H4-LED-Birnen von Philips

Diskutiere H4-LED-Birnen von Philips im Forum Camping/Umbauten und Tuning im Bereich ---> Auto / Verkehr - Hallo zusammen, ich habe es getan. Die neuen H4-LED-Brinen von Philips sind in meinem Dacia Dokker drin. Vom Licht bin ich begeistert, vom Einbau...
ManniSpall

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....

Ach was, ja, ich habe die ausprobiert. H7 LED im Fernlicht vom Tipo, dort habe ich auch H7 Xenon LM getestet, die waren in Verbindung mit dem Serien-Bi-Xenon (ja, der Tipo hat Bi-Xenon plus extra Fernscheinwerfer) unschlagbar gut um im Wald schon früh das Wild am Straßenrand zu sehen. Die H7 LED LM sind wirklich gut, als H4 gibt es die 360° abstrahlenden LM auch bei ALI-Express (das ist übrigens kein einfacher Onlineshop, sondern eine Plattform für Verkäufer).
 
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urpes

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Also fasse ich mal zusammen:
  • Es gibt günstigere LED-H4-Lampen in China.
  • Ob diese besser (bzgl. Helligkeit und Ausleuchtung) sind, müsste ein direkter Vergleich bringen.
  • Ob diese ähnlich langlebig sind, wie die Philips müsste ein Dauertest zeigen, den ich aber nicht durchführe, da nicht legal und mir somit zu teuer, falls es entdeckt wird. Außerdem hätte ich keine Lust vor jeder HU die Lampen zu tauschen und zurück.
  • Ob diese tatsächlich auch den Gegenverkehr nicht blenden müsste ebenfalls ein Test zeigen.
  • Dass es teilweise gewisse Gründe gibt, warum die Verkäufer bei ALI klein sind und meistens auch bleiben habe ich auch schon erleben dürfen.
Und nun noch meine persönliche Meinung außerhalb dieser Zusammenfassung: Wenn diese Lampen tatsächlich entsprechend gut wären, dann müsste es sich auch rentieren, diese für die diversen Fahrzeuge abnehmen zu lassen, so, dass diese in den einzelnen Ländern zugelassen wären, selbst wenn sie dadurch entsprechend teurer wären.
 
ManniSpall

ManniSpall

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Jetzt nochmal, eine Abnahme ist für den kompletten restlichen Weltmarkt nicht nötig und deshalb auch nicht relevant. Ich zahle mit Sicherheit keine UVP von 139,00€ für in der Herstellung keine 5€ kostenden LED LM, Abnahme hin oder her. Aber das darf ja jeder halten wir er möchte. Ist ja wie mit den Autos, da zahlt man ja auch dem Namen mit. Zum Glück haben beide Autos, der Kombi wie der HDK, Bi-Xenon ;-)
 
Berlin(er)go

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In der gesamten EU ist es wohl so, dass in Halogen Scheinwerfer nur Halogenleuchtmittel verbaut sein dürfen. Die durchaus berechtigte Sorge ist die Lichtbrechung nicht geprüfter Kombinationen von Scheinwerfern inkl. Leuchtmittel und damit einhergehend ggf. ein "blendendes Risiko" für den Gegenverkehr.

Osram und später dann auch Philips müssen also in D nicht das Leuchtmittel sondern für jedes Fahrzeug die Kombination aus Scheinwerfer inkl. LED Leuchtmittel prüfen lassen. Das ist natürlich aufwändig. Auf der Bremse steht aber die EU und bis vor kurzem auch das KBA.

Zwischenzeitlich warf Osram eine neue H4 und H7 Halogen auf den Markt und somit ins Rennen gegen die Philips RacingVision GT200. Die Osram NIGHT BREAKER 200 "soll" einen Hauch heller sein. Hab sie mal geordert. Licht kann man ja legal gar nicht genug haben. Da ist es mir auch egal 1x im Jahr rund 20€ zu investieren.
 
ManniSpall

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Genau, Nightbreaker Unlimited hatte ich im Alfa Spider 916, 4 Stück für fern und nah. Das war auch ein schönes Licht für kleines Geld.
 
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urpes

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Tja, Bi-Xenon gibt's beim Dokker nicht.
Illegal mach ich nicht mit und unterstütze ich auch nicht. Und mich interessiert nicht der Weltmarkt, sondern in diesem Falle die EU und vor allem Deutschland. Bei den meisten hier wird das wohl kaum anders sein.
Und statt die etwa nächsten 10 Jahre alle ein bis zwei Jahre in gutes Licht zu investieren, mache ich das jetzt einmal und schaue mal, wie lange die halten. Fünf Jahre sollten problemlos möglich sein bei der Lebensdauer von etwa 3000 Stunden.
Und ein so weißes Licht und helles bekomme ich bei H4 wohl außer eben über LED auf keinen Fall und genau das mag ich aber, wie ich die letzte Woche festgestellt habe.
Von daher gibt es derzeit am Markt für mich keine Alternative.
 
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Tim

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Das Problem der hellen Haogenbirnen ist die bescheidene Haltbarkeit. Da kann man eigentlich immer 1x Ersatz im Handschuhfach liegen haben. Die LEDs wären eigentlich genial, nur leider ist das Abstrahverhalten prinzipbedingt anders. Dass die Hürde für die Nutzung dann etwas höher liegt, verstehe ich. Es ist ja auch nicht nur das Lichtbild sondern auch so Rahmenbedingungen wie es sie auch bei Xenon und teilweise bei LED gibt: Blendwirkung durch starke Hell-Dunkelgrenze, vorgeschriebene automatische Leuchtweitenregulierung und Scheinwerferreinigungsanlage. Ich hatte gestern erst wieder einen hinter mir auf der Bahn, bei dem ich dachte die Xenons sind falsch eingestellt. Als er überholte, war mir klar, dass es keine Xenos sind. Es war ein kleiner alter Seat, bei dem es mit Sicherheit kein Xenon ab Werk gab. Für Halogen war das Licht zu kalt - also war es entweder Xenon oder LED. Und so wie die Dinger geblendet haben, waren die nicht vorschriftsmäßig.
 
ManniSpall

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Die Retrofit LED LM von Osram und Philipps werden ja in Fahrzeuge eingebaut, die keine automatische Leichtweitenregelung haben. Eine Blendung entsteht sowohl bei Einsatz der LED LM als auch bei Halogen LM meist durch falsche Scheinwerfereinstellungen bzw. Ochsen die nicht oder viel zu spät abblenden. Unsere beiden Autos mit Xenon verfügen auch nur über eine manuelle Leichtweitenregelung, da beide über 25Watt Xenon LM verfügen.
 
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urpes

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Heute beim TÜV gewesen denen waren die Birnen noch unbekannt. Ich hatte vergessen, die ABG auf den Beifahrersitz zu legen.
Am Ende kam der Prüfer heraus "Wenn Sie jetzt noch die LED-Lampen gegen die Standard-Birnen austauschen ...". Ich sagte gleich, dass die zugelassen seien. Da wollte er die ABG sehen. Hinterher kam noch der Satz "Das nächste mal gleich die ABG auf den Beifahrersitz legen, dann ersparen sie uns unnötige Arbeit. Bisher waren die illegal". Mal nachzufragen wäre wohl zu kompliziert gewesen.
Interessanterweise hat er die Einstellungen des Lichts mit diesen Birnen geprüft und von den Ergebnissen her war nichts zu beanstanden.
[OT]Das war der zweite TÜV nach fünf Jahren, keinerlei Beanstandungen an meinem Dokker[/OT]
 
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EHorst

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Die Philips LED Ultinon Pro6000 H7 haben jetzt laut Philips auch die Zulassung für das Abblendlicht des Berlingo k9.
Die Anschaffung sollte sich im Idealfall übrigens im Laufe der Lebensdauer von 3000h gerade bei den Verbrennern locker bezahlt machen.

Grobe Rechnung für Benziner:
Pro Liter Benzin Kosten von ca 2€ mit Bruttoinhalt von 8,4 KWh ohne Abzug der Verluste.
Dann kommt noch der Wirkungsgrad des Motors ca 30%.
Dann der Wirkungsgrad der Lichtmaschine ca 80%
Das ergibt ein Strompreis im Auto von ca 1€ pro KWh.
(Ist ganz schön heftig teuer der Strom den man da im Auto selbst erzeugt)

Halogen H7 Abblendlicht hat das Paar ca 110Watt
Die beiden LED Ultinon haben zusammen 36 Watt.
Also pro Betriebsstunde spart man 0,074 KWh.
Das sind also 7,4 Cent pro Stunde.
In 1000h sind es schon 74€
Man bekommt den Satz H7 Ultinon pro6000 ab 92€ .
Die sind also nach ca 1250h schon bezahlt.
Und man spart in der Zeit je nach Sorte der Halogenbirnen ja auch schon ein paar Sätze an Ersatzbirnen.
Und Philips gibt ja sogar eine Lebensdauer von 3000h an.
Ist halt aber ein Langzeitthema. Denn die 1250h Betriebsstunden mit Abblendlicht muss man erst mal zusammen bekommen.
Potentiell leben die LEDs ja länger als das Auto.
Aber bei den 1250h hatte ich ja auch noch nicht die Kosten für Ersatzhalogenbirnen berücksichtigt.
Wer vorher teure Hochleistungs Halogen ( Satz 15 bis 20€) drin hatte, die in der Regel aber auch nur sehr kurz leben ( ca nur 150h bis 300h ) , der wird deutlich vorher sparen.
 
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Berlin(er)go

Berlin(er)go

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Direkt bestellt - morgen hier. Danke!!!! Endlich, ich bin echt gespannt.

Edit: So, gesagt getan und besonders auffällig ist zunächst mal die Lichtfarbe - selbst im direkten Vergleich zum LED Tagfahrlicht. Bei kurven in den schattigen Tiefgarage eines Supermarktes erinnert es mich sehr an das geliebte Xenon. Ich verschwende ja ungern aber heute Nacht dreh ich ne Runde ;-)

Bild 09.07.22 um 18.15.jpg

Ohne und mit Halogen Fernlicht:
IMG_3068.JPG IMG_3069.JPG
 
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