E-Fuel – Lösung, Provisorium oder Sackgasse?

Diskutiere E-Fuel – Lösung, Provisorium oder Sackgasse? im Alles zu den alternativen Antrieben Forum im Bereich ---> Alternative Antriebe; Als ich vor meinem Atari saß konnte ich mir diese Entwicktung nicht vorstellen und es ist doch erst so schlappe 35 Jahre her! Das geht sogar noch...

  1. odfi

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    Das geht sogar noch krasser... von dem 1. Smartphone auf dem Markt bis zu "fast jeder hat eins" dauerte es lediglich 10 Jahre!
     
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  2. #22 ManniSpall, 26.06.2022
    ManniSpall

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    So ist das. Solarparks in die Wüste oder z.B. auf die Flächen alter Tagebaue (soweit diese nicht geflutet werden müssen) oder eben auf und an öfftl. Gebäude oder über Straßen.
     
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  3. odfi

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    Naja da gibt es schon andere Idee, nämlich das ganze zu kombinieren und den Schatten der PV als Schutz für die Pflanzen zu nehmen, damit sie nicht verbrennen und austrocknen.
    Abgesehen davon muss man gar keine Felder zubauen, denn es gibt so viele bereits versiegelte Flächen, die man mit PV überbauen könnte (Dächer von Häusern/Hallen; erstmalige Überdachung von Sport-Freiflächen, der Autobahn oder Radwegen; Wände an Gebäuden...) Und das sind ja auch die Orte, wo man den Strom dann auch braucht.
     
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  4. Tim

    Tim Mitglied

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    Genau so sehe ich das auch. Oft wird der Begriff Technologieoffenheit mit einem Festhalten der "Petrol Heads" am Verbrenner in Diskussionen abgewürgt. Aber genau das, was du beschreibst ist eben auch Technologieoffenheit. Und diese sollten wir keinesfalls abwürgen. Ob E-Fuels da nun reinfallen oder nicht, sehe ich auch noch nicht ganz so eindeutig. Toyota hatte Brennstoffzellen für hochreines Benzin entwickelt. Was spricht denn gegen kurzketteige Kohlenwasserstoffe als Energiespeicher? Alkohole oder Methan oder Propan/Butan? Diese hätten einen enormen Infrastruktur-Vorteil, weil alles für die Betankung schon da ist. Der riesige Invest in die Ladeinfrastruktur entfällt völlig. Und bei die Preise an öffentlichen Ladesäulen sind ja auch gerne mal den Faktor 10 höher als die entgangene Einspeisevergütung für PV-Strom. Deswegen sehe ich (Skaleneffekte vorausgesetzt) das Kostenargument gegen so etwas an der Stelle auch nicht.
     
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  5. #25 . Guido QQ, 04.07.2022
    Zuletzt bearbeitet: 04.07.2022
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    So richtig es ist, ist es leider auf die nächsten Jahrzehnte völlig unrealistisch. Es gibt weder die Infrastruktur, noch das Wagenmaterial geschweige das Personal, um dieses Ziel auch nur ansatzweise umzusetzen. Im Gegenteil: erst vor wenigen Tagen wurden die Bahnnutzer auf massive Einschränkungen für die nächsten Jahre eingestimmt, weil das marode Streckennetz saniert werden muss.

    Es ist also bereits eine gewaltige, über Jahre andauernde Kraftanstrengung, beim Schienennetz überhaupt den Status Quo zu erhalten. Von Ausbau und Verbesserung ist gar nicht zu sprechen.

    Somit ist und bleibt die Wahrheit, die Meinungsbildnern zwar nicht ins Narrativ passt: der Individualverkehr ist nicht das Problem. Er ist die Lösung.
    Spätestens nach dem verheerenden € 9,-Chaos ist das überdeutlich erwiesen.
     
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  6. #26 . Guido QQ, 04.07.2022
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    ...darf ich an dieser Stelle einfach mal danke sagen, für die sachliche und hochinformative Diskussion, die hier auf Normaltemperatur zu diesem Thema abläuft.
    Ohne Schaum vorm Mund und mit klarem Blick werden hier die Argumente ausgetauscht. Respekt!!
     
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