Standort Deutschland

Dieses Thema im Forum "VW Caddy" wurde erstellt von welfen2002, 21. November 2014.

  1. welfen2002

    welfen2002 Mitglied

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    Zitat HAZ: "Hannover. Das Werk im Stadtteil Stöcken werde künftig auch hochwertigere Varianten des Großtransporters Crafter und des Stadtlieferwagens Caddy produzieren, teilten Betriebsrat und Landesregierung Freitag im Anschluss an eine VW-Aufsichtsratssitzung mit. Management und Arbeitnehmerverter haben sich auf eine entsprechende Standortvereinbarung verständigt."
    http://www.haz.de/Nachrichten/Wirtschaf ... -gesichert

    Ich denke das ist für viele Käufer auch ein wichtiges Argument. Wie seht Ihr das mit "Made in Germany" grundsätzlich?
    Tatsächlich mag die Entscheidung neben Posen nun auch in Hannover den Caddy zu produzieren wohl auch daran liege, dass der Caddy seit Jahren der meistgekaufte HDK ist, die Lieferzeiten dauerhaft hoch ist und freie Kapazitäten genutzt werden müssen.
     
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  3. Anonymous

    Anonymous Guest

    Naja, wo die Autos zusammengeklöppelt werden ist doch eh wurscht. Die wichtigsten Komponenten kommen schon lange nicht mehr aus Deutschland. Die Komponentenwerke sind über die ganze Welt verteilt, ein rein deutsches Auto gibt es schon ewig nicht mehr. Aber man wird natürlich das "Made in Germany" groß genug auf die Prospekte drucken.
     
  4. Fischotter

    Fischotter Mitglied

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    Das Vw so plant hängt auch damit zusammen, dass sie mit Dailer den Vertrag gekündigt haben, gemeisam einen Fahrzeug in Sprinterform zu bauen. VW möchte sein eigenes Modell entwerfen und auch bauen. Das mit dem Caddy kann auch daran liegen, dass erstem mächstes, spätestens ünernächstes Jahr ein neuer Caddy kommt. So eine Art von weichgespülter. Vermutlich bauen sie den in Stöcken und der Alte wird weiter in Posen genaut, für die Post und das Handwerk.
    ciao
     
  5. #4 Schrankwand, 21. November 2014
    Schrankwand

    Schrankwand Mitglied

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    Das glaube ich nun nicht!
    Es wird sicherlich einen "neuen" Caddy geben und der wird sicher auch in Details vom heutigen abweichen.
    Ich glaube aber nicht das er grundlegend anders ausgeführt wird wie der jetzige, ich glaube das er eine
    andere Front und andere Multimediaeinbauten haben wird. Bei den Motoren wird sich sicher auch etwas
    tun, denke das die Benziner den steigenden Ansprüchen Schadstoffausstoß angepaßt werden und evtl
    wird es einen Benziner mit DSG geben und ganz vielleicht auch einen Hybrid?
    Der Caddy wird auch sicher weiter in Polen gebaut. Mit so einem erfolgreichen Modell angesichts sinkenden
    Absatz macht man keine Experimente. Ist doch eine Gelddruckmaschine, warum sollte man das ändern?

    "Made in Germany" war ja ursprünglich eine Warnung nach dem Krieg und sollte aus britischer Sicht auf die
    schlechte Qualität deutscher Waren hinweisen. Das dieser Slogan ins Gegenteil gedreht wurde, war mit ein
    Baustein des Wirtschaftswunders und auch Folge eines geschickten Marketing.
    Die wenigen Güter die sich dieses Prädikats heute noch rühmen dürfen, sind an wenigen Händen zu zählen.
    Selbst wenn in D hergestellt wird, beugt sich auch dort der Material- und Personaleinsatz unseren heutigen
    Auffassungen für rationelle Fertigung und renditeorienterten Absatz.
    Die Hersteller verdienen in Deutschland und Europa nicht ihr Geld. Das wird nur in Wachstumsmärkten gemacht.
    China, Indien und Nahost. Russland ist momentan raus, das trifft unser Exportgeschäft ganz erheblich.
    Das wird sich aber über kurz oder lang wieder geben, denn Geld stinkt nicht und regiert die Welt.

    "Designed in Germany, assembled in Asia" trifft wohl eher zu. Wir sind alle Global Player, das Rad
    läßt sich nicht mehr zurückdrehen. Obwohl sonstwo auf der Welt gefertigt, hängen auch in D sehr viele Arbeits-
    plätze dran. "Made in Germany" finde ich gut, sollte man unterstützen, aber es ist ein Modell von gestern.
    Leider...
     
  6. Guest

    Guest Guest

    Recht habt Ihr alle irgendwie.

    Aber ich möchte an 2 Firmen erinnern, deren Fertigungsverlegung aus Kostengründen ins Ausland deutlich in die Hose ging:

    Nokia ging aus Bochum weg und ging daran zu Grunde.

    Erinnert sich noch jemand an Märklin? Kaputtgemacht durch Yuppie-Manager...
     
  7. zooom

    zooom Mitglied

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    Ich denke, man kann das so nicht vergleichen, der Caddy made in Poznan verkauft sich wie geschnittenes Brot, einfach auch weil er eben ein VW ist, egal, wo er nun gefertigt wird.
    Wenn das Werk irgendwo Fertigungskapazitäten hat, gleichzeitig die Nachfrage von den bisherigen Standorten nicht befriedigt werden kann, wird umgelagert, ich denke, daß das mit Standort Deutschland gar nix zu tun hat. Auch andere Standorte produzieren nach den (hohen) VW Standards, ob das jetzt in PL oder CZ oder in ES ist, ist dabei völlig wurscht.
    Da man bei VW kein Sozialhilfeverein ist, wird man das Ganze betriebswirtschaftlich genau geprüft haben, denn mehr Geld verdienen kann man mit dieser Standortverlagerung vermutlich nicht, dennoch wird es sich unter dem Strich wohl rechnen, denn VW ist nun mal eines der gesündesten globalen Unternehmen.
    Ich sehen da überhaupt keinen Grund für irgendwelche nationalen Chauvinismen.
     
  8. #7 Schrankwand, 23. November 2014
    Schrankwand

    Schrankwand Mitglied

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    Der war gut, den Spruch muß ich mir merken! :lol:

    Nokias Ende lag nicht an Bochum, sondern die haben einfach den Markt nicht beobachtet (Smartphones).
    Den Anschluß verloren und aus.
     
  9. odfi

    odfi Mitglied

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    Das stimmt auf jeden Fall, wobei für mich persönlich als jahrelangen überzeugten Nokia-Nutzer war tatsächlich der Wegzug aus Bochum und die zugehörigen Umstände der Grund, mir nie wieder ein Nokia geholt zu haben.
     
  10. Fischotter

    Fischotter Mitglied

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    Moin,

    egal wie es in Bochum und nicht mehr dort, aber ich hab mir letztens einen Nokia Lumia D530 gekauft. Ich hab letztens einen älteren HTC mit Windows Phone 7 drauf. Jetzt ha ich wieder eins mit Windows Phone drauf und vermisse Android überhaupt nicht. Mir ist es im Prinzip schnuppe wo was, wo produziert wird. Es ist doch so, dass 90 und mehr aus China kommt.

    ciao
     
  11. Wolfgang

    Wolfgang Mitglied

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    Dann wäre zumindest der hohe Preis gerechtfertigt. Heute ist er das nicht.
    Gruß Wolfgang
     
  12. Strahlemann

    Strahlemann Mitglied

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    Naja, VOLKSwagen sind die Fahrzeuge meiner Meinung nach nur noch auf Grund der hohen Verkäufe im Volk!

    Wenn es nach den Preisen/Kosten geht, sieht das schon wieder ganz anders aus. Und dennoch werden die Fahrzeuge ohne Ende gekauft. Geht einigen Lifestyle Produkten ja ähnlich: Apple iPhone, MINI usw.

    Gruß, René
     
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  14. Schrankwand

    Schrankwand Mitglied

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    Volkswagen sind Volkswagen weil es Volkswagen sind. :rund:

    Und wir können froh sein das es noch einen "Standort Deutschland" gibt und es nicht heißt:
    "Stand dort Deutschland?" (frei nach Uwe Steimle).

    Ich fahre seit 32 Jahren Auto (bin spät angefangen, normal wären es 36 Jahre), davon 10 Jahre
    Franzosen, der Rest VW oder aus dem Konzern (Skoda).

    Bis auf den typisch stark rostenden Käfer und den 3. Golf II (defektes Motorsteuergerät) hatte ich
    in den vielen Jahren kein mein Eigenkapital bedrohendes Autoproblem. Kleinigkeiten über die man
    sich gerne aufregt waren dabei, aber angesichts gewisser Horrorszenarien waren das Kinkerlitzchen.

    Das Fahrzeuge aus dem Konzern, beispielsweise der Caddy, keine wirklich "billigen" Fahrzeuge sind,
    ist unbestritten. Andererseits, um beim Caddy zu bleiben, kauft die Masse eher die preisgünstigen
    Brot & Butter Modellinien dieses Fahrzeugs. Luxusschlitten mit Vollausstattung sind selten, die
    Haltedauer ist meist deutlich länger als "meine" vier Jahre und mit zunehmenden Alter und nach-
    lassender Zuwendung kommen die Wehwehchen. Ich habe zu diesem Thema, auch berufsbedingt,
    meine ganz eigene Meinung, die auch regelmäßig wieder bestätigt wird. Von nix kommt nix!

    Die zitierten Lifestyle Produkte sind auch nur in Asien zusammengeklebt, aber um mal das Beispiel
    Apple zu nehmen, die sind verdammt gut zusammengeballert. Ich kann an den Äpfeln nichts negatives
    finden, ähnliche Geräte sehen zwar ähnlich aus, haben aber nicht die gute Bedienbarkeit.
    Und das Listenpreise keine Straßenpreise sind muß ich "hier" doch nicht extra betonen, oder?
    Alle meine Apple sind Gebrauchtgeräte und auch nach Jahren der Benutzung (natürlich pfleglich
    und nur indoor) absolut topfit und jederzeit als neuwertig verkaufbar.

    Das hat aber mit Standort Deutschland nichts mehr zu tun, mußte aber mal gesagt werden. :D
    In D gefertigt, hätten diese Geräte angesichts unseres Lohnniveaus auf dem Weltmarkt keine Chance.
    Auch wenn der eine oder andere aus Patriotismus die Geräte kaufen würde, die Masse backt sich darauf
    ein Ei und kauft diese Produkte eben nicht!!!
     
  15. Strahlemann

    Strahlemann Mitglied

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    Moin!

    Naja, die Gewinnspanne entsprechend verkleinert wäre ein Apple Produkt "Made in Germany" sicher noch besser verkaufbar...

    Aber da lassen sich ja noch weniger Steuern sparen und die Arbeiter in asiatischen Gefilden kosten deutlich weniger und mucken noch weniger auf als bei uns.

    Und der VW Konzern ist mittlerweile so riesig, da wäre es in meinen Augen ohne Milliarden Investitionen gar nicht machbar, alle Produkte (Fahrzeugmodelle) in Deutschland zu produzieren.

    Gruß, René
     
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