Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten

Diskutiere Verbreitung Alternativer Antriebe: Neuigkeiten im Alles zu den alternativen Antrieben Forum im Bereich ---> Alternative Antriebe; Zu wenige Samsung-Akkus für Volkswagen ID.3 - EFAHRER.com Teslas Zukunft: Am Scheideweg zwischen Weltmarke und Niedergang - EFAHRER.com

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Was haltet Ihr von den alternativen Antrieben?

  1. Was ist das?

    1 Stimme(n)
    3,1%
  2. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Elektroauto

    5 Stimme(n)
    15,6%
  3. Fahre schon / nächstes Auto wird ein Hybrid

    2 Stimme(n)
    6,3%
  4. Fahre/Warte auf Tesla wegen der Ladeinfrastruktur

    0 Stimme(n)
    0,0%
  5. Warte auf vernünftige Ladeinfrastruktur

    2 Stimme(n)
    6,3%
  6. Warte auf günstige Gebrauchte Elektro/Hybrid

    3 Stimme(n)
    9,4%
  7. Warte auf Infrastruktur und Auto mit Brennstoffzelle/Wasserstoff

    10 Stimme(n)
    31,3%
  8. Mein Erdgas-/Biogasauto ist doch alternativ!

    5 Stimme(n)
    15,6%
  9. Warte ab, bis Verbrenner verboten sind.

    5 Stimme(n)
    15,6%
  10. Alles Hype, wir werden noch in 100 Jahren Verbrenner fahren!

    8 Stimme(n)
    25,0%
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  1. mawadre

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  2. mawadre

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    Und der Betreiber heißt "DB Schenker"...
     
  3. Tim

    Tim Mitglied

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  4. #764 helmut_taunus, 05.06.2019
    Zuletzt bearbeitet: 05.06.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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  5. odfi

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    Das E-Auto hat gar nicht den Anspruch, umweltneutral zu sein - das gilt genauso für Solar- und Windenergie - es geht lediglich darum, deutlich umweltverträglichER zu sein als die bisherigen Verbrenner-Autos und fossilen Energieträger.
     
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  6. Tim

    Tim Mitglied

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    Video angeschaut? Ich glaube nicht...
     
  7. Jurgis

    Jurgis Mitglied

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    @Tim
    Warum bezweifelst Du, dass odfi das Video angesehen hat?
    Natürlich ist das Video Anstoß für die eine oder andere Überlegung.
    Wer eine Pressemitteilung, eine wirtschaftspolitische Analyse oder ein Video in Auftrag gibt, möchte darin natürlich seine Auffassung wiedergespiegelt sehen.
    Wer der Überzeugung ist, dass alles in diesem Video die einzig geltende Wahrheit ist, der könnte auch glauben, dass alles in Wikipedia oder was in der Bildzeitung steht der Wahrheit enspricht. Selbst, wenn in dem Video alles der Wahrheit entspricht, so kann man belegbare Gegenargumente einfach unter den Tisch kehren, nur damit seine Meinung rüberkommt.

    Erst wenn das letzte Kohlekraftwerk und das letzte Atomkraftwerk vom Netz genommen sind, können wir mit besserem Gewissen behaupten, dass jede grün erzeugte Ampèrestunde auch wirklich keinen negativen CO2-Abdruck erzeugt, zumindest solange für diese Ampèrestunde nicht irgenwo anders auf dieser Welt im Vorwege CO2 oder andere Schadstoffe freigesetzt werden.
    Was nützt es der Umwelt, wenn ich mein e-Auto mit den Sonnenstrahlen, die das Dach einer Bäckerei anleuchten, auflade. Statt dessen sollte genau dieser Solarstrom lieber in das Netz eingespeist werden, um Speicherkraftwerke aufzuladen mit dem Ziel, eine CO2-neutrale Ökobilanz zu erreichen. Das hilft auch den Bauern in Südamerika.
     
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  8. odfi

    odfi Mitglied

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    yep, schon vor 2 Tagen - das Video geistert doch schon seit ein paar Tagen durch diverse Foren und Fb-Gruppen
    Wieso fragst Du?
     
  9. #769 helmut_taunus, 06.06.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.06.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    ausser dass das Filmteam sein voelliges Technikunwissen zeigt, Batterieleistung 70 kWh, Seltene Erden fuer E-Auto-Batterien,
    es werden wieder die hersteller- und journalistischen Tricks im Volk verteilt.
    Ein Bereich Lithium ist ein Problem, ok. Minuten spaeter nochmal dasselbe, Lithium ist immer noch ein Problem.
    A
    Es werden Elektroautos mit Ankuendigungen gleichgestellt. Ein Tesla auf der Strasse ist ein energiesparendes Elektroauto, ein ID ist kein Elektroauto, sondern noch eine Fata Morgana. Ein Tesla auf der Strasse oder Zoe spart Energie und Schadstoffe, ein E-Tron55 noch nicht.
    Dieses Ferrari- oder Maserati-aehniche Modes S faehrt mit Normverbrauch 20 kWh auf 100km, das sind in Benzin umgerechnet 2 Liter auf 100.
    B
    Die Hersteller kuendigen 25 oder noch mehr Modelle an. Sie meinen damit, es darf bestelt werden. Ziel muss ein anderes sein, nicht dem Kunden (spaeter mal) ein Angebot zu machen, sondern fuer Verkaeufe zu sorgen. Verbrenner teurer, oder Elektro billig. Das Problem soll auf den Staat abgeschoben werden.
    C
    xx Modelle elektrifiziert. Bedeutet, es sind rein-elektrische Autos, Wasserstoffautos mit Brennstoffzelle, oder Plug-In-Hybride, alles gemischt. Letztere koennen ganz ohne Stromverbrauch bewegt werden, derzeit auch noch in der Stadt.
    D
    Elektroauto bauen wollen ohne eigene Batteriefirma wird schwierig. Unsere Spaltmasse sind bestens, reicht nicht fuer den Verkauf, wenn im Batteriefach die Leere gaehnt. Das Problem soll auf den Staat abgeschoben werden. Irgendwann bestellt mal ein Kunde, und bekommt 1.. 2 Jahre Lieferzeit genannt, weil "Chinesen keine Batterien beibringen".
    E
    Das Ziel der Politik wird mit "mehr Elektro" erwaehnt. Mir scheint das nicht genau genug, zwar mehr Elektro aber bitte auch aus deutscher Produktion, sonst eher nicht zu viel Elektro.
    Beispiel ist die Elektroautofoerderung, die ueber die Preisgrenze die ersten Tesla konsequent ausschloss.
    Beispiel ist der CCS Lader. Der alle vorhandenen Elektroautos damals ausschloss.
    Beispiel Chademo: Chademo ist immer noch die einzige Schnittstelle, die Strom ins Netz zurueckspeisen kann. Nur damit koennen Elektroauto-Batterien parkender Autos zum virtuellen Kraftwerk zusammen geschlossen werden. Chademo versucht die europaeische Regierung zu vermeiden.
    Beispiel Reichweite: Auch die Politik wuenscht mehr "Reichweite", dabei ist das nicht noetig. Wenn die Politik die Hersteller ueberreden koennte, fuer jedes angebotene Elektroauto auch Ladestationen aufzustellen. Bei Fahrzeugen mit 1000 km Reichweite alle 500km, bei Fahrzeugen mit 100 km Reichweite alle 50 km Ladestationen. Wer zu wenig Batterie einbaut oder zuviel Verbrauch einbaut, der baut eben auf Autoherstellerkosten entsprechend mehr Ladestationen in die Weiten Europas.
    Beispiel Laden in der Stadt: Wo bitte wird das erste Parkhaus (auf Politikerwunsch) zu 30 Prozent der Plaetze mit Ladern ausgestattet?
    F
    Wirklich noetig sind kleine Autos
    Beispiel E-Go, ja gut aber
    Wo sind heute die vielen kleineren Modelle unter dem Polo? Da passen noch 3 Modellreihen drunter, werden aber nicht angeboten, weil
    - zu wenig Gewinn an minderpreisigen Autos
    - gleich hohe Crashanforderungen
    - gleich hohe Fixkosten bei Parkplatz, Tuev, Inspektion, Maut, alles politisch zu aendern, wenn man es vor 10 Jahren haette foerdern wollen
    Verbrenner-Autos muessen gar nicht klein werden fuer wenig Schadstoffe, sondern leicht, Plastikkarosse, Stoffdach, Fenster weglassen, wenigstens Fenstermechanik weglassen
    6-Meter-Zweisitzer werden verkauft, wo sind die 3-Meter Zweisitzer oder Dreisitzer, Grundriss wie zB die Mia
    Renault hat fuer den Twizy eine Ausnahmeregelung gefunden, das Fahrzeug ist gar kein Automobil. Koennte VW nachmachen mit einem Sub-Sub-Up! fuer 1 Person mit Notsitz fuer den Zweiten, mit Mopedmotor oder auch elektrisch. Man weiss seit vielen Jahren wie es geht, Beispiel 1-Liter-VW
    .
    Gruss Helmut
     
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  10. Tim

    Tim Mitglied

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    Weil er "umweltfreundlicher" schreibt, wovon angesichts des Lithiumabbaus, kaum die Rede sein kann.

    Das geht auch mit Wasserstoff. Ne Brennstoffzelle braucht nicht mehr kritische Stoffe wie ein KAT aus der Abgasreinigung. Wäre da nicht das Problem des Gesamtwirkungsgrads, wobei das bei entsprechendem Ausbau der eneuerbaren Energien sich aber egalisieren würde.
     
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  11. #771 mawadre, 07.06.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.06.2019
    mawadre

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  12. mawadre

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    Da kommen uns die Tränen. Die lieben Verbrennerfahrer und die Ölindustrie machen sich beim Thema Elektroauto plötzlich Gedanken um die Umwelt und um Wasserverbrauch. Bisher hat das quasi niemanden interessiert.

    [​IMG]
    Quelle: Is it time to end ethanol vehicle fuel mandates?
     
  13. Jurgis

    Jurgis Mitglied

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    Hallo Tim,
    Genau dieser Meinung bin ich auch. Statt reine Elektroautos mit Akkus auszustatten, die um und bei eine Tonne wiegen, was ja kontraproduktiv bzgl. des Energiebedarfs für die Beschleunigung ist, wäre ein serieller Hybrid in Kombination aus kleinem Akku (ca. 1 bis 5 kWh) und einem Wasserstoffantrieb mit Generator ideal.

    Die Energiebetreiber jammern, weil der Strom aus Windkraft und Solar sogenannter "Zappelstrom" ist, also mit sehr starken Schwankungen produziert wird, die Grundlast aller Verbraucher nicht gewährt wird und die Spitzen nicht abgenommen werden können.
    Immer wieder fahre ich an Windparks vorbei, bei denen mehrere Windräder aus dem Wind gedreht wurden und still stehen. Verlorene Energie.
    Statt dessen könnte jeder Betreiber eines Windparks überschüssige Energie statt dessen in Wasserstoff umgewandeln.

    Ich selbst wollte mir 3 Solarpanele, sogenannte "Balkonmodule" aufstellen, da das gerade im von mir tragbaren finanziellen Rahmen liegt. Der erzeugte Strom würde dann in das Hausnetz eingespeist und unter meiner Grundlast liegen. Somit würde mein Stromzähler nicht rückwärts laufen.
    Leider hat der Gesetzgeber seit Sommer letzen Jahres einen Riegel vorgeschoben. Sobald ich einspeise, bin ich Energieproduzent und brauche einen Vertrag und somit eine technische Änderung in meinem Hausanschluss, den ich bezahlen muss. Und der ist so teuer, dass ich über den erwarteten Einsparungen liege. Nur, wenn ich die Module bzw. den produzierten Strom direkt selbst verbrauche und nicht an das Hausnetz kopple, kann ich machen, was ich will. Also könnte ich doch Wasserstoff selbst herstellen.
    Da habe ich zwei Hürden:
    1) Ich müsste zu den Solarpanelen noch eine Wasserstoffanlage kaufen mit einem entsprechenden Behälter, in dem der Wasserstoff transportabel gespeichert werden kann.
    2) Ich habe keinen Verbraucher für eben diesen Wasserstoff. Der Umbau meines Diesels ist ausgeschlossen (ABE des KFZ entfiele) oder wäre mit Einzelabnahme exorbitant teuer, vom Zeitaufwand mal abgesehen, weil es derartige "Kits" auf dem Markt nicht gibt.
    Selbst, wenn ich ein Wasserstoffauto hätte (für mich unbezahlbar), stellt sich immernoch die Frage, wie ich den Wasserstoff ins Auto bekäme. Muss ich mir dann noch eine Tankstelle auf mein Grundstück stellen (am besten transportabel)?

    Last but not least ist dann der minimale Wirkungsgrad bei der Herstellung von Wasserstoff. Wieviele Solarpanele brauche ich, um nach Umwandlung in Wasserstoff täglich 80km fahren zu können?

    Nichtdestotrotz bin ich der Überzeugung, dass genau dieses die einzige Lösung ist, um in Zukunft CO2-neutral den Verkehr bewältigen zu können.
     
  14. #774 Jurgis, 07.06.2019
    Zuletzt bearbeitet: 07.06.2019
    Jurgis

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    Echt? Also ich bin da raus. Ich habe mir beim Tanken noch nie Gedanken über den Wasserverbrauch gemacht.
    Da ich gegenüber dem "normalen" Verbrennerfahrer keinen Hamburger pro Woche esse, kann ich bei gleichem Wasserverbrauch doch statt dessen 500 Liter Benzin (oder Diesel?) pro Woche verbrauchen. :bravo:

    Ich mache mir da Gedanken über die Umverteilung des Geldes zur Steuerung des Kaufverhaltens. Mir geht nicht aus dem Kopf,
    - dass ich Norwegen ein Benziner-Golf teurer ist als ein E-Golf, der Strom dort nur 12ct pro kWh kostet, also Anschaffung und Betrieb elektrisch günstiger ist.
    - dass in Deutschland mit Förderung ein E-Auto viel teurer ist als das gleiche Auto als Benziner und dass die Stromkosten für das Bewegen eines Autos höher sind als der Betrieb mit Benzin, ganz zu schweigen vom Diesel.
    Aber es wird ja alles besser, denn schließlich kommt die CO2-Steuer, die das Fahren eines Verbrenners teuerer machen. Und das damit gewonnene Geld in die Altersversorgung geht statt in die Förderung der E-Mobilität. Nein, ist gut so, denn jeder von uns wird älter, und dieses Kapitel ist nicht weniger beängstigend. Nur hat es nicht zur Folge, dass in Richtung Elektro endlich etwas geschieht.
     
  15. #775 helmut_taunus, 07.06.2019
    helmut_taunus

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  17. Tim

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    Doch und das ist ein Grund warum ich einen Hybrid fahre, der quasi keinen Feinstaub und keine Stickoxide aus dem Auspuff bläst. Kleiner Akku (kein Lithium), muss nicht mit Strom unbekannter Herkunft geladen werden, geringer Verbrauch. Aber das tut an der Stelle nix zur Sache.
    Der Wasserverbauch in Summe ist das eine. Das Absenken des Grundwasserspiegels in großen Bereichen (in denen es eh nicht viel Wasser gibt) ist aber eine andere Hausnummer. Die Folgen von solchen Aktionen haben auch schon die Amis mit ihrer exzessiven Landwirtschaft zu spüren bekommen. Nachdem das Wetter bei uns immer launischer geworden ist, habe ich auch für den Garten die Kapazität der Wasserspeicher erhöhen müssen. Nur regnet es bei uns (übers Jahr gesehen) genug, so dass wir es hier noch im Griff haben. Aber das der Grundwasserspiegel in diesem Jahr noch nicht wieder auf Normal-Niveau ist, habe ich auch gemerkt.
     
  18. Jurgis

    Jurgis Mitglied

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    Hallo Tim,
    vor Kurzem las ich bei der Vorstellung eines in diesem Jahr neu erscheinenden Hybrids (weiß nicht mehr, welches Auto), dass dieser 13% weniger verbrauchen soll als sein bereits auf dem Markt befindlicher Benziner. Daraufhin habe ich mal den Spritmonitor bemüht und erfahren, dass die angemeldeten Auris-Fahrer für den Hybrid durchschnittlich 4,6 l/100km angaben gegenüber dem reinen Benziner mit 7,0 Liter. Das ist doch schon beachtlich.
    Hingegen verstehe ich nicht, warum Dein Wagen ...
    Während der Verbrennungsmotor läuft, hat er die gleichen Abgase wie ein reiner Benziner bzw. sogar mehr, weil er parallel dazu auch noch die Batterie wieder aufladen muss. Und Feinstaub emittiert ein Auto weniger durch die Abgase sondern durch Abrieb der Bremsbelege und vor Allem Abrieb der Reifen.
     
  19. odfi

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    Das ist eine Steigerungsform, die eben nicht ausdrückt, dass E-Autos umweltfreundlich sind (u.a. wegen dem Lithium-Abbau), sondern lediglich umweltfreundlichER als Verbrenner. Auch wenn der Beitrag das schlecht rechnet, zeigt er ein paar Stellschrauben auf, mit denen das E-Auto locker umweltfreundlichER wird. Tesla hat meines Wissens nach nur Ökostrom in seiner Produktion eingesetzt, was den Vergleich zu einem Verbrenner deutlich beeinflusst.
     
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  20. #780 mawadre, 11.06.2019
    Zuletzt bearbeitet: 12.06.2019
    mawadre

    mawadre Mitglied

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    Also Benziner ist nicht gleich Benziner und Hybrid nicht gleich Hybrid. Aber nehmen wir mal an, wir vergleichen einen aktuellen Downsizing Benziner noch ohne Partikelfilter mit Turbo und Einspritzung mit dem archetypischen Vollhybrid von Toyota mit klassischem Saugbenziner. Ich bin kein Verbrenner-Experte - aber dafür reichts: der kleine Turbobenziner wird wegen des Optimierungsziels "höchstmögliche Effizienz" so betrieben, dass recht viel recht feiner Staub entsteht. Die deutschen Autohersteller wissen das seit über 10 Jahren und haben sogar in D extra ein Kartell gebildet, um die Einführung einer Pflicht für Partikelfilter bei solchen Benzinern zu verhindern. Seit Herbst 2018 gibt's die Partikelfilterpflicht für Benziner. Umgekehrt hatte der Geschichte nach Toyota vor 25 Jahren festgestellt, dass die Abgasbestimmungen immer schärfer werden und bald nicht mehr mit den immer stärker auf den niedrigen Verbrauch optimierten Verbrennern einhaltbar wären. Toyota entschied sich dann dazu, keinen Beschiss zu machen und einen sehr sauberem Antrieb zu entwickeln. Sie kombinierten einen kleinen Saug-Benzin-Motor mit sehr sauberem Abgas aber schlechter Effizienz im Teillastbetrieb mit einem Elektromotor/Generator mit einem stufenlosen Getriebe und einer kleineren Speicherbatterie (erst Metalhydrid später Lithium). Der Saugbenziner wird per Software und Getriebe möglichst immer im optimalen Arbeitspunkt und bei sehr guter Abgasreinigung betrieben. Wenn weniger Leistung gebraucht wird, lädt er nebenbei die Batterie, wird mehr Leistung gebraucht, schaltet sich der Elektromotor dazu.
    Aus der Not, die Abgasregeln einhalten zu können, wurde also ein effizienter, recht sauberer Verbrenner-Antrieb mit der Option für nahezu 100% täglichen rein elektrischen Betrieb geschaffen. Rein elektrischer Betrieb bis 50 km aus der Batterie geht inzwischen auch (PHEV, Plug-in Hybrid Electric Vehicle). Wenn die Nutzer das Auto tatsächlich jede Nacht anstecken, wäre bei 95% der Nutzer der tägliche Betrieb rein elektrisch. Aber die meisten tun das wohl leider nicht.

    Inzwischen gibt's auch ganz viele sogenannte Hybride von den Europäern - aber auch da ist wieder viel Beschuss und Verarschung dabei. Ein Mildhybrid ist zum Beispiel ein normaler Verbrenner mit einer etwas größeren Lichtmaschine/Generator am Keilriemen und einer minimal größeren Starterbatterie. Bei NEFZ und in der Werbung beeindruckt man damit die Unwissenden. Aber es ist totale Verarschung.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Mild_hybrid#List_of_makes_and_models

    In Praxis sind die Verbrenner Hybride aber doch nur graduell besser als die reinen Verbrenner: die allerwenigsten Fahrer laden wirklich jeden Tag die Batterie nach selbst wenn sie eine Lademöglichkeit zu Hause hätten. Mit den derzeitig hohen Strompreisen sparen sie nicht wesentlich gegenüber Sprit. Und der Hybrid hat so ein gutes Image, dass man sich kaum Mühe machen muss, weiterzudenken. Und so haben wir eben dann weiter massiv viele Verbrenner mit einem 3x so hohen Primärenergieverbrauch wie gleich große EV und weiter massiven CO2 Ausstoß und Umweltverschmutzung, Wasserverbrauch und Kriege wegen und ums Öl. Elektrisch fahren dagegen kann den CO2 Ausstoß auf 0 drücken. Genau das bräuchten wir zusammen mit vielen anderen Verbesserungen, damit sich die Erde "nur um 1,5-2 Grad" statt bis zu 6-10 Grad aufheizen wird. Ersteres ist schon sehr schlimm bis krass. Aber letzteres wird die Erde größtenteils in eine unbewohnbare Gluthölle mit 100 Meter höherem Meeresspiegel und massiv in den Meeren verschwundenen Städten und Landstrichen verwandeln.
     
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