Motoröl Toyota Proace City Verso L2, 110 PS, BJ 2023

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Servus zusammen,

echte Anfängerfrage und es nervt mich, dass ich es nicht selbst finde... Ich suche nach dem Motoröl für meinen neuen Toyota Proace City Verso L2 mit 110 PS VVT-I Motor. In der Betriebsanleitung und dem Serviceheft habe ich nichts gefunden oder es überlesen.

Welches Motoröl wird von Toyota empfohlen, könnt ihr mir weiterhelfen, wo ich es finden kann? Danke!

Grüße
 
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Tim

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Als langjähriger Toyota-Fahrer, der dieses Fahrzeug aber nicht kennt: Steht im Handbuch. Normalerweise findest du da auch den kompletten Service-Plan, was also wann fällig ist.
 
Meuti

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Hast du mal einen Oil-Finder ausprobiert? Z.B den hier. Wenn ich von 110 PS ausgehe, würde ich den ProAce City Verso 1.2 Turbo mit 81kw "erraten". Für den wird dann das hier empfohlen, siehe auch die PDF im Anhang (wobei du auch bei anderen Öl-Herstellern entsprechende Öl-Finder nutzen kannst).
 

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  • Toyota-EU-Proace-City-Verso-2019-.pdf
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Als langjähriger Toyota-Fahrer, der dieses Fahrzeug aber nicht kennt: Steht im Handbuch. Normalerweise findest du da auch den kompletten Service-Plan, was also wann fällig ist.

Hallo Tim,

so kenne ich es auch von meinen bisherigen Fahrzeugen (keine Toyota). Aber es gibt weder einen Eintrag Schmierstoffe/Verbrauchsstoffe noch ist im Eintrag zum Motoröl speizfiziert welche Viskosität bzw welche Anforderung erfüllt werden soll.

Im Serviceheft stehen die Intervalle ein, sowie was noch auszutauschen ist. Wobei ich nicht ausschließen kann, dass ich es aufgrund der kleinen Schriftgröße übersehen habe.

Die Webseite von Toyota ist leider auch nicht hilfreich, da die mich nur an den Händler zurückverweisen.

Danke für deine Hilfe, ich muss mir dann nochmal genau das Serviceheft anschauen.
 
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Tim

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Such mal nach Öl oder Motoröl in der "Idiotenwiese" hinten. Hab leider keinen Toy mehr, so dass ich selbst nicht nachschauen, kann unter welchem Begriff es läuft. Das muss aber drin stehen, damit du weißt, was du nachfüllen darfst. Da kann sich der Hersteller nicht ausschweigen.
 
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Such mal nach Öl oder Motoröl in der "Idiotenwiese" hinten. Hab leider keinen Toy mehr, so dass ich selbst nicht nachschauen, kann unter welchem Begriff es läuft. Das muss aber drin stehen, damit du weißt, was du nachfüllen darfst. Da kann sich der Hersteller nicht ausschweigen.

Dort habe ich mich bereits ausgetobt. Im Serviceheft steht auch nichts drin. Dort steht nur, dass Motoröl ausgetauscht werden soll. Entweder bin ich ein Vollidiot oder Toyota versucht sein eigenes Öl zu verkaufen.

Mir geht es darum die Herstellergarantie zu erhalten, falls der Motor meint er müsste sich verabschieden.

Trotzdem danke an alle. Schreibe jetzt eine Mail an meinen Händler und werde euch das Ergebnis mitteilen.
 
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Tim

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Kann ich nicht glauben, dass die Anforderungen ans Öl nicht drin stehen. Früher - also selbst vor 10 Jahren - hat Toyota es sich leicht gemacht und nur die SAE-Viskosität angegeben (und ggf. ne Standard-Norm, die praktisch eh jedes Öl erfüllt). Vielleicht ist es bei dem umgelabelten PSA anders, die Öl-Norm deutet ja auch darauf hin...
btw, kurz ergooglet: https://www.autodoc.de/autoteile/mo...grossraumlimousine/139234-1-2-vvt-i-110-bkynn
 
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CamperDriver

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Nimm unbedingt das richtige vorgeschriebene Öl, sonst riskiert Du die Auflösung Deines Zahnriemens der im Ölbad läuft. Die Folge ist ein Motorschaden. Die 1.2 L Motoren mit 110 und 130 PS sind da sehr empfindlich. Es wurde schon seitenweise im NETZ darüber geschrieben. Angeblich sollen die Materialien der Zahnriemen bezüglich der Ölfestigkeit verbessert worden sein. Deshalb wechseln sie auch jährlich das Öl. Meine letzte Inspektion beim Toyota Händler hat nach 2 Jahren und 24000 km mit Öl und Bremsflüssigkeit 790,- Euro ohne Leihwagen gekostet. Solche Zahlen kenne ich von SKODA nicht. Ich möchte nicht wissen was die haben wollen wenn mal noch eine Bremse und der TÜV mit dran sind.
 
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EHorst

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Das ist ein eigentlich ein Stellantis Fahrzeug.
Das 0W30, Freigabe PSA B71 2312 ist inzwischen nicht mehr freigegeben!

Nur noch das 0W20 PSA B71 2010.
Gibt fast nur das eine
Total Quartz Ineo Xtra First 0W-20, dass diese Spezifikation erfüllt.
Das hat eine etwas höhere TBN als das B71 2312 und hält länger durch ohne zu aggressiv zum Riemen zu werden.
 
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Tim

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0W20 - bald sind wir wieder bei Einbereichsölen. Die gute alte Zeit in der man zwischen Sommer und Winter "umgeölt" hat.
Tschuldigung, aber haben die einen an der Waffel? Es gab vor 20 Jahren sehr gute 0W40er, die bezahlbar waren.
 
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EHorst

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Die Tendenz hat durchaus technische Gründe.
Die Motoren sollen sparsam und sauber sein.
Das Öl soll lanngzeitstabil sein und soll dennoch nicht zu viele Zusätze benötigen die beim Verbrennen zu Asche werden.
(Asche verbleibt im Gegensatz zu Ruß für immer im Partikelfilter).
Speziell wegen dem Zahnriemen ist ein hoher TBN Wert wichtig, auch der benötigt Zusätze die zu Asche werden.

Ein 0W40, dass diese Anforderungen alle erfüllt gibt es vermutlich nicht. Das PSA B71 2312 kommt schon nicht ganz auf den TBN Wert, was nachteilig für den Riemen ist.

Das W20 bewirkt natürlich auch noch eine geringe Verbrauchsreduktion, damit auch etwas weniger Co2.
Man darf so ein Öl natürlich nur in Motoren geben, die dafür konstruiert sind.
Das 0W20 darf in die etwas älteren Motoren (der gleichen Grundkonstruktion) die noch kein Partikelfilter hatten, nicht rein! Die waren noch etwas anders ausgelegt. Die mit Partikelfilter waren von Anfang an auf das 0W20 ausgelegt, man hatte das 0W30 anfangs aber außerdem erlaubt, was wohl keine gute Entscheidung war. Es gibt die Behauptung, dass dies nur eine Notlösung war, weil es das 0W20 PSA B71 2010 nicht in ausreichender Menge gab, keine Ahnung ob das stimmt.
 
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Tim

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Ich gehe noch mit, dass man keine Öle will, die viele additive brauchen, weil sich das mit langen Wechselintervallen beißt. Die bauen nämlich meist schnell ab. Man braucht halt ein gutes Basis-Öl. Aber der Aschewert hat mal nichts mit der Viskosität zu tun.

Ich habe da eine wesentlich einfachere Theorie: Die 0 vor dem W wird genommen um auf dem Papier einen niedrigeren CO2-Ausstoß zu haben. Eine recht kleine Zahl hinter dem W wird genommen, damit die 4-5 Liter Öl Werksfüllung die Marge erhöhen. Nachdem was VW beim DSG abgezogen hat (Stichworte: Füllmenge Getriebeöl und Druckdose), wundert mich nichts mehr. Da wurden keine 20€ pro Fahrzeug gespart und wenn der Kunde Pech hatte, hatte er nen richtig großen Schaden. Alles nur für ein paar Euro.
Beim Motoröl finde ich es halt dahingehend blöd, weil die meisten Werkstätten nur 1 Fass Öl haben. Das ist dann eins, was irgendwie in alle Modelle passt. Wenn man jetzt die Spirale beim Öl abwärts dreht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis man nur noch solche Öle bekommt.
 
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Nimm unbedingt das richtige vorgeschriebene Öl, sonst riskiert Du die Auflösung Deines Zahnriemens der im Ölbad läuft. Die Folge ist ein Motorschaden. Die 1.2 L Motoren mit 110 und 130 PS sind da sehr empfindlich. Es wurde schon seitenweise im NETZ darüber geschrieben. Angeblich sollen die Materialien der Zahnriemen bezüglich der Ölfestigkeit verbessert worden sein. Deshalb wechseln sie auch jährlich das Öl. Meine letzte Inspektion beim Toyota Händler hat nach 2 Jahren und 24000 km mit Öl und Bremsflüssigkeit 790,- Euro ohne Leihwagen gekostet. Solche Zahlen kenne ich von SKODA nicht. Ich möchte nicht wissen was die haben wollen wenn mal noch eine Bremse und der TÜV mit dran sind.
Der Zahnriemen kann sich auch mit dem "richtigen" Öl auflösen. War gerade bei der 3-Jahres-Durchsicht gewesen, km-Stand 47015. Habe noch nie selbst Öl nachgefüllt und war zu den Wartungen ausschließlich bei dem Händler, der mir das Auto verkauft hat. Mir wurde gesagt und auf die Rechnung geschrieben, dass der Zahnriemen porös ist. Habe nicht nur mit den Begrifflichkeiten ein Problem. Ich komme aus der Schweißtechnik, da ist eine Pore ein runder Gaseinschluß. Gemeint sind wohl eher Risse. Wie man mit einer U-förmigen Lehre zur Breitenfeststellung ohne Sicht auf den Zahnriemen die Oberfläche bewerten kann, erschließt sich nur, wenn die Korrelation zwischen Quellzustand und baldigem Bauteilversagen schon länger bekannt ist.
Ich hatte gelesen, dass die Wechselfrist für den Zahnriemen ursprünglich bei 200000 km lag und jetzt bei der Hälfte angekommen ist, zumindest laut Toyota-Serviceheft. Das stärkte den Widerstand in mir, die Kosten in Höhe von 1100 € zu tragen, zumal Toyota das Öl eingefüllt hat und ich das Fahrzeug ausschließlich bestimmungsgemäß genutzt habe. In der Werkstatt murmelte man etwas von zuviel Benzin im Öl. Erstens fahre ich fast auschließlich Langstrecke (zur Arbeit fahre ich 700 Meter mit dem Fahrrad), zweitens wärme ich fast immer mit der Standheizung vor und drittens steht mit keinem Wort in der Betriebsanleitung, dass Kurzstrecke den Motor tötet.
Ich habe jetzt um eine Kulanzregelung gebeten. Mal sehen, wie das ausgeht nach vier Toyotas und 100000 € Umsatz.
 
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EHorst

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Bei Stellantis gibt es da bis jetzt Kulanz, wenn das vor dem jetzt regulären Intervall auftritt sofern die Wartung stattgefunden hat. Die Werkstatt lässt im Normalfall das Fahrzeug gleich bei sich bis das erledigt ist.
Und jetzt bei Toyota ist es anders?
Ist ja mega Relaxig.
Die Öl Spezifikation wurde übrigens nachgeschärft.
Welches Öl kam bei Dir laut Rechnung rein? Also 1. 2. Und 3. Wartung?
Wäre spannend, ich bezweifle auch, dass man das Problem mit der letzten Spezifikation endgültig löst.
Wenn der Riemen aufquillt, gibt es halt auch Abrieb, weil die Zähne nicht mehr passen. Und der Abrieb setzt den Motor zu.
 
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Bin gerade 500 km von den Rechnungen entfernt, melde mich dazu am Wochenende. Kann mich nur an die Viskositätsangabe 0W20 auf der letzten Rechnung erinnern. Hatte noch so gedacht: -40°C und Klimawandel, passt irgendwie nicht zusammen ;-).
 
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0W20 wird dann ein PSA B71 2010 Öl sein.
Vor kurzem war noch das PSA B71 2312 zulässig, das war ein 0W30.
Das B71 2010 hat eine bessere TBN.
 
rapidicus

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ich arbeite in einer firma, die prüfstandsläufe für die autoindustrie fährt.
bei uns ist der verbrenner noch nicht wirklich tot- zum einen fahren wir motorersatzteile frei (weil zulieferer ausgestiegen sind),
und ein großer teil sind ölfreigaben....
die rühren ständig was neues an 8).
sehr rührig :mrgreen:, was öl angeht, sind die hier: Ölanalysen und Ölanalytik für Motor und Getriebe
(ich hab mich da wegen meinem alteisen aus Milwaukee angemeldet...2.te meinung ist immer gut)

Gruß, Stefan
 
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Tim

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Ist die maximale Menge an Additiven von der Viskosität abhängig?
Additive und Viskosität habe keinen zwingenden Zusammenhang. Ein gutes Basisöl kommt mit wenigen Additiven aus. Additive haben eher den Nachteil, dass sie sich "verbrauchen". Wenn es ein schlechtes Basisöl mit vielen Additiven ist, sinkt die Öl-Qualität also im Laufe der Zeit erheblich.
Die bessere Frage wäre also: Woran merkt man, dass das Öl nicht mehr den Anforderungen entspricht und gewechselt werden sollte?
Wir als Laie gar nicht. Deswegen finde ich ein gutes Basisöl, das mit wenigen Additiven auskommt, die bessere Wahl, weil es eben nicht so stark abbaut.

Bei nem neuen Auto (mit Garantie) würde ich da aber nicht groß rumexperimentieren eben wegen der Garantie.
 
Thema: Motoröl Toyota Proace City Verso L2, 110 PS, BJ 2023
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