Verkleidungen entfernt und gedämmt

Diskutiere Verkleidungen entfernt und gedämmt im Nissan NV200 Forum im Bereich ---> Die Fahrzeuge; @helmut_taunus ich muss wohl etwas bedachter mit meiner Wortwahl umgehen :rund:. Mit genau messen meinte ich mehr, mit einem Messgerät messen und...

  1. Jama333

    Jama333 Mitglied

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    @helmut_taunus ich muss wohl etwas bedachter mit meiner Wortwahl umgehen :rund:. Mit genau messen meinte ich mehr, mit einem Messgerät messen und nicht einfach nur mal die Hand hinhaltne und Daumen mal Pi abschätzen. Temperatur "genau" zu messen ist sowieso eine Kunst für sich.... aber lassen wir das hier, Ergbnisse liefer ich, sobald ich sie habe.

    Mich hat das Thema heute noch etwas beschäftigt. Auf den Bildern von @triplemania erkennt man, dass am Boden und am Radkasten wohl serienmässig bereits Bitumenplatten verklebt sind. Dies ist bei meinem NV 200 auch so.


    Die Bitumenplatten sind klar auf dem Boden erkennbar.


    Auch auf den Radkästen hat es solche.


    Ebenfalls kleine Stücke hinter den Seitenwänden.

    Da mich der Einfluss dieser Matten etwas interessiert hat, habe ich einen sehr unwissenschaftlichen und unexakten Klopfversuch gemacht. Das Ergebnis könnt ihr auf folgendem Video sehen.



    Ich war noch sehr erstaunt über den Effekt. Ich werde wohl bei meinem NV200 nun an einigen Stellen noch etwsa Alubutyl anbringen bevor ich dann mit X-Trem Isolator drüber gehe.

    Gruss aus dem sehr sonnigen Liechtenstein.
     
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  3. Evie

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    Also alles würde ich nicht zumachen, denn im unteren Bereich gibt's ablauflöcher in der Karosserie. Deutlich zu erkennen z.b. An denn Türgriffe von innen in den Seitentüren.

    Schau mal nach einem ordentlichen Regenschauer oder intensives waschen mit dem Gartenschlauch oder HD Reiniger in die B-Säule von innen, na steht da Wasser ?
    Kommt von oben !
    Von den Plastickstöpseln für die Dachträger :mrgreen:
     
  4. #123 Schwedenfan, 03.06.2017
    Schwedenfan

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    Wasser in Autotüren ist normal, ebenso wie Ablauflöcher in den Türen unten. Kein unterer Fensterspalt in der Tür ist so dicht, das da kein Wasser reinlaufen würde, wenn es denn Fenster sind, die sich öffnen lassen. Mancher wundert sich, warum sein Auto von innen nass wird, wenn die Folie oder die Kunststoffformteile (bei höherwertigeren Modellen) hinter der Türverkleidung entfernt oder nicht wieder penibelst angebaut werden. Bei der Türdämmung unbedingt darauf achten, dass die Ablauflöcher frei bleiben. Klassiker, ordentlich Hohlraumkonservierung in die Türen sprühen, kann ja nicht schaden, wenn die Verkleidung schon mal runter ist, und damit dann die Löcher ungewollt verschließen. Irgendwann hört man dann das Wasser in den Türen beim Bremsen hin und her schwappen.
     
  5. #124 triplemania, 05.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 20.06.2017
    triplemania

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    Ich habe den Fahrzeugboden hinter den vorderen Sitzen jetzt fertig gedämmt. Eine ziemliche Arbeit, aber: es lohnt sich.
    Der Komfort beim Knien und Liegen auf der Ladefläche ist "himmlisch". Für mich aber noch wichtiger: das Evchen wird dadurch auch akustisch wesentlich komfortabler. Ich kann jetzt das Abrollgeräusch der Reifen deutlich wahrnehmen (das hatte Evie schon berichtet) und Radiohören (Wortbeiträge) ist mit wesentlich geringerer Lautstärke (angenehm) ohne Einschränkungen möglich. Der "hallige" Höreindruck ist (Serienradio und Serienlautsprecher) zu einem ganz gro0en Teil verschwunden. Ich bin sehr zufrieden.

    Anders als Evie habe ich aber, wegen meines anderen Anforderungsprofils, nicht nur Styrodurstreifen in die Sicken am Bodenblech gelegt. Ich habe außerdem die unverkleideten Blechteile mit Aluminiumbytyl belegt, also die serienmäßig vorhandenen Antidröhnmatten entsprechend ergänzt. Die vordere Befestigung der zweiten Sitzreihe habe ich ausgebaut und das Blech an der Unterseite ebenmfalls mit Aluminiumbutyl belegt. Nach meiner Vorstellung ist das Blech ein wunderbarer Resonanzraum, fast wie der Korpus einer Akustikgitarre: direkt auf dem Bodenblech verschraubt und ein großer Hohlraum, serienmäßig ohne jegliche Dämmung. Ein weiterer Störenfried ist der Deckel der Benzinpumpe (?) vorne rechts im Laderaum, hiner dem Beifahrersitz. Der musste auch ein paar schwingungsdämpfende Antidröhnaufkleber bekommen.

    Bilder, sagen mehr als 1000 Worte:
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  6. #125 Evie, 06.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 06.06.2017
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    Auch wenn die letzten zwei Bilder wahrscheinlich im Nirvana verschwunden sind (macht wenigsten so den anschein) gefällt mir das was du uns hier zeigst und dazu schreibst sehr gut.
    Mir gefiel ja auch schon deine Heißdraht Schneidemaschine sehr gut, einfallsreich Genial.

    Sollte ich mal wieder an den Radhäusern sein und der rest stimmt auch dazu überlege ich ob ich sie nicht auch mit Aluminiumbutyl verkleide um die Tonlage und die Geräusche hier zu verändern.
    Ok dadurch das bei mir die linke Seite zugestellt ist nehme ich die rechte Hinterradseite wesentlich stärker war.
     
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  7. Jama333

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    Zum Thema Wassereintritt. Als ich in den letzten Tagen im Innern des NV 200 am arbeiten war, konnt ich "live" miterleben wie bei einem Sturmgewitter Wasser durch den Schiebetüröffner eintrat.


    Man erkennt einerseits wie das Wasser oben hereindrückt, und bei genauer Betrachtung sieht man auch unterhalb des Türöffners wie es nach unten abfliesst.

    @Evie: Dachpropfen sind bei mir abgedichtet, da kommt nichts rein, zumindest ist mir in den letzten Wochen trotz intensivem Regen nichts aufgefallen. Ich habe die ganze Zeit den Himmel nicht montiert gehabt und dort nie Feuchtigkeit während dem Arbeiten entdeckt. Anders in den Türen, wie am Beispiel oben gezeigt.
     
  8. Evie

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    @Jama333

    Also bei mir war der Wasser Verlauf von den Seitentüren deren Griffe deutlich schon zu erkennen, deshalb habe ich darunter einen Spalt zum ablaufen des Wassers nach unten frei gelassen.
    Ok beim fahren wird der Wasserferlauf mit großer Wahrscheinlichkeit etwas anders verlaufen wegen der Fahrbewegung, doch das Auto wird mehr Regen im stehen abbekommen als im fahrbetrieb.
    So bin ich wenigsten da rangegangen ;-)
     
  9. #128 triplemania, 19.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 20.06.2017
    triplemania

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    Für alle, die keinen reinen WoMo-Ausbau vorhaben, ist das vielleicht interessant:
    am Wochenende musste in meiner Evalia der vordere Dachhimmel heraus, darunter eine Dämmung eingebaut und der Himmel dann (erst einmal) wieder montiert werden.
    So ist der Dachhimmel befestigt:
    Sonnenblenden (links und rechts), jeweils zwei Haltepunkte.
    Äussere Befestigung geschraubt (Torx 30), Innere mit einem um 90 Grad zu verdrehenden Clip gesichert.
    Innenspiegel: Halteplatte mit drei Kreuzschlitzschrauben.
    Haltegriff Beifahrer (Evalia 08/2011): Zwei Steckdübel am Haltegriff.
    Dach, Quertraverse: Zwei Steckdübel.
    Dach, B-Säule: Jeweils ein Steckdübel links und rechts
    B-Säule, obere Seitenverkleidung (links/rechts): ein weisser Clip, ein blauer Federclip.
    Dachhimmel, hinterer: vier (lange) Steckdübel.

    Wenn alle oben genannten Befestigungen entfernt bzw. gelöst (die vier langen Steckdübel am hinteren Dachhimmel müssen nur gelockert werden) sind, schwebt der Himmel immer noch unter dem Dach. Man(n) hat also beide Hände frei für die weiteren Arbeiten.
    Hinten ist der kleine vordere Himmel nur unter den großen hinteren Dachhimmel geschoben, vorne durch die beiden äußeren Enden fixiert, die jeweils unter die A-Säulen-Verkleidung eingesteckt sind.
    Jetzt ist Gelegenheit, die vordere Dachleuchte und das Mikrofon aus dem Himmel auszubauen. Beide Kunststoffgehäuse lassen sich ohne Werkzeug entnehmen und die Stecker abziehen.

    Danach kann der vordere Himmel entfernt werden:
    1) Die Türdichtungen der vorderen Türen müssen im Bereich der A-Säule in Höhe der beigen Innenverkleidung und bis zur B-Säule abgezogen werden.
    2) Der Himmel wird an der A-Säulenverkleidung links und rechts vorsichtig ausgehakt.
    3) Der Himmel kann jetzt nach vorne unten (in Richtung Frontscheibe/Armaturenbrett) bewegt werden
    3a) Zwischenschritt: Fahrer- und Beifahrersitzlehnen ganz nach vorne klappen (oder die Sitze drehen ;-))
    4) Der kleine Himmel ist frei und kann entfernt werden, sobald er ganz unter dem grossen hinteren Himmel hervorgezogen ist (die hinteren vier Befestigungspunkte sind als Schlitze ausgeführt)
    5) Himmel über die Vordersitze nach hinten kippen und durch eine Seitentür ins Freie befördern.
    Das wars schon.

    Vor dem Dämmen habe ich die Quertraverse genauer angeschaut. Die war in meinem Fall nicht (mehr) mit dem Dach verbunden. Die wenigen Befestigungspunkte (Karosseriekleberkleckse in Höhe der sechs Dachsicken) hatten sich gelöst.
    Auch an diesen Stellen war zwischen Dach und Quertraverse ein Spalt von 4 bis (in der Mitte des Dachs) 8 mm frei. Dach und Quertraverse können also fröhlich im Fahrtwind schwingen. Von Hand liess die Traverse sich aber ohne großen Kraftaufwand wieder gegen das Dach drücken.
    Ich habe aber darauf verzichtet, hier mit Karosseriekleber nachzuarbeiten. Die notwendige Trocknungszeit wollte ich zum Arbeiten am Dach nutzen, ausserdem hätte ich mir eine Konstruktion ausdenken müssen, um die Traverse bis zum Ablüften des Klebers gegen das Dach fest zu setzen. Ich habe mir beholfen, indem ich an der Traverse in Höhe der mittleren beiden Sicken jeweils einen Streifen Armaflex (10 mm) angebracht habe. Das verhindert (hoffentlich) Geräuschentwicklung durch Mitschwingen und ist gleichzeitig elastisch genug, um die unterschiedliche Wärmeausdehnung zu kompensieren. Um das Innenleben der Traverse will ich mich in einem weiteren (späteren) Schritt noch kümmern. Für die Dämmung des schlecht zugänglichen Innenlebens habe ich eine ungefähre Idee.

    Gedämmt habe ich mein "Vordach" mit einem Aluminumbutyl (wieder eines von Reckhorn: ABX-pert, das ist auch für Deckenmontage geeignet), aber nur in den Sicken des Dachs. Diese Aluminiumbutylplatten habe ich vorne so angesetzt, dass die nicht überstehen (eine Hilfslinie mit Klebeband dafür gezogen).
    Darüber kam vollflächig eine Lage Armaflex (19 mm). An einzelnen Stellen des Dachs könnte die Dämmung noch dicker (auch mit 38 mm Armaflex) erfolgen, ohne dass der Dachhimmel ansteht. Das genau aufzumessen fehlte mir im ersten Anlauf am Wochenende aber die Zeit. Ist auf "später" verschoben (könnte auch ein "nie" werden). :rund:
    Die Fensterrahmen, B-Holme oben und die Quertraverse (in Fahrtrichtung) und den Querträger am Dachübergang zur Frontscheibe habe ich zusätzlich mit Aluminumbutyl (für die senkrechten Flächen mit dem "einfachen" blauen ABX-xtra) belegt. Dies nur in der Hoffnung, weitere Dröhn- und Schepperquellen zu mindern. Die Montagebohrungen für die Dachhimmelclipse habe ich vorsichtshalber komplett frei gelassen. Das dafür erforderliche Schablonenschneiden ist leider ziemlich aufwändig. Ein Profi macht das vermutlich anders und schneller. Aber ich bin Hobbyist.

    Alles in allem habe ich für die genannten Arbeiten ein volles Wochenende gebraucht (knapp 12 Zeitstunden).
    Das Auto habe ich dafür in die pralle Sonne gestellt. So war das Dachblech immer schön "vorgewärmt" (bei direkter Sonneneinstrahlung zu heiss zum anfassen!) und ich musste nur das Aluminiumbutyl vor dem Verkleben noch extra anwärmen.

    Bilder sagen mehr als 1000 Worte:


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    Dachhimmel, Befestigungen entfernt

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    Befestigung Beifahrerhaltegriff (Griff herunterklappen, Dübel entriegeln - mit kleiner Klinge nach innen ziehen - , dann Haltegriff komplett - vorsichtig - aus dem Dachhimmel entnehmen)

    [​IMG]
    Obere Verkleidung B-Säule rechts, noch montiert

    [​IMG]
    Obere Verkleidung B-Säule rechts, demontiert

    [​IMG]
    Das nackte Dach, mit im Bild: die Blechkonsole für die Befestigung des Beifahrerhaltegriffs

    [​IMG]
    Lustiger Schablonenbau, mit im Bild: die unverkleidete Quertraverse und der noch montierte hintere Dachhimmel

    [​IMG]
    Dachsicken mit passenden Aluminumbutylstreifen (4x 8,5 cm Breite, 2x 6,5 cm Breite) gefüllt

    [​IMG]
    Dach mit Armaflex belegt, Vorderseite der Quertraverse und B-Säule im Dachbereich oben mit Alumiumbutyl

    [​IMG]
    Grossaufnahme B-Säule (hier: links) mit Aussparungen für Dübel/Clips zur Befestigung von Himmel und oberer B-Säulen Seitenverkleidung
     
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  10. Jama333

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    Sehr detaillierte Beschreibung, super! Das hilft sicher anderen "Amateuren" hier im Forum weiter. Ich bin auch immer wieder froh wenn ich solch detaillierten und bebilderten Anleitungen finde.

    Da ich ja dasselbe gerade auch gemacht habe vor ca 2 Wochen (https://www.hochdachkombi.de/threads/2011er-nv200-umbau-zum-camper.14982/) frage ich mich gerade, weshalb du bei der B-Säule vollflächig Alubutyl drauf gepackt hast, beim Himmel jedoch nur Streifen in den Sicken. Alubutyl soll ja das Flächengewicht verändern und somit auch die Eigenresonanzfrequenz, was letztlich zur Eigenschallreduktion führt. Zumindest bei meinem Fahrzeug und mit einem Klopftest habe ich mich entschlossen den Himmel grossflächiger zu verkleben und die B-Säule gar nicht, den die B-Säule klang gar nicht "blechern", der Himmel jedoch sehr.

    Wie ich oben schon angemerkt habe, bin ich natürlich die Schallmessung noch schuldig. Ich hoffe bis zum kommenden Wochenende die Bodenisolation drinnen zu haben und dann gehts ab auf die Autobahn.
     
  11. Evie

    Evie Mitglied

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    @triplemania

    Die Herschaften der Oberklasse werden neidisch auf deinen NV200 :lol:
    Und dagegen ist die T-Klasse ein Transporter.

    Da ich ja weiß wieviel Aufwand da hintersteckt und den unterschied schon zwischen nichts und mit Amaflex ja auch kenne muss es ja bei dir - euch (@Jama333 ) nochmal einen seitlichen sprung leiser sein.
     
  12. sulley

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    Kann jemand beschreiben wie der hintere Himmel am besten ausgebaut werden kann?
    Macht der Gurt für den mittleren Sitz Probleme?
     
  13. #132 triplemania, 26.06.2017
    Zuletzt bearbeitet: 26.06.2017
    triplemania

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    Hattest Du das nicht selbst schon abgehabt, oder verwechsle ich das?
    Jedenfalls: ich habe am Wochenende im hinteren Teil meiner Evalia weiter gemacht und kann gerne auch dazu noch Fotos einstellen.
    Die Montage des Gurts für den mittleren Sitz der zweiten Reihe macht keine Probleme:
    1. Äußere Plastikumrandung (grau) im Dachhimmel vorsichtig abheben.
    2. Die darunterliegende kleinere Platikkumrandung (*beige*) ebenfalls herausheben.
    3. Den Gurt ein Stück weiter ausziehen, beide Plastikteile und den Gurt durch die Öffnung im Himmel nach oben durchschieben.
    Fertig.

    BTW:
    Die Befestigung des Himmels ist (wie am vorderen Himmel) mit lauter "Steckdübeln" ausgeführt. Ausnahme: Direkt neben dem Gurtauslass ist ein Clip verbaut.
    An der B-Säule links und rechts ist jeweils ein Abstandhalter aus Schaumstoff nach oben gegen das Blech des Schiebetürlaufs gesetzt. Bei mir klebten beide regelrecht am Blech. Ansonsten gibt es keine Besonderheiten. Solange die Türdichtgummis (Schiebetüen und Heckklappe) noch nicht abgenommen sind, hängt der Himmel auch ohne die Clipse/Dübel noch unter dem Dach.

    Beide Leuchten im hinteren Himmel sind verschraubt (jeweils 2x Kreuzschlitz). Die mittlere Leuchte ist damit zugleich auf einem Blech verschraubt.
    Die Leuchte an der Heckklappe hat zwei Einzelstecker, die mittlere Leuchte einen codierten Stecker.
     
  14. sulley

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    Ich hatte den Himmel zwar ausreichend "abgehangen" um die Dämmatten zu verkleben, aber nicht ganz ausgebaut. Das ist jetzt aber nötig. Vielleicht gibt's später dazu mehr :)
    Danke für die Tips, ging problemlos raus. Einige der Armaflex-Matten haben sich inzwischen auch etwas gelöst und haben gleich etwas Sprühkleber erhalten.
     
  15. Jama333

    Jama333 Mitglied

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    Ich bin ja noch ein erstes Feedback zur Schall- und Thermoisolation schuldig.

    Letztes Wochenende waren wir in Deutschland unterwegs und die Sonne schien teilweise ganz ordentlich. Leider noch nicht im Bus geschlafen, da ja das Bett noch fehlt.

    Zuerst zur Schallisolation: Subjektiv (auf dem Fahrersitz) merkt man von Beginn weg ein Unterschied. Die Geräuschekulisse von Hinten ist massiv gedämpft, der ganze "Hall" aus dem Heck ist weg. Beim Fahren, vorallem auf der Autobahn kommt der Lärm nun deutlich von Vorne (Windgeräusche und Motor) und nicht mehr aus dem Heck wie vorher. Eine erneute Schallmessung mit dem Handyapp (ja gibt besseres :)) hat jedoch in der Fahrerkabine nur ca. 5 dB weniger als vorher ergeben. Auf dem Rücksitz sinds jedoch weitere 5 dB und somit ist man dann irgendwo im Bereich von 90 dB im Moment auf der zweiten Sitzreihe. Ich schliesse daraus, dass ich wohl die Fahrerkabine (bis jetzt nur Himmel) und evtl den Übergang zum Motor besser Dämmen muss. Dies mache ich im Moment aber nicht, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt.

    Thermisch Isolation:

    Ich habe verschiedene Versuche gemacht. Dabei habe ich ein Temperaturloggermodul von Sensirion verwendet. Ich habe jeweils ca. 60 cm über Boden gemssen, sowohl im Heck als auch in auf dem Vordersitz. Bei Aussentemperaturen von bis zu 35°C und direkter Sonneneinstrahlung habe ich drinnen Temperaturen von bis zu 45° C gemessen. Allegmein spielt es natürlich noch eine Rolle wie das Auto steht, mit Frontscheibe in die Sonne, Fenster einen Spalt offen oder nicht etc. Wenn ich das aber z.B. mit unserem Renaul Clio vergleiche, der teilweise neben dem NV 200 in der Sonne stand. Ist subjektiv ein massiver Unterschied zu spüren.

    Auch wenn dies natürlich nicht ein 1 zu 1 Vergleich ist, dafür müssten natürlich zwei identische Fahrzeuge die sich nur in der Isolation unterscheiden verglichen werden, bin ich mit dem Ergebniss der Massnahmen ganz zufrieden.

    Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt noch die Heck- und Schiebetüre isolieren, die Fahrertüren und schauen was sich im Fahrraum sonst noch machen lässt.

    Gruss und eine gute Restwoche.
     
  16. Evie

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    @Jama333
    5 bis 10 dB im Bereich um die 90 dB heißt, das du den Geräuschpegel für das Menschliche Gehör (also für dich) um die Hälfte (also ca. um 50 % - Prozent) reduziert hast.
    Das ist doch ein SPITZEN WERT :respekt: :top:

    Nur dumm daran das man sich auch daran wieder gewöhnt :lol:
     
  17. #136 triplemania, 29.06.2017
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    Danke für den Bericht :)
    Die Isolation/Dämmung des vorderen Bereichs (Fahrerkabine) habe ich auch noch vor mir. Das wird vermutlich ein ziemlicher Aufwand. Sinnvollerweise werden dafür wohl die Stzkosolen und (zumindest teilweise) das Armaturenbrett ausgebaut werden müssen. Unter dem Armaturenbrett ("Spritzwand") scheint auch nur rohes Blech verbaut zu sein. Jedenfalls sah das auf einigen Youtube-Videos so aus. Zumindest in punkto Schalldämmung sollte an dieser Stelle also noch einiges zu verbessern sein. Ich will die Dämmung vorne mit dem Einbau des Drehsitzes auf der Fahrerseite und der Verlegung neuer Lautsprecherkabel für die vorderen Türen (vielleicht mit Hochtönern in den A-Säulen) verbinden. Wenn ich absehen kann, ob und wie ich das Armaturenbrett "unfallfrei" an einem Wochenende ein- und ausbauen kann, traue ich mich da endgültig heran. Weiß jemand wo der Ausbau vielleicht schon beschrieben ist?
     
  18. Evie

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    Oh man ich würde mir diese Tortur nicht antun.

    Wenn du einmal die Kabestränge an den Lüfterschiebern wieder angefummelt hast um nur mal "schnell" ne 50 Cent Lampe der Belüftung-Amaturenbrett Beleuchtung zu wechseln weißt wie beschissen das enden kann :mrgreen:
    Ok war ein anderes Auto, vielleicht hat man das hier besser gelöst :lol: Ich wünsche es dir.
     
  19. sulley

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    Hier ist mal nen Bildchen vom Dachhimmel in schwarz (Alcantara-Optik). Mehr als reichlich Alcantara-Microfaserstoff, Sprühkleber, Rakel und Geduld war nicht nötig.
    Dafür hat es einige Stunden Zeit gekostet und außer ner anderen Optik, was ja Geschmacksache ist, hat es wohl auch keinen Nutzen.
    Mir gefällt es trotzdem :D
     

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  21. #139 Evie, 01.07.2017
    Zuletzt bearbeitet: 01.07.2017
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    Ferflixt, ist so dunkel ich sehe nichts :mrgreen:
    Wo ist Schwarzer Himmel :gruebel:

    So ne Lage Sprüh Kleber über den ganzen Dachhimmel ist auch ne ordentliche nachdämpende Droge :mrgreen: oder ? Da vergehen die nächsten Autofahrt wie im Rausch.

    Egal, Hauptsache es gefällt dir und macht dich glücklich :D
     
  22. #140 triplemania, 10.07.2017
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    Bei mir geht es mit dem Dämmen im hinteren Teil des Dachs weiter:
    Auch hier werden die Sicken mit Aluminiumbutyl belegt. Die Querträger im Dach ebenso.
    Das Füllen der Querträger zum Zweck der Wärmedämmung habe ich wieder verworfen: dafür habe ich kein geeignetes Material gefunden. So bleiben diese fünf Wärmebrücken im Dach leider doch übrig. Aber mein Evchen ist (wird) ja auch kein Wohnmobil. So kann ich mich damit abfinden.
    Als Geräuschdämmung hätten sich noch diverse offenporige Kunststoffe angeboten, die mit etwas Einfallsreichtum möglicherweise in die Querträger einzubringen gewesen wären. Ich wollte in das Evchen aber nichts "wasserliebendes" einbauen, auch nicht im Dachbereich. Eine "Akustikkur" mit einem dafür geeigneten 2K-Schaum versuche ich aber ggf. noch an anderen Stellen der Karosserie. Für den Dachbereich schien mir das nicht lohnend.
    Darum bleiben die Querträger nun doch hohl. Wenigstens die in meinem Modell nicht benötigten Öffnungen der Querträger werden aber mit Aluminiumbutyl verschlossen.

    Die schon anderweitig beschriebenen, unter dem Himmel versteckten, vier Befestigungspunkte (M6-Gewinde) habe ich auch gefunden. :) Je länger man sich die ansieht, desto mehr Ideen hat man, was damit auch in einem "Alltagsauto mit gelegentlichem Schlafplatz" wie meinem NV vielleicht doch noch anzufangen wäre. Bis ich den Himmel wieder einbaue, bin ich mir hoffentlich schlüssig ob/was ich damit noch anfange. :rund:

    Spätestens zum Dämmen des vorderen Dachfelds (zwischen den Schiebetüren) mit Armaflex müssen die Halteclips für die Verkabelung für der mittleren Leseleuchte heraus. Das sind andere, als mir bisher im NV begegnet sind. Mit den handelsüblichen "Cliplösewerkzeugen" ist denen nicht beizukommen. Beschädigungsfrei ausbauen lassen die sich aber trotzdem: mit einem flachen Werkzeug (stumpfe Messerklinge o. ä.) unter den Clip fassen, dann einen Draht herumlegen und diesen verdrillen. Das drückt den Clip (=Dübel) so zusammen, dass der sich seitlich herausheben lässt. Gerade heraus klappt es nicht. Diese Clips haben seitlich eine Nase.

    Auch die Längsholme unter dem Dach und die Säulen (B - C- D) werden von innen mit einer Lage Aluminiumbutyl belegt. Hinter den Holmen und Säulen gibt es einige (teilweise große) Hohlräume. Das scheppert und dröhnt, nicht nur beim Schließen der Türen. Vielleicht ist das zuviel des Guten?Mag sein. Ich habe aber sowieso zuviel Aluminumbutyl gekauft und muss darum auch nicht mehr damit geizen.
    Also: klug durch Versuch.

    Mit insgesamt weiteren elf Arbeitsstunden habe ich so bisher:
    die Dachsicken im hinteren Teil des Dachs komplett mit Aluminiumbutyl aufgefüllt,
    die Holme über den Schiebetüren mit Aluminiumbutyl belegt,
    zwei Querträger (Nr. 2 und 3) mit Aluminiumbutyl belegt.
    Am längsten dauert jeweils der Zuschnitt der Teile. Hätte man dafür fertige Schnittmuster, ginge alles wesentlich zügiger. Aber es ist ja schließlich (auch) Hobby.


    Bilder sagen mehr als Worte:

    hinteres Dach "nackt", ohne Himmel:
    [​IMG]

    Verkabelung mittlere Leselampe am Himmel (rechts im Bild):
    [​IMG]

    "Dübel-Clip" lösen:
    [​IMG]

    Sicken auffüllen:
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    Dachholme und Querträger verkleiden:
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Thema:

Verkleidungen entfernt und gedämmt

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