Ich heiße Bernhard und bin neu hier...

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  1. #1 Diamanz, 16.05.2018
    Diamanz

    Diamanz Neues Mitglied

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    Hallo Zusammen,

    ich lese hier schon eine ganze Weile mit, und bin mittlerweile sogar registrierter Benutzer, so dass es langsam Zeit wird, mich selbst auch einmal vorzustellen: Ich heiße Bernhard, komme aus dem Südwesten der Republik und fahre einen Nissan Evalia.
    Davor hatte ich ein Renault Megane Cabrio, aber im Alter kam die Arthrose, was das Einsteigen nicht eben erleichterte. Und da bekanntlich das letzte Kind Fell hat, war auch das Platzangebot bald zu knapp bemessen und etwas anderes musste her.
    Eigentlich wäre ich der Marke gerne treu geblieben, nicht zuletzt weil mein Schwager bei Renault arbeitet und mir so ein VIP Service sicher war. Und der Kangoo Maxi war auch genau meine Kragenweite, aber er hatte einen entscheidenden Nachteil: Die Nutzfahrzeugzulassung, die selbst die günstigste Versicherungsgesellschaft veranlasste, für die Haftpflichtversicherung auch bei niedrigster Prämienklasse mindestens 600 Goldeuronen im Jahr aufzurufen. Und so landete ich letztlich beim Evalia.
    Und nachdem meine Ex-frau mit unserer Tochter 450 km weit wegzog, und 98% der Strecke über die meistfrequentierte Autobahn zur Urlaubszeit führte, ward schnell die Idee geboren, eine Lagerstatt im großzügig bemessenen Laderaum einzurichten.
    Nur meiner mir eigenen Fahigkeit zu natürlicher Gelassenheit und absoluter Entspannung (meine Frau spricht liebevoll von 'Faulheit' und bedenkt mich bei Gelegenheit mit zärtlichen Liebkosungen die an einen Strumpf erinneren), sowie meinem ausgeprägten handwerklichen Geschick (ich verfüge sowohl über zwei linke Hände als auch über fünf Daumen, die an eben jenen prangen) ist es geschuldet, dass ich das Vorhaben nicht überstürzt angegangen bin, sondern spontan und flexibel und nur mit einer Luftmatratze und einem Schlafsack ausgerüstet den Innenraum immerhin zweimal als Nachtlager in der Fremde genutzt habe.
    Aber da dieses Jahr ein Urlaub in 800 km Entfernung anstand und man laut Anthony Quinn auch mit 60 noch 20 sein kann, aber eben höchstens noch eine halbe Stunde am Tag, sollte die Tour auf 2 Etappen verteilt und das Gefährt zur mobilen Logierstätte umfunktioniert werden. (Und nein, ich bin noch keine 60. Aber nahe dran. ;-) )
    Das hat mit den Ideen und Anregungen, die ich hier bekam, ein ganz vorzügliches Ergebnis ermöglicht, das auch schon die erste Bewährungsprobe überstanden hat. Dafür erstmal meinen besten Dank an alle Mitglieder dieses Zirkels.
    Bei Interesse berichte ich auch gerne über das Ergebnis, wobei kaum wirklich Neues für den erfahrenen Recken des fahrenden Volkes zu Tage treten dürfte. Das Rad ist rund, und auch wenn es jemand neu erfindet, ist und bleibt es eben rund. Allerdings bin ich auf einige Feinheiten stolz, und der Teufel steckt bekanntlich im Detail, so dass ich vielleicht mit meiner Lösung doch auch den einen oder anderen inspirieren könnte.

    Ich entbiete der werten Gemeinschaft meine Grüße,

    Bernhard
     
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  3. Tom-HU

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    Willkommen hier im Forum! :D
    Nur zu, wir sind gespannt auf deinen Bericht / deine Bilder! :top:
     
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  4. #3 helmut_taunus, 17.05.2018
    helmut_taunus

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    Hallo Bernhard,
    willkommen im Reigen der Reiter der Hochdachkombi-Roesser (Roesser moderner Bauart). Mich duenkt Du bist der Sprache der Mittelalterdarsteller nicht abgeneigt. Nach Ueberwindung des Teufels im Detail magst Du uns die Geschmeide am pferdelosen Wagen als Spendage vielleicht an dieser Statt praesentieren.
    Gruss Helmut
     
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  5. #4 Diamanz, 17.05.2018
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    Vielen Dank für das Willkommen. :)

    Mit dem Mittelalter habe ich eigentlich so gar nichts gemein, zumindest trifft man mich nie auf den gleichnamigen Märkten. Aber ich spiele gerne mit der Sprache, mit den Worten und verwende gerne auch Redewendungen, die zumindest der heutigen Generation wenig bekannt sein dürften.

    Ob ich den Teufel jemals besiegen werde, kann ich heute noch nicht sagen, und ich sehe das Projekt eher als Lebens-(abschnitts)-Aufgabe, mit täglich neuen Herausforderungen, die ich heroisch angehen werde. Und ich werde die Sage von Anfang an berichten, denn am Anfang war der Gedanke, und erst danach kam das Wort, welches in die Tat umgesetzt wurde.

    Und da ich mit der Erzählung erst beginne, wird es ein Geschichte mit Fortsetzunbgen nach der Art von 1000 und einer Nacht. Oder neudeutsch: Eine Soap mit 13 Episoden pro Staffel.

    Gruß,
    Bernhard
     
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  6. #5 helmut_taunus, 17.05.2018
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hurra,
    da freuen sich einige mit.
    Auch Leute die es noch gar nicht wissen, dass sie erst in 4 Jahren mitlesen werden.
    Schreib vielleicht noch einige Kurzbeitraege, NewHighGerman Apetizer, damit Du ueber die Zahl von 10 Beitraegen NewHighGerman 10 Posts kommst,
    dann wird es mit Bildern einfacher.
     
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  7. #6 Diamanz, 18.05.2018
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    Vielen Dank, Helmut und ein Hallo in die Runde.

    Da die Drehbücher bisher nicht geschrieben wurden, kommt alles eher nach und nach. Das hat den Vorteil, dass das Verfolgen im Alltag gut zu handhaben ist, und die Ergötzlichkeit auch eine Weile anhält. Beginnen wir also mit der Erzählung meiner Geschichte. Und zwar ganz vorne, wie alles begann.

    Nach reiflicher Überlegung habe ich im Herbst 2012 mein bis dahin geliebtes und vortrefflich geeignetes Freudengefährt (aka Cabrio) schweren Herzens weggegeben, um die heutzutage geforderte örtliche Flexibilität durch ein geeigneteres Vehikel erbringen zu lassen. Die Wahl fiel auf den Nissan Evalia, da er durch kompakte Außenmaße, geradezu verschwenderisch vorhandenem Innenraum und minimalste Anforderung an Zuführung von mineralölbasierten Betriebsflüssigkeiten hervorragend geignet war, viele meiner mannigfaltig vorhanden Bedürfnisse zu befriedigen. Desweiteren gefiel er duch eine hohe und aufrechte Sitzposition, die einem einen trefflichen Überblick über die rundum herrschende Situation ermöglichte und auch der vom Alter geplagten Hüfte sowohl beim Sitzen als auch auch beim Besteigen bzw. Verlassen des Mobils wenig Anlass zur Klage gab.

    Für einen kleinen Obulus war schnell ein geigneter Kandidat erworben, der zwar von eher schlichter Ausstattung und geringem Alter war, aber dafür über ausreichend Fahrerfahrung verfügte. Kurz gesagt: kein Tempomat, kein Nissan Connect, keine Sitzheizung, kein Multifunktionslenkrad, keine dritte Sitzreihe und keine Schiebefenster hinten. Dafür 1,5 Jahre mit 86 Mm (Megameter = 1000 km), moderater Preis, der später durch einen unverschuldeten Unfall noch stark gemindert wurde. Dafür verpflichtete ich mich, eine moderate Delle hinten rechts als Mahnung an unachtsame Verkehrsteilnehmer ständig mitzuführen.

    Soviel zur Basis.

    Die ständigen Benutzer dieser automobilen Kalesche sollten neben meiner Wenigkeit (ein Euphemismus wenn man bedenkt, dass ich schon in unbekleidetem Zutand in der Lage bin, dem Massemessapparat im Badezimmer einen dreistelligen Wert zur entlocken) meine Frau und unser gemeinsamer Hund sein. Wobei der Hund seine Art der Nutzung auf darin zu sitzen, liegen, Unfug machen oder etwas zu verunreinigen beschränkt.

    Weiter war eine gewisse Alltagstauglichkeit gefordert, die sowohl die Mitnahme weiterer Fahrgäste beinhaltet, als auch meine Fahrten zur Arbeitsstelle, Erledigung kleinerer und größerer Einkäufe, Transporte von Gartenabraum oder großen Gegenständen wie beispielsweise Mobiliar, sowie Ausflugsfahrten zur geistigen und körperlichen Entspannung.

    Neu hinzu kam nun die Forderung nach einer mobilen Unterkunft.

    Dies bedeutete, dass eben die Hauptbenutzer (wir erinnern uns: Frau, Hund und ich), nebst Gepäck, Proviant und expeditionsbedinger Ausrüstung platz finden sollte, und zu Ruhezeiten Schutz und Asyl bieten musste.

    Desweiteren sollte eine gewisses Angebot von Versorgung gegeben sein. Auf Entsorgung konnten wir beruhigt verzichten, alldieweil der Platz dafür nicht erübrigt werden sollte und auch ein traumatisierendes Erlebnis auf einem Festivalabort namens Dixie (als Hinweis seien hier nur die Worte „Berührung, Spitze, Eisberg“ genannt) die vollständige Ablehnung eines solchen Gegenstands der Erleichterung begründete.

    Zusammenfassend war also genügend Raum während der Fahrt, die Möglichkeit zur komfortablen Übernachtung und die Zubereitung von sowie die Versorgung mit Speis und Trank zur Stärkung der Mannschaft gefordert.

    Ein Detail am Rand sei noch erwähnt: Da ich die schlechte Angewohnt habe, im Schlaf einem eher geräuschvollen Atmen anheim zu fallen, ist ein elektrisch betriebener Geräuschverminderer vonnöten, da mich dieser schon mehrfach vor aggressiven Handlung geräuschgepeinigter Zeitgenossen bewahrte.

    Dies waren die Erforderlichkeiten, für die es eine Erfüllung zu gewährleisten galt.
     
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  8. Jinn

    Jinn Mitglied

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    Ich wusste es: Der NV200 Evalia ist ein Spaßmobil :bravo:
     
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  9. #8 rapidicus, 18.05.2018
    rapidicus

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    gartenabraum und megameter gefallen, werden in den persönlichen sprachgebrauch überführt.

    dann lass uns weiter teilhaben, an deinem unterfangen.

    gruß, stefan
     
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  10. odfi

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    Na sag mal Diamanz, an Dir ist wohl auch ein Jochen Malmsheimer verloren gegangen... :)
     
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  11. #10 helmut_taunus, 19.05.2018
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Nein, nicht verlorengegangen, er faehrt jetzt NV200 - grins
     
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  12. #11 Diamanz, 08.06.2018
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    Nach ein wenig Abwesenheit, die ersten Tests (aka Urlaub) und auch Familienbesuchen geschuldet waren, versuche ich, statt mit dem Camper mal wieder mit den Berichten fort zu fahren.

    Der Vergleich mit dem Jochen ehrt mich, denn ich mag ihn und auch das Wurstbrot. Kloidt ze di Penussen!

    Die Ehre für die Wortschöpfungen Mm und Gartenabraum dagegen gebühren nicht mir. Mm kenne ich aus diversen Mopped-Foren, und das andere ist, zumindest hier regional, der umgangsprachliche Ausdrück für Grünabfall, wenn man den Garten abräumt.

    Nun, meine ersten Überlegungen, nachdem die Anforderungen festgelegt waren, drehten sich zu allererst um energetische Resourcen im Allgemeinen oder Elektrizität im Besonderen. Nicht dass ich mich dem Wildcampen hinzugeben plante, aber das zumindest einmalige Übernachten im öffentlich -rechtlichen Parkraum stand durchaus im Bereich der unbegrenzten Möglichkeiten meinderseits. Auch verfügen nicht alle Raumanbieter für mobile Unterkünfte über eine Infrastruktur, die das Betreiben elektrischer Geräte ermöglichte.

    Eine gewisse Unabhängigkeit war also erforderlich, die möglichen Lösungswege waren durchaus vielfältig und es galt, sie gegeneinander abzwägen.

    Eine gewisse Affinität zu moderner Technik, sowie ein gefühlt bis dato zu wenig ausgelebter Spieltrieb diesbezüglich führten schnell zu dem Gedanken, die Sonne als Urkraft allen Seins mittels Solarpanelen an meinem Vorhaben teilhaben zu lassen. Doch dieser Gedanke wurde alsbald wieder verworfen, alldieweil die legalen Montagemöglichkeiten, die von höchster technischer Instanz abgesegnet werden mussten, recht überschaubar und nur mit hohem Aufwand durchführbar waren.

    Das führte mich zu dem Plan, zusätzliche elektrische Energie mittels einer zweiten Batterie von Bleiakkumulatoren mitzuführen. Auch diesen Plan verwarf ich, da die Aussicht auf das Verlegen entsprechender Leitungen mich nicht gerade in erwartungsvolles Entzücken zu versetzen vermochte. Dies lag mitunter auch daran, das genaue Verbrauchswerte über das medizinische Gerät nur als theoretische Höchstwerte vorlagen, deren Aussagekraft von mir bis dato nicht quantitativ verfiziert wurden. Ein kurzer Bericht, in dem ein Benutzer eines vergleichbaren Apparates besagte, dass zumindest ein eintägiger, wenn auch mehrstündiger Gebrauch keinen gravierenden Einfluss auf die (energetische) Kapazität der Starteinrichtung haben sollte, gab mir eine gewisse Entspannung und wurde zur Leitvorstellung meiner weiteren Vorgehensweise erkoren.

    Die Durchführbarkeit dieses Planes kann ich mittlerweile durch erfolgreichen Selbstversuch bestätigen: Das ResMed S9 Elite PCAP Gerät (bei mir ohne Zubehör, d.h. kein Luftbefeuchter, kein beheizbarer Schlauch) kann mit dem originalen KFZ-Adapter 8 (in Worten acht, in Zahlen auch) Stunden betrieben werden, und die Batterie ist immer noch fähig, den Anlasser zum Starten zu bewegen!

    Um den Apparat zu betreiben, musste die hintere Steckdose am Fahrersitz von geschaltetem Plus auf Dauerplus umgestellt werden. Dies erreichte ich mit einem sogenannten "Stromdieb". Ich nahm einen Sicherungshalter (z.B. Neuftech Sicherungshalter, zu finden bei einem bekannten Online-Versandhaus, dessen Namen an den ersten Teil eines großen, südamerikanischen Stromes erinnert), und montierte mittels einer Crimpzange schmale Kabelschuhe an den Kabelenden. Damit ersetzte ich entsprechend geschickt die Sicherung der zweiten Steckdose (Steckplatz 20), die dann im Sicherungshalter platz fand. Ich verband also den Pin zum Plus-Kontakt der Steckdose aus Port 20 mit dem Pin des Dauerplus-Kontakts aus Port 11. Den Belegungsplan dazu habe ich hier im Forum gefunden (Thread von Philipps: Dauerplus auf Zigarettenanzünder legen). Der große Vorteil liegt in der einfachen Rückbaubarkeit und dem geringen Aufwand. Das Einstecken des "Stromdiebs" ist zugegebenermaßen ein wenig fummelig, kann aber auch vorübergehend drin bleiben, denn das beste Prvisorium hält ja bekanntlich ewig. Zumindest habe ich bisher keine negativen Auswirkungen beobachten können.

    Das ist die erste Umsetzung meiner gedanklichen Ingenieursarbeit, die ich weitergebe, in der Hoffnung, sie möge auch anderen von Nutzen sein.

    Achja, eines noch: Ich habe die Original-Batterie mit 63 Ah verbaut. Beim nächsten notwendigen Austausch erwäge ich, eine mit höherer Kapazität zu erwerben, aber die jetzige konnte 8 Stunden PCAP Betrieb klaglos verkraften. Die am nächsten Tag gefahrenen 400 km sollten zur umfassenden Regeneration ausreichen gewesen sein.

    Ein schönes Wochenende den werten Leserinnen und Lesern.
     
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  13. #12 Reisebig, 08.06.2018
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    Das 12 Volt Netzteil des Gerätes verbraucht laut diverser Quellen im Mittel 6 A die Stunde. Wahrscheinlich mit Luftbefeuchter und beheiztem Schlauch da das immer in den Quellen als Anschlußmöglichkeit genannt wird. Ich würde also mal messen (lassen) was das Gerät ohne feucht und warm verbraucht da 8 Stunden mal 6 A ne ganze Menge Holz ist und die Batterie das bestimmt nicht mitmachen würde. Sicherlich ist der Verbrauch in deiner Konfiguration wesentlich geringer, wäre aber für die Planung deines Ausbaus gut zu wissen mit was man rechnen muß.
     
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  15. #13 Diamanz, 08.06.2018
    Zuletzt bearbeitet: 08.06.2018
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    Danke für den Einwand. Das gibt mir Gelegenheit, meine Gedanken etwas ausführlicher zu erläutern.

    Da ich das Reisenetzteil (auch bekannt als Gleichspannungswandler) habe, kenne ich natürlich auch das Datenblatt. Die von dir genannten Maximalwerte meinte ich mit den theoretischen Höchstwerten. Die genannten 6 Ampere sind das absolute Maximum und werden eher nicht erreicht.

    Es gibt übrigens auch ein Reisenetzteil für Leute, die keinen Luftbefeuchter brauchen. Der beheizbare Schlauch wird nicht genannt. Dieses Netzteil hat 30 Watt bei 220 V Netzspannung. Umgerechnet auf 12 V Bordspannung würden hier max, 2,5 A fließen. Bei 63 Ah Batteriekapazität, was eine maximale Abgabe von ca. 30 Ah bedeutet, bevor die Batterie entladen ist, könnte man das Gerät theoretische 12 Stunden betreiben, bevor man nicht mehr starten kann. Bei 8 Stunden maximaler Nutzung sollte man noch starten können. Ich zumindest konnte es.

    Aber für den Notfall habe ich eine kleine LithiumIonen-Powerbank dabei, die es mir ermöglicht, auch einem kleinen Dieselmotor (aka Hubraum unter 2000 ccm) Starthilfe zu spendieren.

    Insofern ist also alles gut.
     
  16. #14 Diamanz, 20.06.2018
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    Endlich komme ich dazu, meine Geschichte weiter zu erzählen.

    Nachdem die allgemeinen Anforderungen und der Aufbau der Elektrik geklärt waren, war es Zeit, ein Konzept für den Ausbau zu finden. Dieser sollte nicht dauerhaft im Laderaum verbleiben, sondern ein schneller und einacher Umbau sollte es werden, damit eben die Alltagstauglichkeit weiterhin gewähleistet sei.

    Zuerst fiel ich dem grotesken Denkfehler anheim, die Ladung unten und den Wohnraum oben zu platzieren. Um den Umbau einfach zu gestalten, war eine tragende Planke in der Mitte des Laderaumes angedacht, die von zwei quer stehenden Planken gestützt werden sollte. Eine hinter den Vordersitzen, mit Zapf und Nut auf die tragende Planke aufgesteckt, sowie eine hinter den Seitentüren, welche mit einem Schlitz von unten bis zur Mitte versehen sein sollte, wobei die tragende Planke einen Schlitz von oben bis zur Mitte haben sollte, so dass beide Planken ineinander gesteckt würden.

    Eine Skizze soll das verdeutlichen:

    Konzept-1.png Konzept-2.png
    Rechts und Links waren auf den Querplanken Aussparungen für tragende Balken vorgesehen, die an der Heckklappe nach unten abgestützt worden wären. Darauf sollte ein Rollrost und eine Matratze die Liegestatt bereit stellen.

    Aber als ich damit begann, auszumessen, stellte ich fest, dass das so nicht umsetzbar sein konnte. Unser Hund bräuchte eine Deckenhöhe von 70 cm um gerade noch so stehen zu können. Damit bliebe eine Liegehöhe von ca. 50 cm, wenn man 10 cm für die Matratze rechnet. An der höchsten Stelle gemessen. Selbst bei nicht zur Klaustrophobie neigenden Mitmenschen wären Panikattacken vorprogrammiert, da dies einem Aufenhalt in der Enge einer MRT Röhre gleich käme. Eine Lose-Lose-Situation für Mensch und Tier also. Zudem waren Standard-Planken nur in 60 cm Breite (entspräche der Höhe) zu haben. Mit der Lösung des Belüftungsproblems der Hundebox hielt mich somit nicht weiter auf, und dachte über Alternativen nach.

    Ich zog also eine Konstruktionshöhe von 40 cm in Betracht. Damit wäre die Höhe der Liegestatt ausreichend hoch, und auch der Stauraum für Gepäck sollte auchreichend bemessen sein. Allerdings musste eine Lösung für den Hund gefunden werden.

    Die erste Variante sah vor, Drehsitze von Zooom zu erwerben und montieren zu lassen. Damit konnte die Personenliegefläche um 50 bis 60 cm Richtung Amaturenbrett verlagert werden. Der dabei hinten vor der Heckklappe frei werdende Raum wäre dann für den Hund reserviert. Als Abtrennung sollte eine Planke dienen, die während der Fahrt senkracht nach oben stehen sollte, und so ein Séparée für die Fellnase zur Verfügung bilden würde. Im Stand würde sie, da per Scharnier befestigt, nach unten geklappt und bildete so einen Teil der Liegefläche.

    Erste Zweifel entstanden bei der Kostennutzungsrechnung. Die Drehsitze stellten einen Posten von über 800 Euro dar. Das sind sie auch Sicherheit wert. Trotzdem musste die Basis dazu in Betracht gezogen werden: Nissan Evalia, 150 Mm, unreparierter Karosserieschaden, defekte Klima-Anlage, Diesel der Euro 4 Klasse. Dieses Fahrzeug rechtfertigt keine Ausgaben mehr in solcher Höhe.

    Als Alternative für den Hund bot sich daher ein Schlafplatz auf den Vordersitzen an. Dazu sollte auf den Sitzen eine Art Zwischenboden eingezogen werden, der die Liegefläche vergrößern und ein Abrutschen in den Fußraum von Fahrer oder Beifahrer verhindern sollte.

    Konzept-3.png
    Soweit das geplante Konzept. Es wurde so nie verwirklicht. Das Stecksystem hat zwar bezüglich schnellem Umbau und geringem Lagerplatz bei Nichtgebrauch überzeugt, allerdings hatte ich nicht bedacht, dass das eingebaute System auch als Ladung zu sehen ist, und entsprechend gesichert werden musste. Allerdings war die Raumaufteilung so schon Nahe an der endgültigen Lösung dran.

    Fortsetzung folgt...
     
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