Saudis geht Öl aus?

Dieses Thema im Forum "Alles zu den alternativen Antrieben" wurde erstellt von welfen2002, 9. Februar 2011.

  1. #1 welfen2002, 9. Februar 2011
    welfen2002

    welfen2002 Mitglied

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    Bekanntlich haben die Saudis sich in alle möglichen westlichen Schlüsselindustrien teuer eingekauft.
    Warum? Jetzt habe ich diesen Artikel gelesen: http://www.20min.ch/finance/dossier/erd ... y/23034869
    Wikileaks: "Saudis haben weniger Öl als offiziell behauptet. Der gefürchtete Peak Oil könnte in naher Zukunft erreicht werden"

    Wie seht Ihr diese Entwicklung und welchen Einfluss hat dass auf unseren Geldbeutel?

    Das das Öl irgendwann ausgeht ist ja klar, jedoch basiert ein großer Teil der Steuereinnahmen aus dem Verkauf von Erdölprodukten. Wenn kein Benzin verkauft werden kann, dann gibt es keine Steuereinnahmen.....was wird dann aus unserem System?
    Passend zum Thema habe ich folgenden Artikel recherchiert: http://info.kopp-verlag.de/hintergruend ... -sind.html

    Wie wird unsere automobile Zukunft aussehen?
     
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  3. nextdoblo

    nextdoblo Mitglied

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    Die Quellen sind sehr fragwürdig !

    20min.ch behauptet
    Ist natürlich falsch. Peak Oil ist der Zeitpunkt, an dem das Ölfördermaximum erreicht ist !

    Zu Deiner zweiten "Quelle" zitiere ich mal wikipedia:

    Haben auch schöne Ufo Stories im Angebot :lol:

    Zum Thema;

    Meinetwegen kann dieser angeblich "gefürchtete" Zeitpunkt schon morgen erreicht sein.
    Dann hört dieses maßlose Konsumieren unserer Existensgrundlage (=Mutter Erde) irgendwann auf.
    Die Menschen werden sich (ob freiwillig oder gezwungen) auf weniger Mobilität einstellen - in jeder Hinsicht (Fernreisen, unsinniges Pendeln, Einkaufen in Paris / London, Lebensmittel vom anderen Ende der Welt).

    Denke da weniger an meinen Geldbeutel als an meine Kinder - die sind noch verdammt jung und wollen auch noch leben !

    Keine Ahnung. Meine Eigene wird jedenfalls noch max. 5 Jahre im Dieseldoblo liegen, danach kommt zur Überbrückung irgendeine eine alte Benzinerkiste.
    Spätesten dann werden Alternativen wie Carsharing (ob privat oder kommerziell) interessant.
    Da ich auf absehbare Zeit das Auto nur zum Kinderkutschieren und Freizeit benötige, wird die Jahresfahrleistung weiter sinken. Dagegen werde ich noch mehr mit dem Fahrrad unterwegs sein - jetzt 2TKM pro Jahr.
     
  4. rgruener

    rgruener Mitglied

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    wo soll da das problem sein? dann wird eben was anderes neu besteuert oder irgendwas höher besteuert.
    das sehe ich wirklich als das kleinste problem von allen.
     
  5. welfen2002

    welfen2002 Mitglied

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    Zu 1:
    Bereits im 2. Weltkrieg wurde Benzin künstlich hergestellt. Dh. machbar ist das auf jeden Fall, die Frage ist doch lediglich, wer hat interesse daran? Der Staat hat kein Interesse auf den Verzicht der Mineralölsteuer (der macht den größten Teil des Benzinpreises aus!) Und künstlicher Sprit ist ebenfalls teuer, als Sprit ohne irgend welche steuerlichen Abgaben. (Also vergleichsweise billig)
    Zum Artikel aus 20min ist zu bemerken, dass er von vielen Argenturen veröffentlicht wurde und sich wiederum immer um eine Wikileaks Endhüllung handelt. (Natürlich kann man Wikileaks unwahrheiten unterstellen, da Sie per se nie die offizielle staatliche Stellungsnahme entsprechen, nur, offizielle staatliche Stellungnahmen darf man auch gerne hinterfragen)
    zu 2:
    Natürlich veröffentlicht der Kopp-Verlag auch Sachen, für die sich andere Verlage "zu schade" sind. Das heißt doch aber nicht, dass deswegen andere Veröffentlichungen z.B. Stern, Spiegel, Welt,... deshab nun immer richtig sind!
    Die Richtigkeit und Bewertung einer Sache daran festzulegen was WIKIPEDIA dazu schreibt ist mit verlaub mindestens genauso falsch, wie alle anderen Medien.

    Das sich mit der Energieversorgung etwas grundsätzlich ändern wird ist wohl klar. (Alles ist endlich, selbst wenn die Ölvorräte größer sind, als Spektiker es vermuten)
    Windkraftwerke u. Biömassekraftwerke decken nur 5% des Bedarfes. Es ist ein Tropfen auf dem heißen Stein!
    Wenn Erdöl unbezahlbar wird (und Benzin ist nur ein klitzekleiner Teil wofür man Erdöl braucht), ändert sich damit unser ganzes Leben und Wohlstand.
    Möglicherweise haste recht, dass das erst ein Problem unserer Kinder wird. Ich mit diesem Thread nur Ängste schüre und vage Spekuliere. Kritische Meldungen zum Thema dazu als fragwürdig eingestuft werden.
    (Was man nicht weiß, macht einen nicht heiß)

    Ich glaube aber, dass uns die Realität ehr einholt als es uns lieb ist. Denn nicht umsonst werden von der Industrie hoch riskante und teure Ölbohrungen unternommen, die ohne "an der Wand gestellt" keinen Sinn abgeben.

    Mein Thread dient lediglich dazu eine Diskussion anzustoßen, wie wir in z.B. in 20-40 Jahren ohne (bzw. extrem teurem) Erdöl leben werden?
     
  6. Anonymous

    Anonymous Guest

    Diese Diskussion gibt es bereits seit 40 Jahren. Die Angst vor dem Zeitpunkt an dem der Energieverbrauch nicht mehr gedeckt werden kann durch die vorhandenen fossilen Rohstoffe ist fast so alt wie die Oelindustrie an sich. Ein Grund fuer die Dauer dieser Diskussion, ist die Tatsache, das es sehr schwierig ist, die Menge an Oel oder Gas in einem Reservoir zu bestimmen. Und auch wenn man die Menge bestimmen kann, so hat man doch nur eine Ahnung, wieviel man davon wirklich foerdern kann. Hier kommt noch hinzu, das es im Laufe der Jahre neue Technologien gegeben hat (und immer noch gibt) die es ermoeglichen mehr zu foerdern (enhanced oil recovery). Diese Technologien haben natuerlich einen positiven Einfluss auf die Resourcen und die Berechnungen wielange unser Oel denn nun reichen wird. Hinzu kommt die Einberechnungen vermuteter aber nicht gesicherter Vorkommen. Um das Ganze noch komplizierter zu machen, gibt es Oelvorkommen, die zwar vorhanden sind, deren kommerzielle Foerderung aber stark vom Oelpreis abhaengt. Bestes Beispiel sind die Tiefwasseroellagerstaetten und die Teersande. Man weiss das sie da sind, aber es war lange nicht kommerziell sie zu foerdern. Fuer die Zukunft muss man hier klar die Gashydrate einbeziehen. Man weiss das es riesige Hydratvorkommen gibt, und auch wenn die enthaltene Gasmenge nicht dem entspricht, was man heute vermutet, so ist es doch eine gigantische Menge an Gas. Doch man weiss noch nicht, wie man sie foerdern kann.
    Und was kann unsereins tun, um diesen besagten Tag weiter in die Zukunft zu schieben (er wird kommen und da koennen wir nichts gegen tun)? Ganz einfach: Energie sparen! Wenn wir mit dem was wir haben besser haushalten wird es laenger halten. Und dieser "gesuendere" Umgang mnit Energie bezieht sich nicht nur auf das Auto, sondern auf Alles. Den was auch immer wir haben, es wurde energie benoetigt fuer die Herstellung.
     
  7. jambo

    jambo Mitglied

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    Strider, besser konte man das nicht sagen!!! Danke!!!!!
     
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