Fahrt zum Nordkap - Erfahrungen?

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  1. odfi

    odfi Mitglied

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    Hallo Ihr... da uns so langsam die Strecken ausgehen, weil wir ungern doppelt Ziele anfahren wollen, haben wir uns mal überlegt, mit unserm Hdk zum Nordkap zu fahren - also quasi den nördlichsten Punkt Europas besuchen. Im Sommer sind dort 7 Grad aufwärts, was in einem normalen Hdk machbar sein sollte.
    Hat jemand mit dem Ziel zufällig schon Erfahrung?
     
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  3. HaBe

    HaBe Mitglied

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    Hallo
    Es ist schon eine Weile her daß ich zum Nordkap gefahren bin. Genaugenommen 1980 mit dem Motorrad.Fazit: Ich würde es nicht mehr machen. Damals gab es einen regelrechten Hype um die Fahrt zum Nordkap. Jeder wollte dahin, umso enttäuschender war das Ergebnis. Die lange Anfahrt lohnt sich nicht.
    Es gibt im Süden genug Felsen von denen aus man ins Meer schauen kann. Allerdings ohne Nordkapbriefmarke ,Diplom und sonstige Souveniers. Zwischenzeitlich war ich mehrmals in Norwegen privat und auch geschäftlich aber nur bis Tromsö. Meiner Ansicht nach liegen die schöneren Gebiete eher in Südnorwegen z.B in den Nationalparks Jostedalbreen und Jotunheimen. Dagegen ist die Landschaft im Norden eher langweilig. Von den Temperaturen würde ich mich auch nicht abschrecken lassen.Oft ist es in Tromsö wegen des Golfstroms wärmer wie bei uns.

    Gruß Holger
     
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  4. #3 muurikka, 05.01.2019
    muurikka

    muurikka Mitglied

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    Ich denke auch, das Nordkap selbst rechtfertigt die Fahrt nicht, aber das Wissen, dort gewesen zu sein, hat auch was ;-)

    Ich war 3x dort, 2x mit Auto und Zelt und 1x mit Wohnwagen und es waren immer schöne Urlaube, trotz der Fahrerei.

    Ich würde in Norwegen küstennah hochfahren und entweder über Finnland und dann an der Ostseeküste zurück oder über den Inlandsvägen in Schweden.

    Hat beides was, wobei die Ostseeküste runter für mich den großeren Reiz ausübt, obwohl es etwas länger ist.

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  5. #4 cato_2010, 05.01.2019
    cato_2010

    cato_2010 Neues Mitglied

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    Wir waren einmal (2013) bis ganz in den Norden - und dann weiter bis zur russischen Grenze. Allerdings hatten wir dafür etwas mehr Zeit und es war wunderschön... Was sich lohnt ist die Küstenstrecke (RV 17) bis zur Höhe Lofoten, nicht die Inlandsstrecke (E 5). Lofoten sind toll aber überlaufen, deswegen eher Vesteralen. Wir fanden die Landschaft weiter nördlich auch sehr beeindruckend, wird immer karger und einsamer. Aufs Nordkap selbst sind wir gar nicht, auf der Insel gibt es verschiedene andere schöne Stellen, die z.B. auch mit kleiner Wanderung wunderschöne Ausblicke bietet. Die Strecke weiter Richtung russische Grenze (Kirkenes und dann noch nach Grense Jakobselv) war der Höhepunkt. Nochmal mehr subarktische Tundra, an der russischen Grenze sogar Beluga-Wale.

    Mit dem Wetter ist das so eine Sache, letztes Jahr z. B. kein Thema, bei Sturm, Regen und knapp über null Grad wird es dann evtl. doch etwas frisch und ungemütlich. muss man echt Glück haben, denn so ein Wetter kann da doch gerne vorkommen. Wir waren damals im Kastenwagen mit Heizung, Festdach etc. unterwegs und haben trotzdem zwischendrin Strecke gemacht, um besseres Wetter zu erwischen. Kommt also darauf an, was Ihr tun wollt. Draußen sein mit Camping-Leben ist hardcore, viel fahren und gucken geht besser (was man bei kürzeren Urlauben ja auch machen muss, um die Strecke überhaupt zu bewältigen).

    Barbara
     
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  6. odfi

    odfi Mitglied

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    Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, weil ich dachte, dass aufgrund der vielen Inseln und Fjorde man da bestimmt ständig landein und landaus tuckelt oder alle 30km wieder auf ner Minifähre übersetzen muss. Hast Du da ne bestimmte Strecke im Auge?

    Na super, zwei gegensätzliche Empfehlungen... :confused::gruebel::shock:
     
  7. #6 cato_2010, 06.01.2019
    cato_2010

    cato_2010 Neues Mitglied

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    Küste braucht Zeit - ist aber wunderschön. Eine Strecke schneller fahren ist sicher notwendig, kommt auf Dein Zeitpolster an (z.B. sind schwedische Straßen einfach nur gerade stundenlang durch den Wald mit mehr erlaubter Geschwindigkeit). Ich finde es nicht wert, nur Strecke zu machen, um dort gewesen zu sein. Du kannst natürlich auf "1000 Orte, wo sie gewesen sein sollten" in einer Woche das schaffen, stehst am Nordkap dann in der Nebelsuppe und machst Dir einen Aufkleber aufs Auto. Wenn Dich das Land interessiert ist es meines Erachtens nicht wert. Aber auch das ist eine Frage des Geschmacks, den ich nicht bewerten will. Ich hatte auch den Luxus von 3 Monaten Zeit...
     
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  8. #7 muurikka, 06.01.2019
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    Das stimmt nicht ganz, mein Hinweis bezog sich auf den Rückweg, bei uns war es so, dass um so mehr Fjorde man gesehen hat, die Spannungskurve abwärtsging ;-) Was ggf. auch dazu führt die Natur in Nordnorwegen/Nordkapregion nicht mehr so lohnenswert zu empfinden, deshalb der Tip, die Rücktour an der Ostsee oder im Landesinnern Schwedens zu planen, weil dies Strecke und damit Zeit spart ;-)
     
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  9. #8 helmut_taunus, 06.01.2019
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    es bringt Euch hoffentlich zum Grinsen, denn das Nordkap scheint ein bevorzugtes Ziel zu sein von http://bfy.tw/LeJv
     
  10. Tom-HU

    Tom-HU Mitglied

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    Meinst du z.B. diese Planung einer Reise für 18 E-Autos, von den Niederlanden zum Nordkap und zurück in 21 Tagen?
    Das bringt mich nicht nur zum Grinsen, sondern zum lauten (Aus-)Lachen! Allein an den ersten 5 Tagen bereits 3000 km! Wieviel Schmerzensgeld wird da gezahlt?

    Das ist in meinen Augen einfach nur dilletantisch und lächerlich.
     
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  11. odfi

    odfi Mitglied

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    Die Rücktour war auf jeden Fall durch Schweden geplant, aber ich hatte das so verstanden, dass die eine Empfehlung die schwedische Küstenroute war und die andere die Inlandsroute.
     
  12. #11 muurikka, 06.01.2019
    muurikka

    muurikka Mitglied

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    @odfi ;-)
     
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  13. #12 Nachtdigital, 06.01.2019
    Nachtdigital

    Nachtdigital Mitglied

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    Hallo,
    mal noch eine Idee, so wie wir es gemacht haben 2017.
    Wir sind relativ schnell (6Tage) an der Schwedischen Ostseeküste hoch.

    Die schönen Sachen besuchen wir dieses Jahr zB Hoger Küste.

    Und dann nach Senja eine Insel mit Norwegen im Miniaturformat höhe Tromsö.
    Da brauchste kein Nordcap.
    Dann die Vesteralen auch sehr genial.
    Und dann in 4 Wochen an der Norwegischen Küste zurück.
    So kann man seine Zeit gut einteilen finde ich.

    Grüße
     
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  15. Dagmar

    Dagmar Mitglied

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    Ich war zweimal mit HDK zum Saisonende (10. August rum) am Nordkapp. Wir hatten es um die 7-8 Grad Außentemperatur. Im Auto war es gut auszuhalten, ohne extra Heizung.

    Ich finde, selbst wenn du die schönsten Fjorde gesehen hast, ist es da oben noch mal eine ganz andere Welt und man fühlt sich der Natur sehr ausgesetzt. Der Besuch des Nordkap-Plateaus ist nicht grad billig - ich glaub über 20 Euro Eintritt pro per Person. Aber die haben sich einiges an "Unterhaltung" im Gebäude einfallen lassen, damit auch die Besucher, die einen Nullsichttag erwischen, das Gefühl haben, was erlebt zu haben.

    Beim ersten Mal kam ich um 2 Uhr nachts an, da hatten die Kassen geschlossen und ich kam kostenlos auf den Parkplatz. Irgendwo vorher halten / parken geht nicht. Die Sicht aufs Meer mit "Mitternachtssonne" war bombastisch. Ich war wie auf Droge. Ich bin dann allerdings nicht über Nacht geblieben, weil ich nicht bezahlen wollte. Viele Caravans / Camper parken über Nacht auf dem Parkplatz. Es gibt auch Zelte, aber keine Sanitäranlagen, außer im Gebäudekomplex.

    Letzten Sommer war ich zum zweiten Mal mit einer Freundin zusammen da. Als wir gegen Mittag eintrafen, war Null Sicht, nur dicker Nebel. Wir haben uns drinnen alles in Ruhe angeschaut und gegen halb 2 zog der Nebel ab. Wir fanden es auch tagsüber genial.

    Routen hab ich verschiedene ausprobiert.
    Durch Finnland war für mich eher langweilig. Die Landschaft ist etwas monoton, wenig Berge. Aber ab Kirkenes bis zum Norkapp ist sehr sehr schön

    Entlang der schwedischen Ostseeküste ist man schnell zurück in der Zivilisation. Die Strecke ist am schnellsten befahrbar

    Schwedische Inlandroute durch Lappland ist auch toll und ziemlich flott befahrbar - sofern keien Rentiere auf der Straße sind.

    Die norwegische Küstenroute ist für mich die schönste Strecke. Wir sind über Senja, Vesteralen, Lofototen - Bodö usw. gefahren

    Aber lass dir nichts erzählen, wie du am besten fährst, du wirst deine eigene Route finden, und die ist auf alle Fälle toll.

    Die verrückteste Nacht haben wir neben einem Tunnel verbracht. Da ging es hübsch tief runter

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    Auf dem Rückweg hatten wir einen besseren Platz im freien Feld. Aber zu der Zeit waren nicht mehr viele Camper unterwegs. Die waren dann auf einen Schlag alle weg.

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    Ach ja, der Besitzer des Silberschmuckladens hat uns erzählt, dass es bei den warmen Temperaturen im Sommer 2018 nur sehr wenig Sicht gab. Durch das Auftauen des Permafrostbodens lag das Nordkapp ständig im Nebel. Er hat gemeint, es gab nur drei Nächte mit Mitternachtssonne... Und ein Busfahrer, der schon 12 mal da war, hat noch nie Mitternachtssonne am Nordkapp gesehen.
     
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  16. #14 box, 29.01.2019
    Zuletzt bearbeitet: 29.01.2019
    box

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    Ich war einmal im Winter dort, mit Zelt.
    Flug nach Stockholm, Volvo XC60 ausgeborgt und dann den bottnischen Meerbusen entlang Richtung Norden. Zurück über Finnland, ebenfalls die Küste entlang. War leider von der Zeit relativ knapp bemessen und das Ziel war eigentlich nur, Nordlichter zu sehen.

    Was uns auch gelungen ist:
    IMG-20181121-WA0003.jpg
    Das war in Oulu, Finnland, direkt am Strand gezeltet, dahinter das zugefrohrene Meer. Dort hatten wir auch die kälteste Nacht, -28°C.

    Ein Erlebnis, dass ich nie vergessen werde, aber definitiv nicht jedem zu empfehlen. Und eins ist klar: Für solche Reisen brauchts besondere Vorbereitung und Planung. Aber man kanm sich den Urlaub auch um einiges einfacher machen und nicht bei fast -30° Zelten :lol:

    Als ich oben war, war das Wetter ziemlich bescheiden und das ganze Kapp im Nebel versunken. Hatten auch Glück, das die Straße überhaupt offen war.

    Das Nordkapp ansich ist wirklich etwas überschätzt, ein Felsen von dem man ins Wasser starren kann. Trotzdem finde ich, dass man es sich, wenn man schon mal da oben ist, nicht entgehen lassen sollte.

    Und du wirst mit deinem HDK da oben im Sommer sicher keine gravierenden Probleme haben, die Straßen sind alle schön und was die Temperatur angeht schafft eine zweite Decke sicher abhilfe. Es geht überraschend viel, wenn man sich einmal dazu entschieden hat, es wirklich zu machen.
     
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