Kabel für's Leben?

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Berlin(er)go

Berlin(er)go

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Ich werde künftig öfter auch auf Campingplätzen stehen. Als Greenhorn in Sachen Camping dachte ich, ich kaufe mir nen kabellosen Adapter CEE > 230V und hänge ne haushaltsübliche Verlängerungsschnur dran die ich da hab.

Nun las ich nochmal nach und habe verstanden, dass es ein ordentliches Kabel braucht. Unterschiede sind mir nun klar. Also hab ich das hier im Auge: Amazon.de

Ich dachte mir: Aktuell brauche ich am anderen Ende ja nur 230V - hat es. Und falls es mich doch noch übermannt, dann brauche ich ja ggf. CEE nahe am Fahrzeug - hat es auch. Also ein Kabel für's Leben? Oder überteuert? Passen denn die 25m Länge in der Regel? Eine Kabeltrommel ist mir zu sperrig.
 
hal23562

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Moin Berlin(er)go,
mit dem Teil macht du es m.E. richtig. 2,5 m² wie für rumliegende Kabel gefordert und PUR-Mantel zur besseren Sichtbarkeit und Reinigung.
Ich hab mein Trommel auch entsorgt. Allerdings einem Rat Christianes folgend aus 25 m einmal 15 m und einmal 10 Meter gemacht. Ist m.E. praktischer. Warum mit 25 m rumhökern wenn der Anschluss nur 8 m entfernt ist.
Für die aufgeschossenen Kabel und die Adapter habe ich mir eine solide Tasche genäht (später waren es zwei Kabel). Die Kabel werden mit Klettbändern klar gehalten. So ist alles ordentlich beieinander und nimmt wenig Platz weg.
https://i0.wp.com/pluennenkreuzer.de/wordpress/wp-content/uploads/2021/10/IMG_20211007_145445_800_600.jpg?resize=525%2C394
Adapter sind zu empfehlen. In la France z.B. hatte ich öfter mal C-Plätze mit Schuko. Ich habe zwei: Schuko auf CEE und CEE auf Schuko. Auch ein Schutzbehälter für Steckverbindungen ist zu empfehlen.

Gruß - HAL
 
christiane59

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Ich werde künftig öfter auch auf Campingplätzen stehen. Als Greenhorn in Sachen Camping dachte ich, ich kaufe mir nen kabellosen Adapter CEE > 230V und hänge ne haushaltsübliche Verlängerungsschnur dran die ich da hab.

Nun las ich nochmal nach und habe verstanden, dass es ein ordentliches Kabel braucht. Unterschiede sind mir nun klar. Also hab ich das hier im Auge: Amazon.de

Ich dachte mir: Aktuell brauche ich am anderen Ende ja nur 230V - hat es. Und falls es mich doch noch übermannt, dann brauche ich ja ggf. CEE nahe am Fahrzeug - hat es auch. Also ein Kabel für's Leben? Oder überteuert? Passen denn die 25m Länge in der Regel? Eine Kabeltrommel ist mir zu sperrig.
Damit machst du nichts falsch. PUR-Kabel sind immer teurer als Gummi. Bei kaltem Wetter sind sie auch etwas sperriger. Aber sonst nur Vorteile, vor allem noch bessere Robustheit, gut zu sehen und gut zu reinigen.
 
M

Marion2.0

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Ich würde mir auch noch einen Adapter Schuko auf CEE zulegen. Es ist erstaunlich, wie oft man Schuko-Anschlüsse findet
 
christiane59

christiane59

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Absolut nachvollziehbar und daher so bestellt.


Auch gleich bestellt ;-)

danke@all
Um die zwei Kabel zu verbinden, wenn eins für die Entfernung nicht reicht, brauchst du dann einen zumindest spritzwassergeschützten Kabelsafe. Gibt es oftmals im Baumarkt um die 5 Euro, sonst beim Campinghändler. Aber Achtung: die für CEE sind deutlich größer als diejenigen für Schukostecker. Ich lege den immer auf ein Höckerchen, damit niemand darüber fällt oder fährt, und dann kann ihm auch Regen nichts anhaben.
 
S

sun909

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Für die Kabelverbindung geht auch gut ein 3l Gefrierbeutel mit Zipper.

Kabelsafe ist mir schon 1x abgesoffen, 1x geklaut worden :)

Sollte man aber schön auf den Kopf drehen.

grüsse
 
christiane59

christiane59

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Hm, hochgelegt und richtig geschlossen läuft das Wasser ja ab. Da säuft der Gefrierbeutel aber vorher ab! :)

Aber egal. Ich wollte auch nur drauf hinweisen, dass die Steckverbindung nicht richtig wasserdicht ist. Man kann sie auch auf einen Fußschemel legen und ein Plastik drüber legen und festkleben. Oder sie im Vorzelt unterbringen. Oder...
 
S

sun909

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Guter Hinweis, mein Beutel hängt auch immer oben ;-)

meist fällt einem sowas das erste Mal auf, wenn man vor Ort ist und dann ist ein Beutel halt schneller zur Hand.

grüsse!
 
christiane59

christiane59

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Guter Hinweis, mein Beutel hängt auch immer oben ;-)

meist fällt einem sowas das erste Mal auf, wenn man vor Ort ist und dann ist ein Beutel halt schneller zur Hand.

grüsse!
Mit Beutel ist auf jeden Fall besser als ohne, wenn nichts anderes zur Hand ist.
 
Rumpelholz

Rumpelholz

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Moin,

ich habe das hier unterm Fahrersitz liegen.
(Für das Foto musste ich es echt entstauben :totlach: )
77A6A8B4-1C5E-4D17-A259-C013915217AB.jpeg

Das liegt daran, dass ich höchst selten externen Strom brauche.
Auch habe ich eine Lösung, wie HAL sie mit Foto dargestellt hat. Nimmt aber kostbaren Platz weg für nur einmal nutzen in drei Jahren.

Hat man ne Powerstation oder eine Lithium-Eisen-Phosphat4-Bordbatterie, erübrigt sich (für mich) jeder externe Stromanschluss.
Ich war gerade bei unangenehm kalten Temperaturen und heftigen Winden in der franz. Jura campen und wandern (frei stehen/ kein Campingplatz). Meine Heizkiste hatte vollen Einsatz und nach drei Tagen hatte meine eco-flow noch 67%..
 
hal23562

hal23562

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Moin Stephan,
du gehst mit einem CEE-Adapter auf die Trommel mit Schuko. Anders als bei CEE sind bei Schuko jedoch Phase und Null nicht klar definiert. U.a. deshalb wurde CEE ja eingeführt.
Sofern das Netz über ein zweipoligen FI und Sicherungsautomat abgesichert ist, dürfte das in der Praxis auch kein Problem sein. Wenn allerdings Murphy zuschlägt könnte das im ungünstigen Fall durchaus zum Problem werden, Schaden, Versicherung, Justiz. CEE-Schuko-Adapter sind allgemein das schwache Glied in der Sicherheitskette.
Welchen Querschnitt hat übrigens dein Kabel? Die geforderten 2,5 mm²?
Bezüglich LiFePo 4 kann ich dir nur zustimmen. Mit meinen 100 Ah + Dauer PV habe ich solo auch noch nie Engpässe gehabt. Wirklich erforderlich war Landstrom noch nie.

Gruß - HAL
 
Berlin(er)go

Berlin(er)go

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Ja, der Ansatz von Stephan war zunächst auch meiner. Trommel war schon da, Adapter 10€. Nun bin ich doch ganz froh, ordentliches Equipment angeschafft zu haben. Ab einem gewissen Alter kauft man manche Sachen (auch Hammer) dann gleich richtig und dann hoffentlich nicht nochmal.... (s. Überschrift ;-))

Neben den WE Ausflügen (frei stehend und auch CP), plane ich eine weitere Nutzung von Bodo: Homeoffice im Grünen. Derzeit bin ich in Kontakt mit dem CP um die Ecke und ab 01.04. kann ich ggf. einen Stellplatz mit bissl. Seeblick ergattern, für den ich unkompliziert ne kl. Monatsrate zahle und dann meine Home Office Tage (10/Monat) dort verbringe. Da braucht's dann mehr, vor allem zuverlässig Strom und auch daher die Anschaffung. Im Dachgeschoss sind die Sommer so unerträglich und bei schönem Wetter habe ich meist üble Laune wenn ich im Gästezimmer am PC vergammle.
 
T

Tim

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Ich bin jetzt mal ganz ketzerisch...

Bezüglich LiFePo 4 kann ich dir nur zustimmen. Mit meinen 100 Ah + Dauer PV habe ich solo auch noch nie Engpässe gehabt. Wirklich erforderlich war Landstrom noch nie.
Da bin ich voll bei dir. Und ketzerisch deswegen, weil Berlin(er)go sich an anderer Stelle gegen so einen festeinbau wehrt und hier Geld in Kabel investiert. Die 30W für den Laptop und nochmal 5W zum Handy Laden (was vermutlich ja als Modem herhalten muss), kann die Dauer-PV auch leisten, wenn sie mit ner Batterie puffert. Das HO am See will er ja nicht machen, wenn es regnet sondern explizit bei schönem Wetter, wenn die Sonne die DG-Wohnung zu sehr aufheizt...

Sorry, der musste sein :aetsch: Ich versteh die Gedanken immer noch nicht...
 
hal23562

hal23562

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Tim, du weiß hoffentlich wie Ketzer fürderhin endeten? :mrgreen:
Ich denke, @Berlin(er)go braucht vielleicht einfach mal die praktische Anschauung. Das er keine Löcher ins Blech bohren will versteh ich ja. Deshalb schien mir mein Vorschlag mit der Durchführung durch das Dichtungsgummi der ST eine akzeptable Lösung zu sein. Bei mir funzt das problemlos. Schaun mer mal, wie er das löst.

Gruß - HAL
 
Berlin(er)go

Berlin(er)go

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Ich wehre mich nicht - ich hab nur Spaß an meinem Weg ;-)

Das HO am See will er ja nicht machen, wenn es regnet sondern explizit bei schönem Wetter, wenn die Sonne die DG-Wohnung zu sehr aufheizt...
Das war dann missverständlich formuliert - gern bei Sonnenschein aber auch kühleren Temperaturen. Zudem liebäugle ich mit LS für das Dachzelt im Winter.
 
G

guyincognito

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Ich weiss, das Thema ist schon ein bisschen aelter, und jeder andere hat's wahrscheinlich laengst verstanden, aber ich recherchiere hier schon den ganzen Tag herum und immer wenn ich Antworten finde, kommt es mir so vor, als ginge es da dann doch eher um Campingmobile, wo es nach dem Eingang ins Auto noch allerlei Kabel gibt.

Koennte mir vielleicht jemand nochmal klipp und klar fuer Dummies meine Fragen beantworten? Das Setup ist im Prinzip Stromsaeule - Kuehlbox.

Die Situation ausfuehrlicher: Ich will mit meinem Berlingo gelegentlich auf Campingplaetzen schlafen gehen. Campingausbauten irgendeiner Art hat er nicht. Also auch keinen CEE Eingang. Das Ladekabel lege ich durchs Seitenfenster oder die Heckklappe. Meine Stromabnehmer sind:
- eine Kuehlbox, die fast nie 60W zieht
- gelegentlich eine Batterie, die max 100 W braucht, dafuer kann ich die Kuehlbox auch mal ausstecken wenn noetig - oder durchschleifen
- ein USB Ladegeraet, das koennte ich aber auch ueber die Kuehlbox machen
- 10 Minuten am Tag ein 300W Tauchsieder

1. Darf ich einen Querschnitt von 1,5 statt 2,5 nehmen, da ich nicht ansatzweise an dessen Grenzen komme? Mir sind 25m mit 2,5 schon arg sperrig, wuerde ich gerne vermeiden wenn das legal moeglich ist.

2. Ist es ok, einen kurzen CEE-Adapter direkt an der Stromsaeule und ab da (mit wasserdichter Box fuer den Anschluss) ein Schuko-Kabel zu verwenden, oder muss auch in meinem Fall das CEE bis ins Auto, dann der Adapter und dann erst das Netzteil der Kuehlbox? Ersteres waere mir im Interesse der Wiederverwendbarkeit und weniger Elektroschrott im Schlafbereich deutlich lieber...
 
moe.camp

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Also wenn du dich auf legale Kabel beschränken willst, ist das schnell beantwortet. Nach VDE Norm brauchst du ein durchgehendes CEE Kabel (also ohne Adapter) mit 2,5mm² Aderquerschnitt und maximal 25m Länge. Im Fahrzeug muss direkt nach der Einspeisung ein Sicherungskasten mit FI und LS sitzen.
Wenn man dann mal schaut, was da so im Kasten aufm Campingplatz steckt, ist es offenbar so ziemlich jedem wurscht. Die VDE Norm ist sicher nicht zum Spaß da, aber vieles was sie an Fehlersituationen abfangen will, ist heutzutage schon recht weit hergeholt bzw. das Risiko geringer. Das zu erklären wird schwierig und lang. Nur ganz kurz: Es geht viel um Doppelfehler, also z.b. bei Gerät 1 liegt die Phase N durch einen Fehler auf dem Metallgehäuse, bei Gerät 2 die Phase L auf dem Metallgehäuse und du berührst direkt oder indirekt beide Geräte.

Metallgehäuse sind heute eher selten, dein Tauchsieder wäre vermutlich das einzige "Risikogerät". Normalerweise kannst du im Auto auch keinen Stromschlag bekommen, wenn du eine Phase berührst, da das Auto nicht geerdet ist. Aber wenn z.b. dein Tauchsieder kaputt ist, und Phase L am Gerät anliegt und der Tauchsieder wiederum die Karosserie berührt und du von außen das Auto berührst, dann bekommst du einen Schlag. Aaaber auch hier ist wieder ein Fehler egal, weil der FI vom Campingplatzanschluss dann auslöst bevor es gefährlich wird. Außer du bist mit 5 Kabeltrommeln a 25m und 1,5mm² angeschlossen, dann ist evtl. der Leitungswiderstand zu hoch und der FI braucht zu lange.

Aber ich wollts ja nicht so lange werden lassen. Wenn du nur ein Gerät anschließt, hätte ich keine Bauchschmerzen, wenn du das einfach per 1,5mm² Kabel, und deinem Schuko/CEE Adapter machst. Eine Steckdose mit FI Schalter ist nett fürs Gewissen, bringt aber in diesem Setup nichts (FI kann nicht auslösen wegen fehlender Erdung), kannst dir also sparen. Wenn du sowas eh schon hast, schadets aber auch nicht. Bei mehreren Geräten gleichzeitig steigt dann wieder das Risiko, aber auch nicht immens, da die Geräte ja idR ein Plastegehäuse haben und die Chance leitende Materialien zu berühren einfach ziemlich gering ist. Also einfach auf die Geräte achten, bei Schäden am Kabel nicht benutzen und so wenig wie möglich gleichzeitig einstecken. Bei Kabeln die irgendwo rumliegen drauf achten, dass sie nicht an scharfen Karosseriekanten reiben oder sehr stark geknickt werden. Kabel zum Campingplatz nicht unnötig lang (gerade wenn du nur 1,5mm² nehmen willst), und die Isolierung sollte UV und Wasser vertragen, bestenfalls auch Öle, wenn der Nachbar drüber parkt und sein Motor tropft. Und nicht an wild über den Platz verteilte Kabeltrommeln anschließen, sondern nur in Kästen wo man auch sieht, dass da ne Sicherung drin ist (bestenfalls bzw. nach VDE eine pro Ausgang mit der Möglichkeit diese selbst auszulösen). Dann ist das Risiko in meinen Augen vertretbar.

Der Campingplatz könnte theoretisch dir verbieten dich anzustecken, wenn du die o.g. VDE nicht erfüllst. Habe ich aber noch nie erlebt/gesehen.
 
Fahrendes Volk

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Da ich am Auto kein CEE habe, habe ich zum einen ein 5m Gummikabel CEE auf Schuko gebaut und ein 25m 2,5 Quadrat orangenes PU-Kabel und im Auto dann einen Verteilerblock mit 3x Schuko und 4 oder 5 Eurobuchsen für die ganzen Ladegeräte. Außerdem noch eine Art roten Plastikkäfig, um die Steckverbindung zu schützen.
Sollte es mal ein anderes Fahrzeug mit CEE werden, kann ich das Kabel weiterverwenden und tausche an den Enden nur Stecker und Dose.
 
Thema: Kabel für's Leben?
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