Viele Gründe keinen VW zu kaufen

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  1. #1 welfen2002, 08.10.2016
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    Wenn man sich die zurückliegenden Postings anschaut gab es verschiedene Argumentationen keinen VW zu kaufen. Das fängt vom Preis/Leistungsverhältnis an, zuletzt auch die vom Konzern eingebaute Motorsteuerung, die dem Bürger eine angebliche Umweltfreundlichkeit vorspielt. Auch das Verhältnis zu den Zulieferern darf man wohl auch als Gutsherrenart bezeichnen, die nicht wo recht als fair zu bezeichnen sind (siehe Polsterzulieferer). Wie gesagt viele Gründe, aber ich hielt entgegen, dass VW aber auch im Detail höherwertigere Lösungen im Interieur und Exterieur anbietet, womit die Konkurrenz nicht ganz mithalten kann.
    Da ich in ca. 5 jährigen Intervall mir immer ein neues Auto zulegen, das alte dazu verkaufe, hat mir der VW-Chef diese Frage deutlich leichter gemacht. Zitat Müller: „Ich weiß nicht, ob schockierend ein Wort ist, das ausreicht. Ich halte das für dramatisch. Die AfD spiegelt nicht das Deutschland wider, dessen Bürger ich sein möchte“

    Für mich als AfD Wähler möchte ich dem VW-Müller auf keinen Fall ein schlechtes Gewissen bereiten, denn offensichtlich sieht er eine neue, andere Käuferschicht für seine VWs, als ich und viele andere bisher waren.
    Als "Populist" habe ich den populären Berlingo gekauft und meinen VW Caddy Maxi einem Freund verkauft (auch Populist :)), der aufgrund meines Preises trotzdem bereit war mit einem VW zu fahren.

    Tatsächlich ist es so, dass in meinem großen Bekanntenkreis viele noch VW fahren. Aber im Grundtenor höre ich immer: " Ja, aber der Letzte". Wie steht Ihr zur Marke VW und welche Zukunft wird VW spielen? VW zehrt noch an dem Image "Made in Germany" doch ist das die Realität? Hier der Link: https://www.welt.de/wirtschaft/arti...pfindet-Politik-der-AfD-als-schockierend.html
     
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  3. #2 highlight, 08.10.2016
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    Was willst Du uns sagen? Das du AFD gewählt hast ? Das wir dich dafür loben sollen? Meiner Meinung nach kann man sicherlich sinnvoller mit seiner Wählerstimme umgehen, als Populisten ohne echte Lösungsvorschläge, die zwar alles kritsieren, aber nix lösen wollen,, zu wählen. Zumal das Wahlprogramm sowas von unsozial ist (Abschaffung ALG1 z.B.), das man echt denkt, die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Aber lauf lieber Möchtegern-Göbbels Höcke und wie sie alle heißen nach......
     
  4. #3 welfen2002, 09.10.2016
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    Danke für Deine Stellungnahme, obwohl ich nicht vor hatte, dass Du sofort die bewährte Nazi-Keule schwingen musst, nur um mich zu kommentieren. (Hier geht es nicht um ALG1, sondern um die Zukunft von VW!)
    Entgegen den letzten Wahlergebnissen und dem, was noch kommen wird, auch in europäischer Hinsicht, möchte der VW-Chef ein sehr großen Teil der potentiellen Autokäufer vom Kauf eines VWs abhalten. (Zumindest wirbt man wie im Artikel zu lesen nicht so um seine Kundschaft. Für mich ist das ehr abstoßend) Möglicherweise wirken auch andere Umstände auf einen Verkaufsknick bei VW, aber warten wir die Zulassungszahlen ab. Bisher wurde hier im Forum der Caddy als das mit deutlichem Abstand zu den anderen aufgeführten HDKs in der Zulassungsstatistik geführt. Ich bin der Meinung, dass wenn man als VW-Chef den Konzern an allen Fronten mit Skandalen überhäuft und nun auch noch die AfD Wähler vom Kauf ausschließen möchte, dass das möglicherweise VW in die Pleite führt.
    Viele reagieren auf unangenehme Frage gerne mit der Nazi-Keule, trotzdem nochmals die allg. Frage: Macht VW die richtige Firmenpolitik, oder schrecken die Skandale und öffentlichen politischen Stellungnahmen der Führung viele Käufer ab? Oder in Deiner Sprache ausgedrückt: Hat VW den dümmsten Leitochsen für seine Herde?
     
  5. #4 helmut_01, 09.10.2016
    Zuletzt bearbeitet: 09.10.2016
    helmut_01

    helmut_01 Mitglied

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    Ich fahre seit etwa 20 Jahren keinen VW mehr, aber die Aussage von Herrn Müller wäre durchaus ein Grund, wieder einen zu kaufen! Was hat außerdem die Zukunft des Weltkonzerns VW mit den AfD-Wählern zu tun?
    Da dies aber kein Politikforum ist, ist diese Fragestellung nicht nur müßig, sondern auch "offtopic"........
     
  6. grl

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    Schade - die Qualität (oder eben nicht) von VW wär durchaus eine Diskussion wert gewesen.
    Aber das ganze mit AfD (oder eben nicht) in Verbindung zu bringen macht's sinnlos.

    Meiner Meinung nach sollte hier bitte jemand zumachen.

    Luggi
     
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  7. #6 welfen2002, 09.10.2016
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    Ist die Politdiskussion von VW-Müller sinnlos? Da Aussagen vom Oberchef durchaus Auswirkungen auf das Kaufverhalten haben, bin ich der Meinung, dass Aussagen zur Motorisierung, oder Farbwahl auch politische Meinungen von Ihm (VW-Chef) zur Kaufentscheidung (Kunden) führen können. ( So jedenfalls für mich und meinem Bekanntenkreis) Wenn ich mir Vorstelle, dass er pauschal 1/4 der Wählerschaft in MV beleidigt und deskreditiert, ist das wohl für die Verkaufszahlen nicht grade förderlich. Eins ist natürlich hier im Forum klar, politische Parteien sollten hier nicht bewertet werden, aber das habe ICH ja auch nicht getan, ich wollte lediglich über die Auswirkungen diskutieren, die ein Konzernchef verursacht. (Als einer der ersten Mitglieder hier im Forum und ca. 1000 Beiträgen sind mit die Forumsregeln bekannt) Offensichtlich scheint die politische Entwicklung einen gewissen Reflex auszulösen?
     
  8. #7 Wolfgang, 09.10.2016
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    Hiermit schliesse ich mich Luggis Meinung voll an.

    In diesem Forum hat Politik nichts zu suchen, schon gar keine Rechts-Aussen Politik.

    Bitte, bitte schliessen!!!
    Wolfgang
     
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  10. #8 Steindi, 09.10.2016
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    Den 1.000sten Beitrag müssen wir dann gebührend feiern, zB mit dem Erstellen einer Signatur oder Bekanntgabe des Vornamens :banane::bravo:
     
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  11. #9 welfen2002, 09.10.2016
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    Grundsätzlich schon mal schön, dass man selbst nach über 10 Jahren Mitgliedschaft ein lebendiges Forum hier erleben darf, bei dem in kurzer Zeit bereits 5 Mitglieder geantwortet haben. Nun, was hat Auto mit Politik zu tun? Es gibt wohl kaum ein Bereich in unserem Leben, der so stark von der Politik bestimmt wird, wie das Autofahren. Gesetze, Bestimmungen, Verbote, Umweltplaketten usw. Ich möchte jetzt niemanden beunruhigen, aber selbst die Diskussion um die "Blaue Plakette" hat was mit Politik zu tun und jeder der uns bekannten Parteien vertritt dort Ihre Rolle. Die einen FÜR Radfahrer und GEGEN Autofahrer, die anderen anders herum.
    Eins ist aber tatsächlich ein Novum, dass ein Konzernchef Wahlempfehlungen ausspricht! Das hat allerdings auch Konsequenzen. Autokauf wird zum Politikum! Helmut würde trotz 20 Jahre VW Abstinenz nun wieder einen VW kaufen! Na, dass ist doch mal eine Aussage!
     
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