Campingbox Holzart

Diskutiere Campingbox Holzart im FAQ-Camping Forum im Bereich HDK-FAQ; Vielen Dank für all eure interessanten Beiträge! Das Paulowinaholz tönt sehr interessant - zumal es formaldehydfrei ist. Ich habe jedoch nur...

  1. #21 Lismore, 20.03.2018
    Lismore

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    Vielen Dank für all eure interessanten Beiträge!
    Das Paulowinaholz tönt sehr interessant - zumal es formaldehydfrei ist. Ich habe jedoch nur Platten bis 60 cm Breite gefunden. Hätte jemand eine Bezugsquelle? Hat jemand seinen Ausbau mit Ökolasur behandelt? Gestern sah ich einen Video über reine Leinölbehandlung. Bin etwas empfindlich was Ausdünstungen anbelangt, daher würde ich grundsätzlich nach Möglichkeit eine Ökobox bauen. Habt ihr mir dazu Anregungen?
    Herzlichen Dank!
    Sandra
     
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  3. LuggiB

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    So ist es !!! Familienmitgliederi, die seit vielen Jahren in einem kleinen Dorf auf der Kanareninsel "La Palma" leben, lästern über unser "superschnelles Netz" 6 km von einer 40.000 Einwohnerstadt entfernt !
     
  4. m.h.

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    So gut wie alle Hartöle im Baumarkt sind auf Leinöl basis und stinken trotzdem wie sau. Man kann aber reines Leinöl auch verwenden wenn mans im Reformhaus kauft. Bei Lacken auf Wasserbasis würde ich mir auch keine Gedanken machen es gibt solche auch speziell für Kindermöbel und Spielzeug z.B. Tiger Kunterbunt. Ist Robuster als eine geölte Oberfläche und trotzdem unbedenklich.
     
  5. bernie

    bernie Mitglied

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    Paulowniaholz ist eines der schnellstwachsenden Baumarten und weltweit DAS Spekulationsholz. Es ist sehr leicht, wächst irre schnell und ist etwas stabiler als Balsaholz. Ich würde es nur für die senkrechten Flächen einer Heckbox nehmen bei gut verankerten Schrauben.
    Der Pauwloniabaum war der Lieblingsbaum der letzten deutschen Kaiserin, sie kannte den Baum unter dem Namen Blauglockenbaum.
    Als Ersatz für eine über einhunderjährige Rotbuche habe ich diesen Baum gepflanzt, damit ich noch zu Lebzeiten zu diesem Baum aufschauen kann....
     
  6. #25 Tom-HU, 21.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 21.03.2018
    Tom-HU

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    Das ist maßlos übertrieben. Das Raumgewicht von Palowniaholz ist - Größenordnung - ca. gut halb so hoch wie 'übliche' Möbelhölzer:

    Zitat
    "Gewicht Mit durchschnittlich nur 310 kg je Kubikmeter bildet Paulownia eines der leichtesten Hölzer der Welt. Im Vergleich dazu bringt es unser heimisches Eichenholz auf ca. 580 kg je Kubikmeter und selbst unsere als sehr leicht geltende heimische Fichte bringt es auf immerhin noch 470 kg. Obwohl Paulownia trotz dieser geringen Dichte eine hohe Stabilität aufweist, wird das Holz bevorzugt in Bereichen verwandt, in denen die Priorität auf Gewichtsreduzierung liegt. Hierzu zählen unter anderem der Bootsbau, Flugzeugbau und der Bau von Wohnwagen und Karawanen*.

    Oberfläche Aufgrund seiner geringen Dichte besitzt das Holz eine relativ weiche Oberfläche. Diese lässt sich zwar sehr gut bearbeiten, macht sie aber auch anfällig für Kratzer und Beschädigungen. Um eine für den Alltag taugliche, ausreichend harte Oberfläche zu gewinnen, ist ein Veredelungs- und Behandlungsschritt nötig."


    Trotzdem ist Palownia eine interessante Alternative.

    *: (z.B., wenn man eine Karawane bauen will ;-))

    Nachtrag: ein interessanter Beitrag zu Bezugsquellen in D
     
  7. m.h.

    m.h. Mitglied

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    Die Rohdichte von Buche liegt bei 540- 910kg/m3. Mag sein, dass 1/10 übertrieben ist aber wenn man den oberen Grenzwert nimmt ist es immerhin ein Drittel.
    Dann kommt dazu, dass Paulowina und Fichtenleimholz in stäben über die Gesamte Plattenlänge verleimt sind und Buchenleimholz sowohl längs als auch quer gestückelt wird. Das erhöht den Leimanteil enorm und der fällt gewaltig ins Gewicht. Eine lackierte Paulowina Platte hat min. die selbe Härte wie das allseits beliebte Pappelsperrholz, das man auch mit dem Fingernagel eindrücken kann, und ist wahrscheinlich bei 19mm so schwer wie Sperrholz bei 10mm Materialstärke. Paulowina ist feuchtigkeitsbeständiger als die meisten anderen Hölzer. Insbesondere Buche ist nicht verzugsfest, reisst gerne ein und ist für den Außenbereich nicht geeignet.

    Eigenschaften
    Die Buche ist ein schweres (Darrdichte 680 kg/m³) und hartes Holz (Brinellhärte 34 N/mm²), das leider sehr hohe Schwindwerte aufweist. Die geringe Formstabilität bei wechselnder Feuchte muss vor allem bei größeren Querschnitten berücksichtigt werden.
    [...]
    Beim Trocknen neigt das stark schwindende Holz zu Verwerfungen und Rissbildungen.
    [...]
    Das Holz ist nicht dauerhaft (Dauerhaftigkeitsklasse 5) und gut tränkbar (bei Rotkern jedoch sehr schwer tränkbar).
    (http://www.proholz.at/holzarten/buche/)


    Ich sehe nur Vorteile.
     
  8. #27 Tom-HU, 21.03.2018
    Zuletzt bearbeitet: 21.03.2018
    Tom-HU

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    Auch das Dreifache ist mMn "maßlos übertrieben". Davon abgesehen werden vergleichbare Platten nicht mit Buchenholz mit 910 kg/m³ hergestellt (z.B. diese Buche-Platte hat ein RG von 480 kg/m³, diese Paulnowia-Platte eines von 290 kg/m³, also mehr als die Hälfte - 60%!).

    Absoluter Unsinn.
    ______________________________________________________

    Da bin ich ja bei dir; hatte auch nichts anderes geschrieben:
     
  9. m.h.

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    odfi gefällt das.
  10. Tom-HU

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    Jetzt wirst du spitzfindig.
    Wem willst du eigentlich was beweisen?

    "Buche 2 kg" ist offenbar großzügig aufgerundet, vergleiche mal die Gewichte der Buche-Platten 18 mm: da "wiegt" z.B. die 800x400-Platte ("5kg") mehr als die 50% größere 1200x400-Platte ("4,5kg") :rund:! Komisch - oder?
     
  11. #30 Lismore, 13.04.2018
    Lismore

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    Gerne würde ich das Paulowniaholz verwenden.Die Bedienung im Baumarkt riet mir jedoch ab, da es zu wenig stabil sei. Es gibt ja hier im Forum einige, die das Holz schon verwendet haben. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Die Platten werden ja ca. 120x60 cm gross werden und sollten 2 Personen bei etwa 130 kg tragen. Ist es sinnvoll, diese mit Aluprofil zu verstärken oder unnötig? Auch eine Schublade mit etwa 30 kg Gewicht im Heck sollte es aushalten. Was meint ihr?
     
  12. Uwe-S

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    Gewicht je Person oder zusammen 130kg?

    Uwe-S
     
  13. bernie

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    Paulownia ist besseres Balsaholz....
     
  14. #33 Lismore, 13.04.2018
    Lismore

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    130 kg zusammen. Kenne mich auch nicht mit Balsaholz aus, aber scheinbar muss es ja doch klappen mit dem Paulowniaholz wie aus dem Forum hervorgeht. Weiss nur nicht wie... möchte möglichst auf Formaldehydbehandeltes Holz verzichten. Habt ihr Ideen?
     
  15. m.h.

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    Die Campingbox wird ja keine frei aufliegende 120cm Platte sein oder? Die wird entweder ne Rückwand oder vieleicht sogar eine Zwischenwand in der Mitte haben, dann trägt die 130 kg fast jedes Holz.
    Ein Bekannter von mir hat im Kofferraum seines Dokkers seit zwei Jahren eine Paulowina Platte als Bett drin und die hält auch noch immer. Das ist nur eine recht und links aufliegende frei tragende Platte ohne Stütze in der Mitte. Müsste auch wetwa 120cm sein
     
  16. #35 LuggiB, 14.04.2018 um 11:48 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14.04.2018 um 12:01 Uhr
    LuggiB

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    Ich hab bei meinen drei NISSAN Selbstausbauten für die "tragenden" Teile jeweils 15mm starkes Pappelsperrholz verwendet. :top: Das hat sicher ähnliche Tragkraft wie Paulowniaholz. Hab zur Matratzenunterlüftung mehrere ca. 50mm Löcher rein geschnitten. Größte freitragende Fläche waren 80 x 60 cm. Unser Gewicht (ebenfalls zusammen ca. 130 kg) hat das bisher sicher getragench auch wenn mal eine höhere Punktbelastung auftritt. :D (z.B.wenn man mal darauf kniet)
     
  17. #36 Tom-HU, 14.04.2018 um 13:34 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14.04.2018 um 17:58 Uhr
    Tom-HU

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    Hallo,
    Ich nehme an, es sollen 3 einzelne Platten quer im Auto eingebaut werden? Ohne Zwischenunterstützung? Wenn dann beide Personen mit 130 kg konzentriert auf einem Plattenrand sitzen, ergeben sich Platten-Durchbiegungen von > 3 cm und die (im Bauwesen) rechnerisch zulässigen Spannungen werden deutlich überschritten. Ob ein Bruch eintritt ist grenzwertig.
    Bei verteilter Last halten die Platten die 130 kg aber gut aus!

    Eine Zwischen-Unterstützung würde alle Probleme beheben.
    Mit einer konkreten Skizze, was geplant ist, könnte ich das sehr viel genauer berechnen.

    Die Produktdaten für das Paulownia-Holz und auch die Einschätzungen von Leuten, die es verbaut haben, zeigen klar, dass das Holz zwar "gefühlt" fast so leicht ist wie Balsa, aber dieses (und auch Pappelholz) in der Eignung zum Ausbau des HDK um Welten übertrifft.

    Daten verschiedener Holzarten:

    Physikalische Werte für Holzarten.jpg
     
  18. LuggiB

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    Hi Tom,
    :danke: für deine "Fleißarbeit" ! Ist höchst interessant! Ich war bis dato der Meinung Pappelsperrholz wäre, was Gewicht usw. anbelangt, das Non Plus Ultra. Kann aber auch daran liegen, daß bei meinem NISSAN Vanette Ausbau in den 1980er Jahren das besagte Paulownia noch nicht am Markt war oder nur mir nicht bekannt war. Bei den NV 200 Campkisten bin ich dann halt bei Pappel geblieben. (Der Mensch ist halt doch ein Gewohnheitstier;-) :D
     
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  20. Tom-HU

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    Keine Ursache - das habe ich nur kopiert ;-)!

    Ich habe die Paulownia-Platte schon hier stehen, aber noch nicht verarbeitet. Werde dann berichten.
     
  21. LuggiB

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    Trotzdem "Fleißarbeit", denn vor dem Kopieren muß man es erstmal im www heraussuchen ! :veryhappy:
     
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