Suche robusten Hochdachkombi – mein Dachzelt braucht ein neues Zuhause

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Kati76

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Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem robusten Hochdachkombi, den ich mir zum Minicamper umbauen kann. Mein treues Dachzelt kommt natürlich wieder mit!
Aktuell steht es noch auf meinem Dacia Sandero (BJ 2023) , aber auf Dauer einfach zu klein für mich, meinen Dackel und meine Pläne. Ich möchte etwas, das mehr Raum bietet, ohne gleich ein Wohnmobil zu sein.
Das Auto soll auch mein Alltagsauto sein – also zuverlässig auf Kurzstrecken (Einkauf, Arbeit, Alltag) und gleichzeitig langstreckentauglich, wenn’s in den Urlaub oder auf Wochenendtour geht. Da fällt ein Diesel schon raus oder?
Ich habe im Laufe der Jahre schon Ford, Opel, Citroën und Dacia gefahren – und irgendwie immer das große Los gezogen, was Pannen angeht: Getriebeschaden, Lichtmaschine (aktuell beim Dacia, zum Glück alles innerhalb der Garantie) etc.
Preislich sollte der Neue die Marke von 18.000 nicht überschreiten.

Frage an euch erfahrenen HDK Besitzer:
Habt ihr vielleicht ein paar Entscheidungshilfen für mich und auf was sollte ich achten?

Danke und liebe Grüße
Kati
 
strobel

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Bei vielen Kurzstrecken würde ich keinen Diesel kaufen.

Das hatte ich mal in einer anderen Kaufberatung geschrieben:

"Wenn Benziner (und nicht zu teuer), dann würde ich den Dacia Dokker mit dem 102 PS SCe Motor in die Auswahl nehmen.
Das ist ein technisch älterer 1.6L 16V Motor. Den gab es als Benziner oder mit Autogas von etwa 2015 bis 2019 im Dokker.

Ich habe den technisch identischen Dacia Lodgy 2017 als Neuwagen gekauft und bin bisher weitgehenst sehr zufrieden mit dem Wagen.
Preis-/Leistungsmäßig finde ich den, vor allem da günstig als EU-Neuwagen gekauft, :top:
Habe bis jetzt über 100.000 km mit dem Auto zurückgelegt und vom Motor her gesehen, war der einzige Defekt bisher der Kühlmitteltemperatursenor, den man zum Glück für kleines Geld kaufen und selber austauschen kann.

Wichtig: Nicht den 1.2er TCE kaufen! Da gibt es wohl viele mit Problemen und Motorschäden.
Von dem neueren 1.3er TCE, der zuletzt auch noch in den Dokker rein kam und ua im aktuellen Renault Kangoo / Nissan Townstar verbaut ist, habe ich bisher noch nichts Schlechtes mitbekommen."

Bei deinem Budget von bis 18.000 Euro würde ich, wenn Dacia, auch den 1,3er TCE als Motor mit in die Auswahl nehmen.
Leider gibt es den Dokker nur noch als Gebrauchtwagen. Für 18.000 Euro hätte man den damals auch neu mit quasi Vollaustattung bekommen.

Habe seit ein paar Monaten noch einen Kangoo III, aber große Erfahrungswerte bezüglich Reperaturen habe ich da bisher noch nicht. Bin damit bisher ca 3.500 km problemlose km gefahren.

Rein vom fahren her ist der 3er Kangoo deutlich komfortabler als der Dacia. Man sitzt da auch noch mal höher und bequemer.

Als zuverlässiger Alltagsgeselle bin ich aber vom Lodgy / Dokker voll überteugt. Ich traue ihm irgendwie auch eine längere Langzeithaltbarkeit zu als dem Kangoo, allein schon weil dort dieser ganze elektronische (tw Zwangs-) Schnickschnack nicht verbaut ist.
 
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strobel

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Nachtrag:
Das hatte ich mal in einer anderen Kaufberatung geschrieben:
Da ging es um ein Auto bis 10.000 Euro.

Mit bis 18.000 Euro stehen dir natürlich mehr Optionen offen.

Da werden sicher noch einige Meldungen zu kommen, die mehr persönliche Erfahrungen mit den verschiedenen Marken / Modellen gemacht haben.

Aktuell gibt es ja im Prinzip nur drei unterschiedliche Hochdachkombis von 10 verschieden Marken (+ ein etwas kleinerer Ford).

Stellantis: Citrön, Peugeot, Opel, Toyota, Fiat sind alle Baugleich.

Renault Kangoo, Nissan Townstar und Mercedes Citan werden alle bei Renault in Frankreich gebaut.

Und den Caddy gibt es von VW oder mit Fordpflaume im Grill.

Von der Innenraumhöhe her werden wohl der ältere Nissan NV200 und auch der ältere Fiat Doblo / Opel Combo (gebaut bis ca 2018 ) ziemlich weit vorne liegen.

Den Nissan NV200 fand ich vor ein paar Jahren auch sehr interessant, aber da gab es den leider schon nicht mehr als Neuwagen zu kaufen.
Könnte aber ja als Gebrauchtwagen für dich eine gute Alternative sein.

Ca 2021 konnte man den Combo XL als EU Neuwagen mit Klima und einfachem Radio für ca 17.300 Euro kaufen.
Der Kurze war, meine ich, ca 1000 Euro günstiger.
Damals war ich kurz am überlegen, hatte dann aber den Kauf verschoben und zum darauffolgenden Jahreswechsel konnte man die PKW Variante dann nicht mehr mit Verbrennermotoren kaufen.

Dieselvariante, Benziner hatte ich damals nicht nach geschaut oder mir nicht gemerkt.
Einen dieser Stellantis Benziner mit Zahnriehmen im ÖL würde ich mir eh niemals kaufen.
Vor allem auch jetzt als Gebrauchtwagen nicht.

Mittlerweile sind die Preise ja ziemlich explodiert.
Ua wegem dem EU CO2 Wahnsinn. :flop:
Schlimme Entwicklung das Ganze. :no:
 
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Kati76

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Danke für deine Antwort :)

Nissan NV200 und der Kangoo kommen in die engere Auswahl. Nur finde ich da aktuell fast nur Diesel Fahrzeuge.

Der Dokker ist bestimmt nicht schlecht, gibt’s glaube ich aber nicht mit Heckklappe. (zusätzlicher Wetterschutz)

Bei meinem aktuellen Fahrprofil unter der Woche dürfte ich überhaupt kein Auto fahren. Ich fahre nur 6 km zur Arbeit und versuche im Sommer mit dem Fahrrad oder auch mal mit der Bahn zu fahren. 1x in der Woche fahre ich 30 km Autobahn und am Wochenende auch mal länger. Laufleistung im Jahr habe ich ca. 15.000.
 
Hammerbergfritz

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Ich habe mir im Frühjahr wieder einen Peugeot Partner gekauft, diesmal als Kasten mit LKW-Zulassung, Diesel 1,5 Bluetec 100 PS, 220-V-Steckdose vorhanden.
Ich habe zwei kleine Peugeot-Werkstätten in der Nähe, die mir das in sie gesetzte Vertrauen bereits bewiesen haben.
Serienausstattung: Trennwand, (inzwischen von mir beidseitig gefilzt). 3-Sitzer vorn, Bodenplatte, (von mir mit Isolierung darunter ergänzt und einen günstigen, rechteckigen Teppich eingelegt ) halbhohe Laderaumverkleidung, 80 km Tageszulassung, 21.000 € .

Inzwischen mit Airlineschienen auf dem Dach (verschraubt an den serienmäßigen Punkten) und im Laderaum ergänzt. Meine diversen, vom Tepee bereits vorhandenen, Euroboxen (Werkzeug, Küchenutensilien, Campingzubehör, Fotoausstattung) - kann ich mit selbst gebastelten Kasten- und Schienensystemauszüen relativ leicht ein- und ausbauen, Außerdem wahlweise Fahrradständer, (Vorderrad ausbauen mit Klemmhalter befestigen).
Nächste Ergänzung geplant bzw. schon vorbereitet:
Zusatzsteckdosen an Zweitbatterie, die im Hohlraum hinter der Sitzreihe untergebracht werden soll. Zweitbatterie ist sinnvoll, weil der Stromsparmodus nach kurzer Zeit alles abschaltet.
Wegen der diversen Stellantis-Lieferanten/Hersteller (Noch übersichtliche Werkstätten und Ansprechpartner!) halte ich diese Fahrzeuge für empfehlenswert.
Ich habe den Kauf bis jetzt nicht bereut, bin bereits 17.000 km gefahren.
 
strobel

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Nissan NV200 und der Kangoo kommen in die engere Auswahl. Nur finde ich da aktuell fast nur Diesel Fahrzeuge.
Einfach mal den Markt eine Weile in Beobachtung halten und warten bis das passende Angebot kommt.

Ich wollte lieber einen Neuwagen und hatte meinen hier bestellt:
Renault Kangoo Neuwagen Angebote -

Kostet zwar einige Tausender mehr als 18.000 Euro, aber dafür Neu mit Herstellergarantie.

Während du bei Dacia allerdings aktuell 7 Jahre Garantie hast (zumindest wenn hier in D beim Vertragshändler gekauft), sind es beim Renault Kangoo nur 2 Jahre. (Könnte bei der Nissanversion ggf länger sein.)

Der Dokker ist bestimmt nicht schlecht, gibt’s glaube ich aber nicht mit Heckklappe. (zusätzlicher Wetterschutz)
Nein, den gibt es leider nur mit Hecktüren.
Beim Lodgy und beim Kangoo habe ich Heckklappe. Ideal als Regendach (genau) und wenn man sich zB mit kl. Magneten Duschvorhänge daran befestigt, hat man ein Umkleide-, Dusch- oder auch Toiletten-Zelt. :top:

Bei meinem aktuellen Fahrprofil unter der Woche dürfte ich überhaupt kein Auto fahren. Ich fahre nur 6 km zur Arbeit und versuche im Sommer mit dem Fahrrad oder auch mal mit der Bahn zu fahren.
Da wäre dann, wenn schon Auto, vermutlich ein Elektroauto am Besten.
 
Hammerbergfritz

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Den Vorschlag eines Elektroautos halte ich auch für nachdenkenswert! Dürfte zwar anfangs eine höhere Investition sein, aber bei extremer Kurzstrecke ist der Verschleiß bei Benziner oder Diesel extrem bis der Motor warm ist. Da kann man auf Langstrecke beim Elektroauto schon mal längere Ladepausen akzeptieren.
 
strobel

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Den Vorschlag eines Elektroautos halte ich auch für nachdenkenswert!
Wobei ich das jetzt eher für den Weg zur Arbeit und weitere Kurzstrecken meinte. ;-)

Ich könnte zB mit einem Elektoauto nichts anfangen, da ich in einem Hochhaus ohne Ladesäulen wohne und auf der Arbeit gibt`s leider auch keine, außer für die Chefs.
 
Hammerbergfritz

Hammerbergfritz

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Bei uns gibt es bereits genug Supermärkte mit Schnellladesäulen. Bei Kurzstrecken von 6 km oder 12km am Tag, dürfte das Laden einmal in der Woche während des Einkaufs reichen. Eine eigene Garage wäre sicher praktisch, wobei bei diesem Verbrauch eine einfache Steckdose über Nacht reichen könnte.
 
strobel

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Ja, für die Kurzstrecken sollte das so gehen. Aber der Wagen soll ja..
gleichzeitig langstreckentauglich, wenn’s in den Urlaub oder auf Wochenendtour geht.
..sein.
Dafür würde ich erst mal, bei einem großen Auto was auch für Urlaube und zum Campen genutzt werden soll, weiter auf einen Verbrenner setzen.
 
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Kati76

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Für ein E-Auto passen die Umstände nicht. Wir wollen auch nächstes Jahr zum Nordkapp :)
 
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