Typklasse 2013-2014

Dieses Thema im Forum "Nissan NV200" wurde erstellt von Beastie, 5. September 2013.

  1. Beastie

    Beastie Mitglied

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    Sehe ich das Richtig: Die gute M20M von Nissan (auch Evalia genannt... ) könnte im nächsten Versicherungsjahr tatsächlich etwas günstiger werden und fast wieder da landen, wo er vor einem Jahr war? :zwink:

    Einstufungen gültig ab 01.10.2013 bis zum 30.09.2014


    Hersteller: NISSAN (J) Typ M20M -> liefert auf http://www.gdv-dl.de/komplexe-suche.html VKN N19 und TKN N20
    (=alte TK 18 )

    zum Vergleich:
    Einstufungen gültig ab 01.10.2012 bis zum 30.09.2013 -> VKN N20 und TKN N20 entspricht alter TK 19 ..

    VKN = Vollkasko , TKN =Teilkasko ... N: jeweils die Neue, aktuelle Typklassenmethodik


    Vermutlich wird die Versicherung ja wieder einen Weg finden, dann die Regionalklasse passend zu heben 8) Somit Allen meinen DANKE , die sich haben nicht abschießen lassen, immer brav dem Hagel und auch den vertikalen Meteroiten mit Zielpunkt Windschutzscheibe ausgewichen sind. :zwink:

    (Das HDK Fahrer vorbildlichen passiven und weitblickenden Fahrstil pflegen, muss man ja nicht extra erwähnen :jaja: .. und das Nissans Designabteilung ganze Arbeit beim Diebstahlschutz geleistet hat, ist ja auch unübersehbar :mrgreen: )
     
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  3. #2 Serviervorschlag, 5. September 2013
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    Na, das wäre ja mal was... ich habe es ehrlichgesagt noch nie erlebt, dass ich in einem Folgejahr (egal, mit welchem Auto) GÜNSTIGERE Versicherungsprämien zahlen musste, Typklasse hin oder her. Auch wenn die Schadensfreiheitsklasse sinkt... die Beiträge stiegen irgendwie trotzdem. Wie Du schon sagst, Beastie:
    Bislang half es meist, die Versicherung zu wechseln. Das habe ich bislang ca. alle 2 Jahre getan und bin damit immer gut gefahren.
     
  4. #3 Serviervorschlag, 22. September 2013
    Serviervorschlag

    Serviervorschlag Mitglied

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    Das ist interessant. Dass die Differenzen so hoch ausfallen, war mir auch nicht klar. (Liegt wahrscheinlich daran, dass diese Differenzbeträge bei 100% ermittelt werden, so dass sie bei geringeren Beitragszahlungen durch niedrigere Prozente logischerweise niedriger ausfallen.)
    Ich bin mal gespannt, was der Versicherungsrechner bei mir dieses Jahr sagt.
    http://www.focus.de/finanzen/versicheru ... 38943.html
     
  5. eVagabund

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    Re: Typklasse 2014-2015

    neues Jahr, neue Typklassen :mhm:
    die Haftpflicht -Typklasse steigt auf 19 (+1) die Vollkasko auf 20 (+1) die Teilkasko bleibt bei 20

    Waren wir, die vorbildliche Evalia-Fahrer, nicht so brav dieses Jahr oder schieben wir die Schuld auf die Transporter-Fahrer? :roll:
     
  6. Beastie

    Beastie Mitglied

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    Nein, ganz klar ... wir sind OPFER!! :mrgreen: Leider macht es ja keinen wirklichen Unterschied für die Berechnung der Typklasse, ob man abschießt oder abgeschossen wird.. das versteckt sich ja hinter der netten Formulierung 'Vorgänge' rund um einen Fahrzeugtyp.

    Aber ich bin guter Dinge fürs nächste Jahr...schließlich hat Nissan ja nun das Klimageschwürr hinten und den Aschenbecher vorne weggespart, und was nicht drin ist, kann auch - egal bei was für einem Vorfall - die Versicherung von wem auch immer - nicht belasten :zwink:

    (und wenn doch mal was passieren sollte, macht es wie viele andere auch...sagt einfach, der Blechhaufen sei vorher ein Dacia Lodgy gewesen... wie anders kann es sein, das ausgerechnet der sonst um +4 in die Höhe gesaust ist? :shock: )
     
  7. DiDre

    DiDre Mitglied

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    Den Lodgy bzw. Dokker (wieso werden 2 Autos da gleichzeitig genannt, jeder hat doch eine HSN bzw. eher NSN)
    gibt es ja noch nicht lange. Gerade wenn neue Autos neu in den Verkehr kommen werden sie vorab mal vergleichweise eingestuft. Richtige Erfahrungen mit dem Schadensverlauf kann man jedoch erst dann sammeln, wenn sie im Verkehr sind.
    Gestiegen um 4 Klassen ist aber die Vollkaskoprämie. Bedeutet eigentlich, das Besitzer dieser Wagen anscheinend öfter selbstverschuldete Unfälle bauen
     
  8. Beastie

    Beastie Mitglied

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    Hmh, also die Schuldfrage bei Vorfällen juckt die Versicherungen herzhaft wenig.. es geht darum, welchen Anteil ein bestimmter Fahrzeugtyp an der Gesamtschadenssumme aller Versicherungen hat... wenn also jemand Deinem --sagen wir mal Maibach - die Vorfahrt nimmt, dann steigt DEIN Wagen in der Typklasse auf.... der Schaden an der Ente, die dich erwischt hat juckt erst, wenn die Ente Vollkasko hat.. weil erst dann kostet die Ente wieder die Versicherung was.

    Zudem ist bei Vollkasko ja nicht nur der Irre Driver eine mögliche Ursache.. die ganze Latte der Teilkasko Dinge sind mit drin.. ( also z.B. Steinschlag oder Wildschaden... wer früh morgens schaffen muss, ist da z.B. gefährdeter als jemand, der erst um 9 Uhr aus dem Haus muss..) zudem können da auch so nette Dinge wie Vandalismus auch ganz nett den Preis treiben..... ( weil.. manche Autos stehen eben mehr unter der Laterne in Gegenden, wo mehr passiert, als in anderen.. und wenn diese Fahrzeuge dann noch Teilfinanziert und Neu sind, landen die gerne auch mal in der Vollkasko.. zwangsweise...)

    Daneben bekommt man aber auch sein Fett ab, wenn man ein Fahrzeug fährt, was gerne mal überfahren wird :) ... weil, irgendeine Versicheurng kommt immer für den Schaden auf.. und das mögen Versicherungen grundsätzlich nicht und setzte alle Hebel in Bewegung, Leute davon abzuhalten, sich Fahrzeuge zu kaufen, die irgendwie auffällig sind....und wenn sie es doch tun, holen die Versicherungen ihren Gewinnausfall eben beim 'Risikoschädiger' wieder rein.

    Natürlich hat die 'Eigenverschrottung' bei der Vollkasko auch ihren Anteil.. aber bei weitem nicht den Alleinigen ....

    Versicherungen haben am Ende des Jahres nur eine Sorge: Ist genug Geld über geblieben oder haben wir drauf gelegt?

    Die Typklassen sind eine nette Idee, so zu tun, also seien die Autofahrer eines Fahrzeugtyps als Gruppe (!) über einen Kamm zu scheren... um sie dann wieder in Kleingruppen zu zerlegen ( Garage, Beamter, Lufthansapilot, Vielfahrer etc...) hier geht es am Ende nur darum, Preiserhöhungen so zu verkaufen, dass man sie als 'nachvollziehbar' empfindet und zugleich all zu heftigen Preiskampf untereinander zu deckeln :) das hat schon fast was von Preisabsprache... nicht die Versicherungen sind schuld .. es sind die Autofahrer :lol:
     
  9. eVagabund

    eVagabund Mitglied

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    also fair ist es nicht. Eigentlich wäre Schuldfrage wirklich relevant. Das wäre auch einfach: ein Autotyp hat in der Betrachtungsperiode so und so viel Schaden für HV, TK un VK verursacht...
    Gibt es irgendwo nachzulesen wie das funktioniert? Gibt es auch öffentlich detailierte Schadensstatistiken?
     
  10. Fischotter

    Fischotter Mitglied

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    Moin,
    als ich vor ewigen Zeiten einen Unfall hatte, sagte mir mein damaliger Versicherungsmensch, dass egal wer Schuld hat, der Schaden hat, die Gesamtschaden untereinanader aufgeteilt.

    ciao

    peter
     
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  12. Beastie

    Beastie Mitglied

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    Nicht wirklich... die Typklasseinstufung scheint von der GDV ( als einer Art zentralen Statistikstelle, an der nahezu alle Versicherungen beteiligt sind) auf Grund der von den Versicherungen und anderen noch weniger transparenten Quellen übermittelten vielfältigen Daten erstellt zu werden. Da lässt man sich aber nicht nennenswert in die Karten gucken..

    Im Prinzip erstellen also die Versicherungen die Typklassen und auch die Regionalklassen für sich selbst auf Grund eigener Datenerhebungen.. wobei Details dann meist als 'Betriebsgeheimnis' betrachtet werden.... vergleichbar etwa mit der Schufa ... man hat 'ne grobe Idee, aber wenn es um Details geht erfährt man nix.

    Statistiken und deren kunstvolle Auswertung ist ja die Geschäftsidee, die hinter Versicherungen steckt... entscheiden ist am Ende nur, was man an Prämien eingesammelt hat und was man für Schadensfälle hat ausgeben müssen.

    Wechsel mal die Perspektive: Du bist Versicherung und es gibt ein Schadensereignis... erste Frage: Muss ich zahlen: Bei Ja interessiert nur noch wie viel :) .. Und da bekanntlich bei KFZ Unfällen immer irgendeine Versicherung zahlt, ist für Versicherung die Tatsache, dass es gekracht hat viel wichtiger als die Frage, ob Versicherter X oder Y den Schaden in Höhe Z erzeugt hat... klar bekommt der 'Schuldige' auch sein Fett ab durch Hochstufung oder gar Rauswurf.. aber das hat nix mit den Typklasse des FAHRZEUGES zu tun. Aus Versicherungssicht ist quasi der, der den teueren Karren hat, genau so Schuld an der Höhe des Schadens wie der, der rein gebrummt ist .... es macht für die Versicherung einen riesen Unterschied, ob man einer Ente oder einem Maibach die Vorfahrt nimmt.. entscheidend ist hier nicht die Schuld sondern eben das Fahrzeug des Geschädigten .. und genau das geht eben fett mit ein.

    Meint also nix anderes als wenn man in einem Auto fährt, was gerne mal zum Opfer wird, ist man auch der Dumme :lol:

    Versicherungen rechnen mit der Statistik (und da geht es um Stellen hinter dem Komma...) .. der Kunde sieht aber immer nur sich als Einzelfall ... und er will das Gefühl, dass er individuell 'fair' behandelt wird.. für dieses Gefühl ist die Werbung und PR der Versicherungen zuständig... für den Gewinn aber die Statistiker...

    Versicherungen werden nicht umsonst zu den Finanzdienstleistern gerechnet... was nix anderes meint, als das sie nur dadurch Geld verdienen, in dem sie fremdes Geld bewegen (was dabei meist wenige wird... :lol: ) .. in dem Zusammenhang würde ich keine Fairness erwarten wollen.. nur eben ein simples Geschäft bei dem beide hoffen, dass der Versicherungsfall möglichst nicht eintritt :mrgreen:

    Ich finde einige Versicherungen durchaus sinnvoll...nur eines sollte man nicht erwarten: Den netten Herrn Kaiser von der Hamburg Mannheimer der einem das Denken vor der Unterschrift - da wo das Kreuz ist - abnimmt :)
     
  13. eVagabund

    eVagabund Mitglied

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    Ok, es ist jetzt schwer Vermutungen anzustellen, aber ich denke es geht darum wie viel Schaden (in €) ein Fahrzeug(typ) in der Gesamtstatistik angerichtet hat.
    Z.B. Auto A hat dem Auto B vorfahrt genommen. Damit es einfacher ist gehen wir davon aus dass beide Autos bei einer Versicherung versichert sind und keine Teilschuld von B vorhanden ist. So wie ich die Typklassen verstehe geht die HV Typklasse für Auto A hoch bei B sollte es bleiben da hier kein Schaden entstanden ist.
    So ähnlich wurde es damals in einem Artikel erklärt.
    Das wäre aber zu einfach :lol: so nehme ich an, dass man auch eine "Voraussage" in die Berechnung einfließen lässt. Z.B. ein Auto-Modell wird mit Jahren günstiger und aus diesem Grund mehr jüngere Leute mit frischen Führerschein damit fahren oder eben ein anderes von älteren Menschen bevorzugt wird, die nicht mehr so gute Reaktion haben.
    Genauso kann ich mir vorstellen, dass man auch allgemeine Unfallstatistik mit kalkuliert.
    Und wenn dazu die Statistik-Modelle von einer Computer-Software entworfen werden, hat man eh kein Überblick mehr :shock:

    aber das bleibt wohl eher aus dem Bereich Spekulationen 8) deswegen vertrauen wir am besten darauf was GDV-DL macht. :roll:
     
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