Welchen HochDachKombi als AlltagsCamperKombi?

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sablei

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Hey,

ich würde gerne auf einen Hochdachkombi umsatteln. War jetzt schon 2x mit meinem Golf 7 (Diesel) und Dachzelt im Urlaub, habe aber die Erfahrung machen dürfen, dass ein Schlafplatz für mich und meine Partnerin im Fahrzeug sehr hilfreich wäre. Bei Gewitter, wenn nicht viel Platz am Übernachtungsort ist, wenn ich inkognito unterwegs sein will oder es für ein WE-Trip ohne Dachzelt schnell gehen soll.

Nutzung als Alltags-KFZ:
- 15km in jede Richtung zur Arbeit (20min)
- 10km davon Autobahn
- mal hier mal da

Nutzung als Camper:
- Hinten einbauen würde ich gerne eine Campingbox, wahrscheinlich Fertig-Lösung.
- vornehmlich als 3 JZ-Camper (Winter ist mir zu frisch)
- Dachreling für Dachzelt wär top
- Schiebetüren/Heckklappe sind ein MUSS
- (nehme gern ein paar Tipps für die Lüftungsproblematik/Kondenswasser/Heizung)

Laufleistung im Jahr 15-20.000km. Preislich nicht viel mehr als 25.000€ (wenn weniger auch ok). Suche etwas Solides zum länger behalten. Sollte also die 200.000km also schon hergeben.

Danke für eure Empfehlungen.

VG, Sascha
 
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strobel

strobel

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Suche etwas Solides zum länger behalten. Sollte also die 200.000km also schon hergeben.
Ich habe einen Dacia Lodgy (techn. identisch zum Dacia Dokker) Bj 2017 und einen Renault Grand Kangoo Bj 2025.
Bezüglich Langzeithaltbarkeit rechne ich damit dass der ältere Dacia da problemloser ist.
Dieser ganze elektronische von der EU aufgezwungene Firlefanz und dieser EU CO2 Wahnsinn bezüglich der Abgasnormen lassen mich für eine längere Nutzung eher Böses erahnen.
Ich reche da im Laufe der Jahre bei den aktuellen (Verbrenner-) Neuwagen (markenübergreifend) mit erhöhten Reperaturkosten bei langer Nutzungsdauer.

Wie es wirklich kommt wird die Zukunft zeigen.

Rein vom Fahren her gefällt mir der Kangoo richtig gut und ich hoffe mal das er technisch genau so zuverlässig ist, wie sein älterer Konzernbruder.

Nutzung als Alltags-KFZ:
- 15km in jede Richtung zur Arbeit (20min)
- 10km davon Autobahn
- mal hier mal da
Da würde ich vermutlich eher zu einem Benziner greifen. Mein Arbeitsweg beträgt ca 33 kmm einfache Strecke.
Unter anderem darum und weil ich zukünfig auch weitere (Camper-) Fahrten plane, ist es bei mir ein Diesel geworden.

Nutzung als Camper:
- Hinten einbauen würde ich gerne eine Campingbox, wahrscheinlich Fertig-Lösung.
- vornehmlich als 3 JZ-Camper (Winter ist mir zu frisch)
- Dachreling für Dachzelt wär top
- Schiebetüren/Heckklappe sind ein MUSS
Bei deinem veranschlagtem Budget sollte zB ein neuer Renault Kangoo drin sein. Ich habe meinen als EU-Neuwagen hier gekauft:
Renault Kangoo Neuwagen Angebote -
(Das soll keine Werbung sein. Wo wer sein Auto kauft oder auch nicht ist mir völlig egal. ;-))

Folgendes hatte ich mal zu ähnlichen Themen geschrieben (und passt auch hier rein):

Aktuell gibt es ja im Prinzip nur drei unterschiedliche Hochdachkombis von 10 verschieden Marken (+ ein etwas kleinerer Ford).

Stellantis: Citrön, Peugeot, Opel, Toyota, Fiat sind alle Baugleich.

Renault Kangoo, Nissan Townstar und Mercedes Citan werden alle bei Renault in Frankreich gebaut.

Und den Caddy gibt es von VW oder mit Fordpflaume im Grill.

Von der Innenraumhöhe her werden wohl der ältere Nissan NV200 und auch der ältere Fiat Doblo / Opel Combo (gebaut bis ca 2018 ) ziemlich weit vorne liegen.

Den Nissan NV200 fand ich vor ein paar Jahren auch sehr interessant, aber da gab es den leider schon nicht mehr als Neuwagen zu kaufen.
Könnte aber ja als Gebrauchtwagen für dich eine gute Alternative sein.

Ca 2021 konnte man den Combo XL als EU Neuwagen mit Klima und einfachem Radio für ca 17.300 Euro kaufen.
Der Kurze war, meine ich, ca 1000 Euro günstiger.
Damals war ich kurz am überlegen, hatte dann aber den Kauf verschoben und zum darauffolgenden Jahreswechsel konnte man die PKW Variante dann nicht mehr mit Verbrennermotoren kaufen.

Dieselvariante, Benziner hatte ich damals nicht nach geschaut oder mir nicht gemerkt.
Einen dieser Stellantis Benziner mit Zahnriehmen im ÖL würde ich mir eh niemals kaufen.
Vor allem auch jetzt als Gebrauchtwagen nicht.

Mittlerweile sind die Preise ja ziemlich explodiert.
Ua wegem dem EU CO2 Wahnsinn. :flop:
Schlimme Entwicklung das Ganze. :no:

"Wenn Benziner (und nicht zu teuer), dann würde ich den Dacia Dokker mit dem 102 PS SCe Motor in die Auswahl nehmen.
Das ist ein technisch älterer 1.6L 16V Motor. Den gab es als Benziner oder mit Autogas von etwa 2015 bis 2019 im Dokker.

Ich habe den technisch identischen Dacia Lodgy 2017 als Neuwagen gekauft und bin bisher weitgehenst sehr zufrieden mit dem Wagen.
Preis-/Leistungsmäßig finde ich den, vor allem da günstig als EU-Neuwagen gekauft, :top:
Habe bis jetzt über 100.000 km mit dem Auto zurückgelegt und vom Motor her gesehen, war der einzige Defekt bisher der Kühlmitteltemperatursenor, den man zum Glück für kleines Geld kaufen und selber austauschen kann.

Wichtig: Nicht den 1.2er TCE kaufen! Da gibt es wohl viele mit Problemen und Motorschäden.
Von dem neueren 1.3er TCE, der zuletzt auch noch in den Dokker rein kam und ua im aktuellen Renault Kangoo / Nissan Townstar verbaut ist, habe ich bisher noch nichts Schlechtes mitbekommen."

Bei deinem Budget von bis 18.000 Euro würde ich, wenn Dacia, auch den 1,3er TCE als Motor mit in die Auswahl nehmen.
Leider gibt es den Dokker nur noch als Gebrauchtwagen. Für 18.000 Euro hätte man den damals auch neu mit quasi Vollaustattung bekommen.

Habe seit ein paar Monaten noch einen Kangoo III, aber große Erfahrungswerte bezüglich Reperaturen habe ich da bisher noch nicht. Bin damit bisher ca 3.500 km problemlose km gefahren.

Rein vom fahren her ist der 3er Kangoo deutlich komfortabler als der Dacia. Man sitzt da auch noch mal höher und bequemer.

Als zuverlässiger Alltagsgeselle bin ich aber vom Lodgy / Dokker voll überteugt. Ich traue ihm irgendwie auch eine längere Langzeithaltbarkeit zu als dem Kangoo, allein schon weil dort dieser ganze elektronische (tw Zwangs-) Schnickschnack nicht verbaut ist.
Falls ein Dokker Gebrauchtwagen überhaupt in Frage kommt, würde ich bei deinem Budget am ehesten einen der letzten mit dem TCE 1,3er ins Auge fassen.
 
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Konradl

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Hallo! Ich kann dir den VW Caddy oder den Ford Tourneo Connect empfehlen. Beide sind solide, bieten genug Platz für eine Campingbox und haben meist Schiebetüren sowie eine große Heckklappe. Für die Lüftung helfen Fensterschlitzeinsätze oder kleine 12V-Ventilatoren sehr. Gegen Kondenswasser kannst du ein wenig lüften und einen kleinen Luftentfeuchter nutzen. Eine Standheizung wäre für kältere Nächte ideal, gibt’s auch nachrüstbar. Beide Modelle liegen gebraucht im Budget und halten bei regelmäßiger Wartung locker 200.000 km aus. Viel Erfolg bei der Suche!
 
moe.camp

moe.camp

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Hmm, die Anforderungen erfüllt glaub ich jeder Hochdachkombi. Ich hab jetzt nur Erfahrungen mit meinem Berlingo, den ich auch durchaus empfehlen kann, aber ich kann natürlich nicht sagen, ob er besser oder schlechter als ein Caddy, Torneo, Lodgy, Citan, Kangoo, NV200, usw usf ist.

Aber generell hätte ich Anmerkungen:

"Reeling wegen Dachzelt"
Ich bin 6 Jahre mit einem Dachzelt auf einem Citroen C3 Picasso unterwegs gewesen. Die Reeling fand ich dabei eher blöd, weil instabil. Ja es hat gehalten, aber bei hoher Belastung im Stand hat sie sich schon etwas bewegt. Würde ich nochmal ein Dachzelt nehmen, dann würde ich ein Auto mit Fixpunkten statt Reeling bevorzugen. Auch weil man so etwas an Höhe spart.

Heizung/Kraftstoff
Du hast zwar nicht nach der Kraftstoffart gefragt oder gesagt, dass du eine Standheizung einbauen willst. Aber das war für mich ein echter Gamechanger und ich würde es immer wieder machen. Und deswegen auch zum Diesel greifen. Die Dinger kosten nicht mehr viel, aktuell von Nordkapp z.b. kanpp unter 300€ inkl. Zulassung, und der Einbau geht auch selbst. Hab zwar einige Wochenenden gebraucht, aber ich bin auch Laie und habe keine Hebebühno o.ä. Das Geld und die Zeit würde ich immer wieder investieren. Nicht nur dass man damit auch wegkann wenns kälter ist, man kann auch einfach und schnell das Auto trocknen inkl. der Klamotten, wenn man mal in ein Regenguss gekommen ist. Ich hab jetzt seit 2 Jahren den Berlingo und ich muss sagen dass ich mich immer noch am meisten über die Standheizung freue. Alles andere hatte ich auch vorher im Dachzeltmobil.
 
Sonnytour

Sonnytour

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Also für Herbst, Winter und Frühjahr bin ich sehr froh eine Planar-2D zu haben. Verbrauch (Strom und Diesel) echt minimal. Fahre mit dem Auto täglich zur Arbeit, im Winter morgens schnell Heizung einschalten und dann im warmen und freien Scheiben zur Arbeit fahren! Würde ich noch mal ein Auto (Camper) kaufen, wäre das ein muss!
Gruss Sonny
 
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wom

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Hallo, habe ein ähnliches Anliegen und hoffe ich störe hier nicht.
Nachdem man auch den Opel Combo wieder "nicht elektrisch" bestellen kann, will mir einen XL mit 100PS Diesel Schaltg. mit Standheizung holen und ihn als Minicamper nutzen.
Wie sind eure Erfahrungen für den Betrieb mit der Standheizung?
Geräuschentwicklung aussen innen?
Heizleistung: wie schnell wird's warm?
Wie macht ihr das im Spätherbst / Winter,
vor dem Aufstehen kurz einheizen?
Kann man es im Auto auch bei niedrigen Temperaturen aushalten?
vielen Dank für hilfreiche Tipps
Wolfgang
 
rapidicus

rapidicus

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Ich vermute stark, es handelt sich um eine Wasserheizung.
Diese haben eine begrenzte Laufzeit, meistens 1h.
Die erwärmen primär das Kühlwasser des Motors, daher erleichterter und verschleißärmerer Kaltstart.
Bei erreichter Zieltemperatur schaltet dann das Gebläse der Fahrzeugheizung dazu, und erwärmt, als Nebeneffekt, den Innenraum.
Das Laufgeräusch ist recht leise, ein sonores Rauschen/Brummen (von der Umwälzpumpe)
Top ist das für ein Laternenparkendes Alltagsfahrzeug.
Morgens aus dem Fenster und aufs Thermometer schauen, rechtzeitig die Hzg. starten (am besten Fernstart, GSM ist am geilsten ;-) ), dann 20min später mit dem warmen und eisfreien Auto zur Arbeit fahren.
Der Stromverbrauch ist höher als bei einer Luftheizung, der Kst.verbrauch auch (die Webasto in unserem Ingo hat nominell 5kW).
Zum Nachts warm halten müsste die ganze Zeit das Fzg.gebläse laufen, das Kühlwasser hätte permanent 65°C- völliger Quatsch....
Zum ernsthaft kalte Nächte im Auto verbringen ist eine Luftheizung besser geeignet.

Gruß, Stefan
 
Chauffeur

Chauffeur

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Er lässt sich konfigurieren. Bei der Standheizung steht nicht dabei ob Luft/Innenraum oder Wasser, in der Preisliste steht Webasto, aber auch nicht mehr.
 
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wom

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@rapiducus vielen Dank für die Infos.
@ehHorst, ja, man kann wieder bestellen, zumindest hier in M.
Schönen Gruß
 
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EHorst

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@rapiducus vielen Dank für die Infos.
@ehHorst, ja, man kann wieder bestellen, zumindest hier in M.
Schönen Gruß
Du glaubst gar nicht was ich gelesen habe , auch wenn es so gar nicht geschrieben war :)

.....wieder nicht elektrisch.....

Dachte deshalb musst Du Dich mit extra Standheizung auseinandersetzen weil Du deshalb den Diesel nehmen musst.
Der elektrische hat das ja quasi so mit dabei. War irgendwie logisch.
 
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