Wild campen in Europa

Dieses Thema im Forum "Camping/Umbauten und Tuning" wurde erstellt von Dominian, 27. Juli 2016.

  1. Dominian

    Dominian Mitglied

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    Wollt mal fragen wie eure Erfahrungen mit wildem übernachten im HDK in verschiedenen Ländern sind.
    War es irgendwo nicht gern gesehen, bzw gab es Probleme? Oder wo habt ihr positive Erlebnisse gehabt?
    Für meine eigenen Reiseüberlegungen wärs v.a. interessant wenn jemand was sagen kann zu Tschechien, Slowakei, Polen und Dänemark!?
     
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  3. #2 tvinnefossen, 27. Juli 2016
    tvinnefossen

    tvinnefossen Mitglied

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    Verfüge leider nur über Erfahrungen in Norwegen, Finnland und Schweden. Dort ist es aufgrund des Jedermannsrechts problemlos möglich, für 1 (!) Nacht sein Zelt aufzuschlagen. Bisher nur positive Erfahrungen inklusive netten Eigentümerkontakten....

    https://de.wikipedia.org/wiki/Jedermannsrecht
     
  4. #3 Roadfun, 27. Juli 2016
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juli 2016
    Roadfun

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    Ich hab schon in allen dieser Länder wild gecampt. In Dänemark hatten wir manchmal etwas Probleme geeignete Plätze zu finden.

    Tschechien, Slowakei und Polen haben viel Wald, hier findet man recht gut versteckte Ecken. Wie weit es erlaubt ist, weiß ich allerdings nicht. In diesen Ländern hab ich mich allerdings nie so richtig wohlgefühlt beim wildcampen, weil da die gemeinsame Sprache fehlt, falls es Ärger geben sollte.

    Andererseits sind Campingplätze oft sehr einfach und kosten nur 4-5 Euro. :)
     
  5. Roadfun

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  6. Evie

    Evie Mitglied

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    Naja es wird ja zum Campen im HDK gefragt und nicht zum Zelten.

    Es gibt ja z.b. die Internetseite www.meinwomo.net dort findet man eventuell ein paar Anlaufstellen.

    Auch gut und ruhige stellen sind an Friedhöfe, auch meistens ist da die Wasserversorgung gesichert. Nur dumm das man die Friedhöfe nicht immer auf einen Autonavie findet, da ist man mit einem Outdourgerät besser gerüstet.

    Auch gute Plätze sind aus Sicht des Autofahrers wesentlich schwerer zu finden als z.b. aus der Sicht des Radfahrers.

    Wenn ich so meine touren mache (Auto-Rad oder Auto-Wandern) lasse ich mein Auto tagsüber an belebten stellen stehen und hoffe so das ich tagsüber gute Plätze für die Nacht finde. Hat wenigsten bei mir immer recht gut funktioniert.
     
  7. #6 helmut_taunus, 27. Juli 2016
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Es ist zusaetzlich wichtig, dass man die Einstellung "hier bin ich, nach mir die Reinigungkolonne" eben grade nicht auslebt. Selbst in Deutschland darf man an vielen Stellen parken, aber nicht an allen diesen Stellen einen Tritthocker rausstellen, das waere Camping. Und Muell hinterlassen wir ebenfalls nicht! Wenn wir wegfahren, sieht es fast besser aus als vorher, sollte das Ziel sein. Was man an Verpackung voll hinfaehrt, kann man leer auch wieder mitnehmen. So kommt man vielleicht nicht an jedem Gesetz vorbei, aber an Unzufriedenheit der Ordnungshueter, es duerfte immer fuer Verstaendnis helfen.
    Gruss Helmut
     
  8. grl

    grl Mitglied

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    Kann da auch ein paar Erfahrungen beisteuern:
    In Österreich - also meinem Heimatland - ists nicht so gern gesehen. Zu viele waren vorher schon da und haben sich benommen wie die Schw... Im Zweifelsfall hilft freundlich fragen - entgegen anderslautenden Gerüchten haben wir Österreicher noch nicht oft einen Touristen aufgefressen...

    In Norwegen bin ich auf meinem ersten Trip wo stehen geblieben. Dauerte nicht lang kam ein älterer Herr auf einem Fahrrad vorbei. Der hat wild mit den Armen gefuchtelt und mich weitergeschickt - hab' ich gedacht.
    Mit Hilfe seines vorbeikommenden Enkels hat er mir dann klar gemacht, daß ich mich doch rüber zu seinem Haus stellen soll, da sei frisches Wasser und morgens ein bischen länger Schatten....

    Viel Spaß,
    Luggi
     
  9. #8 Jörg_aus_B, 27. Juli 2016
    Jörg_aus_B

    Jörg_aus_B Neues Mitglied

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    zu Tschechien hatte ich die 3 bis 4 Nächte für die Durchreise gar keine Probleme. Keine abgesperrten Waldwege und sogar netten Kontakt, als ich den Weg fast versperrt hatte.
    Gruß, Jörg
     
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  11. Dominian

    Dominian Mitglied

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    Da sind ja schon mal gute Tipps und schöne Geschichten dabei! upload_2016-7-27_23-33-9.png

    Slowenien, Kroatien, Bosnien, Montenegro und Serbien:
    2013 war ich mit meiner Freundin und unserem damaligen Opel Astra F einen Monat in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens unterwegs. Dabei übernachteten wir meist im Auto, entweder offensichtlich auf Park- oder Rastplätzen, oder versteckt auf Feld- oder Waldwegen, nur ab- und zu schlugen wir unser Zelt auf Campingplätzen auf. Egal wie gut versteckt wir dastanden, es kam immer irgendwann jemand vorbei! Aber nie wurden wir weggeschickt, meist waren es einfach neugierige Blicke. Leider konnten wir die Sprache(n) nicht, sonst wäre bestimmt auch das ein- oder andere Gespräch entstanden.

    Als wir einmal in Montenegro einen kleinen Weg reinfuhren um dort zu schlafen, kam uns ein Junge entgegen, der uns auf Englisch ansprach. Seine Familie hatte dort ein (sehr einfaches) Haus und wir fragten ihn, ob wir auf der Wiese zelten könnten. Er sagte: „ja schon, aber ihr könnt ja auch bei uns im Haus schlafen!". Erst zögerten wir, aber nachdem auch die Erwachsenen uns einluden, willigten wir ein und lernten so die dortige Lebensweise kennen und der 13-jährige Junge war der Held des Abends, da er immer übersetzen musste.

    Ja, das sollte eigentlich selbstverständlich sein! Baden-Powell, der Gründer der Pfadfinder hat da einen Satz gesagt, der eigentlich für alle gilt, die in der Natur unterwegs sind: „Ein Pfadfinder hinterlässt nur zwei Dinge an einem Lagerplatz: Nichts und den Dank an den Besitzer.“
     
  12. #10 helmut_taunus, 28. Juli 2016
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    In solcher Situation braucht man nicht unbedingt ein Bett vom Gastgeber, eine Flaeche fuer die eigenen mitgebrachten Matrazen reicht, eigene Schlafsaecke drauf (nein nicht die Herren, die Penntueten) mehr haetten viele im Auto auch nicht gehabt.
     
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