Diebstahlschutz beim HDK?

Diskutiere Diebstahlschutz beim HDK? im FAQ-Allgemeines / Diverses Forum im Bereich HDK-FAQ; Leider hat das mal ne zeitlang überhand genommen und Handwerker haben um Hotelkosten zu sparen Campingplätze angefahren, die Beifahrersitze...

  1. #21 christiane59, 24.09.2020
    christiane59

    christiane59 Mitglied

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    Danke, das ist eine nachvollziehbare Erklärung. Noch zum Thema Minicamper in UK: Die sind wirklich ausgesprochen beliebt, gefühlt schon länger und in größerem Umfang als bei uns. Sie hatten auch schon früh Miniwohnmobile wie das Romahome, und ein bisschen sieht man auch den plüschigen Wohntrend wie bei den englischen Wohnwagenmarken. Was mir bei den UK-Minicampern extrem auffällt ist das Alter der Fahrzeuge. Die meisten sind Bj. 2005 bis max. 2010. Jünger als 2010 ist schon rar. Neufahrzeuge sind sehr selten dabei, und dann handelt es sich meist um Ausländer aus Spanien, Norwegen, Niederlande oder Deutschland, die sich in die Gruppen bei facebook verirrt haben. Auch die Vorlieben beim Ausbau sind recht unterschiedlich zu dem, was bei uns üblich ist. Die allermeisten bauen oder kaufen nach der Vorlage von Amdro oder Campal, bei der eine Rundsitzgruppe mit Tisch in der Mitte verwendet wird.

    Auch verwenden viele mehrflammige Gaskocher mit großen Gasflaschen, die einfach irgendwo im Auto transportiert werden. Vorgaben wie Gasprüfung oder die Pflicht zu einem belüfteten und zum Innenraum dichten Gasabteil gibt es wohl nicht. An Heizungen sind besonders die Chinaböller populär. Eine Autoterm oder gar Webasto können oder wollen sich die wenigsten leisten.

    An Vorzelten sind die Decathlon Base M und das Tailgater von Kampa am populärsten. So eins braucht man dort wohl auch. Die Witterung ist ja doch feuchter als bei uns.

    Ist jedenfalls interessant zu sehen, wie Ausstattung und Geschmack doch recht unterschiedlich sind in den verschiedenen Ländern.
     
  2. Ann

    Ann Mitglied

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    Im Thread zum Gaswarner war das auch Thema. Das hängt sicher stark vom Freistehplatz ab. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass jemand über ein freistehendes Auto stolpert und es dann aufbrechen möchte, für nicht so hoch. Eher öffentliche Parkplätze oder sehr bekannte Wanderparkplätze oder Autobahn-Raststätten (meintest Du vielleicht mit offenen Stellplätzen). Bei Freisteh-Plätzen ist vielleicht der Gruselfaktor höher hinsichtlich Aufbrüchen, also, dass man nicht von irgendwas überrascht werden möchte, wenn man selig drin schlummert 8);-).
     
  3. Jinn

    Jinn Mitglied

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    Weiß jetzt leider nicht, was Du mit Gaswarner im Bezug zu hier meinst?
    Solltest Du die sogenannten "Gasüberfälle" meinen: Es gibt Enten, die schwimmen noch, wenn schon alle Enten tot sind :bravo:

    Da ich inzwischen - sorry - so gut wie nichts mehr auf all die "Geschichle" gebe, die in der Szene immer nur vom "Hören-Sagen" herumerzählt werden, meist, wenn der Alkoholpegel des nächtlichen Umtrunks eine gewisse Schwelle überschritten hat, verlasse ich mich nur noch auf persönlich gemachte Erfahrungen.
    Meine dazu: In südlichen Ländern gibt es sehr beliebte, oft relativ "öffentliche" Parkplätze/Parkmöglichkeiten, die von sogenannten (in Anführungszeichen) Freistehern benutzt werden. Was ich sicher weiß, weil gesehen (und mit den Leuten gesprochen), dass darunter sehr, sehr viele völlig unerfahrene Neu-Wohnmobil-Besitzer sind, die auf die Werbekampagnen von "der großen Freiheit" der Medien hereinfallen. Ich sage mal: Viele höchst naive, gutgläubige Camper, die besser anders ihren Urlaub verbringen sollten - m. E.
    Solche Plätze - auch meine eigene Beobachtungen - werden immer wieder von "auffälligen" Personen regelrecht schon tagsüber ausspioniert.
    Diese Plätze haben idealerweise sehr kurze An- und Abfahrtsmöglichkeiten (Fluchtwege).

    Ähnliches gilt - in manchen Ländern! - für Autobahnraststätten.
    Auf deutschen, von mir ausgewählten Raststätten, bin ich schon mit klein und groß gestanden, ohne auch nur den geringsten Hauch von Unsicherheit.
    Vorsichtigerweise aber: Nie mitten unter den großen Trucks, und nach Möglichkeit immer unter den sehr hellen "Flutlich"strahlern der Raststätten.
    (Merke ich innen ja nicht).

    Zu den "echten Freistehplätzen" (eher Geheimtipps, die ich niemals irgendwo öffentlich nennen würde, und auch keinen Einträge in park4night und Co. machen würde) stehe ich "mitten in der Pampa". Einsam, gott- und menschverlassen, weit und breit keine Sau. Weder am Tag noch in der Nacht. Gruselfaktor natürlich für schrecksame Menschen garantiert. Es raschelt, knackt und knistert in den Büschen, und morgens kann schon mal der Kothaufen eines Fuchses vor der Tür liegen, oder die Wiese ist von Wildsäuen umgepflügt.
    Nein, ich glaube nicht, dass so die begehrten Tatorte von Aufbrechern aussehen. Und schließlich muss man sich darüber im Klaren sein: Die sehen ja in rabenschwarzen Nächten auch nicht mehr als ich. ;-)

    Grüßle
    Jinn
     
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  4. Ann

    Ann Mitglied

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    @Jinn : Ich sehe das genau wie Du und hatte auch genau das Gleiche geschrieben, nur kürzer :). Mein persönlicher Gruselfaktor wäre für Freistehen zu hoch, aber das ist eben so, leider, objektiv halte ich "einsames Freistehen" für sicherer als viele andere Übernachtungsplätze. In einem Thread gab es vor kurzem eine ähnliche Frage. Thema war nur nicht "Diebstahl/Aufbruch", sondern "Überfall mit Gas" und ob es auf Freisteh-Plätzen gefährlicher sein könnte. Auch da halte ich Freisteher-Plätze für ungefährlicher: Gasmelder ja oder nein?
     
  5. #25 rapidicus, 24.09.2020
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    nochmal OT: das härteste hab ich mal kurz vor gibraltar erlebt, anfang der 90er.
    mein kumpel und ich stellten unseren wagen (124er benz) auf dem marktplatz auf einen schrägparkplatz, stiegen aus, liefen um die ecke, stellten fest, falsche straße, und liefen zurück.
    in diesen 20 sec. (wenns überhaupt so lang war), hatten schon 2 knaben den wagen offen (beide vordere türen), sahen uns verdutzt an, und flitzten davon...
    stark frequentierter platz, mit brunnen, bänken, blumenkübeln, geschäften, leuten, mittags um 2.
    fanden wir schon außerordentlich krass, polizei haben wir uns gespart, bringt eh nix.

    gruß, stefan
     
  6. Jinn

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    Und schon haben wir sie, die herrlichen Geschichten fürs Lagerfeuer :bravo: Da gehört dann noch guter gereifter Whisky Jahrgang 90 dazu :bier:

    @Ann
    Ich persönlich finde am "Frei"-Stehen überhaupt nichts besonders, außer dass man nichts dafür bezahlen muss - außer ggf. zunehmend immer mehr richtig teure Strafen. 8)
    Inzwischen gibt es so viele wunderschöne ganz offizielle Stell- und Campingplätze, dazu noch mit gewissem Komfort. Ich bezahl gerne den Preis dafür, wenn er nicht überzogen ist (Auf gehypte, überteuerte Nobelplätze fahre ich nie)
    Wenn man es sich aussuchen kann, sei es die Jahreszeit oder auch den Ort (abseits der Touri-Routen, weg vom "Logenplatz Meerblick), dann findet man immer recht stille, ruhige Plätze. Meine waren bislang alle safe.

    Zum Gas-Märchen einen gut recherchierten Beitrag von Isa:
    Gas Überfälle auf Camper – Was ist wirklich dran?
     
  7. #27 rapidicus, 24.09.2020
    rapidicus

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    tja, was soll ich machen, war halt so...

    gruß, stefan
     
  8. Jinn

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    Ich glaube Dir das!
    Es ist nur so, dass es sich in Gibraltar Anfang der 90er noch lohnte, einen Mercedes für rund 40.000 Deutsche Mark zu klauen.
    Ich bezweifle, dass in Zeiten des Euros hier im Forum Fahrzeuge in annähernd dieser Preisklasse unterwegs sind ;-)

    Wenn sich was lohn(en könnte), dann ist das, was drinnen - und eventuell sogar gut sichtbar herumliegt. Aber das Auto klauen?
     
  9. #29 hal23562, 25.09.2020
    hal23562

    hal23562 Mitglied

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    Unter den "Wild-Zeltern" gilt seit jeher: Je näher an der Stadt, je näher am Gesocks! Ein internationales, vielleicht sogar Naturgesetz. :mrgreen: Dürfte wohl auch für die Zelte auf Rädern zutreffen.

    Gruß - HAL
     
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  10. Evie

    Evie Mitglied

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    Also ich mache es gerne wenn es geht so das ich meine Tages und Nacht Park Stellplätze trenne. Tagsüber stehe ich unter Leuten und Nachts gerne draußen (da mit dem Hintergedanken das sich kaum einer die Mühe macht und draußen im Wald oder weit von der Stadt doch einen zum Überfallen sucht). Und morgens in der Früh wechsele ich dann auch manchmal den Platz um nicht den ersten im Frühspaziergang die Laune am Tag zu versauen. Wenn ich schon an Plätzen stehe wo es nicht wirklich verboten ist weil keine Schilder da stehen muss ich nicht dafür sogen das sich andere an meiner dreistheit aufhängen. Oder lege recht schnell den Camperstyle ab und Aute mich lieber als früh ankommender Besucher der noch ne Tasse Tee schlürft.

    Wohnmobil Stellplätze meide ich immer häufiger oder stelle mich im PKW Parkbereich ab und CP's nur wenn es absolut nicht anders geht. Das hat nichts damit zu tun das ich mir hier den einen oder anderen Euro sparen will. Sondern eigentlich mit der Lärmbelästigung auf diesen Plätzen. Die letzten kommen um 2.00 Morgens, die ersten fahren um 5.00 in der Früh und alle schmeißen dabei dabei zig mal ihre Türen ins Schloss. Mich stöhrt das auch ungemein wenn ich nur mit dem Zelt ohne Auto Reise und dann auf CP's nahe der Blech Cravane stehe und dann genaugenommen im verhältnis den gleichen Preis zahle wie ein großer Camper das man hier keinen eigene und abgetrennten Bereich bekommt wo Autos oder andere Fahrzeuge nichts zu suchen haben entäuscht mich immer wieder. Die absolute Strafe ist wenn man dann zwischen Womos und dem Toilettenhäuschen mit seinem Zelt verbannt wird. Respektloser können CP- Betreibern mit seinen Gästen kaum noch umgehen.

    Diese Art von Lärmbelästigung könnt in einem richtigen Wohnmobil ganz anders wargenommen werden als in unseren kleinen mini Campern, aber da ich keinen vergleich dazu habe kann ich das auch nicht beurteilen.

    Doch ich stelle immer mal wieder fest für mich das ich es mit der freien Stellplatzsuche leichter habe als viel anderen Camper weil ich Tagsüber eine andere Art habe mich zu bewegen. Ich Parke und bewandere oder beradle die Gegend und finde dabei so schon häufig meine nächsten Nacht Stellplätze. Ich kann mir schon tagsüber ein Bild über den Platz machen und sehe ob ich irgendjemanden ein Dorm im Auge sein könnte. Ich suche mir lieber ein kleines Gebiet und bereise es und mache nicht viel Km um im nachhienein zu sagen ich war am Nordpol doch genaugenommen habe ich nur Straßen gesehen.

    Wenn du dann das noch untersteichst und dein Bett gegen ein voll Ausziebaren Sarg tauscht gebühren dir die Nachbarn dazu noch eine ganz besondere Respecktzone :lol::mrgreen: und sie hätten endlich wieder was worüber sie Reden könnten. Ach und eine Knochenzahnbürste wäre dann das I-Tüpfelchen :jaja:
     
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