elektrisch angetriebene Hochdachkombis

Diskutiere elektrisch angetriebene Hochdachkombis im Alles zu den alternativen Antrieben Forum im Bereich ---> Alternative Antriebe; Der Beitrag ist schon interessant, weil das Mädel unbedarft war und offenbart hat, wie sich ein unbedarfter, also auch ich, in etwa anstellt. Wenn...

  1. Manuel

    Manuel Mitglied

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    Servus Peter,

    ich bin da ganz auf Deiner Seite und es lag und liegt mir auch sehr fern hier wieder eine Grundsatzdiskussion loszutreten. Deswegen beginnt dieser nächste Satz hier auch nicht mit einem "Aber" und fünfzehn Ausrufezeichen ;-)

    Und ja, die wollen natürlich auch unterhalten usw.

    Deswegen - und um wieder in den Tenor einzustimmen: Wir warten auf Neuigkeiten und einer realen, lebensechten Bewertung durch Selbstversuch mit @Ildefonso.
     
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  2. #82 Ildefonso, 30.01.2022
    Ildefonso

    Ildefonso Mitglied

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    Danke für euer Interesse :). Ich war gestern wieder unterwegs zum Schneeschuhwandern. Einfache Strecke von zu Hause aus 70 km. Bin mit 95% Akkuladung los und mit 15 % zurückgekommen. Ca. 2/3 der Wegstrecke Autobahn mit Tempomat 110 km/ h, sonst Landestraße. Würde also theoretisch eine Reichweite von 175 km bei vollem Akku ergeben.

    Zu meinen Lademöglichkeiten: ich habe zu Hause eine Wallbox einbauen lassen. Damit kann ich theoretisch mit max. 11 kW laden. In der Praxis ist es etwas weniger, ca. 9 - 10 kW. Gekostet hat die Wallbox inkl. Einbau EUR 1.200,-- (EUR 900,-- wurde auf Antrag erstattet, also Eigenaufwand EUR 300,--)

    Zusätzlich habe ich ein einphasiges Ladegerät mit 3,7 kW Ladeleistung für die Schukosteckdose. Die Steckdose muss mit 16A abgesichert sein. Dieses Ladegerät verwende ich, wenn die PV-Anlage auf unserem Dach nicht genügend Sonnenstrom erzeugt und wenn ich bei Verwendung der Wallbox Strom zukaufen müsste. Mein Ziel ist es, mit möglicht viel "eigenem" Strom zu fahren.

    Für die Fahrt unterwegs habe ich mir eine Ladekarte von EnBW zugelegt. Hierfür zahle ich fürs Schnellladen EUR 0,55 / kWh. Der E-Rifter wird mit einer Ladeleistung von max. 100 kW (CCS Stecker) angegeben. Ich habe bisher erst 1 x am Schnelllader (max 150 kW) geladen, von 45 % auf 85% , also ca. 20 kWh. Das dauerte eine halbe Stunde bei 0 °C und kaltem Akku => Ladeleistung in der Praxis war also rund 40 kW.
     
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  3. #83 sergeant_kang, 30.01.2022
    sergeant_kang

    sergeant_kang Mitglied

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    Kannst Du nicht an der Wallbox die Ladeleistung regeln?
     
  4. #84 hal23562, 30.01.2022
    Zuletzt bearbeitet: 30.01.2022
    hal23562

    hal23562 Mitglied

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    Ich verfolge diesen Tröt schon länger, meist mit Interesse wie derzeit, manchmal kopfschüttelnd wenn die Debattenkultur kurzfristig mal wieder im freien Fall ist.

    Zu meiner Position: Dem Antrieb mit E-Motoren gehört m.E. die Zukunft! Ich würde durchaus auch so etwas nutzen, wenn, ja wenn ich nicht das Gefühl hätte, dass das Ganze in Teilen noch ziemlich unausgegoren ist. Was schon, abhängig vom Hersteller, ziemlich gut entwickelt ist, scheint der Antrieb an sich und das digitale Umfeld zu sein. Der große Schwachpunkt steckt derzeit m.E. in der Energiequelle des E-Autos und dem ganzen Infrastrukturkonzept dazu.

    Grundsätzlich ist gegen Akkus nichts einzuwenden. Allerdings scheint mir die aktuelle Li-Ion-Technik eine Sackgasse. Unter Umweltgesichtspunkten ist sie sehr problematisch (eher eine Sauerei), Recycling wohl noch unzulänglich und die Ressourcen sind begrenzt.
    Andere Speichertechnologien sollen wohl derzeit in der Pipeline sein. Sollten sie eines Tages verfügbar sein, mit schneller Ladetechnik, geringerem Gewicht und Volumen, hinreichender (z.B. mit einem Diesel vergleichbaren) Reichweite und akzeptablen Preis, dann könnte der Akku eine gute Lösung sein. Derzeit ist er es m.E. nur sehr eingeschränkt.
    Über die für die unterschiedlichen Fahrzeuge individuellen Akku-Pakete sollte man auch mal nachdenken. Standardisierte Akkupacks (durchaus in mehreren Bauformen) zum einfachen Wechseln könnten eventuell der bessere Weg sein. An die Akku-Wechselstation heranfahren, dort wird das leere Akkupack von einer Automatik gegen ein volles unter dem Fahrzeug getauscht. Das Fahrzeug ist Eigentum, der Akku "Mehrweg". Er wird mit dem Autokauf einmal bezahlt und dann immer getauscht. Gezahlt wird nur die Ladung. Defekte oder Packs mit nur noch zu geringer Kapazität werden an der Wechselstation automatisch aus dem Kreislauf genommen und zum Recycling gegeben. Parallel sollte die Lademöglichkeit via Kabel für alle Fälle erhalten bleiben.

    Die zweite Technologie basiert auf Wasserstoff. Diesen als Treibstoff für Verbrenner zu nutzen, scheint mir grundsätzlich nicht sinnvoll, da wohl nicht effizient genug. Sinnvoller ist es, mittels Brennstoffzelle Strom zu erzeugen. H2 Tanken geht schon heute an der Tankstelle. Vor einiger Zeit las ich, dass es in einem Fraunhoferinstitut sogar gelungen ist, große Mengen Wasserstoff in einer Art Paste zu speichern. Wer weiß, vielleicht ist das ja die Zukunft. Keine Drucktanks mehr, die Energie kommt aus der Tube!
    Derzeit gibt es allerdings noch Probleme. Es lässt sich noch nicht genügend „grüner“ Wasserstoff herstellen und die Fertigung von Brennstoffzellen ist (noch) zu teuer. Sollte beides überwunden werden, was durchaus möglich scheint, könnte diesem, vielleicht i.V.m. Pufferakkus wenn auf dem Dach auch noch Solarzellen montiert sind, Konzept die Zukunft gehören. Derzeit sehen die meisten Experten aus den v.g. Gründen Brennstoffzellen noch als sinnvolle Lösung nur für Lokomotiven, Busse und Lkw.
    Der große Charme der Wasserstofftechnologie liegt m.E. darin, dass damit das Speicherproblem bei den erneuerbaren Energien teilweise gelöst werden kann. Außerdem wird das Stromnetz entlastet da nicht Unmengen Autos gleichzeitig zum Laden dran hängen. Zudem lässt sich Wasserstoff gut durch das bereits vorhandene Gasleitungsnetz transportieren.

    Wie könnte also mein E-Mobil der Zukunft aussehen? Da gibt es zwei Varianten:
    Variante 1
    Fahrzeug mit nicht Li-Ion Akku zum wechseln und Lademöglichkeit über Kabel. Solarzellen auf dem Dach und Reichweite ca. 800 km. Preis vergleichbar einem Diesel.
    Variante 2 (bevorzugt)
    Fahrzeug mit Brennstoffzelle, Wasserstoff "aus der Tube", Solarzellen auf dem Dach und Lademöglichkeiten über Kabel für Pufferakku. Reichweite ca. 800 km mit Preis vergleichbar einem Diesel.

    Fahren gern einmal, kaufen aber derzeit noch sicher nicht!

    HAL
     
  5. #85 rocco81, 30.01.2022
    rocco81

    rocco81 Mitglied

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    Warum hast du nicht gleich eine gesteuerte Wallbox gekauft die Überschuss Laden beherrscht?
    Da wird am Einspeisepunkt der Strom gemessen und die Ladeleistung des Autos geregelt so dass möglichst Null eingespeist wird.
    Wäre auch nicht wirklich teurer und einiges komfortabler.
    Der GoE Charger z.B. kostet 700€ und kann so einiges. 22 kW go-eCharger HOME+, 699,00 €
    Der kennt z.B. die stündlichen Strompreise meines float Tarifes einen Tag im voraus und lädt automatisch wenn es am günstigsten ist.
     
  6. odfi

    odfi Mitglied

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    Wie kommst Du da drauf? Ich lese in seriösen Berichten immer wieder was von über 90% Recycling-Quote...

    Die Idee ist schon viele Jahre alt und es gab auch schon Pilotprojekte dazu, die aber alle gescheitert sind. Ich weiß nicht mehr warum, aber das kannst Du Dir ergoogeln, warum das keine Option ist.

    Hatte ich auch mal gedacht... hier eine keline Zusammenfassung, warum es Wasserstoff wohl erstmal nicht wird: Wasserstoffauto: Deshalb wird sich die Technologie so schnell nicht durchsetzen
     
  7. #87 Ildefonso, 30.01.2022
    Ildefonso

    Ildefonso Mitglied

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    Ja, diese Wallbox habe ich. Allerdings mit 11 kW, sonst gibt es keine Förderung.
    Bei manchen Dingen habe ich es aber ganz gern analog. Habe im Haus noch eine stationären Speicher und sammle Erfahrung, um das Ganze miteinander abzustimmen.
     
  8. #88 Ildefonso, 30.01.2022
    Ildefonso

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    Doch das geht. Allerdings m. E. nicht unter 6(?) kW. Mein stationärer Haus-Speicher (Tesla, 13,5 kWh) entlädt allerdings nur mit max. 4,7 kW

    Der Schuko-Stecker ist auch eine Art "Notnagel", wenn unterwegs kein Typ2 oder CCS-Stecker verfügbar ist.
     
  9. #89 sergeant_kang, 30.01.2022
    Zuletzt bearbeitet: 30.01.2022
    sergeant_kang

    sergeant_kang Mitglied

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    go-e mit 11kW habe ich mir vorsorglich auch angeschafft. Sie lässt sich bis auf 6A Ladestrom runterregeln. Umgerechnet 6A*230*3 = 4,14kW.
     
  10. #90 rocco81, 30.01.2022
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    rocco81 Mitglied

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    Man kann auch auf 1 phasig umschalten und dann mit minimal 1,3kW laden.
     
  11. #91 Ildefonso, 31.01.2022
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    Danke für den Hinweis. Da muss ich mich wohl nochmals genauer damit beschäftigen :)
     
  12. #92 Ildefonso, 03.05.2022
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    Ja, das stimmt. Kann ich mittlerweile bestätigen. Der E-Rifter lädt in dieser Einstellung.

    Ein E-Twingo komischerweise nicht. Kann das daran liegen, dass der Twingo mit bis zu 22 kW AC laden kann?
     
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