Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten

Diskutiere Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten im Alles zu den alternativen Antrieben Forum im Bereich ---> Alternative Antriebe; Wir spekulieren beide über das Verhalten der Leute und wissen es nicht. Nein, eigentlich nicht... @Tim stellt in sich logische und schlüssige...

?

Was haltet Ihr von den alternativen Antrieben?

  1. Was ist das?

    2 Stimme(n)
    3,3%
  2. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Elektroauto

    10 Stimme(n)
    16,7%
  3. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Hybrid

    4 Stimme(n)
    6,7%
  4. Fahre/Warte auf Tesla wegen der Ladeinfrastruktur

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Warte auf vernünftige Ladeinfrastruktur

    8 Stimme(n)
    13,3%
  6. Warte auf günstige Gebrauchte Elektro/Hybrid

    7 Stimme(n)
    11,7%
  7. Warte auf Infrastruktur und Auto mit Brennstoffzelle/Wasserstoff

    16 Stimme(n)
    26,7%
  8. Mein Erdgas-/Biogasauto ist doch alternativ!

    6 Stimme(n)
    10,0%
  9. Warte ab, bis Verbrenner verboten sind.

    16 Stimme(n)
    26,7%
  10. Alles Hype, wir werden noch in 100 Jahren Verbrenner fahren!

    9 Stimme(n)
    15,0%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. odfi

    odfi Mitglied

    Dabei seit:
    05.03.2013
    Beiträge:
    1.892
    Zustimmungen:
    323
    Nein, eigentlich nicht... @Tim stellt in sich logische und schlüssige Überlegungen an und Du ignorierst das, weil Du gern Recht behalten willst. Das hat beides nichts mit spekulieren zu tun.
     
  2. #1462 Peter Lpz, 09.01.2022
    Peter Lpz

    Peter Lpz Mitglied

    Dabei seit:
    12.04.2021
    Beiträge:
    108
    Zustimmungen:
    66
    Ich kann auf Tims Überlegungen durchaus eingehen und sie in Teilen auch nachvollziehen. Bei Den von Dir wiederholt hingeworfenen Brocken gelingt das nicht. Spar es Dir doch einfach.

    Gruß Peter
     
    ManniSpall gefällt das.
  3. Tim

    Tim Mitglied

    Dabei seit:
    06.11.2016
    Beiträge:
    471
    Zustimmungen:
    123
    @Peter: Ich habe schon mehrfach den Eindruck bekommen, dass du E-Autos nichts magst und einfach immer gegen alles in dem Zusammenhang diskutierst. Ich halte sie in der jetzigen Form in Kombination mit der Ladesäulensituation auch für viele nicht praktikabel. Der Verkaufszahlen bestätigen das ja auch: Die allermeisten Autos haben noch einen Verbrenner. Allerdings ist das Thema politisch gewollt und die Hersteller müssen sich etwas einfallen lassen, damit die Kundschaft nicht mehr zum Verbrenner greift oder im Zweifelsfall das alter Verbrennerauto weiterfährt. Und da ist der Schritt, den Mercedes geht, meiner Meinung nach ein Schritt in die richtige Richtung, weil viele Vorbehalte aus dem Weg geräumt werden und es für Laternenparker einfach besser passt.

    Kleines Beispiel von unserem Firmenparkplatz. Durch Baumaßnahmen standen für ein paar Monate weniger Parkplätze zur Verfügung. Eigentlich noch genug, nur nicht während des Schichtwechsels. Also hat die Spätschicht wild auf den Grünflächen neben dem Parkplatz geparkt. Was denkst du, wie viele haben da umgeparkt, als ein regulärer Parkplatz frei wurde? Genau, nicht einer! Gleiches wird bei Ladeplätzen passieren. Wer einen hat, bleibt drauf stehen, bis er wieder los muss.
     
    odfi gefällt das.
  4. #1464 Peter Lpz, 10.01.2022
    Zuletzt bearbeitet: 10.01.2022
    Peter Lpz

    Peter Lpz Mitglied

    Dabei seit:
    12.04.2021
    Beiträge:
    108
    Zustimmungen:
    66
    Den Eindruck zu bekommen, dass ich keine E-Autos mag, ist nicht schwer. Wobei ich durchaus trenne, zwischen der Technologie, von deren zukünftigen Möglichkeiten ich zu wenig verstehe und dem politischen Willen bzw. den hierzu ergriffenen Maßnahmen. Kommt dann noch unsere Umweltpropaganda ins Spiel, werd ich sicherlich auch mal säuerlich. Ich hab den Eindruck, dass unsere Politik dabei ist, sich energiepolitisch gewaltig zu verheben. Daraus folgt bei mir die Schlussfolgerung, dass es nicht der richtige Zeitpunkt ist, auf das E- Auto zu setzen. Ich fürchte, wir werden in ein paar Jahren alle etwas geerdet sein und weniger von der Ideologie gesteuert. Aber wir müssen da wahrscheinlich zwingend durch. Und was wir heute politisch wollen (hier stellt sich die Frage, wer denn "wir" ist?), ist nicht gleichbedeutend damit, was wir zukünftig politisch wollen. Um beim Beispiel Energiepolitik zu bleiben, erinnere ich an Merkels Hasardspiel beim Ausstieg, dem Wiedereinstieg und Wiederausstieg aus der Kernkraft. Hier ging es auch um einen Bereich, der langfristig Planbarkeit braucht und die Politik hatte kein Problem damit, sich mehrfach um 180° zu drehen. Wenn der Druck groß genug ist oder die Einsicht naht, dass es mit dem E-Auto nix wird, drehen die sich wieder und der Kunde hockt eben auf seinem E-Auto. Ich hab daran keinen Zweifel, weiß nur noch nicht, ob der Druck groß genug sein wird bzw. ob das E-Auto womöglich abseits der Ideologie und Subventionen eine langfristige Perspektive hat. Glaubwürdig ist es für mich derzeit nicht.

    Was das Park- und Ladeverhalten angeht, hast Du sicherlich recht. Der Einfluss auf die Verfügbarkeit einer öffentlichen Ladesäule hängt aber mehr von der Zahl der öffentlichen Ladesäulen ab und inwiefern die mit den verschiedenen E-Autos kompatibel sind. Das ist auch noch ne Baustelle, die eigentlich zum Himmel stinkt. HInzu kommt, dass man ohnehin Probleme hat, einen ganz normalen Parkplatz zu finden, was die Räumung einer Ladestation zusätzlich erschwert. Wesentlich ist auch, welche Preise an den öffentlichen Ladestationen aufgerufen werden. Das ist im HInblick auf stark steigende Energiepreise sogar sehr wichtig, obwohl das Thema von Euch konsequent ignoriert wird. Letztlich kommt es bei jeder Neuerung darauf an, um wie viel das neue Produkt besser ist, als das alte und ob es preislich im Rahmen ist. Steuern und Subventionen müssen dabei eigentlich herausgerechnet werden. Man kann natürlich anführen, dass es die Masse macht.... Aber dann muss es die Masse eben auch wollen.

    meint der Peter
     
    ManniSpall gefällt das.
  5. Tim

    Tim Mitglied

    Dabei seit:
    06.11.2016
    Beiträge:
    471
    Zustimmungen:
    123
    Was meinst du?
    Typ 2 ist der Standard mittlerweile. Alles andere spielt beim Wechselstromladen hierzulande keine Rolle mehr. Sogar Tesla funktioniert an Typ2.
    Bei den Schnelladern ist die Vielfalt auch überschaubar. Da sprechen wir hiezrulande vom CCS (Combo-2). Auch hier gibt's für Tesla Adapter.

    Typ1 und CHAdeMO spielen hierzzulande keine Rolle.

    Wenn das Thema politisch gewollt ist, wird Benzin im Zweifelsfall künstlich so verteuert, dass es keine Rolle spielt, was der Strom kostet. Ob wir uns dann Freizeitmobilität noch leisten können, ist ein anderes Thema. Ich denke, da werden aber noch ganz interessanten Modelle kommen. Wenn man sich beispielsweise an einem Solarpark beteiligen kann, und dann "seinen" Strom an der öffentlichen Ladesäule vor der Haustür laden kann, relativiert das dem Strompreis auch erheblich. Aktuell stehen solchen Modellen noch die Bürokratie entgegen. Denkbar ist sowas aber durchaus. Es gibt schon Anbieter, die mit der Stromcloud so etwas in der Art anbieten. Ein Kollege lässt sich gerade so ne PV-Anlage installieren. Sein Strom geht in die "Cloud". Im Winter kann er dann "seinen Solarstrom" für die Wärmepumpe nutzen und das E-Auto kann er auch mit "seinem Solarstrom" an bestimmten Ladesäulen tanken.
     
    odfi gefällt das.
  6. #1466 Peter Lpz, 11.01.2022
    Peter Lpz

    Peter Lpz Mitglied

    Dabei seit:
    12.04.2021
    Beiträge:
    108
    Zustimmungen:
    66
    Funktioniert denn Typ 2 auch an Tesla? Ganz ehrlich, ich hab von dem ganzen Adapterkram keinen Dunst und ich frag mich, warum ich keine Adapater bei Shell, Total, jet und.... brauche? Wäre nicht ein standardisierter Stecker bzw. eine Standardladestation das Maß der Dinge? Ich möchte das Thema nicht vertiefen und werde mich dereinst schon entscheiden, ob ich weiter Verbrenner, E-Auto oder nur noch S-Bahn und Fahrrad fahre. Ich weiß noch, wie es geht.

    Ich verstehe, dass man bei der derzeitigen Politik den Eindruck verlieren kann, dass zum politischen Willen ein ganz klein wenig auch das Volk dazugehört. Man sollte es halt nicht ins Maßlose treiben. Meine Investitionen in Mobliität werden nicht darauf basieren, was in Zukunft denkbar ist, sondern ich brauch schon was, auf das ich bauen kann. Bis ich das bekomme, schauen wir halt, was wir noch so anrichten.

    Gruß Peter
     
  7. bendh

    bendh Mitglied

    Dabei seit:
    15.10.2018
    Beiträge:
    283
    Zustimmungen:
    102
    Was mich bei Elektro stört ist der Ruf der Automobilindustrie nach dem Staat wenn es um die Stromtankstellen geht.
    Hat die Benzintankstellen auch der Staat errichtet bzw. bezuschusst?
     
    odfi gefällt das.
  8. #1468 Peter Lpz, 11.01.2022
    Peter Lpz

    Peter Lpz Mitglied

    Dabei seit:
    12.04.2021
    Beiträge:
    108
    Zustimmungen:
    66
    Soweit ich es verstanden habe, sind die Stromtankstellen von Tesla eigenständig von Tesla betrieben. Meines Wissens kann man sein E-Auto dort nicht betanken, wenn es kein Tesla ist. Ich möchte das nur nicht beschwören, womöglich gibt es da inzwischen Adapterlösungen. Die Übrigen Ladestationen werden von Stromkonzernen betrieben, die sich das über den Strompreis der Ladesäulen recht fürstlich bezahlen lassen. Staatlich betriebene bzw. subventionierte Ladestationen fände ich zwar irrsinnig, aber es würde ganz gut zu uns passen. Ich denke, man kann gegewärtig nur abwarten.

    Gruß Peter
     
  9. rocco81

    rocco81 Mitglied

    Dabei seit:
    30.06.2020
    Beiträge:
    119
    Zustimmungen:
    64
    Es gibt eh nur mehr Typ 2 (langsam) und CCS (für Schnelladung) auch bei neuen Teslas ist das so.
    Europaweit der selbe Stecker, hurra! Das haben wir nicht mal bei den Haushaltssteckdosen geschafft. Darum hat sich ja beim Camping der CEE 16A blau durchgesetzt.

    Klar an der Fossil Tankstelle hast du mehr Auswahl. E10, Super Benzin, Super Plus, Diesel mit oder ohne Bioanteil und das Addblue nicht vergessen.
    Aber da kennt sich halt jeder aus, weil wenn man nicht aufpasst fließt der falsche Saft (ganz ohne Adapter) in den Tank und das kann mit einem Motorschaden enden.
    Falschtanken kann dir mit einem Elektro nicht passieren :veryhappy:
    Auch das hin und wieder praktizierte Danebenlaufenlassen oder MitsteckendemRüsselwegfahren geht dann nicht mehr.
     
    odfi, hal23562 und Ildefonso gefällt das.
  10. Tim

    Tim Mitglied

    Dabei seit:
    06.11.2016
    Beiträge:
    471
    Zustimmungen:
    123
    Tesla nutzt mechanisch auch den Typ-Stecker. Und an der heimischen Wallbox (oder an einer AC-Ladesäule) kann man sowohl nen Tesla als auch nen VW laden. Alles easy.
    Einen Unterschied gibt es bei Tesla und das ist, dass Tesla 2 Pins, die eigentlich für AC da sind, auch mit DC nutzen kann. Dafür haben alle anderen CCS Combo-2 mit den 2 zusätzlichen Pins. Und da gibts Adapter für. Damit lassen sich die Teslas auch wieder überall laden. Andersrum geht es nicht, weil Tesla da ein Stück weit ein geschlossenes System gebaut hat: Das Auto kommuniziert mit dem Supercharger und ist gleichzeitig die Kundenkarte. Das können die anderen nicht. Damit lassen sich andere Autos nicht an den Superchargern laden.
    Tesla lässt immer wieder verlauten, dass sie offen dafür sind, dass auch andere dran laden können. Umgesetzt wurde da bisher aber meines Wissens nichts. Die Supercharger müssten zumindest um ein Kartenterminal erweitert werden oder die anderen Hersteller müssten auch etwas implementieren, dass die Autos mit der Ladesäule den Zahlunsgvorgang aushandeln.
    Wenn wir aber von Autos mit hoher Reichweite reden, reden wir immer weniger von Schnellladern sondern immer mehr von einfachen AC-Ladern.

    Nicht alles, was hinkt ist ein Vergleich. Der Staat will Verbrenner millionenfach durch Stromer ersetzen und da, wo es eine gute Infrastruktur für Verbrenner und eine sehr dürftige Infrastruktur für Stromer gibt. Leztlich geht es darum, die Voraussetzung zu schaffen, dass die Forderung, die der Staat an Hersteller und Verbraucher stellt, auch umgesetzt werden kann. Der Verbraucher sagt sonst schlicht: Schön das es Stromer gibt, aber das ist nichts für mich. Ich habe keinen Strom am Parkplatz und kann im Öffentlichem Raum nirgends laden.
     
    hal23562 gefällt das.
  11. #1471 Peter Lpz, 12.01.2022
    Peter Lpz

    Peter Lpz Mitglied

    Dabei seit:
    12.04.2021
    Beiträge:
    108
    Zustimmungen:
    66
    Der Staat möchte sicher gern, aber leider kann er das garnicht. Er kann sicherlich Fördergelder breitschmeißen und sich freuen, wenn sich der Bürger freut, dass seine Steuermittel, sein immer noch teures E-Auto stützen. Für die Anschlussleistungen der Ladestationen kommt man an den Stromkonzernen nicht vorbei. Deshalb würde ich es als sinnvoll betrachten, dass die den Job eben machen und sich die Investitionen über den aufgerufenen Preis zurückholen. Meines Wissens läuft das bis heute auch so, weshalb die Preise an den öffentlichen Ladestationen den Vergleich mit dem Verbrenner eher nicht suchen.

    Gruß Peter
     
  12. Tim

    Tim Mitglied

    Dabei seit:
    06.11.2016
    Beiträge:
    471
    Zustimmungen:
    123
    odfi gefällt das.
Thema:

Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten