Reise-Knigge USA

Dieses Thema im Forum "Urlaub / Reisen" wurde erstellt von Anonymous, 12. Juli 2008.

  1. #1 Anonymous, 12. Juli 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo zusammen,

    damit der USA trip gelingt gibt´s hier ein paar für uns zum Teil gewöhnungsbedürftige
    *Tipps*

    Viele Grüße aus Hamburg
    von Eka mit ihrem isicamper
     
  2. Anzeige

    schau mal hier: (hier klicken) Dort findest du derzeit bestimmt einige interessante Sachen.


    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 simpsomania, 16. Juli 2008
    simpsomania

    simpsomania Mitglied

    Dabei seit:
    27. März 2008
    Beiträge:
    803
    Zustimmungen:
    1
    wie wahr, wie wahr.......

    am flughafen sieht man direkt das man in einer anderen welt angekommen ist.

    bei mir hat ein kleiner hund dafür gesorgt, das mein komplettes gepäck gefilzt wurde.
    er hat bei meinem notebookrucksack angeschlagen. mußte ihn auf den boden stellen und er schnuppert kurz und setzt sich brav daneben. der war auf obst bzw. lebensmittel dresiert. nur weil ich ebenfalls mein obst darin mit ins büro nehme. dabei hatte ich nix!!! nur nano-spuren von obst waren vorhanden.

    eine weltmacht schottet sich ab!

    dies iss mir in dallas fort worth passiert. wie es anderswo aussieht weiß ich nicht.

    ansonsten war mein auffenthalt fast so wie im knigge beschrieben. kleiderordnung im büro, am strand extremlange shorts, keine badehosen, und jeder iss sich am entschuldigen und "how are you", "nice to meet you", "you are welcome"..... inclusive redewendungen und schimpfwörter :shock:
    ne woche reicht schon um zuhause die frau auf die palme zu bringen, weil man oft "frisch gelerntes" in den alltag einfließen läßt. am anfang wohl ganz lustig.... :lol:

    gruß
    simpsomania
     
  4. #3 Anonymous, 16. Juli 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo simpsomania,

    genauso - kein Unterschied - meist ist es die agricultural inspection, die für Unmut sorgt.

    San Francisco, 1.USA Reise: "Stay behind the yellow line!" Oberstes Gebot bei der Einreise.

    Houston 1: Any Salami or other sausages? - Koffer durchfilzt, war nichts drin- als Einreiseprofi weiß man ja worauf zu achten ist.

    Houston 2: Kollege hat ne Orange von seinem Reiseproviant übrig.- Beschlagnahmt, Koffer durchfilzt nichts gefunden. Also keine Lebensmittel einführen.

    Houston 3: Firmenbesucher hatte Geschwindigkeit auf Highway geringfügig überschritten. Angehalten von Polizei und gefragt: Do you know that you drove too fast and exceeded speed limit? Antwort im Scherz.: No, I was not driving too fast but flying too deep. Ergebnis: 1 Tag im Knast, dann über Kollegen und Anwalt wieder rausgeboxt. Also nie scherzen mit officials.

    Houston 4: meine Visaverlängerung wurde von den Einreisebehörden verschlampt und ich bekam per Fax eine provisorische Erlaubnis in die USA zu fliegen und die Immigration Officers würden vor Ort entscheiden, ob ich einreisen darf oder nicht. Vorsichtshalber unseren Immigration-Lawyer zum Terminal bestellt und mit viel Argumenten hin und her bekam ich eine Einreise für 24 Stunden innerhalb derer ich wieder mit Anwalt zum Immigration office in der Innenstadt mußte, wo dann nach vielen Verhandlungen alles geklärt werden konnte. Man braucht manchmal schneller als einem lieb ist einen guten Anwalt.

    Kalifornien,Arizona,Nevada: Immer wieder diese agricultural inspections an den Ländergrenzen.

    Dennoch ein interessantes Land. Und wenn man wieder in D ist und hier seine Mitmenschen morgens mit einem Lächeln im Gesicht und der Frage "Wie geht´s" begrüßt, blickte man nur in erstaunte Gesichter. :roll: :lol:


    Viele Grüße aus Hamburg
    von Eka mit ihrem isicamper
     
  5. #4 Anonymous, 16. Juli 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Wer in die USA fliegt, sollte sich speziell für sein Reiseziel-Bundesstaat die gängigsten Gesetze durchlesen und diese auch peinlichst genau einhalten.

    Ich war selber noch nicht dort, habe aber von Freunden aus dem Fanclub (American Football) einige Bolzen zu hören bekommen. So ist z.B. in einem Bundesstaat küssen in der Öffentlichkeit verboten ! Ein Mitbringsel für befreundete Kids (ein Überraschungsei) hat dem Kumpel eine Nacht Knast eingebracht, Spielzeug in Lebensmitteln ist dort verboten. In einer Verkehrskontrolle hat er die Waffe der Polizisten im Genick gehabt, da er die Hände vom Lenkrad genommen hat, ect....
    Damals habe ich mir geschworen, niemals in dieses Land zu reisen ! Es sei denn, ich werde durch Tickets für einen Superbowl dazu "genötigt". :mrgreen:
     
  6. jambo

    jambo Mitglied

    Dabei seit:
    24. März 2005
    Beiträge:
    1.611
    Zustimmungen:
    0
    Ich habe auch keinerlei Veranlassung, in die USA zu reisen. Schade, wie sich dieses Land, das früher in vielerlei Hinsicht Vorbild für die ganze Welt war, entwickelt hat.
     
  7. #6 Anonymous, 17. Juli 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Terrormania.

    Wenn man bedenkt, dass die Auslandseinsätze der US-Armee (Irak, Afghanistan, Somalia, sonst noch wo?) inzwischen annähernd so viele Opfer in den eigenen Reihen gefordert haben, wie der 11. September, dann kann einem ganz schlecht werden.

    Von den haarsträubenden Auswirkungen dieser Terrormania auf die Freiheitsrechte in anderen Ländern mal ganz abgesehen. Man denke nur an den Flüssigkeitenterrorwahn an den Flughäfen oder den Bundestrojaner.
     
  8. jambo

    jambo Mitglied

    Dabei seit:
    24. März 2005
    Beiträge:
    1.611
    Zustimmungen:
    0
    Das stimmt leider nicht!

    Im Irak ist der aktuelle Stand der Opfer auf alliierter Seite bei 4119 (Quelle), in Afghanistan bei 811 (Quelle)
    Nicht vergessen sollte man die rund 90000 toten Zivilisten im Irak (Quelle) und rund 16000 tote Zivilisten in Afghanistan (Quelle)......

    Macht zusammen über 110000 Tote gegenüber 3015 Opfern des 11. September (Quelle)

    Es ist unfassbar, was da angerichtet wurde und wird! :no:

    Sorry, dass ich jetzt off-topic geworden bin, aber ich konnte und wollte das nicht so stehen lassen!
     
  9. #8 Anonymous, 17. Juli 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    danke für die ergänzende Info. D.h. es ist noch schlimmer als ich dachte.

    offtopic:
    Man stelle sich einmal vor, es gäbe in D jedes Jahr zweimal einen 11. September. Dann würde Schäuble wahrscheinlich hinter jeden von uns drei Geheimdienstler zur rund-um-die-Uhr-Überwachung stellen, die auch nachts nicht von unserer Seite weichen würden.

    Im Strassenverkehr haben wir genau das: Jahr für Jahr zweimal 11. September, früher sogar bis zu siebenmal (IIRC). Und zwar nicht einmal in der Geschichte des Landes, sondern jedes Jahr wieder. Diese real krepierenden Verkehrstoten sind anscheinend weniger wert als putzmuntere Phantom-Terroropfer. Bei Verkehrsopfern findet offensichtlich keine Sau, dass es angebracht wäre, dem mit energischen Maßnahmen gegenzusteuern, die im Vergleich zu Schäubles Überwachungsstaatphantasien immer noch ein harmloser Kindergeburtstag wären.
     
  10. #9 simpsomania, 17. Juli 2008
    simpsomania

    simpsomania Mitglied

    Dabei seit:
    27. März 2008
    Beiträge:
    803
    Zustimmungen:
    1
    was mich bei der ganzen sache halt auch stört:
    wenn ich in die usa reise, weil meine firma das will, muß ich alles ruhig über mich ergehen lassen. vor den gelben linien haben mich meine kollegen extrem gewarnt. unn am flughafen bezahlen sie wohl drei leute extra, die nur dafür da sind dich hinter der magschen gelben linie zu halten. plus die ganzen anderen sicherheitsüberprüfungen. es iss ja ok, wenn man sein land schützen will, weil man in der restlichen welt in fast jeden krieg mit verwickelt ist. aber es kommt sehr auf die art an, wie man das durchsetzt! zwar mit respekt, und dem nötigen druck, aber nicht erniedrigend.

    als george bush nach deutschland kam wurden tausende von euros an steuergelder verballert nur damit der herr sicher vom flughafen nach mainz kommt. da haben wir ebenfalls zurückstecken müssen. bin extra um 5 im büro gewesen, weil ich sonst keine chance gahabt hätte durch die starßensperren zu kommen.

    ausnahmezustand im rhein-main-gebiet

    das steht in keinem verhältnis. wenn es nach mir gegangen wäre, hätte der gute herr erstmal seine finger ins stempelkissen drücken dürfen, und sich entsprechend ausweisen müssen. aber er wäre wohl niemals ducrh die kontrollen für terrorverdächdige gekommen.... aber das iss ein anderes thema.... :zwinkernani:

    ansonsten kann man sich nicht über das land beschweren, wenn man den mal drin iss. leute sind nett, und natur iss auch schön.

    trotzdem wäre es kein land zum auswandern für mich... da gibt es schönere ziele. :D :D
     
  11. Ernie

    Ernie Mitglied

    Dabei seit:
    29. August 2007
    Beiträge:
    2.601
    Zustimmungen:
    0
    Hallo :wink: "200%kundenzufriedenheit" und "simpsomania",

    ich hätte an dieser Stell mal eine kleine Bitte:

    das Thema hier lautet ja eigentlich "Reise-Knigge USA" :!: und nicht "private Mutmaßungen,
    zu einer eventuellen Maßnahme eines Politikers, in einem solchen oder ähnlichen Fall"
    :!: und
    auch nicht "was halte ich von den Maßnahmen unserer Regierung, bei einem Staatsbesuch" :!:


    Natürlich sind politische Themen erlaubt, aber Bitte darauf achten, daß diese Themen sachlich
    bleiben und nicht beleidigend gegenüber dritten wird (siehe hierzu auch die Erläuterungen in
    unserer Infopage).
     
  12. #11 Anonymous, 17. Juli 2008
    Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo zusammen,

    Simpsomania schreibt:

    Es ist schon so, die gesamte Einreiseprozedur ist einfach sehr gewöhnungsbedürftig - aber das war sie auch schon in den 70er und 80er und 90er Jahren, ist also keine rein neuzeitliche Erfindung.

    Nach wie vor ist es so, wenn man mal drin ist, dann kann man es sich gutgehen lassen und die Landschaften und vieles mehr genießen.


    Viele Grüße aus Hamburg
    von Eka mit ihrem isicamper
     
  13. Anonymous

    Anonymous Guest

    also ich mag das land sehr und bin gerne dort... mindestens einmal jährlich! klar gibt es so manch gewöhnungsbedürftiges, aber was einem an freundlichkeit und hilfsbereitschaft entgegenschlägt, ist gigantisch. und es gibt sie dort... die freiheit und weite, die man hier bei uns in deutschland vergebens sucht. von den preisen mag ich gar nicht sprechen, wenn man "drüben" shoppen geht... und vor allem ist der kunde dort noch könig!!!
     
  14. Anonymous

    Anonymous Guest

    Hallo Heiko,
    kann dir nur voll und ganz zustimmen. Und wenn man mal davon absieht, das manche amerikaner eventuell etwas komische Ansichten haben, stellt man fest das sie sehr nette Menschen sind mit denen man viel Spass haben kann.
    So wie du, mag ich es sehr in Nordamerika zu sein (musste Canada mit einschliessen, da ich fuer 4 Jahre da war)
     
  15. Anonymous

    Anonymous Guest

    da sind wir ja einer meinung... *freu*

    bin wirklich gerne in nordamerika und mein erklärtes ziel ist es, irgendwann mal alle bundesstaaten dort bereist zu haben...
     
  16. Anonymous

    Anonymous Guest

    Gutes Ziel.
    Ich habe wie gesagt 4 Jahre lang in Canada, genauer in Victoria, gewohnt und war und bin immer boch sehr viel in Nordamerika unterwegs. Vorteil meines Jobs ist es, das ich dafuer bezahlt werde in der Weltgeschichte rumzutingeln :zwinkernani: .
    In den USA war ich bisher in folgenden Staaten: Washington, Oregon, Montana, Idaho, Missouri, Louisiana, Mississsippi, Colorado, Wyoming, New Mecico, Texas, Utah, Alaska. Habe auch nich viel vor......
     
  17. Anzeige

    Hey
    hier gibt es passendes Zubehör.
    Vielleicht ist etwas brauchbares dabei.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  18. Anonymous

    Anonymous Guest

    Na, dann geht mal weiterhin auf Entdeckungsreise....immerhin sind´s 50 Staaten ... da habt Ihr noch was vor Euch. Ich selbst hab´etwa nur 1/3 bereist, davon allerdings mehrere Staaten mehrfach .... da war halt keine Zeit mehr für den Rest. Nur mal so am Rande erwähnt: Allein Texas ist flächenmäßig 5x so groß wie die alte BRD - und hat übrigens tolle Strände (Golf von Mexico).
     
  19. Anonymous

    Anonymous Guest

    hatte letztes jahr eine tolle tour von san francisco mit dem auto bis nach houston/texas über den grand canyon, das monument valley, die mojave wüste, death valley und ein paar weiteren sehenswürdigkeiten...

    hab grad richtig fernweh!!!

    dieses jahr war`s ganz spießig 16 tage florida mit nem kurzen abstecher nach mobile/alabama, um ein weiteres nummernschild ergattern zu können!
     
Thema:

Reise-Knigge USA