Rechtliche Frage Bremsenwechsel

Dieses Thema im Forum "Allgemeine Fragen und Themen" wurde erstellt von DiDre, 7. Oktober 2014.

  1. DiDre

    DiDre Mitglied

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    Hallo,

    im April oder Mai letzten Jahres wurden beim Auto meiner Frau die Bremsscheiben und Bremsbeläge in einer Werkstatt vorne ausgetauscht.
    Wir waren im August bei ATU, die meinten die Bremsbeläge vorne wären abgefahren. Dadurch dass die Beläge aber erst ca. 1 Jahr vorher und ca. 20tkm gemacht wurden, haben wir der Aussage keine Bedeutung zugemessen. Ich hab bei ATU bezüglich dessen schon einiges erlebt.
    Jetzt waren wir gestern bei einer anderen Werkstatt, die meinten auch die Beläge seien runter. Dürfte aber bei 20 Tkm nicht passieren. Wir sollten mal in der wechselnden Werkstatt nachfragen.
    Wenn die Werkstattat uneinsichtig bleibt und mir nicht die Bremsbeläge austauschen möchte, hilft da ein Gang zum Anwalt? Wir haben Verkehrsrechtschutz, von daher kein Problem. Bitte Meinungen.
     
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  3. rgruener

    rgruener Mitglied

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    schwer zu sagen. ich hatte mal welche bei 30.000km runter und hab anstandslos neue bekommen. die werkstatt weiss aber auch, dass ich die normalerweise >=70.000km fahre.
    andererseits sind das verschleissteile und wer sich mühe gibt, kann die auch in 20.000km runter nudeln. da würde ich mal nen anwalt vom rechtsschutz fragen. die erste beratung ist ja meist kostenlos.
     
  4. DiDre

    DiDre Mitglied

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    Meine Frau fährt 90% Autobahn und gehört nicht zu denen die scharf abbremsen müssen.
    Ich denk die besagte Werkstatt hat einfach nur Schrott eingebaut.
    Ich z.B. hab bei meinem Berlingo erst nach 93tkm und ca. 6 Jahren die Bremsen + Beläge erneuern lassen müssen.
    Ich hatte bei der Werkstatt gestern auch "Verschleißteile" erwähnt, aber laut deren Aussage müssten die doch erheblich länger als 14 Monate / 20 tkm halten.
     
  5. Anonymous

    Anonymous Guest

    Den Gang zum Anwalt kannst du dir sparen, das bringt nichts. Lass ordentliche Bremsen montieren und gut is.
    Das genau ist der Unterschied zwischen Billigbremsen und Markenware. Die Markenware hält bedeutend länger. Viele Werkstätten ködern ihre Kunden mit Kampfpreisen, die IMMER auf Kosten der Kunden gehen. Verbaut wird der billigste Müll.
    Für einen Zweier Berlingo kann man Bremsen (innenbelüftet) vorn komplett für 30 Euro kaufen, Markenware wie z.B. ATE kostet 150 Euro. Dass die Bremsen für 30 Euro nicht einmal ansatzweise die gleiche Lebensdauer haben, dürfte jedem klar sein.
    Leider verschweigen die Werkstätten oft die eingebaute Marke. Deswegen gebe ich klar die zu verwendende Marke vor, das schafft Klarheit, auch bei der Preisfindung und den Preisvergleichen.
     
  6. DiDre

    DiDre Mitglied

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    Michel, weiß nicht wie viel die Bremsen damals gekostet haben. Aber das ist ja auch nicht der Punkt. Wenn ich was kaufe und bezahle (supergünstig war das nicht) erwarte ich auch eine zumindest durchschnittliche Lebenserwartung.
    Werkstatt war übrigens ein Bosch Dienst, die sich ja damit anpreisen mit Ersatzteilen in Erstausrüsterqualität.
    Ich musste damals schon nach der Arbeitsleistung wegen 2 Punkten reklamieren. Die haben mich einmal und nie wieder gesehen.
     
  7. DiDre

    DiDre Mitglied

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    Kosten für die Bremsscheiben 98,06 €, für die Beläge 59,74
    Klar bei ebay gibts das komplett schon für 32,90 € inklusive kostenloser Versand. Aber davon sprechen wir hier nicht.
    So, das erste Mal von ATU reklamiert nach knapp 15 Monaten, und 22 Tkm seit der Erneuerung.
    Eventuell auch erst mal die Schiedstelle informieren.
     
  8. Anonymous

    Anonymous Guest

    Ich würde mir jedenfalls bei einem erneuten Tausch die alten Teile mitgeben lassen. Der Hersteller steht drauf. Wenn nicht, hat der Bischdienst Billigsch*** verbaut. Was die in der Werbung schreiben und letztendlich verbauen, steht auf einem anderen Blatt.
    Ich würde auf jeden Fall die Reklamation durchziehen, notfalls mit anwaltlicher Hilfe. Normal ist das nicht, eine Bremse muss mehr als 22 Tkm halten. Mich würde aber mal der Belagabtrag interessieren. Ob gleichmäßig abgenutzt, oder die inneren Beläge mehr, oder schräg, ect...
     
  9. DiDre

    DiDre Mitglied

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    Besagter Bosch Dienst gehört übrigens nicht der KFZ Innung an. Also nix mit Schiedsstelle.
    Hab bei meinem Automobilclub angefragt, natürlich könne ich die Rechtschutzversicherung in Anspruch nehmen.
    Antwort:
    Ich bin sauer :evil:
    Aber ich hab den in der Werkstatt schon die Meinung gegeigt und werde die Werkstatt jedem "empfehlen"
     
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  11. #9 helmut_taunus, 14. Oktober 2014
    helmut_taunus

    helmut_taunus Mitglied

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    Hallo,
    die Lebensdauer einer Bremsscheibe haengt nicht nur von der Bremsscheibe ab, sondern auch vom Belag und der Montagequalitaet, das Handwerkliche. Nehme ich eine weiche Bremsscheibe und einen harten Belag, ist sie schneller runter. Ganz fix gehts aber, wenn der Bremssattel sich nach dem Bremsen nicht oeffnet. Wenn die Gleitbereiche rostig sind und klemmen. Wenn dort keine Neuteile verbaut oder keine pflegenden Hand-Arbeiten durchgefuehrt wurden. Fuer sowas kann der Hersteller einer Bremsscheibe keine Haftung uebernehmen.
    Gruss Helmut
     
  12. DiDre

    DiDre Mitglied

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    Es wurden damals Bremsscheiben und Beläge auf der Vorderachse, sprich bei beiden Seiten erneuert.
    Angeblich Boschqualität und gute Arbeitssleistung. Ist nur verwunderlich, dass bei beiden Seiten (so meine Info) jetzt die Beläge runter sind und jetzt Metall auf Metall schleift. Auto lies sich vorher gut fahren, verlangsamte nicht spürbar ohne Gas oder ließ sich sonst schwer fahren. Eine Seite hängende Bremssbeläge, aber bei beiden Seiten?
    Bin ja kein Techniker. Mit besagtem Boschdienst war ich schon letztes Jahr nicht zufrieden. Der Panda kam nicht über den TÜV wegen der Bremsen und nicht korrekt eingestellten Nebelscheinwerfern. Das sollte die Werkstatt richten.
    Nach Abholung rubbelte es beim Bremsen vorne rechts. Angeblich waren den Mechanikern bei ihrer Probefahrt (überhaupt durchgeührt?) nichts aufgefallen. Probefahrt mit denen bewies das Gegenteil. Konnten nichts finden, aber nach De- und wieder Montage des Rades war das Rubbeln weg. Bei der Wiedervorführung TÜV bemängelte dieser immer noch die Nebelscheinwerfereinstellung. Konnte aber die Rechung mit der Position Einstellen Nebelscheinwerfer bekommen und bekam TÜV, sollte aber wieder zum Bosch Dienst. Dort sagten se mir, man könne nicht mehr einstellen. Super Leistung, Geld kassieren, aber kein Ton sagen.
     
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