Alternative zu Defa-Stecker / Wer kennt diesen Stecker?

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Tim

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Hallo zusammen,
wir fahren demnächst wieder auf einen CP, auf dem wir viel Schatten haben werden - zu viel, um ohne Landstrom auszukommen.
Große 230V Verbraucher werden nur im freien genutzt (Wasserkocher, Kaffeemaschine) und sonst läuft alles auf 12V. Um mit dem bisschen PV-Ertrag klarzukommen, muss ich aber entweder die Kühlbox mit einem 12V-Netzteil laufen lassen, oder ein Ladegerät an die Batterie hängen. Kühlbox mit 12V ist einfacher und damit die favorisierte Lösung. Dafür muss ich aber 230V ins trockene Auto kriegen. Ich favorisiere eine Durchführung bei der Entlüftung hinter der Rückleuchte. Für so seltene Anlässe finde ich die Defa-Kabel/-Stecker ehrlich gesagt zu teuer. Ich habe daher mal geschaut und einen anderen gefunden, der auch schön kompakt ist und bei dem die Anschlüsse geschraubt und nicht gelötet werden: https://www.amazon.de/dp/B076QH9VF4?th=1

Kennt das Teil jemand?
Was haltet ihr davon?

Ich würde von der Landstromdose auf diese Dose gehen und dann mit dem Stecker beim Rücklicht verbinden. Am anderen Ende hängt ein 12V-Netzteil, an dem die Kühlbox hängt. Große Verbraucher oder eine Fest-Installation mit 230V wird es im Fahrzeug nicht geben.

Gruß
Tim
 
Fahrendes Volk

Fahrendes Volk

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Sieht nach einer Sackgasse aus.
Laut Suchmaschine: Der DEFA-Stecker ist nicht für den Anschluss an Landstrom in Wohnmobilen zugelassen, da nur CEE-Stecker für diese Anwendung akzeptiert werden.
Wenn du schon pfuschen willst, kannst du ebensogut das Kabel durchs Fenster ins Auto legen und das Fenster bis auf 1,5 cm Spalt zumachen :lol:
Eine andere, zugelassene Möglichkeit wäre, das 12V NT in einen Hänselkasten, o.ä. einzubauen und mit den 12V ins Auto zu springen :mrgreen:
 
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Tim

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Danke für die Antworten. Ob zugelassen oder nicht, ist mir im Zweifelsfall egal. Normen sind menschengemacht, Naturgesetze nicht. Ich schlage mich bei Hausbau (Anbau) und Sanierung da auch grad kräftig Normen mit rum. Dabei bin ich mal über eine sehr schöne Aussage gestolpert: Wenn man weiß, warum man von einer Norm abweicht, dann ist das OK.

Wenn du schon pfuschen willst, kannst du ebensogut das Kabel durchs Fenster ins Auto legen und das Fenster bis auf 1,5 cm Spalt zumachen :lol:
Darauf wird es tatsächlich rauslaufen. Ich habe noch mal geschaut und bekomme den Stecker nicht durch die Entlüftung. Also kann ich auch gleich das Kabel durch die mit Aufsteller angelehnte Heckklappe legen. Am Abend wird mit Landstrom und Netzteil noch runtergekühlt und dann die Vorgabetemperatur leicht angehoben und auf Batterie umgeklemmt. Damit liegen 230V nur im Auto, wenn sich keiner darin aufhält. Die Kühöbox nervt nachts nicht so häufig und belastet auch kaum die Batterie. Und wenn sich mit 230V niemand im Auto aufhält, muss man es auch nicht 200%ig machen (meine Meinung). Was machen nur die armen Zelt-Camper...
 
Chauffeur

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In Verbindung mit Windabweiser kann man das Kabel auch regensicher einführen:

20260510_145244.jpg

Mit einer "Handtuchwurst" auch mückensicher:

20260510_145947.jpg

Vielleicht gibt es auch eine geeignete Ritze an einer Tür, ich habe am Dokker z.B. mein Solarkabel über die Sommermonate immer mit einem Klebeband oben an der Schiebetür fixiert, die lässt sich ohne Rücksicht aufs Kabel öffnen und schließen, funktioniert seit Jahren problemlos:

20260510_151449.jpg
 
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