Was haltet ihr von Efoy Go...

Dieses Thema im Forum "Camping/Umbauten und Tuning" wurde erstellt von OlliMUC, 8. Januar 2016.

  1. OlliMUC

    OlliMUC Mitglied

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    ....als Versorgerbatterie / -akku (http://www.efoy-go.com/de).

    Idee ist Kühlbox (z.B Waeco CFX 35), Smartphone und anderen Kleinkram im Sommer über (verlängerte) Wochenenden autark zu betreiben. Ein Solarpanel habe ich (noch) nicht und könnte somit den Efoy Go vorher 'vorladen' und bei Platzwechsel während der Fahrt weiterladen. Später mit mobilem Solarpanel direkt laden.

    Die verwendete Akkutechnik scheint mir dem aktuellen Stand der Technik zu entsprechen, ist kompakt, scheit langlebig genug, aber auch kostspielig. Leider habe ich weder positive noch negative Anwenderberichte im Netz gefunden.

    Gibt es hier bereits Efoy Go Nutzer, die ihre Erfahrungen teilen wollen?

    Und was meinen die Forum Experten zu dieser Akkulösung, auch wenn ihr noch keine eigenen Erfahrungen gemacht habt?

    Ich freue mich auf Rückmeldungen, Meinungen, Anmerkungen, Alternativen... ;-)
     
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  3. #2 Rudi Mentär, 9. Januar 2016
    Rudi Mentär

    Rudi Mentär Mitglied

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    Ich hab nur ne Meinung, coole Sache aber noch viel zu teuer. Bei 250 oder 300 Öcken wird ein Schuh draus.
     
  4. hw_h

    hw_h Mitglied

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    Vielleicht äußert sich Georg = "caddylac" hierzu,
    der hat nähmlich eine (wie ich finde bessere) Selbstbau-Lösung mit LiFePo4
     
  5. #4 helmut_taunus, 9. Januar 2016
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    meine Meinung,
    grad das Datenblatt gelesen, es scheint ein RollsRoyce unter den Batteriepacks zu sein. Alle Eingaenge die man brauchen koennte, alle Ausgaenge, Ladezustandsanzeige, Inverter 230V eingebaut, wenig Kabelsalat aussenrum.
    Kapazitaet
    20 Amperestunden sind nicht die Welt. Fuer ne Kompressorkuehlbox sind es dennoch viele Betriebsstunden. Bei 0,4 Ah/h waeren es 50 h in der Theorie. Wobei einerseits die Box nicht unbedingt durchlaufen muss, andererseits die Batterie auch nicht ganz entladen werden duerfte.
    Ladezeit
    Pro Stunde Fahrt zwischendurch 4 Ah nachladen, oder wieder 10 h Betriebszeit hinzu. (Ladewirkungsgrad vernachlaessigt)
    Kaelte
    Stutzig wurde ich bei Lagertemperatur mindestens plus 1 Grad Celsius. Darf im parkenden Auto nie bei Frost drin stehen bleiben.
    Gruss Helmut
     
  6. caddylac

    caddylac Mitglied

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    Ah, spannendes Thema - also im Prinzip finde ich die Idee gut :)
    Das Teil da hat sicher seine Berechtigung (und funktioniert bis -10°C und kälter darf man es zumindest lagern). Ich finde es aber überteuert und für mich wäre es auch nicht optimal. Die 20Ah finde ich dabei durchaus ausreichend, denn man muss zwei Dinge dazu wissen:

    1. LiFePo4-Batterien werden bei C1 angegeben, d.h. die 20Ah kann ich in einer Stunde entnehmen und bekomme sie raus. Bei Blei sieht das etwas anders aus: Die Kapazitäten sind idR bei C10 oder C20 angegeben (Entladung über 10 oder 20 Stunden), manchmal auch in C5 - und an den C5 Werten sieht man schon, wie viel niedriger sie sind. Habe hier z.B. für eine USV im Keller eine Solarbatterie aus Blei, die bei C100 mit 140Ah angegeben ist. Bei C20 hat sie 130Ah und bei C5 nur noch 105Ah. Bei C1 ist nichts spezifiziert, bricht ja schon bei C5 massiv ein.

    2. LiFePo4 darf man ohne Schädigung bis über 80% entladen (DOD 80) und auch mal bis 90%. Laptopakkus müssen fast DOD 100 durchstehen und halten daher nicht so lange. PB geht nur bis max DOD 50 einigermaßen verschleißfrei - meine 48V 640 Ah Hausbatterie nutze ich daher auch nur mit DOD 50.

    Ein 20Ah LiFePo4 entspricht daher mindestens einer 40Ah Pb, Batterie. Relevant nur für den Preisvergleich, skalieren kann man ja beide, wenn man mehr braucht.

    Jetzt zum Gerät selbst. Der darin verbaute Akku ist vermutlich so etwas in dieser Art hier. Jedenfalls habe ich den und er entspricht grundsätzlich den Leistungsdaten. Darum herum habe ich meine eigene Lösung gebaut, die hier mit Bildern und darunter grob beschrieben ist. Vergleichen würde ich die mit der hier beworbenen wie folgt (alles subjektiv und jeder darf eine andere Meinung haben):

    Efoy Plus: Sinus-WR eingebaut, fertig aufgebaut, Garantie
    Efoy Minus: nicht wassergeschützt, nur 10A belastbar, Einschränkungen bei den Anschlüssen, z.B. keine Starthilfe möglich, Preis
    Efoy On Par: Gewicht, meine ist nur 500g leichter und das ist wohl der Wechselrichter

    Die Batterie in meiner Box (s.o.) kann kurzfristig 200A (Starthilfe) und dauerhaft 60A. Das von mir verbaute Batteriemanagementsystem (BMS) bildet das ab. Mehr als 30A bekommt man aber nur an den Batteriepolen. 30A an den Bananensteckern/Schraubklemmen (auch Ladeanschluss mit 10A zu Hause). An den 12V-Dosen nur jeweils 15A, eine hat 20A. USB mache ich über 12V-Einsteckadapter und zwar aus gutem Grund: Ich kann so schnell und günstig auf neue USB-Ladestandards umrüsten (mein Samsung Note 4 kann z.B. Qualcomm QC 2.0, da kommen neben 5V zusätzlich noch 9V und 12V über die Datenleitungen und der Akku lädt schneller, andere möchten 2,4A etc.). Derzeit stecken 2 Doppel-USB-Adapter, die alles bei uns benötigte abbilden. Und man kann sie für 15 EUR tauschen.

    Einen 300W Sinus-Wechselrichter habe ich separat gelassen, weil ich ihn zu selten brauche. Sonst hätte man ihn in einen dann größeren Koffer eingebaut. Unterwegs lebe ich aber sehr gut mit 12V und USB, alle meine Geräte sind unterwegs darauf ausgelegt.

    Als einen Hauptvorteil meiner Lösung sehe ich, dass sie robust ist. Sie steckt in einem B&W Type 2000 Fotokoffer. Bei geschlossenem Deckel passiert da gar nichts, auch nicht beim kurzen Untertauchen. Genutzt wird er offen (kann auch regnen, Deckel steht schräg und ist nicht weit offen). Habe mich gegen außen liegende Dosen entschieden, die sind selten dauerhaft dicht. Ginge sonst natürlich. Hatte aber auch keine Lust auf Staub/Sand in den Buchsen...

    Ach und hinsichtlich der Ladung: Efoy darf laut Anleitung nur 12,5 - 15V bekommen, meine nimmt problemlos alles zwischen 7V und über 25V und macht daraus intern immer die batterieverträglichen 14,8V (sucht bei Interesse mal nach LTC3780, ist auch für andere Zweitbatterielösungen gut, die Ausgangsspannung ist nicht fest 14,8V sondern einstellbar, ebenso eine Strombegrenzung). Ich könnte auch mit max 10A laden, habe aber am Autoanschluss auf 4A begrenzt - vergleichbar mit Efoy.

    Wenn man so etwas simpler bauen wollte und nicht die hohen Ströme braucht (für die man auch anständig verkabeln muss, absichern sowieso), dann könnte man eine ausgediente Starthilfebox kaufen, die eh defekte Batterie gegen die o.g. LiFePo4 tauschen, ein 10A BMS für 30EUR, die Ladeelektronik für 15 EUR und ein paar Sicherungen und Kleinteile samt Spannungswächter/Voltmeter für 20 EUR anflanschen und hätte schon etwas. Ohne Starthilfe dann. Oder nur die Batterie ohne BMS nur mit Spannungswächter, dann geht auch Starthilfe - aber tiefentladen wäre dann möglich und würde die Batterie schädigen. Muss man dann halt aufpassen.

    Wenn man selbst verkabeln und evtl auch einen Wechselrichter integrieren möchte, bietet sich eine Werkzeugkiste mit doppeltem Deckel an. Oberster Deckel schützt dann die im Unterteil des Deckels angebrachten Anschlüsse. Im Bauch des Kastens die Technik. Da passt dann sicher auch noch das Material eines Ghettoblasters bzw. Bluetooth-Streamers rein - Wände gegen Vibration verstärken :)

    Eins noch: Für die Kühlboxen brauche ich das gar nicht, die sind bei mir passiv.
     
  7. caddylac

    caddylac Mitglied

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    Kleine Klarstellung: Mehr als 30A an den Batteriepolen meint die ans Koffergehäuse angeschraubten Batteriepole. Die sind dann trotzdem abgesichert und laufen auch über das BMS. Ich habe keine Entnahme oder Ladung am BMS vorbei implementiert.
    Die genannte Batterie könnte man aber auch ohne BMS betreiben, wenn man sie nicht misshandelt. Balancen braucht man sie nicht, mache ich nur, weil das BMS es nebenbei erledigt.
     
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    Hey
    hier gibt es passendes Zubehör.
    Vielleicht ist etwas brauchbares dabei.
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  9. Evie

    Evie Mitglied

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    @ caddylac

    Feine Lösung :top: , also wenn ich auch so einen haben will muss ich mich nun an dich wenden :zwink:

    Anders aber nicht ganz so tolle Eckdaten wie der deinige Koffer wäre dies Lösung ein Outback Selfmade Akku Koffer als Bauanleitung zum selber nachbauen
     
  10. caddylac

    caddylac Mitglied

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    Ja, der ist nun sehr simpel. Da erkennt man nicht einmal den Füllstand der Batterie und im Auto wird man ihn wegen der Spannungslage auch nicht voll bekommen. Dazu mal entspannt das doppelte Gewicht und wasserdicht ist er angebohrt auch nicht mehr.
    Egal, es gibt ja gefühlt eh tausende Anleitungen. Jeder kann das für sich passende zusammenstellen.
    Gibt jedenfalls wenige Gründe für einen Fertigkauf. Schon allein, weil man die selbst gebauten leicht reparieren kann: Ist mal die Batterie platt, braucht man nur die wechseln und nicht die Elektronik.
     
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