Berlingo XL (K9) - mein stufenweiser Ausbau

Diskutiere Berlingo XL (K9) - mein stufenweiser Ausbau im Forum Mein Hochdachkombi im Bereich ---> Mein Fahrzeug! - Hallo, ich möchte in der nächsten Zeit meinen stufenweisen Ausbau von einem Berlingo XL (in der LKW-Version) hier in Bildern vorstellen. Vor...
Hammerbergfritz

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Ich habe die Kabel in einem Kabelkanal 30 x 10 untergebracht, den ich mit doppelseitigem Klebeband aufs Dach geklebt habe. Schaut sauber aus und lässt sich durch den Deckel jederzeit leicht öffnen.
 
Fahrendes Volk

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Na ja, eigentlich sind die von mir verwendeten Kabel ausgewiesene Solarkabel, die doppelt ummantelt und UV-stabilisiert sind. Die müssen nicht extra geschützt werden. Zum anderen habe ich zu selbstklebendem Zeug wenig Vertrauen. Klebefüße zum Kabel bündeln und vergleichbares Zeugs fällt früher oder später von selbst ab, auch wenn man die Klebestelle vorher reinigt und entfettet. Mir geht es mehr um Vibrationen und mechanischen Schutz, wie Marder und auch etwas um Optik ;-)
 
Hammerbergfritz

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Genau, um das Vibrieren oder Schlagen der Kabel zu verhindern, habe ich sie im Kabelkanal "versteckt", weil sie länger sind als benötigt.
 
Fahrendes Volk

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So, heute habe ich die Panele and meine Powerstation angeschlossen. Da die Powerstation nur einen einzigen DC Eingang besitzt, Habe ich mittels idealer Diodenmodule 3 gegeneinander rückwirkungsfreie DC Eingänge geschaffen :mrgreen:
Es handelt sich um dieses Modul hier: https://de.aliexpress.com/item/1005009104671638.html
Ich habe die Variante ohne Terminals gekauft und die Dinger mir bei TME gesondert bestellt und selbst eingelötet.
Da die Solarmodule im Leerlauf 43V liefern, habe ich zum Verdrahten vorsorglich eine Decke über die Solarmodule geworfen, um alle Eventualitäten, wie elektrischer Schlag, Funkenbildung... auszuschließen.

20260607_123930_resized.jpg

Die Kathodenanschlüsse ("Strich"), werden zusammengeschaltet und bilden den gesammelten Pluspol für den DC-Eingang der Powerstation. Die Minusanschlüsse gehen alle auf eine gemeinsame Wago-Klemme und gehen auf Minus DC, außerdem benötigen die Platinen jede ebenfalls Minus Potential. Diese Leitungen habe ich nach dem Verlöten zusätzlich mit Schmelzkleber gesichert. Sollte sich eine der Minus Steuerleitungen lösen und gegen eine der dicken Plusleitungen kommen, kann die dünne Leitung ansonsten wegbrennen!
Die Anodenanschlüsse der Platinen sind die voneinander entkoppelten DC-Eingänge.
Links ist der Eingang des Solarpanels, die 2,5er Kabel sind 12V vom Zigarettenanzünder und das 3. Kabel bietet die Option, nur schwach belastbare Landstromanschlüsse mittels 24V/10A Netzteil nutzen zu können ;-)
Denn von Haus aus kann meine Powerstation nur mittels AC 230V 10A geladen werden. Wenn aber nur 6A zur Verfügung stehen, kann dieser Umweg nützlich sein.
Die fertig verdrahtete Verteilerdose wanderte in den den Kotflügel und wurde dort mittels Kabelbinder befestigt

20260607_132307_resized.jpg

Die Powerstation ist mittels Schwerlastwinkeln am Boden befestigt und mit einem schweren Fahrradschloss am Leitergestell angeschlossen. Klauen geht nur mit viel Zeit und Akkuflex :twisted:

20260607_132449_resized.jpg
 
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EHorst

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Bei Kabeldurchführungen ist es immer besser das Kabel nicht von oben sondern von unten kommen zu lassen. Also erst etwas runter führen (kleiner Umweg )und dann wieder hoch bevor es in den Innenraum geht.
Dann kann kein Wasser am Kabel entlang laufen. Das läuft ja bekanntlich zur tiefsten Stelle.

Mir hat so eine Werkstatt mal ein Neuwagen geflutet weil die das Kabel durch den Wasserkasten in den Innenraum auch mit falschen Gefälle verlegt haben. Der Originalkabelbaum der dort auch reingeht hat das richtig gemacht, der hatte erst ein Bogen nach unten bevor er in den Innenraum geht. Und der Wasserkasten hatte darüber ein Gitter, je nach genauer Parklage tropfte es auf den Kabelbaum, was kein Problem ist wenn es vor der Durchführung wieder weg vom Kabel tropft.
 
Fahrendes Volk

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So, ich habe nochmal eine kleine Änderung vorgenommen. Den Windabweiser habe ich von der Oberkante des Konstruktionsprofiles an dessen Unterkante verlegt, da die Windgeräusche wärend des Fahrens nervtötend waren.
Jetzt isses wohltuend ruhig, auch jenseits der 120 :mrgreen:
Allerdings war das eine viehische Frickelei. Man kommt unten kaum mit einem Imbusschlüssel dran, dazu versperrt der Spoiler einseitig Zugriff und Sicht.
Ich haben dann mit dem Handy und der Selfi-Cam die Bleche positioniert, die Schraube auf einen Bit gesteckt und mit dem Bit die Schraube eingefädelt. Dann habe ich mit einer Bitratsche festgeschraubt.
Außerdem mußte ich in der Mitte noch eine Aussparung reinflexen, für das mittlere Längsprofil, was ebenfalls auf der Unterseite ist.

20260725_192723[1].jpg
 
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Bestärkt durch die Erfahrungen mit der ersten Schublade unterm Kopfende, habe ich noch eine zweite Schublade auf der rechten Seite des Fußendes montiert.

20260812_100839.jpg

Dazu eine funktional auf den Kocher abgestimmte Transportkiste, die zum Einen noch Zubehör wie weitere Gaskartuschen aufnehmen kann und dem Kocher bei Wind, Schutz bietet.
Die Kiste ist dazu mit Zapfen versehen, die sie in verschiedenen Positionen sicher gegen Verrutschen, fixiert.

Zapfen_Detail.jpg

Dazu ist außer dem Deckel auch noch die Vorderfront mit Scharnieren nach unten klappbar, damit man an die Gashähne kommt.
Die Kiste lässt sich auf der Schublade in 3 Stellungen positionieren:
- hinten, unter dem Bett (Transportposition)
- vorne
- T-förmig, vorne quer.

Varianten_4.jpg

Varianten_2.jpg

Varianten_1.jpg

So ist der Kocher, ohne Platz auf dem (immer zu kleinen) Campingtisch zu blockieren oder gerade die Transortkiste zuzustellen, aus der man dann gerade was braucht :p
Außerdem ist er im Sitzen, vom Campingstuhl aus, ergonomisch gut zu erreichen.
An den Längsseiten befinden sich eingelassene Griffmulden. Zum Einen stehen sie nicht vor, wie Griffe und zum Anderen klappern sie nicht wärend der Fahrt, wie Klappgriffe.
Innen ist die Kocherkiste zur besseren Reinigung, mit "Tränenblech"(Imitat) augekleidet.

Kocherkiste_fertig_2.jpg

Der Test "in the wild" erfolgt ab Samstag auf unserem 3 wöchigen Fankreich Trip 8)
 
Fahrendes Volk

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Da wir öfter auf privaten Stellplätzen, in der freien Natur, ohne Infrastruktur, übernachten wollen, haben wir und noch eine zweiteilige Heckplane zugelegt. Diese besteht aus einer Dachplane und einem Moskitonetz.

Heckplane.jpg

So kann man bei höheren Temperaturen mit offenen Hecktüren schlafen, ohne das Mücken reinkommen und man ist auch auf dem "Sorgensitz" unbeobachtet :mrgreen:

Heckplane_2.jpg
 
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