Menschen, einen Hund, ein Faltboot und eine Gitarre.
Mit Standardboxen könnte der Weg zum Glück einige Umwege brauchen, vor allem wenn auch Toilette, Kühlbox und Wasser mit in das Ausbaukonzept sollen.
Wir veränderten den Ausbau mehrfach, von 2m x1,4m Liegefläche im ersten Schritt auf 2m x 1m und mittlerweile auf einen Schlafplatz 1,9m x 0,65m und einen Sitzschlafplatz auf dem gedrehten Beifahrersitz.
Warum das Ganze? Zu wenige Gewitter in der Nacht und wenn dann nur mal für 2-3 Stunden, dafür mag ich den Rest nicht einschränken, das lässt sich aushalten und für mal ein Powernapping auf der Anreise reicht das auch so.
Für mich ein unbedingtes Kriterium neben Schiebetür und meiner geliebten Heckklappe (Wohnraum mit Stehhöhe bei der Verwendung eines Heckklappenzelts) ist eine Drehsitzkonsole, zumindest für den Beifahrersitz, das ist die halbe Miete für unten, den Rest macht das Heckzelt und obendrauf gibt das Dachzelt, vielleicht noch mit einem Tarp dran das Reisen und stehen an schönen Plätzen zum Vergnügen.
Wir lassen den Ducato diesen Sommer wieder stehen und reisen mit dem Kleinen in den hohen Norden, die Wendigkeit, das einfachere (minimalistischere) Setup und das luftige im Dachzelt ist für uns unschlagbar.