Aktuell noch einen Euro5 NV200 kaufen?

Diskutiere Aktuell noch einen Euro5 NV200 kaufen? im Nissan NV200 Forum im Bereich ---> Die Fahrzeuge; Genau. Bimbos! Cooler Ausdruck. Lange nicht mehr gehört. Woher kam noch mal der Bericht über die Herstellung der Batterien? Wer hat die Produktion...

  1. #41 Big-Friedrich, 04.12.2018
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    Genau. Bimbos! Cooler Ausdruck. Lange nicht mehr gehört.
    Woher kam noch mal der Bericht über die Herstellung der Batterien? Wer hat die Produktion der Sendung bezahlt?
    SIcherlich nicht Greenpeace.
    Oder hast du es mit den eigenen Augen gesehen? Dann entschuldigen ich mich und nehme alles wieder zurück.
    Glaube nur das, was du auch selbst erfunden hast.
     
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  3. #42 eazy, 04.12.2018
    Zuletzt bearbeitet: 04.12.2018
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    Ich hab mir noch nen Euro 5 NV200 geholt, wohne aufn Dorf im Osten. Glaube bis auf Berlin hält sich die Problematik "hier drüben" noch in Grenzen. Einmal doch "ausversehen" rein, oder letzte Meilen mit der Bahn P+R wird schon möglich sein. Sehe der ganzen Sache also etwas entspannter entgegen.

    Zur Akku/Rohstoff Diskussion... naja Platin und Co kommt auch nicht von allein ans Tageslicht (Kat/DPF). Engpass bei den Akkus sind einfach die Produktionskapazitäten generell die werden einfach nicht schnell genug hochgefahren (außer bei Tesla/Panasonic ;-).

    Tesla ist bei nur noch ~1/4 der normalerweise notwendigen Kobalt Menge, die nächste Generation soll komplett ohne auskommen. Lithium gibt es Buchstäblich wie Sand am Meer, nur ne Frage der Fördermethoden und des Preises (der nicht den Großteil der Akku kosten ausmacht). 1 KWh Akku benötigt ganze 150g Lithium, ein Tesla insgesammt also 11-15kg das ist nicht so viel wie die meisten immer denken (Akku wiegt insgesammt ~450-600kg). Das macht bei aktuellen Preisen ca. 250$ an Lithium Wert in einem 150.000€ Tesla ;-) Wenn da der Preis von Lithium auf das 4 fache steigt, wird mehr gefördert da wirtschaftlicher und gut ist ;P Aktuell sinkt der Preis aber sogar, Anteil von Lithium sinkt tendenziell eher in den Akkus und Förderer reagieren scheinbar schneller als Zellfabrikanten...

    Kurzum... das Thema nicht genug Ressourcen ist ein Irrtum dem die deutschen scheinbar gerne glauben. Sprit kommt natürlich auch von allein an die Zapfsäule ganz unproblematisch^^ Ach halt der Rhein hat zu wenig Wasser zum verschiffen... mist :D Da ist das Stromnetz einfacher zur Verteilung der Energie.
     
  4. odfi

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    ...und glücklicherweise wird das Öl für das Benzin ja ausschließlich umwelt- und menschenverträglich gefördert... :doof:
    Diese Hetze gegen E-Autos macht keinen Sinn. Niemand sagt, dass E-Autos ausschließlich toll sind, aber sie sind - insbesondere mit Ökostrom betrieben - viiiiieeeellll besser als Verbrenner!
     
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  5. #44 rotes-klapprad, 04.12.2018
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    Nee, das ist mir alles zu simpel, mir geht die schwarz-weiß-Malerei auf den Sack. E-Autos werden ihre Berechtigung in der Zukunft haben (jetzt auch schon), aber sie sind weder selig machend noch das einzig sinvolle Konzept. und sie sind nicht "umweltfreundlich".
     
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  6. odfi

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    jemand der solche Aussagen trifft:
    kann wohl kaum sowas schreiben:
    Du hast als letzter schwarz-weiß geschrieben. Alle Posts danach haben sich differenziert mit dem Thema auseinandergesetzt.
     
  7. #46 rotes-klapprad, 04.12.2018
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    die davor aber nicht alle ...
     
  8. #47 muurikka, 04.12.2018
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    Hallo Stefan,

    Niveau ist keine Handcreme und E-Autos haben auch Reifen aus Gummi und in denen wird sicher auch hinundwieder einer "Fliegen gelassen"oder täusche ich mich?

    Die meisten haben ein Fahrrad und nutzen es nur nicht, die Resourcen sind also schon verbraucht worden!

    Da das Thema E-Mobilität für dich offensichtlich emotionsgeladen ist, tut es mir leid, wenn ich dir zu Nahe getreten bin!

    Ich bin raus aus dem Thema!
     
  9. #48 Big-Friedrich, 04.12.2018
    Zuletzt bearbeitet: 04.12.2018
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    Keine Sorge, bei dem Thema Auto bin ich emotionslos. Ist doch nur ein Auto....ein Gegenstand. Jeder hat andere Vorlieben, Geschmäcker und Empfindungen. Das ist voll in Ordnung. Aber Meinungsmache und Stammtischparolen mag ich nicht und gefährliches Halbwissen ebenso. Damit spreche ich niemanden hier direkt an.
    Unsere Erdkugel ist in einem erbärmlichen Zustand und wir tun.....nichts. Wir verpesten weiterhin die Luft, wir fahren mit über 130 Sachen auf der Autobahn, wir kaufen Autos mit riesigen Motoren, viel Blech, hohen Verbrauch, nur um unserem Ego zu gefallen. Und dann kommen die E-Autos. Alles ist besser, als Chemie zu verbrennen. E-Autos sind nicht die Zukunft. Ich bin Laie, denke aber eher in Richtung Wasserstoff. Aber wollen wir jetzt weiterhin 20 Jahre mit veralteter Technik durch die Gegend fahren und hoffen, dass Wasserstoff so funktioniert, wie wir es uns alle wünschen? Ganz ehrlich.... das Thema E-Auto wurde über Jahre künstlich klein gehalten, noch heute haben die Großen den Daumen drauf, nur weil sie um ihre Gewinne fürchten. Glaubt ihr, bei so einer Politik hat Wasserstoff eine Chance?
    Ich bin Umweltschützer. Kein hirnloser Öko, aber ich achte auf die Umwelt, wo ich nur kann und ich danke allen E-Freaks, die schon vor Jahren umgestiegen sind und das E-Auto damit massentauglich gemacht haben. Meine Frau fährt den kleinen Zoe. Das war quasi unser Test, unser vorsichtiger Einstieg in die E-Welt. Wir sind begeistert und nächstes Jahr holen wir uns den Zoe mit dem größeren Akku, um auch weitere Touren machen zu können und nicht nur zu Arbeit zu pendeln. Ich habe mir geschworen, nie wieder ein Auto zu fahren,dass einen Auspuff hat. Nie wieder ein Auto zu fahren,dass die Luft verpestet, die meine Kinder atmen müssen. Leider kann sogar ich mich daran nicht halten, da als Hobbyhandwerker, Hobbylandschaftsgärtner mit sehr viel Garten und als Campingfan, der e-Markt noch kein passendes Modell anbietet. Die Technik wäre so weit, aber die Menchen noch nicht....Sie haben Angst , auf den guten alten Brennstoff zu verzichten. Daher sind die Hersteller mit den e Modellvarianten vorsichtig und man weicht nur ganz langsam von den weltweit erfolgreichem Konzeptem Zoe und Leaf ab.

    Wow, jetzt habe ich über etwas geschrieben, was man in keinem Forum diskutieren kann. Egal. Ich mag einfach nur keine Sturköpfe, die gegen Neuerungen sind und damit die Erde zerstören. "Mein Opa fuhr schon Diesel, also mache ich es auch"
    Mein Opa hat manche Menschen auch Bimbos genannt und im Krieg vielleicht furchtbare Dinge getan. Ich mache es nicht. Ich entwickle mich weiter.
    Ich habe eine eigene Meinung und bin kein Mittläufer. Ich sammle Informationen aus allen Schichten. Nicht nur von den Naturschutzverbänden, Greenpeace usw, sondern auch von der Gegenseite. Nur wenn man alle Meinungen kennt, kann man ein Mittelding finden.

    Meine Empfehlung www.goingelectric.de

    Antworten werde ich nicht mehr. Ok, das nimmt man sich immer vor, aber irgendwie tut man es doch. :)
    Ich habe mich die letzten Wochen mit ALLEN Antriebsmöglichkeiten beschäftigt. Habe wirklich versucht, meine Vorurteile außen vor zu lassen, aber meine Grüne Überzeugung hat eine große Kraft. Grün im Bezug auf Umweltschutz, nicht unbedingt politisch. Und Naturschutz steht bei mir ganz weit oben und das sollte bei jedem von uns so ein.

    E-Mobilität ist kein Wundermittel, aber ein Schritt in die richtige Richtung. Die bestehenden Probleme können gelöst werden. Nicht von 1000 E-Auto Fahrern, aber von 10.000 und erst recht von 1.000.000

    Es wird mehr Geld in die Erforschung des Weltalls gesteckt, als in die Erhaltung unseres Planeten!
    Da läuft doch was schief.

    Uiiiii....jetzt juckt es wohl vielen in den Fingern..... mir auf jeden Fall nicht mehr. :)

    Das war das Wort zum Mittwoch. Ich wünsche euch eine schöne besinnliche Vorweihnachtszeit!
     
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  10. mawadre

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    VW hat gestern angekündigt, sich zum Klimaschutz zu bekennen und ab 2026 keine Verbrenner mehr zu entwickeln. Gleichzeitig wollen sie bis 2025 80 neue elektrische Autos auf den Markt bringen. Die EU CO2 Ausstoß Grenzen für die verkauften Flotten der Autofirmen sind verbindlich bei 95g je Auto auf die Gesamtflotte gerechnet. Jedes Auto mit einem höheren Ausstoß als 95g kostet pro Gramm mehr 95 Euro Strafe oder bis zu 18000 je Auto.
    "Die Wolfsburger werden 2021 etwa 4,5 Millionen neuzugelassene Fahrzeuge verbuchen können, überschreiten jedoch den Grenzwert um 2,8 Gramm. Entsprechend kommt auf die Wolfsburger eine Strafzahlung in Höhe von 1,2 Milliarden Euro zu."
    https://www.auto-motor-und-sport.de/news/co2-grenzwerte-2021-milliarden-strafen-fuer-vw-fiat-und-co/
    Gleichzeitig kommen weltweit immer mehr Fahrverbote, Umweltzonen, Citymaut und strengere Abgasregeln, die jetzt endlich wirklich korrekt geprüft werden. Außerdem haben schon diverse Länder wie Norwegen, UK, Frankreich konkrete Ternine für das komplette Verbot von neu zugelassenen Verbrennern.
    Man könnte sagen, Verbrenner sind ausgezählt. Wir werden unsere alten und immer älter werdenden Verbrenner immer eingeschränkter noch fahren können und dann wird's definitv elektrisch.

    Vielleicht können wir als Menschheit die maximal 2 Grad Erwärmung noch schaffen. Falls nicht und die Weltmeere steigen bis zu 50 Meter an, wäre das die Superkatastrophe. Ein Großteil der Menschen weltweit wohnt auf Höhe des Meeresspiegels.
     
  11. #50 mawadre, 06.12.2018 um 08:32 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 06.12.2018 um 10:49 Uhr
    mawadre

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    So wird Stimmung gemacht. Der Fokus behauptet: "Heimliche Kfz-Steuer Erhöhung: Wieviel Sie künftig zahlen müssen" und meint Folgendes: in den vergangenen Jahren hatte sich immer mehr bei allen Autoherstellern Betrug bei den Verbrauchs- und Abgasmessungen (NEFZ) für die Typzulassung etabliert.

    Danke @letstry4, habe Diesel zu Benziner korrigiert und gleich die Originalquelle zitiert:

    "Mit dem Messverfahren WLTP steigen die CO2-Emissionen des VW Golf 1.0 TSI [Benziner] mit DSG von 109 auf 139 Gramm pro Kilometer an – eine Steigerung um rund 28 Prozent. Die Folge: Für seit dem 1. September 2018 neu zugelassene Pkw erhöht sich die Kfz-Steuer entsprechend. Im konkreten Beispiel von 48 auf 109 Euro pro Jahr.
    ...
    Die Werksangabe des Verbrauchs für den eingangs genannten Golf ändert sich so von 4,8 Liter Superbenzin auf 100 km im NEFZ auf 6,1 Liter nach WLTP.
    ...
    Bei Spritmonitor liegt der 1.0 TSI derzeit bei 6,13 Litern."
    https://www.heise.de/autos/artikel/Der-WLTP-und-die-Folgen-4219183.html

    Der Betrug ist aufgeflogen, seit 9/2018 müssen neue Autos etwas realitätsnäher getestet (WLTP) werden. Der Golf 1.0 TSI braucht jetzt auf einmal genormte 6.1 Liter Diesel auf 100 km. Das ist offensichtlich näher an den realen Verbrauchen als die realitätsfernen 4.8 Liter aus dem NEFZ. Wegen des höheren CO2 Ausstoßes gilt natürlich eine höhere KFZ Steuer. Focus spricht von versteckter Steuererhöhung. Andere würden von jahrzehntelangem Steuerbetrug sprechen. Hoffentlich müssen die Autofahrer nicht für die entgangenen Steuern wegen des Betrugs der Autohersteller noch nachzahlen...
     
  12. letstry4

    letstry4 Mitglied

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    TSI = Diesel ????
     
  13. helmut_taunus

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    Einen extra Gruss an Elektro-Mica, schoene Weihnachtszeit.
     
  14. muurikka

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    1. Haben die auch gesagt, dass sie nicht manipuliert haben.
    2. ..., dass die Autos mit dem Softwareupdate sauber sind.
    3. Es heißt nicht, dass es dann keine Verbrenner mehr gibt.

    Mich beschäftigt nochwievor die Frage der Ressourcen. Wo kommt der Strom her, wenn Millionen Autofahrer abends ihr Auto anstöpseln, um morgens mit vollem Akku durchstarten zu können? Sollen das dann die Kohle-/Kernkraftwerke richten? Mir ist nicht bekannt, dass, was die Sonne tagsüber liefert, nachts durch stärkeren Wind kompensiert wird, bzw. ob der Ertrag aus regenerativer Energiegewinnung überhaupt ausreicht, um den daraus resultierenden Energiebedarf zu decken. Aber in 8 Jahren werden wir die Antworten haben.
     
  15. eazy

    eazy Mitglied

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    Selbst wenn man Öl in Kraftwerken verbrennt und dann den Strom tankt ist man besser dran. (Kraftwerk 40% Wirkungsgrad, Mechanischer Motor im Betrieb (schwankende Last/Drehzahl allerdings nur 12-15%). Schiffe und Züge fahren schon lange Diesel-elektrisch, sprich ein Generator läuft unter Ideallast und Drehzahl und der eigentliche Antrieb ist elektrisch, quasi ein Hybrid. Den "Range Extender" spart man sich beim reinen Elektro Auto einfach nur.
    Stromverbrauch würde ungefähr 20% steigen wenn schlagartig alle elektrisch fahren. Soltle kein Problem sein, ein Auto fährt am Tag im Schnitt 40km? Das sind pro Tag dann definitiv unter 10KW pro Auto, das muss man dann auch elektrisch steuern und ggf Rabatte geben wenn Strom grade im Überfluss usw.
    Einzig lokal kann es zu Problemen kommen wenn im Vorort abends alle von Arbeit kommen und alle gleichzeitig unbedingt so schnell wie möglich laden möchten :D Durch steigenden Solaranteil auf Dächern (hoffentlich bald die Tesla Dachziegel ;-) und Speicherakkus daheim kann man das kompensieren denk ich.
     
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  16. Wolftrekker

    Wolftrekker Mitglied

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    Das ist so nicht richtig.
    Der Primärenergieverbrauch für Deutschland liegt etwa bei 3850 TWh. Davon verbrauchen wir ca 600 TWh durch Strom.
    Die Erneuerbaren leisten einen Beitrag von ca 215 TWh.
    Mineralöl nur durch den Strassenverkehr liegt bei ca 710 TWh. Um den zu ersetzen müssten wir mehr als das doppelte an Strom produzieren als wir jetzt im gesamten schon produzieren.
    Dazu kommen aber noch etwa 400 TWh durch Kernkraft. die müssen ab 2022 ersetzt werden.

    Nochmal kurz dargestellt
    Primärenergieverbrauch D ca. 3850 TWh
    Stromverbrauch D ca 600 TWh
    Energie durch Mineralöl im Straßenverkehr 710 TWh.
    Beitrag der Erneuerbaren am Primärenergieverbrauch 216 TWh. ( wie toll die sein sollen wird sonst immer am Stromverbrauch gezeigt und nicht am Primärenergieverbrauch)
    Kernkraft 400 TWh

    Dies kann man alles auf der Seite des Umweltbundesamt nachlesen.

    Wer mir jetzt erklärt wo der ganze Strom für Mineralöl und Kernkraft herkommen soll der bekommt von mir einen goldenen Otto.
    ca 1110 TWh müssen wir zusätzlich zu den 600 TWh erzeugen aber wir haben es nach 18 Jahren Energiewende und ca 230 Milliarden Euro Investition gerade mal auf 216 TWh geschafft.

    Ebenso eine tolle Erkenntnis ist das wir 70% unseres Stroms oder deren Mineral importieren.

    Der Gedanke vom sauberen Strom und regenerarive Energie für alle ist zwar nett aber das wars auch schon.
    Wenn nicht irgendeiner eine neue Energiequelle entdeckt dann helfen Elektroautos keinen Meter da der Strom dafür ebenfalls sehr dreckig durch Kohle, Atom im Ausland oder eben auch aus Öl gewonnen werden muss.
     
  17. #56 helmut_taunus, 07.12.2018 um 07:27 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 07.12.2018 um 07:37 Uhr
    helmut_taunus

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    Hallo,
    da steckt ein Verstaendnisproblem drin. Die 710 TWh Oel muessen nicht in Hoehe von Elektro-710 TWh ersetzt werden. Sondern deutlich weniger fuer vollen Ersatz.
    Ein Elektroauto benoetigt zum Fahren weniger Energie als ein Verbrenner-Auto. Statt dem Energieinhalt des Diesels wird um den Faktor 2 bis 3 weniger elektrische Energie benoetigt. Im PKW geht das jetzt schon, ca 1 Million Beispiele fahren, fuer den anderen Teil des Strassenverkehrs fehlen noch Beispiele und Loesungen, zB fuer den LKW Verkehr. Bei den Bussen ist die Menschheit weiter, es gibt zigtausende im Einsatz, nur eben keine deutschen Exemplare. "China first", und wir wollen an die Weltspitze.
    Wenn irgendwann ALLE PKW voll-elektrisch fahren, ist der Strassenverkehr noch nicht auf elektrisch umgestellt.
    Uebrigens ist die Bahn auch nicht voll-elektrisch unterwegs.
    Gruss Helmut
     
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  19. #57 helmut_taunus, 07.12.2018 um 07:51 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 07.12.2018 um 10:56 Uhr
    helmut_taunus

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    Diesel, Otto, Elektro - Welches Auto soll man jetzt kaufen?
    .
    .
    Hallo,
    ganz allgemein stellt sich derzeit jedem Neuwagen-Interessenten die Frage, welches Fahrzeug ist zukunftssicher. Vielleicht nicht bei jedem Firmenleasing, doch bei den Privaten, die in 10 oder 15 Jahren in jede Innenstadt fahren wollen. Der eine Teil des Problems ist, die Politik gibt darauf keine Antwort, keine Vorgaben, keine Planungssicherheit. Der naechste Teil des Problems, was es zu kaufen gibt ist erkennbar nicht allzu lange zukunftsfaehig. Was halbwegs erkennbar langfristig verwendbar sein muesste, wird nicht angeboten, nur zu enormen Preisen, nicht verfuegbar in Massen.
    .
    In dem Beitrag will ich mal hinweisen, was ein youtuber als kurzfristige Loesung raet. Er ist Techniker, sagt gern zu allem alles, faehrt selber Tesla. Er gibt den Rat frei interpretiert, den Altwagen weiterfahren, bei Restwert nahe null auch noch tausende reinreparieren, notfalls einen anderen Altwagen erwerben, bis es passende Autos geben wird. Seiner Meinung nach in wenigen Jahren. Hoert euch bei Interesse die vielen Minuten mal an, in seiner speziellen Art eben. Diesel, Otto, Elektro - Welches Auto soll man jetzt kaufen?
    klick

    etwa 1 Jahr alt, erschienen 27.10.2017
    .
    nachtrag: Er setzt uebrigens Auto mit Fahrzeug gleich, mit Reinsetzen , Fahren, Ankommen und Aussteigen. Wir im HDK benoetigen auch ein Lade-Zeug, manchmal ein Kindertransport-Zeug, ein Wohn-Zeug, ein Schlaf-Zeug, ein Urlaubs-Zeug. Und er setzt vereinfacht an, es gaebe wahlweise Benziner, Diesel oder Elektro. Die HDK sind jedoch derzeit an Grenzen der Auswahl, noch Benziner, ueberwiegend Diesel, vereinzelt Gas, noch lange kein Elektro-Hybrid und kein Elektro. Jedenfalls wenn man die Masse sieht und E-NV200 als Ausnahme.
    .
    Meiner Meinung nach kann man fast noch einen Neuwagen erwerben und runterfahren auf Null. Eine besondere Situation ergibt sich bei Diesel wegen des WLTP. Ein jahreswagen erscheint vergleichsweise uralt gegen einen Neuwagen, weil der Jahreswagen nicht nach WLTP geprueft ist. Ansonsten, Neuwagen, das kann noch ein paar Jahre gutgehen, gerade bei Hochdachkombis, die eine kleine Teilmenge der Hersteller und schwierig wegen der Schrankwandform zu elektrifizieren sind. Doch mit starkem Wertverlust spaeter als Rest-Verbrenner zwischen vielen Elektro, und mit Wertverlust wegen jetzt Neuwagen muss man sich abfinden (koennen).
    Gruss Helmut
     
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    Auch ohne mir das verlinkte Video angeschaut zu haben, stimme ich dem zu, was du, @helmut_taunus , schreibst.

    In der derzeit chaotischen Autosituation hier in D würde ich unbedingt versuchen, die Zeit mit dem vorhandenen (oder einem gebrauchten) Fahrzeug zu überbrücken, bis wieder etwas Planungssicherheit im Automarkt eingetreten ist.

    Entsprechendes hatte ich auch Stefan vor einiger Zeit geraten, in einem seiner Autosuche-Threads ...
     
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