Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten

Diskutiere Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten im Alles zu den alternativen Antrieben Forum im Bereich ---> Alternative Antriebe; Das ist eine Steigerungsform, die eben nicht ausdrückt, dass E-Autos umweltfreundlich sind (u.a. wegen dem Lithium-Abbau), sondern lediglich...

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Was haltet Ihr von den alternativen Antrieben?

  1. Was ist das?

    1 Stimme(n)
    3,1%
  2. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Elektroauto

    5 Stimme(n)
    15,6%
  3. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Hybrid

    2 Stimme(n)
    6,3%
  4. Fahre/Warte auf Tesla wegen der Ladeinfrastruktur

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Warte auf vernünftige Ladeinfrastruktur

    2 Stimme(n)
    6,3%
  6. Warte auf günstige Gebrauchte Elektro/Hybrid

    3 Stimme(n)
    9,4%
  7. Warte auf Infrastruktur und Auto mit Brennstoffzelle/Wasserstoff

    10 Stimme(n)
    31,3%
  8. Mein Erdgas-/Biogasauto ist doch alternativ!

    5 Stimme(n)
    15,6%
  9. Warte ab, bis Verbrenner verboten sind.

    5 Stimme(n)
    15,6%
  10. Alles Hype, wir werden noch in 100 Jahren Verbrenner fahren!

    8 Stimme(n)
    25,0%
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  1. Tim

    Tim Mitglied

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    Naja, wenn große Landstriche verwüstet werden und Arten dadurch aussterben ist das sicher nicht umweltfreundlicher als den Treibhauseffekt voranzutreiben. Und das Argument, dass Tesla nur Öko-Strom bei der Produktion einsetzt hat nichts mit einem BEV zu tun. Das wäre bei einem Auto mit Verbrenner genauso möglich.

    Naja, wie mawadre schreibt ist Verbrenner nicht Verbrenner. Der Diesel braucht beispielsweise zwingend eine innere Gemischbildung (Direkteinspritzung) weil der Krafstoff nicht vergast. Um keine Rußwolken mehr rauszublaßen und die Effizienz zu steigern, werden die Düsen immer Feiner und die Einspritzdrücke immer höher. Die Folge sind kleinere Tröpfchen - aber eben Tröpfchen - die eben nicht vollständig verbrennen, weil der Kraftstoff eben nicht vergast ist. Die Folge: Feinstaub
    Das ist beim Diesel unumgänglich, weshalb beim Diesel immer ein Partikelfilter nötig ist, um die Partikel herauszufiltern. Beim Benziner ist das nicht zwingend der Fall. Dort ist eine äußere Gemischbildung möglich, z.B. Vergaser oder Saugrohreinspritzung. Bei meinem Auto kommt die Saugrohreinspritzung zum Einsatz, so dass der Kraftstoff vollständig vergasen kann. Es bleiben keine Tröpfchen, es befindet sich um den Kraftstoffmolekülen genügen Sauerstoffmoleküle, so dass der Kraftstoff vollständig verbrennen kann. Die Folge: Kein Feinstaub. Die modernen Downsizing-Benziner setzen neben Aufladung aber auch auf Direkteinspritzung, so dass dort auch Partikel wie bei Diesel entstehen. Ohne Filter sind das Feinstaubschleudern.

    Ein weiteres Problem, dass primär bei Direkteinspitzern auftritt sind die Stickoxide. Um weniger Kraftstoff zu verbrauchen setzt man auf die sog. Schichtladung. Dabei versucht man nicht den gesamten Brennraum gleichmäßig zu füllen. Viel mehr versucht man so spät wie möglich nur im Bereich der Zünd- bzw. Glühkerze ein Zündfähiges Gemisch zu erreichen, während im übrigen Brennraum kein/kaum Kraftstoff vorhanden ist. Das spart Sprit. Allerdings ist die Verbrennung mager, d.h. es ist zu viel Luft bzw. zu wenig Kraftstoff im Brennraum. In der Folge reagiert der Stickstoff in der Luft mit dem Sauerstoff und es entstehen Stickoxide. Nicht so bei meinem Benziner: Da kommt die Saugrohreinspritzung zum Einsatz.

    Oder kurz formuliert: Die modernen Motoren, die recht effizient sind, erreichen das meist zu Lasten der Abgaswerte, was letztlich einen enormen Aufwand bei der Abgasnachbehandlung nach sich zieht. Da hat man dann ein kleines Motörchen, was kräftig aufgeblasen wird (Turbo), bei dem mit Hochdruck den Kraftstoff eingespritzt wird - über die Haltbarkeit und damit Nachhaltigkeit sollte man sich da auch Gedanken machen - und baut dahinter noch ein Chemiewerk zur Abgasnachbehandlung, wo es ziemlich aufwändig ist, eine ordentliche Reinigung über alle Betriebszustände zu erreichen. Der Hybrid (so wie ihn Toyota anbietet) setzt auf nen ollen popelige Sauger mit geringer Literleistung, rationalisiert so Dinge wie Anlasser, Getriebe und Lichtmaschine weg und setzt auf nen klassischen KAT - das reicht. Die elektrischen Komponenten sind ne Nummer kleiner als bei einem E-Auto und damit auch einfacher. Die einzige Komplexität in den Fahrzeug steckt im Zusammenspiel der Komponenten. Mit 20 Jahren Erfahrung und dem Nachweis, dass es lange funktioniert und hält, ist der vermeintlich komplizierte Antrieb die simplere Lösung gegenüber Verbrennern bei anderen Herstellern.
     
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  2. odfi

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    Der entscheidende Unterschied ist aber: es ist nur möglich, passiert aber nicht. Also zumindest kenne ich keinen Verbrenner-Hersteller, der von sich sagt, dass er seine Autos mit Ökostrom produziert. Ich kenn noch nichtmal welche, die das planen.

    Der Nachteil des Verbrenners ist doch nicht nur der Treibhauseffekt. Auch bei der Gewinnung von Erdöl wird doch massiv die Umwelt geschädigt. Man denke nur daran, wie in Kanada das aus dem Sand geholt wird und was für krasse Umweltschäden da zurück bleiben.
    Der Unterschied ist, beim E-Auto ist durch die Nutzung von Ökostrom die Produktion "nur" TEILWEISE umweltproblematisch und der Betrieb nahezu unproblematisch. Beim Verbrenner ist sowohl die Produktion als auch der Betrieb umweltproblematisch. Deswegen die Aussage: umweltfreundlichER
     
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  3. #783 helmut_taunus, 13.06.2019
    helmut_taunus

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  4. mawadre

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    VW ist ein Verbrenner-Hersteller und plant das ganz offiziell. Natürlich zuerst mal für die EV Produktion - damit die Klimaleugner nicht ihre übliche (falsche) Masche abziehen können "Aber der Akku des neuen VW hat einen riesigen CO2 Rucksack aus der Batterieherstellung, da bleiben wir doch besser beim schmutzigen Verbrenner mit dem superschmutzigen Sprit".
    Aber die Verbrennerproduktion soll auch verbessert werden:
    https://www.google.com/amp/s/amp.we...r-VWs-Plan-zur-klimaneutralen-Mobilitaet.html
     
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  5. Tim

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    Umweltengel sind beide Technologien nicht. Das habe ich auch nicht behauptet. Meine Aussage war lediglich, dass das BEV nicht umweltfreundlicher ist als ein Verbrenner. Die Umweltschäden sind andere, sie sind aber da.
    Das Optimum stellt für mich auf lange Sicht - trotz schlechtem Wirkungsgrad - die Brennstoffzelle in Kombination mit erneuerbarer Energie dar. H2 kann klima- und umweltneutral gewonnen werden. Der problematische Akku wird auf ein Minimum reduziert und nicht immer weiter vergrößert. BEV oder Verbrenner ist aus Umweltsicht wie Pest oder Cholera.
     
  6. Tim

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  7. odfi

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    Du vermischt beide Aussagen schon wieder. Ja, es sind auch beim E-Auto Umweltschäden da, aber wieso sind sie für Dich genauso hoch wie beim Verbrenner?
     
  8. odfi

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  9. mawadre

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  10. mawadre

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  11. #791 helmut_taunus, 21.06.2019
    helmut_taunus

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    Hallo,
    es sieht so aus, dass VW dann auch dieses Jahr 2019 noch beginnen wird, erste Elektroautos fuer eine groessere Serie zu produzieren. Tesla tat das ab 2012. Damit ist VW 7 Jahre hinterher auf einem aehnlichen Weg, doch sie probieren es ohne Batteriefertigung. Mal sehn wie's dann spaeter wird mit der VW-Elektroautoproduktion. Bis jetzt immer noch alles Versprechen und Ankuendigungen.
     
  12. mawadre

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    Mobilitätswende: Was Städte von Bielefeld lernen können
     
  13. #793 helmut_taunus, 23.06.2019
    Zuletzt bearbeitet: 24.06.2019
    helmut_taunus

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    Hallo,
    so langsam schwenkt die Presse um und Autobild faengt mal vorsichtig an:
    Elektroauto billiger als Verbrennerauto
    mit allen Schwierigkeiten, sowas zu vergleichen, weil Annahmen und nicht direkt vergleichbare Autos genommen werden muessen
    21 min Kommentar-Video
     
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  14. mawadre

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    Jehova! Er hat Jehova gesagt... :lol:
     
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  15. mawadre

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  16. #796 Wolftrekker, 25.06.2019
    Wolftrekker

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    Vielleicht ist es euch ja schon bekannt, für mich war es neu und ich denke man kann mich nicht als Verfechter von Lithium Akkus oder sogar Elektromobilität bezeichnen aber nachfolgendes begeistert mich extrem.

    Nanoflowcell bzw. Redoxflow weiterentwickelt.

    https://www.nanoflowcell.com/de

    Folgendes Video erklärt es in kurzer Zeit ganz gut.

     
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  17. mawadre

    mawadre Mitglied

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    Bei der Firma bin ich sehr gespannt. Teilweise klingt das Zeug seriös, teilweise sehr unseriös. Gerade in CH gibt's immer mal wieder Investoren-Scam. Wäre schön, sowas zu haben- wobei es nicht so ideal wäre wie behauptet. Das Argument "alles bleibt wie es gewohnt ist" sprich Elektrizität an der Tankstelle flüssig tanken zieht ja nicht automatisch. Genauso gut wäre es besser, immer ein vollgeladenes Auto vor der Tür zu haben. Oder wie ein vollgeladenes eBike, mit dem ich trotz jeweils 125 Höhenmeter je Richtung schneller und billiger als mit dem Auto im Geschäft und wieder zu Hause bin. Ohne Ampeln, ohne Stau, ohne Dreck, ohne Lärm, mit einem Bruchteil des Energieverbrauchs, sehr gesund usw...
     
  18. Tim

    Tim Mitglied

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    Was ist schlimmer: Alzheimer oder Parkinson?
    Die Schäden sind andere und um sie vergleichen zu können müsste man einzelne Faktoren gewichten. Je nachdem, wie die Gewichtung gewählt wird, ist das eine oder das andere schlimmer. Mir ist aber klar, dass die Tesla-Fanboys sowas nicht hören wollen. Die große Gefahr beim Thema Lithium sehe ich in 2 Aspekten:
    1. Die Fördermenge muss in kürzester Zeit massiv gesteigert werden. Da ist das Interesse an ökologisch besseren Ansätzen quasi nicht vorhanden.
    2. Lithium-Akkus bieten nicht mehr all zu viel Potential. Wenn bei der nächsten Akku-Generation kein Lithium mehr benötigen, haben wir sehr viele alte Akku-Zellen rumliegen, bei denen sich Recycling kaum lohnt.

    Mit schnallen hat das nicht viel zu tun. Die Technik hat man dank der Hybridtechnik im Regal liegen. Man fährt jetzt halt zweigleisig und bietet etwas an, was man eigentlich nicht favorisiert, weil der Markt bzw. der gesetzliche Rahmen es fordert. Mich würde es nicht wundern, wenn nach 2 Fahrzeuggenerationen den BEVs der Marke das gleiche Schicksahl wie den Dieseln droht.
     
  19. #799 helmut_taunus, 27.06.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    in "deutlich groesser" macht es mehr Sinn.
    Es wird seltenes Vanadium benoetigt, was die Preise hochtreibt bzw die allgemeine Verbreitung einschraenkt.
    ka-news.de .. 19-Millionen-Projekt-Bei-Karlsruhe-steht-die-groesste-Batterie-Deutschlands
    https://www.ka-news.de/wirtschaft/r...groesste-Batterie-Deutschlands;art127,2137786
     
  20. #800 helmut_taunus, 27.06.2019
    helmut_taunus

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    Fossil-Oel- verbrauchend
     
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