Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten

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Was haltet Ihr von den alternativen Antrieben?

  1. Was ist das?

    1 Stimme(n)
    2,3%
  2. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Elektroauto

    6 Stimme(n)
    14,0%
  3. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Hybrid

    2 Stimme(n)
    4,7%
  4. Fahre/Warte auf Tesla wegen der Ladeinfrastruktur

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Warte auf vernünftige Ladeinfrastruktur

    2 Stimme(n)
    4,7%
  6. Warte auf günstige Gebrauchte Elektro/Hybrid

    4 Stimme(n)
    9,3%
  7. Warte auf Infrastruktur und Auto mit Brennstoffzelle/Wasserstoff

    13 Stimme(n)
    30,2%
  8. Mein Erdgas-/Biogasauto ist doch alternativ!

    6 Stimme(n)
    14,0%
  9. Warte ab, bis Verbrenner verboten sind.

    10 Stimme(n)
    23,3%
  10. Alles Hype, wir werden noch in 100 Jahren Verbrenner fahren!

    9 Stimme(n)
    20,9%
Eine Auswahl mehrerer Antworten ist erlaubt.
  1. Jinn

    Jinn Mitglied

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    Will mich mal kurz einbringen.
    Ich war lange Zeit großer Skeptiker der E-Mobilität, wie auch der gesamten, vor allem politisch vorgegebenen "Stoßrichtung", die halt nun mal unter den berühmt, berüchtigten Vorzeichen "Klimaschutz" vorangetrieben und angeordnet wurde.

    Inzwischen, nach vielen (persönlichen) Recherchen, Informationsbeschaffung, besonders aber - aufgrund meiner ganz persönlichen Meinung, dass nicht aufzuhalten ist, was nicht aufgehalten werden kann - und: Wer zuletzt kommt, den bestraft das Leben - sehe ich die Sache immer noch kritisch, aber auch fortschrittlich positiv.

    Manche "Vorzeichen" sind falsch/täuschen, bewusst ausgeblendet (?). Das muss jeder selbst für sich beurteilen (Beispiel: Wohin gehen die alten Diesel? Wie lange laufen sie dann dort und verpesten das Klima? Wo kommen die Akkus her, welche wertvollen, seltenen Ressourcen werden dazu "vernichtet"? Wo wird der ganze Elektroschrott entsorgt? Usw. und so fort ....

    Aber ich bin mir sehr sicher: Vielleicht in 10 Jahren schon, vielleicht auch erst in 20 Jahren wird der mobile Markt vor allem von E-Produkten beherrscht werden.
    Bezahlbar, ausreichend von Reichweite, und mit gut ausgestattetem Versorgungsnetz.

    Ich sehe es heute - für mich bitte!! - so: Die fortschrittliche Entwicklung kann man nicht (nur) mittels ständigem Vergleich Alt / Neu (Kraftstoff betrieben/ E-Mobil) bewerten und betrachten. Das ist ähnlich wie der Entwicklung des PC-Zeitalters. Hätte man permanent die effektive und produktive Arbeitszeit an diesen "Maschinen" der Zettelwirtschaft gegenübergestellt, hätte sehr wahrscheinlich - Volksübergreifend - die digitale Technik verloren. Heute kann sich ihr praktisch niemand mehr verweigern, will er auch nur einigermaßen "mit dabei sein".

    Sind nur meine Gedanken dazu. Bin kein Fachmann oder Experte. Das Rad der Zeit dreht sich weiter, und wer weiter auf eckigen Rädern fahren will, soll das tun.
     
    rapidicus und hal23562 gefällt das.
  2. rocco81

    rocco81 Mitglied

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  3. #983 hal23562, 26.09.2020
    Zuletzt bearbeitet: 26.09.2020
    hal23562

    hal23562 Mitglied

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    Merkwürdig, wie manchmal die Nachdenkerei ähnliche Wege geht. Ich denke, auch in diesen technisch/wirtschaftlichen Bereichen findet eine Art "Evolution" statt, allerdings im Superschnelldurchlauf. Es setzt sich letztlich durch, was die breite Masse als nützlicher für unser tägliches Leben betrachtet - selbst dann, wenn es anfangs mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen befrachtet ist. Ist der persönliche Mehrwert erst einmal erkannt oder auch nur angenommen, marschiert die Entwicklung so unaufhaltsam, wie die Flut kommt. Marketing unf dgl. haben dabei m.E. nur einen marginalen Einfluss. Welcher Normaluser erinnert sich heute noch an Kommandozeilen basierte Bedienoberflächen für PC? Ich weiß noch, wie diejenigen, die mühsam, mühsam all die kryptischen Befehle endlich gelernt hatten und so stolz darauf waren, grafische Benutzeroberflächen als "Klicki-Bunti" verhöhnt und deren Benutzer mehr oder weniger als infantile Idioten darstellten. Und heute? Nur noch für Admins und Experten relevant, nicht für den Normaluser.
    Meine Prophezeiung: E-Autos werden unaufhaltsam kommen. Irgenwann wird es sicher auch einheitliche Ladeanschlüsse und einfach tauschbare genormte Batterieblöcke geben. Ranfahren an "Tank"stelle, Batterieblock tauschen, weiter fahren.
    Und der nächste große Evolutionsschritt taucht ja schon am Horizont auf: Strom aus Wasserstoff in allen Lebensbereichen! Ob unhandliche, in Herstellung und Entsorgung massig Umweltschäden verursachende Batterien sich wohl da noch halten werden? Sie werden wohl nur ein wichtiger und notwendiger Zwischenschritt sein, bis z.B. preiswerte und kleine Brennstoffzellen hergestellt werden können. Aber schon heute rollen Züge, LKW und Busse für Testprogramme sehr erfolgreich mit Wasserstoff. Ich denke die Elektrifizierung der Mobilität, aber auch anderer Lebensbereiche wird über die Batteriewirtschaft letztlich in einer umfassenden Wasserstoffwirtschaft münden.

    ... orakelt mal HAL

    P.S. In der Umfrage am Anfang des Tröts äußern immehin ca. 20%: Alles Hype, wir werden noch in 100 Jahren Verbrenner fahren! Möglich, aber sicher nicht mit Benzin oder Diesel. :mrgreen:
     
  4. #984 helmut_taunus, 26.09.2020
    Zuletzt bearbeitet: 04.10.2020
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Heute Sa 26.9.20 laeuft der
    .
    e-cannonball 2020
    .
    eine Vergleichsfahrt von batterie-elektrischen Fahrzeugen -59 Stueck-
    praktisch alle derzeit in Deutschland angebotene Typen, und einige Selbst-Umbauten.
    Mehr auf youtube Suchwort e-cannonball und Internet www e-cannonball .de
    Teilnehmer
    .
    Man kann heute mitfiebern, oder auch demnaechst nachtraeglich mitfiebern, auf jeden Fall gibt es irgendwann das Ergebnis - wer mit welchem Fahrzeug wie schnell fuhr, und wieviel verbrauchte.
    Um die Fahrzeugklassen auseinander zu ziehen, muessen leistungsstarke Klassen (Tycan, Model3) Umwege und Zusatzpruefungen bestehen. Die Strecke wird beim Start mitgeteilt, Vorbereitungen wie Ladestrategie lassen sich kaum treffen. Sieger werden in ihren jeweiligen Klassen ermittelt.
    Besonders bei Hochdachkombi sollten Peugeot Partner BEV und e-NV200 betrachtet werden, die aufgrund der verbauten Technik eigentlich kaum eine Chance haben. Von Berlin nach Moers (westlich Duisburg) mit 170km oder 200 km Reichweite (in der Fahrzeuggroesse etwas darueber der EQV) eben mehrfach laden und das noch langsam. Ausserdem sind staendig geeignete Ladestationen in der Fremde zu suchen und zu finden, die dann aufgrund der Menge der Fahrzeuge auch noch belegt sein koennen.
    .
    Gruss Helmut
    .
    .
    Nachtrag Cannonball Ergebnisse . 04.10.20
    Ein "laengliches" Video zur Veranstaltung, einige Einblicke, Interviews, von einem Begleiter mit seinen Kommentaren
    Video
    Direkt zur Ergebnis-Tabelle
    klick
    .
    Mein Kommentar:
    Aufgrund der unterschiedlichen Aufgaben und Startbedingungen haben sie die Fahrzeugklassen "zusammengeschoben". Die leistungsschwaecheren Fahrzeuge fuhren frueher los und hatten weniger "Umwege" zu meistern. So kam das Feld etwas gestraffter zu aehnlicher Uhrzeit an. In oben erwaehntem Video zeigt jemand, dass "Elektromobilitaet" noch mehr kann als die Siegerfahrzeuge "erfuhren".
    Die Sieger haben -oftmals- nicht die grossen Batterien und die hohen Reichweiten, auch nicht die abnormale Dauer-Hochstgeschwindigkeit. Um schnell ans Ziel zu kommen, zaehen bei Elektroautos ueberlegene Fahrtaktik und geschickte Ladestrategie. Siehe der eine Hyundai Ionic, kleine Batterie, wenig Reichweite, Sieger vor datenblattmaessigen weniger anspruchsvollen Fahrzeugen.
    Auch diese Vergleichsfahrt wurde an der Ladesaeule entschieden, jedenfalls zu grossem Anteil.
    Der neue ID-3 setzt sich auf einen Spitzenplatz, eine gelungene Eingliederung in das Feld der vorhandenen Fahrzeuge.
    Der Porsche Taycan hat sich in die Spitzengruppe der (ueblicherweise gewinnenden) Tesla-Fahrzeuge eingereiht, ein Beweis fuer Wettbewerbsfaehigkeit.
    Aus Hochdachkombi-Sicht, der E-NV200 hatte keine Chance und hat sich in brauchbarer Zeit auch zum Ziel bewegt.
    Gruss Helmut
     
  5. #985 helmut_taunus, 04.10.2020
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Ende des Verbrenners - Ende Diesel - Ende Benzin - Ende Hybrid
    .
    Wieder mal eine neuere Zusammenstellung,
    -wann
    -welcher Staat
    das Ende festgelegt hat.
    mehr . .
     
  6. #986 helmut_taunus, 04.10.2020
    Zuletzt bearbeitet: 04.10.2020
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Batterie Markt Prognose
    .
    Vor Monaten bis Jahren wollte Tesla in der Gigafactory 1 in Nevada bis zu 32 GWh Batterien fertigen, zusammen mit Panasonic. Zu aehnlicher Zeit schaetzte VW seinen Bedarf an Batterien fuer E-Autos auf 150 GWh, in eiigen Jahren. Um damit mal die Groessenordnung zu veranschaulichen : Ein Elektroauto mit 70 kWh Batterie, davon 14 haben 100 kWh Batterien zusammen. 140ooo Autos also 1 GWh.
    Beim Battery Day 2020 gab der Tesla Chef den Ausblick, seine Firma brauche in einigen Jahren 3 000 GWh an Batterieproduktion jaehrlich. Nicht nur fuer Autos, auch fuer Stabilisierung der Stromnetze, mit dem Ziel der Energiewende (nein nicht Stromwende), sondern auch alle Heizungen und Industrieproduktion.
    Die Welt gesamt brauche mehr als die 3000 von Tesla, gesamt 20 000 GWh.
    mehr . .
    Tesla treibt nicht nur den Automobilmarkt, sondern auch den Batteriemarkt.
    Weil Tera Watt Stunden benoetigt werden, nennt man die neue Teslafabrik auch schon Terafactory, obwohl sie derzeit noch bei den Erdarbeiten sind.
    Irgendwo war vermutet worden, Tesla koennte als Stromunternehmen mit den EONs und Vattenfalls konkurrieren.
    Gruss Helmut
    .
    Terafactory Video
     
  7. Tim

    Tim Mitglied

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    Gestern kam bei Vox Automobil mal ein kurzer Vergleich:
    Verbrenner vs. PHEV vs. BEV vs. H2-EV

    Kurz: Trotz der massiven Förderung für Elektro bleibt der Verbrenner (wenn auch nur knapp) die wirtschaftlichste Lösung. Umwelttechnisch liegt das BEV auf Platz 1 und der Verbrenner auf dem letzten Platz. Das dürfte auch die Realität der meisten Käufer wiederspiegeln, sofern BEV oder H2 aufrund von Infrstruktur und Fahrprofil überhaupt interessant ist.
     
  8. #988 helmut_taunus, 09.10.2020
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Neue Batterie-Technik
    .
    Limousine Han . Bild
    "Die neue Batterie von BYD ist offenbar nur etwas mehr als halb so groß wie die bisherige, schafft 600 km und passt in ein Auto, das in China umgerechnet nur 33.000 Dollar kostet und 0 bis 100 km/h in 3,9 Sekunden schafft. Wir müssen befürchten, dass die deutschen Hersteller hier erstmal raus sind aus dem Rennen."
    mehr . .
    .
    Gruss Helmut
     
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