Kaufberatung elektrischer Hochdachkombi

Diskutiere Kaufberatung elektrischer Hochdachkombi im Forum Allgemeine Fragen und Themen im Bereich ---> Die Fahrzeuge - Hallo zusammen, ich bin neue hier im Forum. Warum? Weil mein Skoda Octavia bis vor kurzem noch tadellos funktionierte. Dennoch war für mich immer...
Beastie

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Bei uns sind nun die Würfel gefallen... nach langen, leidvollen durchheulten Nächten weil es einfach keinen 100% Ersatz für den NV200 gibt und nach heftigem ausmessen des TG Stellplatzes sowie gestiegen Selbstvertrauen, cm genau einparken zu können, ist die Wahl auf einen KIA PV5 WAV gefallen... WAV steht dabei für die Passenger Variante, die hinter der ersten Sitzreihe Platz und die notwendigen Sicherungssysteme für einen Rollstuhl bietet und die 3. Sitzreihe quasi zur 2. wird... wobei man dann dort auch noch sie Sitzflächen hoch und Rücklehnen flach klappen kann.. ( also hoffentlich auch wirklich...).

Der Zugang für den Rolli erfolgt über die seitliche Schiebetür, hierzu kann man eine Rampe quasi aus dem Zwischenboden herausziehen, die hier auch komplett wieder verschwindet, wenn sie benötigt wird. Also keine Heckansenkung etc. wie sie sonst oft als 'Standard Umbau' extern angeboten wird.

Entsprechend hat man dann im Bereich zwischen den Schiebetüren Platz ( so ca. 1,30 auf 1,40 Grundfläche bei 1,39 Höhe..), und genau ist für mich ein Must Have für's Hobby... weshalb bislang der Passenger auf grund seiner starren Sitzbank in der 2. Reihe keine gangbare Lösung war. (Ja, man kann die Ausbauen und ja... es gibt derweil auch spannende Umbauten von 3. Anbietern mit Schienen System und flexiblen Sitzen... aber die rufen dann auch schnell mal 10k extra auf... )

Außerdem wollte ich gerne ne Heckklappe, ne einfache Lüftung des 'Laderaums' durch die Fahrzeugklima auch im Stand und Tageslicht wäre auch nett... somit war dann die Cargo Variante, (grad die L1 Variante mit 4,50 m Länge hatte es mir da angetan..aber das hätte dann wieder einen Ausbau erfordert) irgendwie auch raus.

Klarer Nachteil der WAV Variante zum NV200 ist natürlich auch hier die fest verbaute hintere Sitzreihe..das ist ein richtiger steh im Weg, wenn man durch Heckklappe durchladen muss/möchte/ will... und der 'Kofferraum' hinter der Sitzreihe ist zwar hoch... aber von der Tiefe her mehr was für ein paar Einkaufstaschen als für ernsthaftes Gepäck. Da auch hier ein 'Kellerfach' vorhanden ist, wird man den üblichen Alltagskram dort wohl verschwinden lassen können.

Die allermeiste Zeit nutze ich aber die Schiebetüren von der Seite als Zugang zum Laderaum.. und das klappt beim WAV dann genau so wie eim NV200 mit vorgeklappter 2. Sitzreihe ( ... es kann so einfach sein....).

Das es tatsächlich auch einen gelegentlichen Bedarf für die Ausfahrt mit einem Rolli gibt, hat dann am Ende den Ausschlag gegeben.. weil das konnte der NV 200 nun wirklich nicht vom Werk aus.. musste es allerdings auch nicht können.

Für meine Hausstrecke ( einmal die Woche 180 km...) ist der E-Antrieb keine Einschränkung... dafür bekomme ich aber für die Hobbyanwendung ne nette (lautlose) 230 V Steckdose auch ohne einen (ziemlich wartungsinstensiven) Stromerzeuger mitschleifen zu müssen, und auch die Luftstandheizung im Winter hat ausgedient... von der Möglichkeit, auch mal kalte Luft zu erzeugen, ganz zu schweigen.

Ob das alles jetzt wirklich so wird, wie ich mir das ausgegoogelt habe? ... bestimmt nicht nicht ;-) irgendwas is ja immer anders als gedacht... aber darüber kann ich dann das nächste halbe Jahr nachdenken, während ich auf die Lieferung warte... Aber wie sagt man so schön: Vorfreude ist die schönste Freude :)
 
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Montagne Verte

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Dann schon einmal herzlichen Glückwunsch zum Kauf und deiner Entscheidung. Ich finde es gut, dass KIA hier eine Lösung ab Werk anbietet. Das scheint ja eine Innovation zu sein.
 
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pianomo

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Wir haben auch letzte Woche den PV5 als Nachfolger für unseren NV 200 bestellt (beim Autohaus Luchtenberg in Leverkusen). Über den WAV hatten wir auch nachgedacht, ohne dass wir einen Rolli benötigen, einfach weil der variabler ist. Der Transport eines Digitalflügels (ich bin Pianist) und die gelegentliche Verwendung als Campervan lassen sich aber auch trotz der fest verbauten Rückbank realisieren. So haben wir uns dann letztendlich doch für den im Vergleich zum WAV günstigeren Passenger (Elite, 71,2 KW) entschieden. Die Probefahrt war auch sehr überzeugend und das Preis-Leistungsverhältnis ist für einen so ausgestatteten e-Kleinbus super! Vorfreude groß!:D
 
Beastie

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Das scheint ja eine Innovation zu sein.
Also ich sag mal so.... KIA hat es tatsächlich hin bekommen, ein Fahrzeug für den Rollitransport als Serienfahrzeug ins Lieferprogramm zu nehmen... hab ja auch lange gedacht... das wird bei einem Konzept bleiben..das ist ne PR Aktion.... das ziehen sie nicht durch und wenn, dann zu einem Aufschlag, wie er bei den Manufakturen üblich ist.

Die gefundene Lösung ist vielleicht eine Spur zu einfach, um diese auch im Bereich Rolli Taxi einsetzen zu können..aber für den privaten Einsatz scheint es sehr gelungen zu sein grade weil es die volle Nutzbarkeit als 5 Sitzer erhält, wenn kein Rolli an Bord ist. Und das zu einem ausstattungsbereinigten Aufpreis von ca 3k Liste... was immer noch viel Geld ist... aber eben auch gut angelegtes, wenn man damit gelengtlich die Welt anderer erweitern kann.
 
Beastie

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aben auch letzte Woche den PV5 als Nachfolger für unseren NV 200 bestellt
Na... da sag ich doch auch heftigen Glückwunsch..... nachdem meine Blaue Eliese in die Pfegeljahre kam und mein Sparschwein glaubte ein mögliches Fass ohne Boden zu erkennen, bin ich ja relativ spontan auf einen L1 Townstar aka Kangoo III umgestiegen.. weil den 1. Kangoo hatte ich ja schon mal... aber ich werde damit einfach nicht froh.. ein klasse Auto für ne Familie mit 2 Kids. aber eben nicht mehr der robuste Allrounder sondern ein echter PKW mit nettem Kofferraum... da hat mich der NV200 komplett 'versaut'.

Passenger war für mich raus, weil sich bei mir in der Garage das Alltagsgeschäft über die Schiebetüren abspielt..einfach weil das Fahrzeug mit der Heckklappe zur Garagenwand steht.. Für den Einkauf wird auch der reichliche Fussraum beim PV5 locker reichen... ob noch ne Kiste Bier mit Platz hätte... keine Ahnung... aber spätestens beim Sack Blumenerde oder wenn mal en Dinge zum Wertstoffhof sollten, trifft edeles Gestühl und sensible Rückenlehnen auf die kandige Realität. ;-)

Selbst das Ausbauen von Sitzen ist da ein mühsammes Geschäft.. vor allem wenn die Sitzmöbel dann auch noch mehr wiegen als man selbst (sollte...) ... der 2er Bank im PV 5 sagt man ja 80 kg nach... da geht nix mehr alleine.. selbst wenn man noch Platz in der Garage hätte um diese zu lagern.

Und da wäre ich dann beim Cargo gelandet... aber wer den Laderaum auch mal als Aufenthaltsraum nutzen möchte, vermisst da dannn doch so einiges...

Aber bei allem gemecker am PV5 ... das Ding ist für mich zur Zeit am nächsten am NV200 dran... und so wie es aussieht macht Kia nicht den Fehler von Nissan und versteckt das Fahrzeug scharmhaft in einer Nische sondern schneidet sich sehr offensiv ein Stück vom Kleinbusmarkt ab. ... denn eines ist klar... das Preis / Leistungsverhältnis stimmt und der Zeitpunkt auf Grund explodierender Treibstoffkosten auch die Herzen von Handwerkern zu gewinnen, ist ideal. VW meinte ja, Lifestyle sei wichtiger als z.B. Vehicel to load... aber ich bin Fan von 'Form follows Function' und wenn es dann am Ende aussieht wie ein Starwars Stormtrooper ...dann werde ich mich auch daran gewöhnen :)
 
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DM-8000

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Auf der IAA Transportation wird diese Woche einiges Neues gezeigt, z.B. von Stellantis die „Smart Compact Vans“ (Citroën Berlingo Kastenwagen First, FIAT Doblò EasyPro, Opel Combo Start sowie Peugeot Partner Active) mit 270 km WLTP (soweit ich es lese, ist das aber nur eine neue Variante der bereits länger erhältlichen Varianten, kein ganz neues Modell),
sowie einige größere Büschen wie der
Renault Trafic E-Tech mit 800 V System und 470 km WLTP (ab 2027 auch als Doppelkabine mit zweiter Sitzreihe),
von Kia der PV7 ebenfalls auf 800 V und mit ca. 460 km WLTP,
Mercedes mit dem VLE und dem eVito,
sowie Ford mit dem Transit City / E-Transit Custom.
 
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DM-8000

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Ja, leider ist der Boden vom Trafic wohl 10 cm höher als beim PV7, bei gleicher Außenhöhe, also reduzierter Innenhöhe. Ich hoffe auf ein Aufstelldach für den Trafic, so wie es das inzwischen für den PV7 gibt.
 
Beastie

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Puh... ja... grad tut sich wieder richtig viel im Angebot rund um das Thema Nutzfahrzeug mit Akkuvortrieb..... und so langsam rutschen die Gesamtbetriebskosten unter die eines fossilen Antriebes. Als Privatnutzer rechnet man da natürlich anders und oft ist ja auch das Anforderungsprofil ein deutlich anderes. Bei mir gibt eindeutig der vorhandene Stellplatz in der Tiefgarage die maximalen Außenabmessungen vor und da war der NV200 eben auf Grund seiner Kürze und vergleichsweise geringen Breite genau das Sahnestück, was perfekt passte. Größer kann jeder... und deswegen hat der NV200 für mich auch eine eigene Fahrzeugklasse geschaffen...blieb aber leider der einzige Vertreter in Europa in dieser 4,40m Klasse. Hatte deswegen auch lange mit der Kurzvariante des PV5 Cargo geliebäugelt...aber ich bin kein selbst aus und um bauer und wenn man das den Profis überläßt lernt man schnell, dass gute Handwerksarbeit auch entsprechend honoriert werden muss.

Was jetzt wirklich Freude macht: Man bekommt auch diverse Variationen in Länge und Höhe ab Werk... Und es ist toll zu sehen, wie viele 3. Anbieter diesen Ball aufnehmen und da weiter machen, wo das Werk aufgehört hat. Drehkonsolen, Hubdächer...Campingboxen sind in einem Tempo entwickelt worden, dass man sich nur die Augen reiben kann. Hier scheinen sich die Werke zumindestens nicht quer zu stellen ;-)

Aber eines ist auch klar.. derweil baumeln Preisschilder an den Neufahrzeugen, die die familienfreundlichkeit einer Evalia deutlichst vermissen lassen... und das trifft auf alle Antriebstechniken zu. Richtig spannend wird es also erst dann werden, wenn diese Neufahrzeuge in ein paar Jahren den Gebrauchtmarkt erreichen... und so wie es aussieht, werden es dann nicht nur vereinzelte Fahrzeuge sein und dann wird es richtig spannend.
 
strobel

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Ja, leider ist der Boden vom Trafic wohl 10 cm höher als beim PV7, bei gleicher Außenhöhe, also reduzierter Innenhöhe.
Ich würde ihn als Camper nutzen wollen und wenn der Trafic dann eine Innenhöhe von ca 1,35 m haben sollte, dann käme ich damit zurecht. Ich brauche innen nur eine gemütliche Sitzhöhe, ein Aufstelldach möchte ich nicht.

und deswegen hat der NV200 für mich auch eine eigene Fahrzeugklasse geschaffen..
Ja, der war (oder ist) eigentlich einmalig. Schmaler wie so mancher Kleinwagen, aber großer Laderaum und gerade durch die Innenraumhöhe von über 1,30 Meter ideal als Camper geeignet. :top:
Als ich mich für den Wagen interessierte, da gab es ihn aber nicht mehr als Verbrenner neu zu kaufen.
Daher hatte ich nie einen NV200.

Bin mal gespannt wie du dann mit dem PV 5 zurecht kommst.
Der bleibt mir auch als evt zukünftige Camperversion im Hinterkopf.
Als der raus kam war ich beim Kiahändler und wollte ihn mir Live ansehen und ausmessen. Aber die hatten noch Keinen da gehabt.
Mittlerweile findet man ja alle Maße im Netz.

Aber eines ist auch klar.. derweil baumeln Preisschilder an den Neufahrzeugen, die die familienfreundlichkeit einer Evalia deutlichst vermissen lassen
Die Hersteller würden mit Sicherheit gerne weiter die günstigen Modelle wie noch vor ca 10 Jahren anbieten.
Nur dieser EU-CO2 Wahnsinn und weitere EU-Vorgaben zwingen die Hersteller dazu auch die Einstiegsmodelle mit jeder Menge elektronischen Firlefanz voll zu packen.
Ein größerer Teil der Ingeneure ist mittlerweile nicht mit der Entwicklung der Fahrzeuge beschäft, sondern nur damit diese ganzen EU-Vorgaben umzusetzen.
In einem Interview hatte der Renault Chef mal gesagt, dass sich alleine durch die ganzen EU-Vorgaben die Produktionskosten eines Kleinwagens innerhalb von 15 Jahren um 40 Prozent verteuerern.
Bei Verbrennern gibt`s ja mittlerweile durch die immer strengeren Abgasnormen nur noch Downsizemotoren, die sich dadurch bezüglich der Haltbarkeit mit Sicherheit nicht zum positiven hin verändern.
Mir graut es jetzt schon vor den Kosten, wenn bei meinen 2025er Kangoo Diesel die ersten Probleme mit der AGR und Adblue Schei.. kommen.
Als Alltags-/Pendlerauto habe ich jetzt seit ca 5 Wochen den Twingo E-Tech.
Damit bin ich (bis auf Kleinigkeiten) sehr zufrieden.
Fällt mir, wenn ich damit gefahren bin, schwer wieder in einen Verbrenner zu steigen.
Elekro ist einfach viel entspannter zu Fahren.
Irgendwann bekomme ich sicher auch einen Elektro Camper.
Aber das wird wohl noch dauern. Habe meinen Kangoo Diesel ja erst ein Jahr.

Bis dahin behalte ich den Markt im Auge.
 
Beastie

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Nur dieser EU-CO2 Wahnsinn und weitere EU-Vorgaben zwingen die Hersteller dazu auch die Einstiegsmodelle mit jeder Menge elektronischen Firlefanz voll zu packen.
Ja.... das wird gerne mal als Grund genannt.... verdeckt aber all zu oft nur dramatische Fehleinschätzungen des Marktes seitens einiger Hersteller.

Der NV200 war zu seiner Zeit genau so EU konform wie seine Mitbewerber am Markt.. die waren allerdings schnell mal doppelt so teuer.
Und nicht viel anders verhält es sich im Moment mit dem PV5 ... es gibt also offenbar erstaunliche Spielräume bei der Konstruktion von aktuellen Fahrzeugen. Und das es auch bei den am Markt erzielbaren Preise eine interessante Spannweite gibt, führte zu dem Geschäftsmodell 'EU-Import'.

Des weiteren sollte man den Einfluss der Auto Hersteller Lobby auf die von der EU gemachten Vorgaben nicht einfach ignorieren.. in Brüssel wird oft nur umgesetzt, was sich die Lobby wünscht. Und das wäre eben nicht der Bau von preiswerten Kleinfahrzeugen im unteren Preissegment schlicht deswegen, weil sich an diesen Fahrzeugen nur in sehr großen Stückzahlen Geld verdienen lässt und der Gewinn pro Fahrzeug deutlich limitierter ist als bei mittelklasse oder gar bei top Modellen.

Der Plan war klar.. möglichst lange vom vorhanden Know How Vorsprung bei den Verbrennern profitieren... der E-Antrieb war was für die Stadt und für klapprige Exoten .. rechte Autos haben einen Verbrenner...und hier wird das Geld verdient. PUNKT.

EU Vorgaben haben ja auch die nette Aufgabe, den Marktzugang für andere ...aehm... aufwendiger zu machen...

Die Idee, einen LKW Motor mit Gewalt in einen PKW zu packen.. ist ja z.B. auch nur in Europa zu einem gewissen Teil angenommen worden.. woanders ehe nicht... Diesel im PKW wurde erst durch die bessere CO2 Bilanz beim Diesel spannend.. dann sagte wer.. NoX .. und Partikel ... und dann meinte die Hersteller: Klar.. wir sind die besten.. das bekommen wir hin... bekamen es aber nicht wirklich hin und diese Erkenntnis nannte sich Dieselskandal und schoss z.B. VW aus dem zaghaft wachsenen PKW Diesel Markt in den USA raus.

Und das mit zunehmender Komplexität aus dem robusten nicht tot zu bekommenden Langläufer Dieselmotor eine hochgezüchtete Diva wurde.. ist wohl kaum der EU an zu lasten... im aktuellen Sprachgebrach fällt das wohl unter 'Technologie offen' was dann eben auch oft meint, die falsche technische Antwort auf eine technische Vorgabe.

Das dann auch noch der Tesla Schock das angedachte gemächliche Umstellen auf den E-Antrieb gehörig in Frage stellte, kam dann noch hinzu.

Und nun gibt es im E-Bereich Hersteller die EU konforme Fahrzeuge so günstig anbieten können, dass man dieses mit saftigen Zöllen verhindern muss...

Und nun kommt auch noch neben der natürlichen Verknappung von fossilen Brennstoffen eine durch weltpolitisch verursachte Betriebskostenverschiebung dazu... Sprit is sau teuer.... diese Botschaft hat viel mehr Wirkung als alle Erkenntnisse zu Umwelthemen zusammen..

Die Frage ist also weniger, ob man preiswerte Fahrzeuge EU konform bauen kann... sondern mehr, wo diese dann gebaut werden und von wem.

Es mag sein, dass das eine oder andere EU-Gimik ein paar hundert Teuro Produktionskosten erzeugt bei Neuwagen... aber was ist das im Vergleich zu dem Wegfall an Komplexitä beim Antrieb?

Daher meine steile Gegenthese: Nicht die EU macht Neuwagen teuer, sondern die Unfähigkeit vieler Hersteller, sich aus alten Denkmustern zu lösen und die eigenen Komfortzone 'Verbrennerexperte' schnell genug zu verlassen.
 
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Montagne Verte

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Ja, das ist sicherlich eine gute Zusammenfassung der Fakten auf der Zeitachse. Wir haben mit unserer Entscheidung für ein Stellantis Auto auch ein wenig an Europa gedacht. Und wir hätten sicherlich auch gerne direkt bei denen gekauft. Tatsächlich ist das aber aus zwei Gründen nicht passiert, obwohl meine Frau Französin ist:
1. Die Händler in Heidelberg und Mannheim von Stellantis hatten keinen Bock auf E-Mobilität in der Berlingo Klasse. Sie kannten sich nicht aus und einer hat sogar behauptet, es gebe dafür gar keinen Markt.
2. Das ist dann sicherlich auch der Grund, warum es vor Ort keine Modelle gab.

Bei Toyota auf der anderen Rheinseite konnte ich dann probefahren.

sondern die Unfähigkeit vieler Hersteller, sich aus alten Denkmustern zu lösen und die eigenen Komfortzone 'Verbrennerexperte' schnell genug zu verlassen.
Es ist, glaube ich, die zweite Überarbeitung von Stellantis, die wir jetzt fahren. Und natürlich haben wir uns darauf eingelassen, dass es keine reine BEV Plattform ist, die wir da gekauft haben. Ich möchte zwei Beispiele geben, die zeigen, wie langsam da die Entwicklung ist:
Hardware:
Warum musste man unbedingt den Stecker hinter der Tankklappe platzieren? (Ja, ist natürlich einfach, wenn man diese Karosserie schon hat.) Wie oft musste mein Sohn über die Vordersitze aussteigen, weil wir vergessen hatten, dass er vor dem Laden aussteigen muss? Und vorne wäre sicherlich noch Platz für mein Ladekabel gewesen, wenn man es denn wirklich gewollt hätte.
Software: Das ist das eigentliche Ärgernis. Es gibt weder eine App noch die bekannten Funktionen, wie sie eigentlich bei E-Autos "Standard" sind. Es gibt keine Informationen zum Akku außer dem Füllstand. Keine Temperatur, Energieflüsse 12 Volt, Fahrakku oder gar Zellen, nichts. Und wenn wir laden, wird der Energiefluss in km/h angezeigt. Der Physiker und ITler in mir hält es für einen Bug. ;-) Jetzt warten und hoffen wir, dass wir vielleicht doch noch eines Tages ein Ladelimit einstellen können. Das ist für uns sehr wichtig, da wir nur öffentlich laden.

Somit habe ich bei der Karosserie ein gewisses Mitgefühl, dass man da keine Sonderlocken für die E-Variante gemacht hat. Aber umso mehr hätte man eben bei der Software punkten können und auch müssen. Aber wir wissen ja, dass hier Europa (wieder mal) geschlafen hat. Es ist vollkommen ausreichend, was wir da haben. Aber Begeisterung kommt so nicht auf. Und der Deutsche kauft ja seine Autos eher nach Emotionen. Mir kommen nur fast die Tränen, wenn ich die schicke Software bei Kollegen oder auf Youtube sehe. Auch eine Emotion.
 
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EHorst

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Warum hältst Du km/h für einen Bug ? Das ist quasi als Erleichterung gedacht. Man kann es zwar gut oder schlecht finden, aber ein Bug ist es definitiv nicht.
Ja ich finde natürlich auch die Angabe in kW besser. Aber wer wenig mit den Einheiten anfangen kann, der kann sich durchaus gut vorstellen wenn in einer Stunde x km nachgeladen werden.
Die fehlende Ladebegrenzung ist ein Ärgernis bei Stellantis, keine Ahnung warum man so was weglassen kann.
Aber wenn Du den aktuellen Proace Verso City hast ist es jetzt zumindest keine Katastrophe, der hat ein LFP Akku für den ist nicht arg schlimm wenn der öfter auf 100% geladen wird. Ich würde den zwar auch nicht täglich immer auf 100% bringen weil das dann schon nachteilig ist. Wenn Du aber ein relevanten Teil meist erst verbrauchst ist das nicht so tragisch wenn er dann auf 100% geladen wird. Da ist LFP wirklich deutlich weniger empfindlich als ein NMC Akku. Und man sollte sich bei so Dingen sich nicht verrückt machen.
 
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Ja, das mit dem Bug hatte ich nicht so ernst gemeint. Man sollte die Einheit wählen können. Was den LFP Akku angeht, so sagt ja eine Studie*, dass LFP Akkus am längsten leben, wenn sie zwischen 20% und 60% gehalten werden. Das Problem in der Praxis, wenn man immer nur öffentlich lädt, ist doch, dass bei den Preisen sich meist das AC Laden nicht lohnt. Oder es bei den Supermärkten nur DC Lader gibt. Und selbst bei Lidl mit nur 60kW ist dann der kleine Akku recht schnell bei 100%. Und da wir das Auto nicht täglich nutzen, würde er dann relativ lange in dem Zustand bleiben. Wenn ich meine Tür öffne, unterbricht das Auto auch den Ladevorgang. Ich sehe also keinen Grund, warum das BMS nicht auch bei einem Schwellwert einfach abschalten könnte. Ich würde sogar Geld für dieses Feature ausgeben. Ich lade unseren HDK also nur auf 100% auf, wenn ich wirklich direkt danach auf die Langstrecke gehe. Oder eben unabsichtlich, wenn man das Abschalten beim Einkauf vergisst. Ich kann aus der Praxis bestätigen, dass das BMS wirklich die regelmäßige Kalibrierung durch einen Ladevorgang auf 100% benötigt.

* “The Operation Window of Lithium Iron Phosphate/Graphite Cells Affects Their Lifetime,” published in the Journal of The Electrochemical Society by Jeff Dahn’s battery research group at Dalhousie University.
 
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EHorst

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Ja, das mit dem Bug hatte ich nicht so ernst gemeint. Man sollte die Einheit wählen können. Was den LFP Akku angeht, so sagt ja eine Studie*, dass LFP Akkus am längsten leben, wenn sie zwischen 20% und 60% gehalten werden. Das Problem in der Praxis, wenn man immer nur öffentlich lädt, ist doch, dass bei den Preisen sich meist das AC Laden nicht lohnt. Oder es bei den Supermärkten nur DC Lader gibt. Und selbst bei Lidl mit nur 60kW ist dann der kleine Akku recht schnell bei 100%. Und da wir das Auto nicht täglich nutzen, würde er dann relativ lange in dem Zustand bleiben. Wenn ich meine Tür öffne, unterbricht das Auto auch den Ladevorgang. Ich sehe also keinen Grund, warum das BMS nicht auch bei einem Schwellwert einfach abschalten könnte. Ich würde sogar Geld für dieses Feature ausgeben. Ich lade unseren HDK also nur auf 100% auf, wenn ich wirklich direkt danach auf die Langstrecke gehe. Oder eben unabsichtlich, wenn man das Abschalten beim Einkauf vergisst. Ich kann aus der Praxis bestätigen, dass das BMS wirklich die regelmäßige Kalibrierung durch einen Ladevorgang auf 100% benötigt.

* “The Operation Window of Lithium Iron Phosphate/Graphite Cells Affects Their Lifetime,” published in the Journal of The Electrochemical Society by Jeff Dahn’s battery research group at Dalhousie University.
Das ist alles schon sehr lange bekannt.
Du musst aber bedenken in dieser Untersuchung wurden die Akkus konstant bei 40 oder 55 Grad betrieben. Und 2000 - 2500h dauerhaft mit C/3 geladen und gleich wieder entladen.
Das entspricht Übertragen auf dein Auto um 70Tkm.
Und auch im Extremfall 75%-100% (was Du ja hoffentlich nicht immer machst) ist die Restkapazität noch sehr gut.
Du wirst meist deutlich unter 40Grad Akkutempetatur haben. Daher wird die Degeneration erheblich langsamer laufen als bei diesem Szenario. In der Untersuchung ist die Temperatur bewusst hoch gewählt worden um Effekte in akzeptabler Zeit zu sehen.

Daher ja natürlich verlängert ein Limit auch bei LFP die Lebensdauer. Aber es wird wenig Relevanz für dein Auto haben. Ich würde nur vermeiden dauerhaft auf 100% halten. Also nach jeder Fahrt oder jeden Tag gleich wieder anstecken ist wirklich keine gute Idee. Aber diesen Fehler machen eher Menschen mit Ladestationen daheim. Aber wenn er halt mal ein paar Tage mit 100% steht ist das nicht gleich so arg schlimm. Auch wenn das öfter mal vorkommen sollte. Du hast ja auch Phasen wo er weniger SoC hat.

Wichtig sind diese Ergebnisse eher für Speicher die erheblich mehr Zyklen machen sollten als im Auto benötigt werden.
Wenn dein Akku nach 1500 Vollzyklen noch OK ist wird das für den Rest des Autos voll ausreichen. Der Akku in deinem Auto ist nicht die kritische Komponente im Bezug auf die Lebensdauer.

Und bei NMC ist es wirklich immanent wichtig nicht unnötig immer bis 100% zu laden. Da ist bei normaler Fahrzeuglebensdauer mit deutlichen Unterschied am Ende zu rechnen.
Unser e-up hat trotz NMC nach fast 6 Jahren kein festellbaren Reichweitenverlust. Aber wir laden nur dann auf 100% wenn wir davon profitieren wegen einer weiten Fahrt. Im Alltag brauchen wir das nicht.
Es gibt e-up in diesem Alter die bei nur noch 85% SoH stehen, und das merkt man dann schon. Und wenn man damit 15Jahre fahren möchte wird das am Ende nicht mehr schön sein.

Daher sehe die Sache wirklich gelassen.Alleine dein Wissen reicht bei LFP voll aus, das Ladelimit ist da nicht zwingend erforderlich. Dennoch natürlich blöd wenn so was weglassen wird.
 
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Jetzt ist Diskussion in Richtung Ladeverhalten und Akkutechnologie abgedriftet, weil ich das Beispiel mit dem fehlenden Software-Feature gebracht habe. Ich fand den Beitrag von @Beastie sehr gut und wollte lediglich zwei Beispiele aus meiner Sicht anführen, wie man auch bei meinem Auto mehr Innovationen hätte bringen können.
Daher meine steile Gegenthese: Nicht die EU macht Neuwagen teuer, sondern die Unfähigkeit vieler Hersteller, sich aus alten Denkmustern zu lösen und die eigenen Komfortzone 'Verbrennerexperte' schnell genug zu verlassen.
Ist die deutsche oder europäische Automobilindustrie also bereit ihre alten Produkte zu beerdigen und wirklich neue Wege zu begehen? Ich sehe dies aktuell nur bei Renault. Der Renault Trafic E-Tech wurde hier ja schon genannt. (Wir konnten nicht auf ihn warten, daher haben wir jetzt Stellantis.) Fragt man sich aber auch, warum er nicht von Anfang auch auf der Seite für Privatkunden als Familienfahrzeug steht bzw. angeboten wird. Im Sommer haben wir in Frankreich recht viele R 5 gesehen und der Twingo ist ja ein echter Hingucker. Andererseits scheint der Kangoo in der E-Variante eher zu verstauben. Oder habe ich da was nicht mitbekommen? Was meint Ihr, bekommt Europa noch die Kurve?
 
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EHorst

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Thema war ja mal Kaufberatung......da ist das Thema LFP NMC und Ladeverhalten schon wichtig. Aber egal.

Ja Europa bekommt das hin.
Inzwischen hat es die Politik etwas einfacher , dank Trump der es geschafft hat den Weltmarkt beim Erdöl massiv zu beeinträchtigen. Mehr Menschen begreifen langsam, dass es kein Weg in die Zukunft ohne Elektromobilität gibt.
Die Hersteller waren teilweise auch zögerlich, weil man dem Kurs nicht zu 100% getraut hat.
Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass es nicht alle Hersteller schaffen. Ich will da aber jetzt keine einzelnen Prognosen abgeben.
Jeder der Hersteller hat seine Stärken und auch Schwächen. Viele Dinge lassen sich durchaus auch schnell beheben. Der Proce Verso City von Toyota war ein Extrembeispiel, ist halt ein Europäischer Japaner und speziell bei den Onlinefunktionen noch schlechter als der Rest den Stellantis produziert.
Also einfach ein Spezialfall.Der ist nicht richtig bei Toyota integriert als Sonderling gefertigt von Stellantis.

Und ganz ehrlich auch die chinesischen und koreanischen Autos sind wahrlich alles andere als perfekt.
So gibt's bei Kia/Hyndai sehr teure Wechsel der Flüssigkeit im Kühlmittelkreislaufs.
Oder die sterbenden ICCU bei der 800 Volt Technik.
Bei den Chinabüchsen ist man sich nie sicher ob das Einweg ohne Ersatzteile ist. Die Typklassen bei Vollkasko liegen oft katastrophal hoch obwohl das Fahrzeug weniger kostet, das sollte zu denken geben. Und die Elektroautos aus Europa sind nicht alle schlecht. User e-up hatte in fast 6 Jahren bis jetzt nichts, rein gar nichts. Er muss nur alle zwei Jahre zur Wartung, da wurde nur Bremsflüssigkeit und der Klimafilter getauscht. Und natürlich halt "alles" geprüft. Hat jeweil ca 250€ gekostet. Zusammen also 500€.
Bald ist dann die dritte Wartung fällig, gleicher Umpfang. Das ist auch für Elektroautos extrem günstig.
Wartungszyklen sind auch ein wichtiges Thema , die Unterschiede der Elektroautohersteller sind da sehr groß.
 
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Beastie

Beastie

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Und ganz ehrlich auch die chinesischen und koreanischen Autos sind wahrlich alles andere als perfekt.
So gibt's bei Kia/Hyndai sehr teure Wechsel der Flüssigkeit im Kühlmittelkreislaufs.
Oder die sterbenden ICCU bei der 800 Volt Technik.
Das ist ein spannender Punkt.... und Ihr werdet jetzt vielleicht den Kopf schütteln, aber es genau der Umgang mit dem ICCU Problem bei KIA, der mich als Kunde überzeugt hat. (Die Tauschintervalle der Akku Kühlflüssigkeiten wurden ja auch bei Einigen Fahrzeugen sehr weit nach hinten verschoben...da ist man dann schon im Bereich von Steuerketten...). Das 800Volt ICCU Problem war hingegen alles andere als Trivial und das es überhaupt eines ist, hat sich auch relativ spät in der Serie gezeigt. KIA hat dann wie jeder andere Produzent erst einmal Einzelfälle vermutet und versucht, den Ball ganz flach zu halten... dann allerdings wurde klar.. das ist ein echtes Design Problem und nicht etwa ein Toleranzproblem oder Problem beim Zuliefert mit mit einer Bauteilcharge und es kann unter bestimmten Randbedingungen jeden erwischen... Die entsprechende Nachentwicklung brauchte Zeit... und man konnte ja nur sehr brenzt aus dem Bestand Ersatzteile stellen.. eben weil diese das gleiche Problem hatten. Und es ging ja auch um beachtliche Stückzahlen. Kurzum.. das war echter Gau. Am Ende ist man dann aber bei 15 Jahren Werksgarantie beim betreffenden Ausgetauschten Bauteil gelandet... was eine sehr selbstbewusste Ansage bezüglich zu den gemachten Verbesserungen ist. Und eben auch eine, die verlorenen Vertrauen zurück gewinnen kann. Klar kann man nun sagen: Die werden sich bestimmt versuchen, raus zu winden...

Wenn man das mit dem Verhalten einiger namhafter Europäischer Hersteller vergleicht (grad auch bei einigen Verbrennungsmotoren mit bekannten Schwächen...), ist man da ja schon froh, wenn einem auf dem 'Kulanzwege' entgegen gekommen wird.. Das ist vielleicht am Ende im Einzelfall problemlos für den Kunden.. aber was mir da völlig fehlt ist das Eingestehen von Problemen sowie die nach Beseitigung des Problems sehr offensive Werben um neues Kundenvertrauen.

Ja... Korea liegt nicht um die Ecke ... China ist auch weit weg... da kann es schon mal bei einem Ersatzteil klemmen... allerdings soll das auch schon bei Fahrzeugen aus Europäischen Ländern hier und da der Fall sein... und grad im Bereich E-Fahrzeuge finden sich deutlich viele komplette Lieferketten außerhalb Europas... die Zeiten lokaler Komplettfertigung sind bei uns schon lange vorbei.
 
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EHorst

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Meines Wissens ist das ICCU Problem bei Hyndai nicht gelöst. Zumindest gibt es Fahrzuge die schon etliche ICCU verbraucht haben. Es gibt den Verdacht, dass es kondensiertes Wasser auslöst. Die ICCU hat einen Druckausgleich mit der Umgebungsluft. Die Bildung von Kondenswasser kann stark von der genauen Nutzungsabfolge zusammenhängen.
 
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Beastie

Beastie

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@EHorst Die Hoffnung auf grundsätzlich fehlerfreie Produkte habe ich ehrlich gesagt schon aufgegeben, daher schaue ich mir gerne an, wie mit aufgetreten Problemen umgegangen wird. Ich finde die über die Gewährleistung hinaus geräumten Werksgarantien auch immer spannend, sagen sie doch aus, in wie weit der Hersteller dem eigenen Produkt zutraut, ihn nicht mit einer Mängellawine zu belasten. Vielles davon beschreibt Schadensbilder, die einfach nicht relevant sind.. das macht sich dann nett im Verkaufsprospekt, führt aber allenfalls dazu, dass man an die Herstellerwerkstatt gekettet wird.. Da fand ich es doch bemerkenswert, dass man ausgerechnet für eine bekannte Sorgenkind Baugruppe genau diese Garantie erheblich erweitert... wohl wissend, dass die Probleme oft erst nach mehreren Jahren auftreten können. Woanders fällt das dann nicht unter Werksgarantie sondern unter 'Pech gehabt' ...
 
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