Diesel-Abgasskandal: Hintergründe, alle Hersteller betrügen

Diskutiere Diesel-Abgasskandal: Hintergründe, alle Hersteller betrügen im Nissan NV200 Forum im Bereich ---> Die Fahrzeuge; @Tim Danke, wirklich sehr informativ. @helmut_taunus 10000 Stellen oder mehr können es gut sein - aber wohl eher nicht Motorentwickler sondern...

  1. mawadre

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    @Tim Danke, wirklich sehr informativ.
    @helmut_taunus 10000 Stellen oder mehr können es gut sein - aber wohl eher nicht Motorentwickler sondern Leute in der Fertigung. Aber ich kenne mich da nicht aus. Kommst Du aus der Autoindustrie?

    Bei Mercedes gibt es gerade Hauen und Stechen im Stammwerk. Die Gewerkschaft hat gerade durchbekommen, dass das Werk Leiter für Elektromobilität werden soll.
     
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  3. mawadre

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  4. #143 triplemania, 31.07.2017
    triplemania

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    @ Mawadare:
    In Deutschland gibt es (noch) kein Unternehmensstrafrecht.
    Auch haben, anders als in Kalifornien, die deutschen Umweltbehörden keine eigenen Sanktionsbefugnisse dieser Art.
    Bisher haben in Deutschland die Aktionäre eines Unternehmens auch keine Ansprüche gegen dessen Manager (Vorstände/Aufsichtsräte) wegen solcher Betrügereien im Namen des Unternehmens.
     
  5. #144 helmut_taunus, 31.07.2017
    Zuletzt bearbeitet: 31.07.2017
    helmut_taunus

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  6. mawadre

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    Gleich in der Überschrift wieder Propaganda der Autolobby: Angeblich wäre jeder siebte Job in D in der Autobranche. In Realität liegt die Zahl bei über zwanzig.
     
  7. #146 helmut_taunus, 02.08.2017
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    Hallo,
    heute direkt vor dem Dieselgipfel kann man sehen, welcher Politiker sich wie stark disqualifiziert, also Abwesenheit von Wissen zeigt. Waehrend Dobrint nichts Unmoegliches fordert, und damit vielen Leuten zu wenig fordert oder macht, und sogar Seehofer schon angefangen hat, ueber die Foerderung des Diesels zu reden, was dringend noetig ist, weil die Leute jetzt schon vermehrt Benziner kaufen und bessere Diesel vereinzelt jetzt schon und flaechendeckend in wenigen Jahren verfuegbar sein werden, die dann aus CO2 Gruenden und mangels Elektroautos auch gekauft werden muessen. Der Hessische hat sich voellig ins Abseits gestellt mit der Forderung, nicht nur Schummeldiesel sondern auch alle anderen Euro 6 und Euro 5 Fahrzeuge umzuruesten auf die Norm. Erstens halten die Schummeldiesel die Norm NEFZ auf dem Pruefstand ein, da gibt es nichts nachzuruesten, das hilft aber nicht den Staedten. Dass es fuer die Fahrt in Staedten gar keine Norm gibt, negiert Bouffier. Und dass eine neue Norm fuers Fahren kommen soll, dass vorher die Hersteller ihre Fahrzeuge darauf gar nicht ausrichten koennen, ebenso, doch an der Norm kann er jetzt mitwirken. Dazu negiert er, dass eine Umruestung bestehender Fahrzeuge mit SCR Technik NACHTRAEGLICH kaum geht. Ein wenig Softwaere ist moeglich, hilft den Staedten in wenigen Monaten schon etwas, viel mehr wird es nicht geben, und auch diesen kleinen Teil wird die Politik nicht bezahlen wollen. Falls es kein Geld gibt muessen sich die Hersteller auf die Bremse stellen. Geld fuer alte Diesel kostet woanders. Anschieben kann die Politik die Autoindustrie im Bereich Diesel kaum, das honoriert der Waehler auch nicht. Also bleibt, dass die Politik Gelder an die Autoindustrie auf anderem Weg schiebt, zum Beispiel beim gerngesehenen Thema Elektromobilitaet, da gibt es Einigkeit, dass auch Steuergelder notfalls eingesetzt werden muessen. Und da direkt an die Fuenf deutschen Firmen und niemand anderes. Kaum an die Kaeufer, kaum in die Ladeinfrastruktur, sondern konzentriert nur zu den Fuenf.
    Gruss Helmut
     
  8. mawadre

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    Hier hat jemand darauf hingewiesen, dass es schon 2003 einen identischen Abgasskandal bei LKWs gab, danach sind für Lastwagen die Tests wohl auf reale Fahrtests angepasst worden. Seitdem sind die Lastwagen viel besser als die PKWs:

    Zitat aus der ZDF-Mediathek: >>2003 deckte das Umweltbundesamt einen Abgasskandal auf: Sobald Lkw die Fahrweise des offiziellen Testzyklus verließen, stießen sie viel mehr Stickoxide aus, als es die Grenzwerte zuließen.<<

    http://meta.tagesschau.de/id/125726/vor-diesel-gipfel-ploetzlich-sind-sammelklagen-eine-option
     
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  9. Jama333

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    Gibt es eigentlich irgendwelche Klagebemühungen gegen Nissan, bzw. Renault wie dies bei VW verschiedentlich stattfindet wie z.B. VW-Car-Claim?
     
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  10. mawadre

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    Ich habe genau das heute morgen auch überlegt aber dann gedacht, dass man vielleicht keine schlafenden Hunde wecken sollte. Was meinst Ihr als Nissan- oder Renault-Fahrer?
     
  11. mawadre

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    Gerade gelesen:
    "Hybrid-Lösung: Porsche rüstet Cayenne mit zusätzlichem Benzinmotor für Stadtverkehr nach

    Stuttgart (dpo) - Fahrverbote in deutschen Innenstädten für Autos mit Dieselmotor werden immer wahrscheinlicher. Aus diesem Grund hat der Automobilhersteller Porsche nun eine neue Hybrid-Variante des beliebten Modells Cayenne vorgestellt – mit Diesel-Motor vorne und Benzin-Motor hinten."

    http://www.der-postillon.com/2017/08/cayenne-hybrid.html?m=1
     
  12. mawadre

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    "Nach Softwareupdate: Kohlekraftwerk plötzlich sauber

    Niederaußem (dpo) - Wer hätte gedacht, dass Emissionsreduktion so einfach sein kann? Nach einem Softwareupdate produziert das Braunkohlekraftwerk Niederaußem so gut wie keine schädlichen Abgase mehr. Die Betreiber haben sich bei ihrem Coup nach eigenen Angaben von den technischen Errungenschaften der Autoindustrie inspirieren lassen."

    http://www.der-postillon.com/2017/08/softwareupdate.html?m=1
     
  13. #152 helmut_taunus, 04.08.2017
    helmut_taunus

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    Adblue Eolys erklaert
    _________________________________________________________________

    Hallo,
    im Sinne von Weiterbildung oder Schulfernsehen, empfehle ich einen Video-Beitrag 23 Minuten der Autodoktoren, sie erklaeren
    .
    Diesel-Spezial | Wie Hersteller mit AdBlue und Co. gegen Stickoxide und Rußpartikel kämpfen
    - Dieselruss
    - Russfilter freibrennen mit erhoehter Kraftstoffeinspritzung
    - Einsatz von Eolys
    - Einsatz von SCR Katalysator und Adblue
    - Menge Adblue
    www.youtube.com/watch?v=ifmstdIIVQI
    .
    Das Video wurde zur Zeit des Diesel Gipfels veroeffentlicht, zeigt nur die Technik jetzt und zeitlich zurueck. Weniger sollte man nicht wissen.
    .
    Gruss Helmut
     
  14. mawadre

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    https://m.srf.ch/news/schweiz/motorschaden-nach-software-update-bei-vw

    "175‘000 Autohalter müssen nach dem VW-Skandal für ein Software-Update in die Auto-Werkstatt. Bei mehreren VW-Modellen ging nach der Anpassung die Abgasrückführung kaputt. Nach den Recherchen von «Kassensturz» lenkt Volkswagen ein und übernimmt die Reparaturkosten von bis zu 1500 Franken."

    Kurz: Laut einer von VW beauftragten Dissertation aus 2007 gilt: wenn Stickoxide (z.B. Durch Softwareupdate) reduziert werden, entsteht mehr Ruß der das Abgasrückführungsventil und andere Komponenten zukoken kann. Folge sind teure Defekte. VW hat in den USA Garantien auf diese Teile geben müssen. In D und CH läuft es oft auf den Anwalt hinaus.
     
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  15. #154 helmut_taunus, 15.08.2017
    helmut_taunus

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  16. #155 helmut_taunus, 23.08.2017
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    Hendricks 23.Aug.17:
    "Selbst die neusten Diesel-Autos mit der Euro-Norm 6 überschreiten ohne Nachrüstungen die Grenzwerte."
    Quelle
     
  17. mawadre

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    Das ist aber jetzt nicht neu. Das schreiben wir seit Frühling genau hier in diesem Thread. Schönes Beispiel ist der Dieselmotor K9K von Renault der seit 16 Jahren mit weit mehr als 10 Millionen Einheiten produziert und in vielen populären Modellen von Nissan (z.b. NV200), Renault (z.B. Kangoo), Dacia und Mercedes (A, B, CLA etc.) verbaut ist. Neueste Version wie in unserem NV200 Bj2016 erreicht dank schummeln Euro 6. Auch hier geschrieben: Renault bescheisst laut französischer Staatsanwaltschaft seit 25 Jahren bei den Abgasen. Aber schön das die Politik das 3 Wochen nach dem Dieselgipfel auch schon mitbekommen hat.
     
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    Gerade gelesen: Renault-Nissan überholt Volkswagen - neu ist Renault/Nissan weltweit auf Platz 1, VW auf Platz 2 und Toyota erst auf Platz 3. Bescheißen lohnt sich eben doch. Das Who-is-Who der Abgasbetrüger verkauft die meisten Autos auf der Welt ;-)
     
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  21. mawadre

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    Schöner neuer Artikel zu Politik und Autolobby und Wähler:
    Abgas-Skandal: Willkommen im Autowahlkampf

    Tenor: Die Kanzlerin schaltet sich jetzt ein und niemand will es sich mit den vielen Diesel fahrenden Wählern verscherzen.
     
  22. #160 triplemania, 01.09.2017
    triplemania

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    Die Kanzlerin - und alle anderen, außer der Bundesumweltministerin - wollen es sich vor allem nicht mit den Konzernchefetagen verscherzen. Das wird im Artikel doch recht deutlich:

    "Merkel will zumindest vorerst nicht ihre Autorität in die Waagschale werfen, um weitere Zugeständnisse der Konzerne herbeizuführen. Sie zielt stattdessen auf Maßnahmen direkt in stark belasteten Städten: Verkehrsleitsysteme gegen Staus, Umrüstungen von Bussen und Taxen, mehr Ladestationen für Elektromobile. Beim ersten Dieselgipfel sagte der Bund bereits 250 Millionen Euro für einen Förderfonds zu, den die Hersteller tunlichst um die gleiche Summe aufstocken sollen."

    Fein, fein: lieber sollen also alle Steuerzahler - nicht nur die dieselfahrenden - brav in die Staatskasse einzahlen, damit daraus "Workarounds" gebastelt werden können, um allfällige Innenstadtfahrverbote zu vermeiden. Anstatt den Stier bei den Hörnern zu packen und den Versagern in den Chefetagen die Lösung des selbst geschaffenen Problems durch eine - mögliche!- "Hardwarenachrüstung" der Schummeldiesel selbst aufzuerlegen.

    Mir fällt dazu ein Zitat von Max Liebermann ein: "Ich kann nicht soviel fressen, wie ich kotzen möchte"
     
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Diesel-Abgasskandal: Hintergründe, alle Hersteller betrügen

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